Testbericht

Panasonic Lumix DMC-FZ1000

2014-06-19, aktualisiert 2015-01-13 Mit der Lumix DMC-FZ1000 stellte Panasonic vor Kurzem eine Superzoom-Bridgekamera mit großem 1"-Sensor vor, die eine große und schwere DSLR-Ausrüstung ersetzen soll. Mit ihrem F2,8-4,0 25-400 Millimeter 16-fach-Zoom deckt sie bei hoher Lichtstärke einen großen Brennweitenbereich ab und bietet sowohl bei Fotos mit 20 Megapixel als auch bei Videos mit 8 Megapixel (4K) eine sehr hohe Auflösung. Nachdem die Kamera im Vorabtest schon überzeugen konnte, musste sie nun auch im Testlabor ihre Bildqualität unter Beweis stellen.  (Benjamin Kirchheim)

Ergonomie und Verarbeitung Panasonic hat aus den Erfahrungen von Sony gelernt, deren RX10 mit Magnesiumgehäuse und Spritzwasserschutz zwar sehr hochwertig verarbeitet ist, mit ursprünglich 1.200 Euro jedoch beim Einstiegspreis für größere Käuferschichten zu hoch lag. Inzwischen hat Sony die UVP immerhin auf knapp 1.000 Euro gesenkt. Die FZ1000 dagegen soll nur knapp 850 Euro kosten, und so muss an einigen Stellen gespart werden, wo es aus der Sicht von Panasonic verschmerzbar erscheint. Der Hauptpunkt dabei ist das Gehäuse. Es handelt es sich zwar um hochwertig verarbeiteten Kunststoff, die Robustheit einer RX10 strahlt die FZ1000 jedoch nicht aus. Mit etwas über 800 Gramm fällt die Kamera zumindest im Verhältnis zur Größe recht leicht aus, und das obwohl Panasonic beim Objektiv komplett auf Glaslinsen setzt, was bei weitem nicht mehr selbstverständlich ist. Man könnte also sagen, dass Panasonic das Geld lieber in die inneren Werte gesteckt hat als in die Äußeren.

  • Bild Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 besitzt ein optisches 16-fach-Zoom, das einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 25 bis 400 Millimeter bei einer Lichtstärke von F2,8 bis F4 abdeckt. [Foto: MediaNord]

    Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 besitzt ein optisches 16-fach-Zoom, das einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 25 bis 400 Millimeter bei einer Lichtstärke von F2,8 bis F4 abdeckt. [Foto: MediaNord]

  • Bild Der 1

    Der 1"-Sensor der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 misst 13,2 x 8,8 Millimeter und löst 20 Megapixel auf. [Foto: MediaNord]

  • Bild Der 7,5 Zentimeter große Bildschirm der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 löst 921.000 Bildpunkte auf und ist dreh- sowie schwenkbar angebaut. [Foto: MediaNord]

    Der 7,5 Zentimeter große Bildschirm der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 löst 921.000 Bildpunkte auf und ist dreh- sowie schwenkbar angebaut. [Foto: MediaNord]

  • Bild Viele Knöpfe und Einstellräder erleichtern die Bedienung der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. Außerdem liegt sie dank des ausgeprägten Griffs wunderbar in der Hand. [Foto: MediaNord]

    Viele Knöpfe und Einstellräder erleichtern die Bedienung der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. Außerdem liegt sie dank des ausgeprägten Griffs wunderbar in der Hand. [Foto: MediaNord]

  • Bild Das 16-fach-Zoom der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 besitzt kleinbildäquivalente Brennweitenmarkierungen auf dem ausfahrenden Tubus. [Foto: MediaNord]

    Das 16-fach-Zoom der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 besitzt kleinbildäquivalente Brennweitenmarkierungen auf dem ausfahrenden Tubus. [Foto: MediaNord]

Zwar zählt die Lumix FZ1000 mit ihrem fest verbauten Objektiv zu den Kompaktkameras, als kompakt kann man sie jedoch nicht mehr bezeichnen. Sie nimmt es größenmäßig problemlos mit einer DSLR samt Setobjektiv auf, nur dass in der Lumix ein zoom- und lichtstärkeres Objektiv steckt. Dank ausgeprägtem Handgriff lässt sich die FZ1000 sicher halten, sogar der kleine Finger findet durchaus noch Halt im unteren Bereich des Handgriffs. Die genarbte Gummierung sowohl am Griff als auch auf der Rückseite in Bereich des Daumens sorgt für zusätzlichen Halt. Der Einschalthebel sitzt für den Daumen einigermaßen erreichbar unterhalb des großen Programmwählrads, die meisten Tasten lassen sich mit der rechten Hand bedienen, einige erfordern aber auch den Einsatz der linken Hand. Grundsätzlich ist die FZ1000 also eine Kamera, die mit beiden Händen gehalten und bedient werden will, wenn dies auch zur Not einhändig funktioniert, Zoomhebel und Auslöser jedenfalls sind für die rechte Hand leicht und präzise erreichbar.

