Milawski Software

Testbericht: Milawski Software PicOnDisc

2007-01-02 Kaum ein Dachboden könnte die Bildarchive eines Digitalfotografen fassen, wenn er sie alle auf Dia-Rähmchen aufziehen würde. Doch da auf dem Computer reichlich Speicherplatz verfügbar ist, gibt es keinerlei Beschränkungen beim Fotografieren. Bei Bedarf werden die Bildermassen einfach auf CDs transferiert.  ( PhotoWorld)

  •  Falls die Festplatte versagt, hat man die wertvollen Erinnerungen gesichert und kann sie wiederherstellen.
  •  Ein begeisterter Fotograf verbraucht mehrere Gigabyte im Handumdrehen und muss daher gelegentlich Platz auf der Festplatte frei machen.

Eine CD lässt sich entweder in einen neuen oder bereits vorhandenen Katalog einordnen [Foto: Photoworld]Aus diesen Gründen sollte eine Bildersammlung regelmäßig auf CD gebrannt werden, dann kann sie ins Regal zu den anderen wandern. Freilich bleibt ein Problem bestehen: Die blanken Jedes indizierte Bild erhält ein Stichwort, oder man weist es gleich einer ganzen Gruppe von Fotos zu [Foto: Photoworld]Silberlinge verraten nicht auf einen Blick, was sie enthalten. Selbst wenn man sie ordentlich beschriftet, gestaltet sich daher die Suche nach bestimmten Bildern recht mühsam. PicOnDisc bereitet dem Chaos ein Ende: Es liest CDs ein, erstellt kleine Vorschaubilder und legt sie auf der Festplatte in ein Archiv ab. Solche Minis benötigen naturgemäß weitaus weniger Speicherplatz als die Originale. Diese simple Grundfunktion ist zu einem leistungsfähigen Archiv-Programm ausgebaut.

Die Suchfunktion stöbert alle Fotos mit dem Stichwort auf. Mit einem Klick springt man in die Sammlung und erhält die Bezeichnung der CD [Foto: Photoworld]Die CDs lassen sich unter Überbegriffe wie etwa "Urlaube" einsortieren. Sie selbst sind unter jedem beliebigen Namen unterzubringen. Vorzugsweise wird man sie unter derselben Bezeichnung in PicOnDisc aufnehmen, die auf ihr selbst oder dem Cover vermerkt ist. Wie man gleich sehen wird, erleichtert das die Suche ungemein. Einzelne Fotos sind schnell wiederzufinden, nachdem man ihnen ein Stichwort zugewiesen hat. Die Suchfunktion stöbert es so leicht auf und zeigt das Vorschaubildchen an. Mit einem Klick auf den Fund erhält man zudem den Namen der Sammlung und damit der CD, wenn man sie identisch beschriftet hat.

Wenn sie eingelegt ist, kann man nach einem Doppelklick das Original betrachten [Foto: Photoworld]Hat man erst einmal den Namen der CD, kann man sie leicht aus dem Regal herausgreifen - vorausgesetzt, das Cover ist gut lesbar. Und nachdem man die CD eingelegt hat, genügt ein Doppelklick auf das Vorschaubildchen in PicOnDisc, um das Original zu laden.

Fazit Das Prinzip von PicOnDisc ist so beeindruckend einfach wie die Bedienoberfläche. Es indiziert den Inhalt einer CD in Form von Vorschaubildchen, der zusammen mit einigen Schlagworten platzsparend auf der Festplatte archiviert wird. Selbst wenn sie nicht eingelegt ist, kann man daher sie und viele andere CDs sehr einfach mithilfe der Suchfunktion durchforsten. Statt unzählige CDs auf der Suche nach einem Bild einzulegen und zu sichten, findet man ein Motiv in Sekundenschnelle, erhält den Namen der CD und kann sofort das Original laden.

Die simple Software hat allerdings ihre Grenzen. So etwa liest sie nur Dateien im JPEG-Format ein. Dieses ist zwar Standard in der Digitalfotografie, doch archiviert mancher seine Bilder auch gerne im verlustfreien Format Tif. Das zweite ernsthafte Manko ist, dass PicOnDisc die Exif-Informationen nicht erfasst, die in jedem Digitalfoto enthalten sind. Auf diese Weise könnten wertvolle Stichwörter wie etwa das Datum automatisch eingelesen und für die Suchfunktion genutzt werden – dem Benutzer bliebe einige Tipparbeit erspart. Nichtsdestotrotz bietet die kostenlose Software eine beeindruckend einfache Lösung für Archivierungsprobleme, die vielen Benutzern entgegen kommen wird.

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