Kompakttest

Nikon D610

2013-11-08 Rund ein Jahr, nachdem Nikon mit D600 das digitale Kleinbildformat erschwinglich gemacht hatte, kommt jetzt bereits deren Nachfolgerin D610 in die Regale. Wie bei einem derart kurzen Innovationszyklus nicht anders zu erwarten ist, bringt die D610 nur einige wenige Neuerungen mit. Komplett überarbeitet wurde zum Beispiel der Verschluss, sodass jetzt leicht höhere Serienbildraten möglich sind. Geblieben ist es dagegen bei einem Bildwandler im Kleinbildformat, der 24 Megapixel auflöst. Ist das heute noch zeitgemäß? Im Testlabor von digitalkamera.de sowie im fotografischen Alltag musste die D610 zeigen, welche Leistung sie erbringt.  (Martin Vieten)

Nikon D610 mit AF-S 24-85 mm VR [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Schon beim Auspacken macht die Nikon D610 unmissverständlich klar: Das ist ein Foto-Apparat. Das Gehäuse wirkt wuchtig und solide, unterstrichen wird der robuste Eindruck durch das satte Leergewicht von fast 800 Gramm. Betriebsbereit und ausgestattet mit dem Objektiv AF-S Nikkor 24-85 mm 1:3.5-4.5G ED VR pendelt sich die Anzeige der Waage bei ca. 1350 Gramm ein – diese Kamera ist wahrlich kein Spielzeug! Dabei wäre sie sicherlich noch massiger, hätte Nikon nicht eine leichtgewichtige Magnesium-Aluminium-Legierung als Material gewählt. Doch einmal in die Hand genommen ist die schiere Masse der D610 schnell vergessen. Ein schlanker aber weit hervorstehender Griff verleiht ihr einen hervorragenden Halt. Und wie schon bei ihrer Vorgängerin hat Nikon alle Bedienelemente bei der D610 so angeordnet, dass sie spielend leicht und ohne Verrenkungen zu erreichen sind. Der Zeigefinger ruht ganz automatisch auf dem Auslöser, der Daumen wechselt bequem zwischen dem hinteren Einstellrad und der Vier-Wege-Wippe zur Steuerung der Hauptfunktionen. Vor allem aber nutzt Nikon entgegen aktueller Designtrends auch den Platz links auf der Rückseite für Bedienelemente. So wird die linke Hand nicht zu Untätigkeit gezwungen, sondern kann blitzschnell mit in die Bedienung eingreifen.

Für die linke Hand gedacht ist auch das griffige Moduswählrad, das mit einer Sperre gegen versehentliches Verstellen gesichert ist. Aber die D610 zeigt sich nicht nur bei den dedizierten Bedienelementen großzügig, sie informiert auch sehr offen über die aktuellen Einstellungen und Messwerte. Einmal über das üppig bemessene Statusdisplay, rechts auf der Toppplatte. Und zum Nikon D610 [Foto: MediaNord]zweiten auf dem Hauptdisplay, das auf Wunsch eine sehr übersichtliche Statusanzeige zeigt. Das ist noch nicht alles: Gleich zehn Paramater lassen sich hier auswählen und blitzschnell ändern. Da wünscht man sich fast, Nikon hätte das Display mit einer Touch-Funktion ausgestattet, die direkten Zugriff auf die angezeigten Parameter gewährt. Doch in dieser Hinsicht gibt sich die D610 konservativ, ein Beinbruch ist das allerdings nicht. Schon eher, dass sich das Display weiterhin nicht bewegen lässt. Wer mit der Kamera im Live-View-Modus fotografiert, wird so unter Umständen zu unnötigen Verrenkungen gezwungen, etwa bei Blumen- oder Insekten-Makros. Dabei weist das Display sehr zu gefallen: Es ist mit einer Diagonalen von 3,2 Zoll (ca. 8 Zentimeter) geradezu großzügig bemessen und löst mit 921.000 Bildpunkten sehr fein auf.