Die Knöpfe und Drehräder sind allesamt groß genug und vernünftig bedienbar, auch wenn es hier ebenfalls an der Hochwertigkeit satt rastender Metalldrehräder fehlt. Das hintere Drehrad ist wie von den G-Systemkameras bekannt nicht nur drehbar, sondern lässt sich auch drücken, hiermit wird zumindest zwischen zwei Belichtungsparametern gewechselt, je nach Programm zwischen Blende und Belichtungszeit oder eben der Belichtungskorrektur. Die ISO-Empfindlichkeit als inzwischen gleichwertiger Belichtungsparameter wird dabei leider nicht einbezogen, hierfür muss erst eine andere Taste gedrückt werden. Immerhin bietet aber auch Panasonic inzwischen eine ISO-Automatik im manuellen Programm an, so dass man Belichtungszeit und Blende festlegen und die Belichtung durch die Empfindlichkeit regeln lassen kann.

Zum Bedienkonzept der FZ1000 gehören gleich fünf programmierbare Fn-Knöpfe, wobei diese, teilweise sogar durch entsprechende Beschriftung, sinnvoll vorbelegt sind. Im Falle der Fn3-Taste, die das Quick-Menü aufruft, ist eine Umprogrammierung sogar weniger ratsam, da das Quick-Menü einem den Gang ins Hauptmenü ersparen kann. Für den Aufruf der Blitzeinstellungen muss man aber beispielsweise ins Hauptmenü, es bietet sich also an, diese auf die Fn1-Taste zu legen, die werksseitig mit der Bildstileinstellung belegt ist, die man im Gegensatz zur Blitzeinstellung auch über das Quick-Menü erreicht. Für die Drahtlosblitzeinstellungen (mit internem Blitz als Master) oder die Blitzbelichtungskorrektur muss man jedoch weiterhin ins Hauptmenü. Nicht immer ist die FZ1000 also fix bedienbar, es sei denn man opfert noch mehr Fn-Tasten, beispielsweise für die Blitzbelichtungskorrektur.

Auf der Rückseite besitzt die FZ1000 einen 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit einer Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Angesichts der Kameragröße wirkt der Monitor im Verhältnis schon fast klein. Der Bildschirm lässt sich um 180 Grad zur Seite und dann um 90 Grad nach oben und 180 Grad vorne oder um 90 Grad nach unten drehen, er ist also aus praktisch jedem Bildwinkel einsehbar, auch bei Selbstporträts. Schade ist allerdings, dass Panasonic keinen Touchscreen verbaut hat, auch hierauf wurde wohl zu Gunsten des Preises verzichtet.

Beim Bildschirm handelt es sich also eher um gute Standardkost, ganz anders jedoch beim hoch auflösenden elektronischen Sucher, der auf Wunsch mittels Näherungssensor automatisch aktiviert wird. Er bringt es auf 2,36 Millionen Bildpunkte und besitzt ein OLED-Panel mit hohem Kontrast, der auch in den Tiefen eine sehr gute Durchzeichnung besitzt. Die Suchervergrößerung von 0,7 reicht schon fast an Kleinbild-Vollformatkameras heran. Es macht wirklich Spaß, mit diesem Sucher zu arbeiten, zumal sich hier eine Belichtungsvorschau, eine 3D-Wasserwaage sowie ein Histogramm, eine Spitzlichtwarnung und sogar das aus dem Videobereich bekannte Zebra-Muster einblenden lassen. Hinzu kommen die in feinen Schritten einstellbare Sucherlupe, Fokuspeaking und natürlich die üblichen Anzeigen für Belichtungs- und Aufnahmeparameter sowie die Weißabgleichsvorschau und eines von mehreren Gitterlinienmustern. All dies lässt sich selbstverständlich auch auf dem Monitor anzeigen. Der Sucher bietet also zahlreiche Vorteile und mit einer Bildwiederholrate von 60 fps arbeitet er auch sehr schnell.

