Rubriken: Apps, Bildbearbeitung

Luminance – der Wolf im Schafspelz

2013-07-15 Auf den ersten Blick sieht die App Luminance aus, als könne man damit seine Fotos nur ein bisschen auf alt trimmen. Auf den zweiten Blick bietet Luminance aber eine Menge mehr Möglichkeiten. Neben den vielen Standard-Einstellungen, gibt es noch eine Reihe weiterer Varianten, Ihre Fotos zu gestalten. Aber: Luminance ist keine vollwertige Bildbearbeitung, sondern eine smarte App, mit der man seine Fotos auf verschiedene Arten einen individuellen Stil verleihen kann. Und das Beste daran: Die App kostet gerade mal 89 Cent und kann sowohl auf dem iPhone, als auch iPad verwendet werden.  (Ralf Spoerer)

  • Bild Auf dem Startbildschirm von Luminance werden die bereits in der Bibliothek befindlichen Bilder angezeigt. [Foto: Ralf Spoerer]

    Auf dem Startbildschirm von Luminance werden die bereits in der Bibliothek befindlichen Bilder angezeigt. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Bilder können in die Luminance-Bibliothek geladen werden, indem man mit der internen Kamera des iPhone oder iPad ein Bild schießt oder ein Bild aus dem Foto-Ordner lädt. [Foto: Ralf Spoerer]

    Bilder können in die Luminance-Bibliothek geladen werden, indem man mit der internen Kamera des iPhone oder iPad ein Bild schießt oder ein Bild aus dem Foto-Ordner lädt. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Wird ein Bild aus der Bibliothek des iPhone oder iPad geladen, werden alle bereits angelegten Ordner angezeigt. [Foto: Ralf Spoerer]

    Wird ein Bild aus der Bibliothek des iPhone oder iPad geladen, werden alle bereits angelegten Ordner angezeigt. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Nun einfach das entsprechende Bild wählen und antippen. Das Original-Bild im iPad Foto-Ordner bleibt erhalten. [Foto: Ralf Spoerer]

    Nun einfach das entsprechende Bild wählen und antippen. Das Original-Bild im iPad Foto-Ordner bleibt erhalten. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Ist das Bild geöffnet, stehen die verschiedenen Filter-Vorgaben zur Verfügung. Insgesamt stehen 25 Filter zur Verfügung: Pop, 70's, Azul, Fade B&W, Florence … [Foto: Ralf Spoerer]

    Ist das Bild geöffnet, stehen die verschiedenen Filter-Vorgaben zur Verfügung. Insgesamt stehen 25 Filter zur Verfügung: Pop, 70's, Azul, Fade B&W, Florence … [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild … Brena, 80's, Verana, B&W … [Foto: Ralf Spoerer]

    … Brena, 80's, Verana, B&W … [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild … X-Classic, X-Process, Vibe, Instant … [Foto: Ralf Spoerer]

    … X-Classic, X-Process, Vibe, Instant … [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild … Crush B&W, Lumi, Polar, Cold Tone … [Foto: Ralf Spoerer]

    … Crush B&W, Lumi, Polar, Cold Tone … [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild … Twilight, Rouge, Silver B&W, Bleach … [Foto: Ralf Spoerer]

    … Twilight, Rouge, Silver B&W, Bleach … [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild … und Antique, Dystopiy, Weatheres sowie Blue & Gold. [Foto: Ralf Spoerer]

    … und Antique, Dystopiy, Weatheres sowie Blue & Gold. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Wird einer der Filter gewählt, so wird das Motiv sofort in der entsprechenden Variante dargestellt. [Foto: Ralf Spoerer]

    Wird einer der Filter gewählt, so wird das Motiv sofort in der entsprechenden Variante dargestellt. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Neben den Vorgaben können zusätzliche individuelle Einstellungen gemacht werden. [Foto: Ralf Spoerer]