Die reichhaltige Ausstattung mit Schalterchen und Knöpfen sowie die interaktive Info-Ansicht ersparen einem so manchen Weg in das sehr umfangreiche Menü der D610. Das ist auch gut so. Denn um sich hier zurechtzufinden, bedarf es einiger Einarbeitungszeit – derart vielfältig sind die Möglichkeiten, die die D610 bietet. Einen bequemen Weg durch diesen Befehls- und Optionsdschungel bahnt man sich mit seinem ganz persönlichen Individualmenü, in dem der Fotograf besonders häufig benötigte Einstellmöglichkeiten übersichtlich zusammenfassen kann. So lässt sich die D610 wie ein Maßanzug perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden.

Nikon D610 mit AF-S 24-85 mm VR [Foto: Nikon]Dass die Nikon D610 in erster Linie ein klassischer Fotoapparat ist, zeigt sich auch beim Blick durch den prächtigen optischen Sucher. Er ist groß und hell, hier verzerrt keine Elektronik den Blick aufs Motiv. Die Sucherhelligkeit schwindet indes, wenn nicht so lichtstarke Objektive angesetzt werden – wie das 24-85/3.5-4.5, mit dem wir die D610 vorwiegend getestet haben. Versieht man die D610 dagegen mit dem brandneuen Nikkor 58 mm 1:1,4G, wird das Sucherbild kaum abgedunkelt.

Nikon hat die D610 gleich mit zwei Steckplätzen für SD-Karten ausgestattet, sie liegen an der rechten Kameraseite unter einer Klappe mit robustem Scharnier. Diese zwei Kartenschächte bieten Sicherheit und Flexibilität. So zeichnet die D610 zum Beispiel auf eine Karte JPEG-Aufnahmen auf, während die Raw-Pendants auf der anderen Karte landen. Oder die zweite Karte speichert Kopien der Aufnahmen von der ersten Karten und liefert so ein Backup. An der linken Kameraseite liegen diverse Buchsen etwa für Mikrofon, Kopfhörer, USB, HDMI etc. unter robusten Gummikappen. Nikon gibt an, dass die D610 ebenso gut gegen Staub und Spritzwasser geschützt sei wie das Top-Modell D800. Dazu darf dann allerdings keinesfalls die Schnittstelleabdeckung für den optionalen Hochformatgriff MB-D14 auf der Kameraunterseite verloren gehen. Genau das aber könnte leicht passieren, weil diese Abdeckung nicht am Gehäuse befestigt ist. Dass dies technisch durchaus möglich wäre, zeigt zum Beispiel Sony mit der A99, bei der die Schnittstellenabdeckung im Batteriegriff verschwindet.

Ausstattung Äußerlich unterscheidet sich die D610 nicht von ihrer Vorgängerin. Und auch ein Blick in die Ausstattungsliste fördert nur marginale Änderungen zutage. So steigt die Serienbildrate leicht von rund 5,5 Fotos pro Sekunde (fps) bei der D600 auf nunmehr 6 fps bei der D610. Neu hinzugekommen ist auch die Option „leise Serienaufnahme“, bei der der Spiegelschlag Nikon D610 mit AF-S 24-85 mm VR [Foto: MediaNord]besonders effizient gedämpft wird. Möglich macht dies ein neu konstruierter Verschluss, der gleich auch noch mit einem Problem der Vorgängerin aufräumt: Bei der D600 kam es nämlich bisweilen zu verstärktem Abrieb in der Verschlussmechanik, der sich dann auf dem Bildsensor ablagern konnte und so eine häufige Sensorreinigung nötig machte.

Ebenfalls verbessert hat Nikon bei der D610 den automatischen Weißabgleich. Er soll jetzt insbesondere bei Kunstlicht deutlich natürlichere Ergebnisse liefern – mehr dazu im Abschnitt „Bildqualität“. Dass ansonsten alles beim Alten geblieben ist, schadet indes keineswegs. Denn auch die D600 war ja bereits derart reichhaltig mit Funktionen und Einstellmöglichkeiten ausgestattet, dass wohl kaum ein Wunsch offen bleiben muss. Das gilt ausdrücklich auch für weniger versierte Fotografen. Für sie steht auf dem Programmwählrad ein grünes AUTO-Symbol parat. In diesem Modus kümmert sich die D610 völlig selbständig um geeignete Aufnahmeeinstellungen. Alternativ lässt sich auch eines von 19 Motivprogrammen gezielt vorgeben. Nicht einmal über den Blitz muss man sich dabei Gedanken machen – er klappt automatisch aus, falls es die Situation erfordert.