Auf der Handgriffseite bietet die FZ1000 drei Schnittstellen, die von einem gemeinsamen, sehr fest sitzenden Gummistopfen verdeckt werden. Diesen herauszulösen erfordert Kraft, und man riskiert dabei einen abgebrochenen Fingernagel. Neben der USB-Schnittstelle findet man hier eine Micro-HDMI-Buchse sowie den Fernauslöseanschluss. Ein externes Stereomikrofon wird hingegen an der gegenüberliegenden Gehäuseseite über eine 3,5 mm Klinkenbuchse angeschlossen, der dortige Stopfen lässt sich einwandfrei lösen. Die Speicherkarte wird wie der Akku an der Kameraunterseite eingesetzt, und säße das Metallstativgewinde in der optischen Achse, bliebe diese Klappe auch bei Stativverwendung zugänglich. Dies ist jedoch nicht der Fall, in der optischen Achse sitzt der NFC-Chip und das Stativgewinde befindet sich direkt neben dem Akkufach. Der Lithium-Ionen-Akku reicht für 360 Aufnahmen nach CIPA-Messverfahren und wird in einer externen Ladeschale aufgeladen, das SD-Speicherkatenfach schluckt auch SDHC- und SDXC-Karten, wobei die SDXC-Geschwindigkeitsklasse U3 unterstützt wird, was heißt, dass die Kamera Karten mit 30 MByte pro Sekunde Mindestschreibgeschwindigkeit unterstützt. Wer 4K-Videos aufnehmen möchte, sollte mindestens eine U3-Karte wählen, da dann ein Datenstrom von 100 Mbit/s beziehungsweise 12,5 MByte/s anfällt. Aber auch bei der Aufnahme von Bildserien, gerade im Rohdatenformat, lohnt sich eine schnelle Speicherkarte allemal.

Ausstattung Wie bereits erwähnt besitzt die FZ1000 ein großes Programmwählrad, das auch ordentlich genutzt wird. Den Automatiken sind dabei drei der zehn Positionen vorbehalten. Die intelligente Automatik (iA) stellt die Kamera komplett selbst auf das Motiv ein, wobei hier Funktionen wie Gesichtserkennung, Motiverkennung, intelligente ISO-Automatik mit Bewegungserkennung etc. aktiv sind, um die Kamera bestmöglich einzustellen. Einzig der Blitz muss bei Bedarf manuell aufgeklappt werden. Leider ist aber auch das intelligente Digitalzoom aktiv und lässt sich nicht abschalten, so dass man schneller als gewollt in den Bereich von 400 bis 800 Millimeter (Kleinbildäquivalent) hinein zoomt. Daran ändert sich auch nichts, wenn man iA+ aktiviert, das Korrekturen von Blende beziehungsweise Belichtungszeit und Bildhelligkeit zulässt. Die vorwählbaren Motivprogramme hat Panasonic auf einen weiteren Wählradpunkt zusammengefasst, hier ist unter anderem ein Schwenkpanoramamodus zu finden. Ein weiterer Punkt des Wahlrads ist den Kreativfiltern gewidmet, hier stehen immerhin üppige 22 Effekte zur Auswahl. Wer möchte, kann seine durchaus sehr leistungsfähige FZ1000 also wie eine gewöhnliche Knipse verwenden, ohne sich mit der Technik auseinandersetzen zu müssen.

Interessant wird es für ambitionierte Anwender aber, wenn sie die reinen Automatiken verlassen und in der Programm-, Blenden- oder Zeitautomatik sowie dem manuellen Belichtungsmodus mehr Einfluss auf die Bildgestaltung nehmen können. Dank des klickbaren Bedienrads an der Kamerarückseite sind die Parameter mit dem Daumen auch schnell angepasst. Ein weiteres Einstellrad auf der linken Gehäuseseite bietet schnellen Zugriff auf den Auslösemodus, mit lediglich fünf Positionen war Panasonic hier aber etwas sparsam. Neben der Intervallfunktion, dem Selbstauslöser, der Reihenaufnahmefunktion und dem Serien- sowie Einzelbildmodus wäre hier durchaus noch Platz gewesen beispielsweise für den HDR-Modus, der sich im Menü versteckt. Doch zurück zum Programmwählrad: Dieses bietet noch zwei Speicherplätze für individuelle Kameraeinstellungen sowie eine Position für den Zugriff auf den vollen Funktionsumfang der Videofunktion.