    Neben den Vorgaben können zusätzliche individuelle Einstellungen gemacht werden. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Sind in der Liste nicht alle Einstellungen vorhanden, können diese mittels eines Klicks auf das Plus-Zeichen oben rechts zugewählt werden. [Foto: Ralf Spoerer]

    Sind in der Liste nicht alle Einstellungen vorhanden, können diese mittels eines Klicks auf das Plus-Zeichen oben rechts zugewählt werden. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Mit einem Tipp auf einer der Einstellungen öffnen sich mehrere Schieber, mit denen verschiedene Werte verändert werden können. [Foto: Ralf Spoerer]

    Mit einem Tipp auf einer der Einstellungen öffnen sich mehrere Schieber, mit denen verschiedene Werte verändert werden können. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Die Veränderungen werden sofort im Foto angezeigt. [Foto: Ralf Spoerer]

    Die Veränderungen werden sofort im Foto angezeigt. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Neben den individuellen Veränderungen kann das Bild noch beschnitten werden. Neben mehreren Vorgaben können die Maße auch frei festgelegt werden. [Foto: Ralf Spoerer]

    Neben den individuellen Veränderungen kann das Bild noch beschnitten werden. Neben mehreren Vorgaben können die Maße auch frei festgelegt werden. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Ist die Bearbeitung abgeschlossen, kann das Foto in Facebook oder Twitter veröffentlicht werden, im Foto-Ordner des iPad oder iPhone gespeichert werden, per Mail verschickt werden oder kopiert werden, um in anderen Apps verwendet zu werden.  [Foto: Ralf Spoerer]

    Ist die Bearbeitung abgeschlossen, kann das Foto in Facebook oder Twitter veröffentlicht werden, im Foto-Ordner des iPad oder iPhone gespeichert werden, per Mail verschickt werden oder kopiert werden, um in anderen Apps verwendet zu werden. [Foto: Ralf Spoerer]

  • Bild Für das Speichern, versenden per Mail und Kopieren kann die Bildgröße gewählt werden: Original oder drei verkleinerte Varianten. [Foto: Ralf Spoerer]

    Für das Speichern, versenden per Mail und Kopieren kann die Bildgröße gewählt werden: Original oder drei verkleinerte Varianten. [Foto: Ralf Spoerer]

Im App-Store von Apple gibt es inzwischen hunderte, wenn nicht gar tausende Apps, mit denen man seine Bilder bearbeiten kann. Neben den nützlichen zur echten Bildbearbeitung und -verwaltung, sind es vor allem die „Spaß-Apps“, die eine große Fangemeinde haben. Nun werden viele ernsthafte Fotografen die Nase rümpfen, denn unter Bildgestaltung verstehen sie etwas anderes. Aber es gibt auch Apps, mit denen man seine Aufnahmen nicht nur auf „Alt“ trimmen kann, sondern mit denen man noch etwas gezielter eingreifen kann. So eine ist die App „Luminance“. Dabei ist der Name etwas verwirrend, denn Luminance heißt so viel wie Leuchtdichte und bei den verschiedenen Filtern geht es nicht nur um die Leuchtdichte. Wie beliebt die App ist, zeigen auch die vielen guten Bewertungen. Dabei spielt auch der günstige Preis von 89 Cent eine Rolle. Und dafür bekommt man eine App, die sowohl auf dem iPhone als auch iPad läuft. Noch eine Anmerkung zur Sprache: Die App ist komplett in Englisch, aber leicht verständlich und intuitiv bedienbar.

Nach dem Start des Programms gelangt man in die Bibliothek des Programms. Nun kann man entweder ein Foto über die eingebaute Kamera des iPhone oder iPad aufnehmen. Dazu wird einfach die kleine Kamera in der Mitte unten angetippt. Möchte man ein Foto aus dem Speicher des Gerätes nutzen, einfach auf das „+“ oben rechts tippen und „Choose Existing“ wählen. Nun das gewünschte Bild per Fingertipp wählen. Das Foto wird in die programmeigene Bibliothek kopiert. Das Original bleibt im Foto-Ordner und wird nicht verändert. Nun auf das Bild tippen und die Bearbeitung kann beginnen.