Nikon D610 mit AF-S 24-85 mm VR [Foto: MediaNord]Doch in erster Linie ist die D610 ein Arbeitsgerät für Fotografen, die sich nicht auf Rundum-Sorglos-Automatiken verlassen möchten. Ihnen bietet die Kamera praktisch alles, was das Herz begehrt oder die jeweilige Situation erfordert. Ob eine Programmautomatik, die Möglichkeit zur halbautomatischen oder gar manuellen Belichtungssteuerung beziehungsweise Belichtungsreihen – die Ausstattungsliste der D610 ist derart umfangreich, dass man lange nach einer Lücke suchen muss. Vielleicht, dass man sich besser angeordnete AF-Felder wünschen würde. Die D610 übernimmt nämlich im Wesentlichen das AF-Modul der D7000/D7100 mit seinen 39 Sensoren (davon 9 Kreuzsensoren). Und die drängeln sich dann bei der Kleinbildkamera doch arg im Zentrum des Bildfelds. Die Fokusgeschwindigkeit geht indes völlig in Ordnung. Mit dem Nikkor 24-85/3.5-4.5 benötigt die D610 zwischen 0,3 Sekunden in Weitwinkelstellung und 0,5 Sekunden am langen Teleende, um scharf zu stellen und auszulösen. Das gilt indes nur, wenn beim Blick durch den Sucher der Phasen-AF arbeitet. Wird die D610 dagegen im Live-View-Modus betrieben, vergehen rund 1,5 Sekunden, bis der AF sein Ziel gefunden hat.

Der gemächliche Live-View-AF erweist sich vor allem auch bei Videoaufnahmen als hinderlich. Die D610 führt den Fokus nur zögerlich und vor allem stark pumpend nach. Überhaupt zeigt sich die D610 ins Sachen Videodreh nicht immer ganz auf der Höhe der Zeit. Zwar nimmt sie Filme in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) auf, die Bildrate beträgt dabei aber maximal 30 Vollbilder je Nikon D610 mit AF-S 24-85 mm VR [Foto: MediaNord]Sekunde (30p). Sollen Motive gefilmt werden, die sich schnell bewegen, kann die D600 wohl auch mit 50 Vollbildern je Sekunde aufzeichnen, die Auflösung ist dann aber auf 1.280 x 720 Bildpunkte limitiert. Freuen können sich ambitionierte Videofilmer indes darüber, dass die D600 eine Klinkenbuchse zum Anschluss eines externen Mikrofons bietet und sich die Tonaufnahme sogar manuell aussteuern lässt.

Nichts zu mäkeln gibt es bei den reichhaltigen Bearbeitungsfunktionen, die die Nikon D610 im Wiedergabemodus bietet. So hellt zum Beispiel die D-Lighting-Funktion auch noch im Nachhinein zulaufende Schatten auf. Oder die Verzeichnungskorrektur behebt Abbildungsfehler des Objektivs. Und mit der Perspektivkorrektur lassen sich stürzende Linien ausgleichen und so etwa kippende Gebäude aufrichten. Wer seine Aufnahmen verfremden möchte, findet dazu zahlreiche Filter- und Spezialeffekte im Wiedergabemenü. Und selbstverständlich entwickelt die D610 bei Bedarf Raw-Aufnahmen zu JPEG-Bildern.

Bildqualität Von ihrer Vorgängerin übernimmt die D610 den Bildwandler im Kleinbildformat, der 24 Megapixel auflöst. Und ebenso wie schon die D600 wird auch die D610 im Set mit dem Objektiv AF-S Nikkor 24-85 mm 1:3.5-4.5G ED VR angeboten. Genau diese Kombination musste sich erneut im Testlabor von digitalkamera.de sowie im fotografischen Alltag bewähren. Nikon D610 mit AF-S 24-85 mm VR [Foto: MediaNord]Zusätzlich hatten wir das neue Nikkor 58 mm 1:1,4G im Einsatz. Wie stets, gibt es die detaillierten und ausführlich erläuterten Laborprotokolle gegen ein kleines Entgelt zur Einsticht und als PDF-Download (siehe weiterführende Links am Ende des Beitrags).