Zwar nimmt die FZ1000 über den eigenen Videoauslöser, der für den Zeigefinger gut erreichbar hinter dem Fotoauslöser liegt, jederzeit Videos auf, jedoch sieht man vorher den Bildbeschnitt nicht und auch die 4K-Auflösung steht dann nicht zur Verfügung. Erst wenn man man das Programmwählrad auf den Videomodus dreht, eröffnet sich der volle Funktionsumfang. Liegt die maximale Auflösung im AVCHD-Format noch bei Full-HD (1.920 x 1.080), eröffnet sich nach Umstellung auf MP4 die Option, in 4K-Auflösung bei 25 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Selbst für Fotos guter Qualität eignen sich die 8 Megapixel auflösenden Einzelbilder der Videos. Auch wenn man sein Video letztlich nur in Full-HD präsentieren möchte, ergeben sich mit 4K doch einige Vorteile wie etwa Zoomfahrten oder Schwenks, ohne bei der eigentlichen Aufnahme gezoomt oder geschwenkt zu haben oder aber man nutzt die hohe Qualität der auf Full-HD heruntergerechneten 4K-Videos, was nicht nur bei der Schärfe und Auflösung seinen Niederschlag findet, sondern aus 4:2:0 8 Bit in 4K kann man problemlos 4:2:2 10 Bit in 2K (Full-HD) berechnen. Während der Videoaufnahme können die Belichtungsparameter geändert werden, hierbei empfiehlt sich jedoch genauso wie beim Zoomen der Einsatz eines externen Mikrofons, da sonst Bedien- und Motorgeräusche auf der Tonspur landen. Überhaupt ist das Zoomen während der Videoaufnahme eigentlich etwas zu schnell. Unhörbar und sehr flott arbeitet hingegen der Autofokus. Auch das Auspegeln des Tons stellt kein Problem dar, für das interne Stereomikrofon lässt sich sogar eine Zoomfunktion aktivieren. Als sehr nützlich erweisen sich außerdem die Zebra-Funktion sowie das Fokus-Peaking. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist die Highspeed-Videofunktion mit 100 Bildern pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung, was flüssige vierfach-Zeitlupen ermöglicht.

Auch die Serienbildfunktion kann sich sehen lassen, nimmt sie doch laut Hersteller 12 Bilder pro Sekunde ohne AF-Nachführung auf und 7 Bilder pro Sekunde mit AF-Nachführung. Allerdings wird dabei auf dem Bildschirm beziehungsweise im Sucher kein Livebild mehr angezeigt, sondern immer das zuletzt aufgenommene Foto, was bei Actionmotiven durchaus problematisch sein kann, da diese einem aus dem Bild zu laufen drohen. Tatsächlich konnten wir nur eine Serienbildrate von 9,1 bis 9,5 Bildern pro Sekunde messen, in JPEG hält die FZ1000 dieses Tempo aber immer für fünf Sekunden durch, in Raw ist nach 1,5 Sekunden Schluss. Die Belichtungsreihenfunktion nimmt drei, fünf oder sieben Bilder in Folge mit Belichtungsabständen von 1/3 bis 1 EV auf, damit lässt sich beispielsweise für HDRs schon einiges anfangen.

Während sich die Bildbearbeitungsfunktionen bei JPEG noch in Grenzen halten, bietet die Lumix für Raw-Aufnahmen einen eingebauten Konverter an, wobei sich beispielsweise Belichtung und Weißabgleich anpassen lassen. Sehr mächtig fällt hingegen die WLAN-Funktionalität aus. Diese entfaltet sich, wenn man die kostenlose App auf seinem Android- oder iOS-Gerät installiert. Die Verbindungsherstellung erfolgt per NFC oder QR-Code sehr einfach, wer möchte, kann die WLAN-Parameter aber auch manuell eingeben. Neben der Übertragung von Bildern und Videos auf das Smartgerät lässt sich die Kamera inklusive Livebildübertragung fernsteuern. Die App von Panasonic zählt dabei zu den umfangreichsten, was die Konfiguration der Kameraparameter angeht.