Am unteren Bildrand werden nun zahlreiche Voreinstellungen angezeigt – insgesamt 25. Schön daran: Es sind nicht nur Beispielbilder, wie in vielen anderen Apps, sondern das gewählte Bild wird in der entsprechenden Variante angezeigt. Wählen Sie nun eine der gewünschten Einstellungen per Fingertipp. Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Mit der Zweifingergeste kann das Bild vergrößert und verkleinert werden. Soweit so gut, denn jetzt kommt die eigentliche Stärke der App.

Tippen Sie in der oberen Leiste auf das kleine Symbol mit den Schiebereglern. An der rechten Seite erscheinen nun zahlreiche Punkte: Split Toning, Sepia, Colors, Tone Curve, Hue/Saturation, Brightness/Contrast, Exposure, White Balance, Grain und Vignette. Sollte einer der Punkte nicht in der Leiste auftauchen, einfach auf das „+“ tippen und einen weiteren Punkt auswählen.

Soll einer der Punkte verändert werden, tippen Sie drauf und die entsprechenden Schieberegler werden angezeigt. Unter dem Punkt „Tone Curve“ lassen sich beispielsweise die Spitzlichter (Highlights), Lichter (Lights), Tiefen (Darks) und Schatten (Shadow) individuell einstellen. Dazu werden einfach die Schieberegler entsprechend verschoben. So kann Punkt für Punkt bearbeitet und das Foto individuell gestaltet werden.

Um das Ergebnis besser beurteilen zu können, lässt sich die Ansicht des Bildes vergrößern. Das geht entweder per Zweifingergeste oder per tippen auf den kleinen Doppelpfeil unten rechts im Foto. Tippt man auf das kleine „i“, bekommt man die Aufnahmedaten (EXIF) des Fotos angezeigt, inklusive Ortsdaten, falls die mit aufgezeichnet werden. Auch in dieser Ansicht kann das Bild per Zweifingergeste noch vergrößert werden. Mit einem Zweifinger-Tipp wird das Bild wieder in der Bearbeitungsansicht gezeigt.

Ist die Bearbeitung abgeschlossen, kann das Bild nun noch beschnitten werden. Dazu auf das kleine Viereck in der oberen Leiste tippen. Nun kann der Ausschnitt entsprechend den Vorgaben gemacht oder frei gestaltet werden. Dazu einfach die Eckpunkt entsprechend verschieben. Mit einem Fingertipp auf „Rotate“ kann das Bild gedreht werden. Ist der Ausschnitt festgelegt, wieder auf FX oder die kleinen Schieberegler tippen und das Ergebnis wird gespeichert. Tippen Sie auf die kleine Uhr in der oberen Leiste, sehen Sie alle Bearbeitungsstufen und können sie auch wieder rückgängig machen.

Ist die Bearbeitung abgeschlossen, können Sie unter dem Punkt “Share“ entscheiden, was mit dem fertigen Foto passieren soll. Es kann in den sozialen Netzwerken Facebook oder Twitter geteilt werden, in der Fotobibliothek des iPad oder iPhone gespeichert werden, per Mail versendet oder kopiert werden. Beim Speichern in der Fotobibliothek, versenden per Mail und Kopieren können Sie festlegen, in welche Foto-Größe verwendet werden soll.

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Autor

Ralf Spoerer

Ralf Spoererhat mehrere Jahre für die Zeitschrift Audio-Video-Foto-Bild als leitender Redakteur gearbeitet und war dort für das Ressort Foto zuständig. Seit September 2012 ist er selbständiger Journalist. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Tests von Digitalkameras aller Art, Neuheiten, Zubehör, sowie Ratgeber rund um das Thema Fotografie.

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