Auch mit dem vielleicht nicht mehr ganz frischen 24-Megapixel-Sensor ist die Bildqualität der D610 absolut auf der Höhe der Zeit. Zwar sinkt ihr Signal-Rauschabstand von sehr guten 45 dB bei ISO 100 mit zunehmender ISO-Zahl kontinuierlich ab, erreicht aber erst die bei ISO 3.200 die kritische Grenze von 35 dB. Analog dazu nimmt das Luminanzrauschen stetig zu, bleibt aber ebenfalls bis ISO 3.200 völlig unkritisch. Nikon hat die Rauschunterdrückung sehr zurückhaltend abgestimmt, was eindeutig der Detailwiedergabe zugutekommt: Die Texturschärfe bleibt bis ISO 3.200 sehr gut, erst jenseits der ISO 12.800 verlässt sie den grünen Bereich. Die D610 lässt also im Sinne feinster Bilddetails lieber etwas Rauschen zu, das aber auch dank seiner geringen Korngröße stets unauffällig bleibt.

Nicht ganz so überragend ist es um die Eingangsdynamik bestellt. Sie beträgt zwischen ISO 200 und ISO 3.200 rund 9 EV – das können einige andere Kameras besser. Dafür entschädigt die D610 bis ISO 200 mit einer nahezu perfekten Ausgabedynamik von rund 256 Tonwertstufen je Farb- und Helligkeitskanal. Die Kamera kann also Motivkontraste nicht ganz so Nikon D610 Speicherkartenfach und Akkufach [Foto: MediaNord]gut verarbeiten wie einige andere, liefert aber Aufnahmen mit allerfeinsten Tonwertabstufungen. Gut abgestimmt hat Nikon auch die Farbwiedergabe, die D610 gibt Farben im Mittel sehr neutral wieder. Das ist sicherlich auch ein Verdienst der sehr hohen Weißabgleichsgenauigkeit. Ausdrücklich gilt das auch für den automatischen Weißabgleich, der bei der D610 insbesondere unter Kunstlicht hervorragende Ergebnisse liefert. Die allermeisten Kameras tendieren dazu, bei Glühlampenlicht die Aufnahmen mit einer sehr warmen, fast schon orangestichigen Lagerfeuer-Atmosphäre wiederzugeben. Nicht so die Nikon D610: Bei ihr sind die Farben derartiger Szenen deutlich neutraler, wahren aber durchaus die warme Stimmung.

Die Bildqualität der Nikon D610 ist ohne Fehl und Tadel. Und wie sieht’s mit dem Kit-Objektiv aus? Das konnte bereits beim Test der Vorgängerin nicht so ganz überzeugen – und dabei bleibt es. Zwar ist die Auflösung im Bildzentrum etwas abgeblendet sehr hoch, das Auflösungsvermögen der Optik fällt aber zu den Rändern hin eklatant ab. Kräftiges Abblenden mildert das Problem zwar, räumt es aber nicht aus. Auch bei der Verzeichnung macht das Zoomobjektiv keine gute Figur: Im Weitwinkelbereich verzeichnet es stark tonnenförmig, bei Normalbrennweite und am langen Teleende extrem kissenförmig. In Ordnung geht dagegen die Randabdunklung, auch in Sachen Nikon D610 [Foto: MediaNord]chromatischer Aberration gibt es nichts zu meckern. Aber auch das Nikkor 58 mm 1:1,4G kann messtechnisch nicht ganz an der D610 überzeugen. Bei diesem hochwertigen Objektiv ist der Auflösungsverlust an den Bildrändern ebenfalls zu hoch, zudem verzeichnet es ein wenig arg. Bei Qualitäten, die messtechnisch nicht erfassbar sind, kann das neue 58er hingegen überzeugen – etwa mit seinem wunderbar weichen Bokeh, das allenfalls bei Offenblende kreisförmige Lichtquellen etwas zu sehr mandelförmig wiedergibt.