  • Bild Fn-Tasteneinstellung der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

    Fn-Tasteneinstellung der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

  • Bild Einstellung des Verschlusstyps (mechanisch oder elektronisch oder automatisch) bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

    Einstellung des Verschlusstyps (mechanisch oder elektronisch oder automatisch) bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

  • Bild Einstellung des Zoomhebels bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

    Einstellung des Zoomhebels bei der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

  • Bild Quick-Menü der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 mit AF-Feld-Auswahl. [Foto: MediaNord]

    Quick-Menü der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 mit AF-Feld-Auswahl. [Foto: MediaNord]

  • Bild Live-View der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

    Live-View der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. [Foto: MediaNord]

Objektiv Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 besitzt ein stattliches 16-fach-Zoom mit einer physikalischen Brennweite von 9,12 bis 146 Millimeter. Durch den 1"-Sensor mit seiner Bilddiagonalen von knapp 15,9 Millimeter (Crop-Faktor 2,7) entspricht dieses im nativen 3:2-Bildseitenverhältnis des Sensors einem Kleinbildäquivalent von 25 bis 400 Millimeter, und das bei einer Anfangsöffnung von F2,8 bis 4,0. Praktischerweise zeigt die Kamera auf dem Bildschirm nicht nur den aktuellen kleinbildäquivalenten Zoombereich an, sondern auch die gerade eingestellte kleinbildäquivalente Brennweite. Je nach Bildseitenverhältnis verschiebt sich die Brennweite Richtung Tele, im Videomodus bei 16:9 beispielsweise auf 37 bis 592 Millimeter. Gezoomt wird elektronisch wahlweise mittels Zoomhebel, der den Auslöser umschließt oder aber mit Hilfe des elektronischen Objektivrings. Beide Bedienelemente unterstützen mehrere Geschwindigkeitsstufen, wobei das Objektiv besonders schnellen Bewegungen am Zoomring ähnlich wie bei der Sony RX10 nicht mehr folgen kann. Praktischerweise kann man neben dem Stufenloszoom auch eines mit vorgegebenen Brennweiten nutzen, diese Funktion ist wahlweise auf den Ring oder den Hebel oder beide legbar. Das bedeutet: Mit dem Zoomhebel kann beispielsweise stufenlos gezoomt werden und mit dem Zoomring alternativ in festen Stufen.

Die große Anfangsöffnung kann das Objektiv nicht lange halten, bereits bei 57 Millimeter (KB) steht nur noch F3,5 zur Verfügung, ab 170 Millimeter beträgt die maximale Blendenöffnung F4,0. Während man die Geräusche des Motorzooms und das Klackern der Blende durchaus leise vernehmen kann, ist die Kamera in der Lage, völlig lautlos auszulösen. Bis hin zu 1/4.000 Sekunde Belichtungszeit hat man noch die Wahl, ob der Verschluss mechanisch (leises Klackern) oder elektronisch (unhörbar) arbeiten soll, rein elektronisch sind dann sogar 1/16.000 Sekunde kurze Verschlusszeiten möglich.

Die minimale Fokusdistanz von einem Meter bei voll ausgefahrenem Zoom erlaubt ordentliche Vergrößerungen bei genügend Aufnahmeabstand, um größere Insekten nicht in die Flucht zu schlagen. Dank 62 Millimeter Filtergewinde können Nahlinsen eingesetzt werden, was die Makrofähigkeiten nochmals verbessert. Zudem bietet die FZ1000 einen speziellen Makromodus mit einer noch höheren Vergrößerung, wofür jedoch auf Weitwinkel gezoomt wird. Dies führt nicht nur zu einer sichtbaren Bildfeldwölbung, sondern vor allem auch einem Schattenwurf durch die Kamera beziehungsweise das Objektiv. Einen Telekonverter beispielsweise bietet Panasonic übrigens nicht an. Angesichts des leichten Spiels des ausgefahrenen Tubus sowie des großen Hebels ist ein schwerer Telekonverter aber ohnehin nicht empfehlenswert.

