Preisgünstige Alternative
2010-03-10
Mit der Stativserie Primax für Einsteiger bietet Cullmann zwei Dreibeinstative, die über die wichtigsten Ausstattungsmerkmale verfügen und den Geldbeutel nicht zu sehr belasten. Die beiden Modelle Primax 180 und Primax 150 unterscheiden sich im Durchmesser der Stativbeine und der Mittelsäule, in der Auszugshöhe, dem Packmaß sowie den schwenkbaren Gummifüßen beim Primax 180. Beide Stative sind aus eloxiertem Aluminium und Kunststoff gefertigt. Zur Ausstattung gehören ein kompakter 3-Wege-Kopf, ein Kamera-Schnellkupplungssystem, eine Kurbelsäule und eine Stativtasche aus Nylon. mehr …
Erweiterter Blickwinkel
2010-03-09
Der Winkelsucher und Fernauslöser Gigatube GT3C II des chinesischen Herstellers Aputure erweitert die Mobilität des Fotografen einer Canon EOS 5D Mark II, indem er den Kameramonitor sozusagen abkoppelt. Damit ermöglicht er z. B. Selbstporträts oder Aufnahmen mit sehr hohem oder niedrigem Kamerastand, die sonst nur mit größten Verrenkungen, Leitern oder auf gut Glück umzusetzen wären. Das Display des Gigatube ist um bis zu 180° nach links und um 90° nach rechts drehbar und nach vorne und hinten klappbar. Der Gigatube selbst ist per Kabel mit der Kamera verbunden und ruht auf einem kleinen Ständer, damit er sicher platziert werden kann. mehr …
NX-System
2010-03-09
Samsung kündigt für seine neue spiegellose Wechselobjektiv-Kamera NX10 acht Wechselobjektive und zwei Aufsteckblitze an. Als erste Kamera des neuen kompakten NX-Segments von Samsung besitzt die NX10 einen Bildsensor im APS-C-Format. Wegen des damit verbundenen etwa 60 % kürzeren Auflagemaßes (im Vergleich zu DSLRs, etwa auch der GX-20 von Samsung) verlangt die Kamera nach neu berechneten und konstruierten Objektiven. Um den Anspruch auf ein eigenständiges System im wachsenden EVIL-Markt (Electronic Viewfinder Interchangeable Lens) zu unterstreichen, waren die Samsung-Designer in den vergangenen Monaten fleißig und haben ein NX-Zubehörprogramm auf die Beine gestellt. Das Samsung-Marketing war nicht ganz so fix, daher fehlen noch präzise technische Daten, Preise und Markteinführungstermine. mehr …
Jubiläumsmodell
2010-03-09
Offenbar aus Anlass ihres 60jährigen Firmenjubiläums (am 1. November 2010) bringt die mehrheitlich in Sony-Besitz befindliche Tamron Co., Ltd. ein neues Telezoom in ihrer SP-Klasse ("Super Performance") mit Brennweitenbereich von 70 bis 300 mm heraus. Die offiziell SP 70-300mm F4-5.6 Di VC USD (Model A005) benamste Optik ohne Bildkreisbegrenzung ist – erstmals bei Tamron – mit einem schnellen, von Tamron entwickelten USD-Ultraschallmotor und VC-Bildstabilisator ausgestattet. Das dank Verwendung von Extra Low Dispersion XLD-Spezialglas in seiner Klasse angeblich höchst auflösende SP 70-300 mm wird zunächst mit Nikon-Anschluss verfügbar sein. Testwerte zum Ermessen bzw. Vergleichen der Auflösung hat Tamron (trotz Nachfrage) nicht mitgeteilt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Objektiv auch mit Canon- und Sony-Anschluss auf den Markt kommen; die Sony-Version wird nicht mit dem VC-Bildstabilisator ausgestattet sein. Preise und Verfügbarkeit hat Tamron noch nicht bekannt gegeben. (Jan-Gert Hagemeyer)
Leica-Makro
2010-03-09
Das Leica DG Makro-Elmarit 45 mm 2.8 Asph OIS ist das erste Makroobjektiv für Micro Four Thirds, dessen Bildqualität wir an der Olympus Pen E-P2 getestet haben. Auflösung und deren Randabfall, Rauschen, Dynamik, Randabdunklung, Verzeichnung und viele andere Details wurden gemessen. Interessant ist der Vergleich mit dem adaptierten Olympus-Makro, dessen Leistung messbar besser ist. So zeigt das Elmarit bei F2,5 und F5 einen deutlichen Abfall der Auflösung zum Bildrand. Die minimale spontane Vignettierung in den äußersten Bildecken ist auch nicht eines Makros würdig. Es scheint in Anbetracht des guten Bokehs viel eher ein Porträtobjektiv zu sein.