Fazit Mehr Kamera braucht eigentlich kein Mensch – so könnte das Fazit zur D610 lauten. Ihre Bildqualität ist bis ISO 800 hervorragend, weiß aber auch bei deutlich höherer Empfindlichkeit durchaus noch zu gefallen. Der Ausstattungsumfang ist riesig, das Handling lässt sich kaum noch verbessern. So gibt es allenfalls marginale Kritik. Etwa zur Anordnung der AF-Felder, die nur einen kleinen Teil im Bildzentrum abdecken. Auch die Live-Fähigkeiten dürfte Nikon gerne noch verbessern, zum Beispiel mit einem schnelleren Autofokus und einem klappbarem Display. Nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sind die Videofunktionen, da die D610 bei Full-HD-Auflösung nur maximal mit 30 Vollbildern je Sekunde aufzeichnet. Bei den klassischen Tugenden macht die Kamera hingegen alles richtig. Sie bietet einen hervorragenden optischen Sucher, reagiert blitzschnell auf Eingaben und passt sich dem Fotografen auf Wunsch an wie ein Maßanzug. Bei all den guten Eigenschaften der Kamera kann das Set-Objektiv nicht mithalten. Es verzeichnet stark und krankt an einem ausgeprägten Auflösungsverlust zu den Bildrändern hin. Im Vergleich zur Vorgängerin bietet die D610 einen etwas schnelleren Serienbildmodus, die Möglichkeit für leise Serienbildaufnahmen sowie einen neu abgestimmten Weißabgleich für Kunstlicht. Das sind zu schwache Argumente für den Besitzer einer D600, um sie durch die neue D610 abzulösen.


Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Kameras

Steckbrief
Hersteller Nikon
Modell D600
Preis ca. 2.500 EUR*
Sensor Auflösung 24,3 Megapixel
Max. Bildauflösung 6.016 x 4.016
(Seitenverhältnis) (3:2)
Objektiv AF-S Nikkor 24-85 mm 1:3.5-4.5G ED VR
Filtergewinde 72 mm
Sucher Pentaprisma
  Sichtfeld 100 %
  Vergrößerung 0,7-fach
  Dioptrienausgleich -3 bis +1 dpt.
LCD-Monitor 3,2"
  Auflösung 921.000
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher ja
Videoausgang
AV und HDMI
(je PAL/NTSC)
  als Sucher ja
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
ja
Motivprogramme  
  Porträt ja
  Kinder/Baby ja
  Landschaft ja
  Makro ja
  Sport/Action ja
  weitere 14
Belichtungsmessung    Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Blitzanschluss ISO-Systemblitzschuh
Fernauslöser Kabel, Infrarot
Intervallaufnahme
Speichermedium 2x SD/SDHC/SDXC
Videomodus  
  Format MOV
  Codec H.264/AVC
  Auflösung (max.) 1.920 x 1.080
  Bildfrequenz (max.) 50i
Empfindlichkeit  
  automatisch ISO 100-25.600 (Obergrenze einstellbar)
  manuell ISO 50-25.600
Weißabgleich  
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja
  Sonstiges Schatten, manuelle Farbtemperaturwahl
  Manuell ja
Autofokus  
  Anzahl
  Messfelder
39
  AF-Hilfslicht weiße LED
  Geschwindigkeit ca. 0,3 s
Sprachen Deutsch
  weitere 27
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
Gewicht
(Betriebsbereit)
ca. 772 g (nur Gehäuse)
ca. 1.362 g (mit Objektiv*)
Zoom  
  Zoomverstellung am Objektiv
Auslösung während
d. Speicherns mögl.
ja
Akkulaufzeit ca. 900 Bilder (lt. CIPA)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"
* mit Objektiv AF-S Nikkor 24-85 mm 1:3.5-4.5G ED VR

Kurzbewertung

  • Automatischer Weißabgleich mit stimmigen Farben bei Kunstlicht
  • Sehr großer Ausstattungsumfang inklusive praxisgerechter Automatiken
  • Hervorragende Bildqualität, selbst bei hoher ISO-Zahl
  • Robustes Gehäuse mit guter Ergonomie
  • Langsamer und unsicherer Live-View-AF
  • AF-Felder zu eng im Bildzentrum angeordnet
  • Video bei Full-HD nur mit 30p oder 50i

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 99 %
Ausstattung 12,5 % 99 %
Handhabung 12,5 % 92 %
Geschwindigkeit 12,5 % 91 %
Bildqualität 50,0 % 94 %
Gesamtnote 95 %