Wie die Messergebnisse im Einzelnen aussehen, ist mittels zahlreicher Diagramme, Ausschnitten aus Testbildern, eines Kommentars des Testingenieurs und einer Schulnotentabelle aufbereitet. Der Labortest kostet 1,40 EUR im Einzelabruf, Inhaber einer Labortest-Flatrate (je nach gebuchtem Zeitraum 4,16 bis 9,90 EUR monatlich) zahlen nichts extra. (Benjamin Kirchheim)
Olympus Pen E-P2: Datenblatt, 5 Meldungen, 3 Labortests [€], 5 Testberichte [€]
Im richtigen Rahmen
2010-03-08
Die beiden Topmodelle unter Sonys Neuvorstellungen von digitalen Bilderrahmen heißen S-Frame DPF-X95 und DPF-X85. Sie werden ergänzt durch den DPF-D85, den DPF-E75 und den DPF-A73. Die X-Modelle zeichnen sich besonders durch ihre Clear Photo LCD-Bildschirme mit TruBlack-Technologie aus. Diese Technologie verstärkt die Kontraste und mindert die Reflexionen, was die Bilder brillant und die Farben natürlich leuchtend machen soll. Außerdem verarbeiten die beiden Neulinge Bilder von bis zu 48 Megapixeln – ein Plus für Spiegelreflexfotografen. Beim DPF-E75 hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Farben für den Korpus. Der Schwarze wird durch drei Frontblenden in Schwarz, Rot und Braun ergänzt, der Weiße kommt mit Blenden in Weiß, Mintgrün und Beige daher. mehr …
Foto-Video-Systemkameras
2010-03-07
Die erste Micro-Four-Thirds-EVIL-Systemkamera am Markt, die Panasonic Lumix DMC-G1, wird von gleich zwei Modellen abgelöst: den Lumix DMC-G2 und DMC-G10. Während es sich bei der G2 um eine würdige, mit neuen Ausstattungsdetails wie HD-Videofunktion und Touchscreen ausgestattete Nachfolgerin handelt, ist die G10 als günstigere Einsteigerkamera mit weniger Ausstattung unterhalb der G2 angeordnet. Mit Videofunktion, aber ohne Touchscreen, ohne beweglichen Bildschirm und mit deutlich geringer auflösendem Bildschirm wirbt sie um Käufer mit dünnerem Portmonee. mehr …
Kompakter Superzoomer
2010-03-07
Ob die neue Casio Exilim EX-H15 bei der Bildqualität im Testlabor genauso überzeugen kann, wie einst ihre Vorgängerin H10, haben wir anhand von Auflösung und deren Randabfall, Rauschen, Dynamik, Randabdunklung, Verzeichnung und vielen anderen Details (inkl. Autofokusgeschwindigkeit) getestet. War die Bildbearbeitung der H10 schon sehr stark, übertreibt es Casio mit der H15 endgültig. Die Rauschunterdrückung sorgt z. B. bei ISO 1.600 für das geringste Rauschen, bei ISO 100 ist es höher! Da ist der Auflösungsverlust vorprogrammiert.
Es gibt aber auch durchaus Messdisziplinen, wo die H15 besser abschneidet. Wie diese und andere Messergebnisse im Einzelnen aussehen, ist mittels zahlreicher Diagramme, Ausschnitten aus Testbildern, eines Kommentars des Testingenieurs und einer Schulnotentabelle aufbereitet. Der Labortest kostet 1,40 EUR im Einzelabruf, Inhaber einer Labortest-Flatrate (je nach gebuchtem Zeitraum 4,16 bis 9,90 EUR monatlich) zahlen nichts extra. (Benjamin Kirchheim)
Casio Exilim Hi-Zoom EX-H15: Datenblatt, 3 Meldungen, 1 Labortest [€]
100-Euro-Digitalkamera
2010-03-06
RCP-Technik bringt mit der Compactline 350 im April 2010 eine neue Einsteigerkamera mit dem Markennamen Rollei auf den Markt. Dabei betont RCP-Technik die HD-Videofunktion "720" mit 1.280x720 Pixel Auflösung. Ferner bietet die in Silber, Violett, Pink, Rot sowie Titan angebotene Digitalkamera für ihren Preis von 100 EUR durchaus einiges: 12 Megapixel Auflösung, optisches 5fach-Zoom mit 28-140 mm Brennweite (KB), 30 Motivprogramme, Gesichts- und Lächelerkennung, SD/SDHC-Speicherkartenschacht, 2,7"- (6,9 cm) Bildschirm sowie einen Li-Ion-Akku. Auf einen optischen Bildstabilisator muss der Kunde jedoch verzichten, die Rollei Compactline 350 kann lediglich die Empfindlichkeit auf bis zu ISO 3.200 oder (bei verminderter Auflösung von 1.280x960) auf ISO 6.400 erhöhen, um Verwackelungen unter Inkaufnahme von Bildrauschen zu verhindern. (Benjamin Kirchheim)
Weiterführende Links
Rollei Compactline 350: Datenblatt
Neuerscheinung
2010-03-06
Bei Addison-Wesley ist in der Reihe "dpi Inspiration für Kreative" von dem US-amerikanischen Autorenteam Fil Hunter, Steven Biver und Paul Fuqua das sehr spezielle Fachbuch mit dem Untertitel "Metall-, Glas- und Porträtaufnahmen beherrschen" erschienen. Im US-Original ist das Buch bereits in der dritten Auflage erschienen, es muss also gut ankommen. In der deutschen Übersetzung tut man sich etwas schwer, den Autoren in die Welt der Lichtquellengrößen, (drei) Reflexionsarten und Winkelfamilien zu folgen, die sie zunächst in den insgesamt zehn Kapiteln auf 313 Seiten theoretisch darlegen, um dann zur Anwendung dieser Wissenschaft bei den im Untertitel bezeichneten Motiven zu kommen. Hält man das durch und studiert zugleich auch die vieles erläuternden grafischen Darstellungen dazu, wird man als Fortgeschrittener oder Profi reichlich Aha-Effekte aus der Lektüre ziehen können.
Das kürzlich erschienene Buch kostet 49,80 EUR und ist im Buchhandel oder über digitalkamera.de erhältlich. (Jan-Gert Hagemeyer)
Insgesamt 5.105 Meldungen gefunden. Hier sehen Sie die Meldungen 1 bis 10.