Panasonic verspricht einen rasanten Autofokus selbst im Telebereich, im Weitwinkel soll die FZ1000 innerhalb von 0,09 Sekunden von unendlich auf zwei Meter fokussieren, in Telestellung innerhalb von 0,17 Sekunden. Normalerweise sind Superzoomkameras in Telestellung sehr träge und erreichen die Phantasiewerte der Hersteller, die diese vorsichtshalber nur für den schnellen Weitwinkel angeben, oft im Telebereich nicht annähernd, doch bei der FZ1000 ist das anders. Es ist die erste Kamera, bei der wir im Testlabor exakt dieselben Werte für die reine Fokussierung messen konnten, die der Hersteller auch angegeben hat. In der Praxis kommt noch eine Auslöseverzögerung von 0,04 Sekunden hinzu, ebenfalls ein sehr schneller Wert. Dieses Meisterstück ermöglicht einerseits der flüsterleise Linear-Antrieb, der trotz des großen Zoombereichs eine schnelle Verstellung der Linsen erlaubt und andererseits die Depth from Defocus (DFD) Technologie, die mit der Kontrastautofokusmethode quasi einen Phasenautofokus nachahmt. Bei aktueller und etwas geänderter Fokusposition werden Messungen vorgenommen und verglichen, anhand der Werte weiß die Kamera dann wie bei einem Phasenautofokus, in welche Richtung und wie weit der Fokuspunkt verstellt werden muss, so dass nur noch für die Feinfokussierung kurz "gepumpt" werden muss. Das Ergebnis jedenfalls überzeugt in der Praxis.

Nicht nur die Geschwindigkeit des Autofokus kann sich sehen lassen, sondern auch seine Funktionalität. So verfügt die FZ1000 über eine Gesichts- sowie Augenerkennung, wobei immer auf das der Kamera nähere Auge fokussiert wird. Statt der 49 AF-Felder lässt sich der Autofokuspunkt auch manuell über das gesamte Bildfeld verschieben und in seiner Größe einstellen. Fokussiert man manuell, so helfen die in sehr feinen Schritten einstellbare Fokuslupe sowie das Fokuspeaking weiter, letzteres hebt die scharfen Kontrastkanten farbig hervor, so dass man sieht, wo die Schärfeebene sitzt. Die eingeblendete Fokusskala ist hingegen weniger hilfreich, da dort nicht einmal grobe Entfernungsangaben stehen. Über einen optischen Bildstabilisator verfügt die Lumix übrigens auch, dieser ist beispielsweise beim manuellen Fokussieren ebenfalls sehr hilfreich, da das Sucherbild ruhiger ist.

Bildqualität Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 ist mit einem 1"-CMOS-Sensor ausgestattet, dessen Herkunft Panasonic offiziell nicht kommentiert. Da der japanische Hersteller auf die Sensoren eigener Produktion besonders stolz ist und dieses hervorhebt, sofern verbaut, dürfte es sich somit wohl um einen Sensor des Mitbewerbers Sony handeln, wofür auch die technischen Eckwerte wie etwa die Auflösung oder die 4K-Fähigkeit sprechen (in der RX10 kommt der 1"-Sensor ohne 4K-Fähigkeit zum Einsatz). Wir konnten ein Serienmodell der FZ1000 ausführlich im Labor auf seine Bildqualität testen. Die ausführlichen Diagramme sind wie gewohnt gegen ein kleines Entgelt erhältlich (siehe weiterführende Links).

Die Konstruktion eines Objektivs mit großem Zoombereich ist eine anspruchsvolle Aufgabe und mit gewissen Kompromissen bei der Bildqualität verbunden. Bezogen auf ein 20 x 30 Zentimeter großes ausbelichtetes Foto ist ein leichter Schärfeverlust von der Bildmitte zum Bildrand zwar messbar, dieser spielt in der Praxis jedoch keine Rolle, da diese Unterschiede im kaum wahrnehmbaren Bereich stattfinden. Die Randabdunklung ist mit weniger als einer halben Blendenstufe, das entspricht lediglich 30 Prozent Lichtverlust, zwar gering, allerdings nimmt die Helligkeit nicht gleichmäßig ab, sondern bei 25 und 100 Millimeter recht spontan in den Bildecken. Bei 400 mm hingegen ist kein praxisrelevanter Helligkeitsverlust messbar. Die Verzeichnung korrigiert Panasonic sehr gut aus, im Weitwinkel ist eine mit 0,7 Prozent kaum störende Tonnenform messbar, mittlere und lange Brennweite sind praktisch verzeichnungsfrei. Selbst chromatische Aberrationen hat Panasonic perfekt im Griff, sie sind zwar messbar, erreichen aber selbst im Maximum kaum einen halben Pixel Breite.

Der Blick auf die Auflösungswerte bei 50 Prozent Kantenkontrast offenbart jedoch einige Schwächen des Objektivs. So wird nominell im Weitwinkel auf F4 abgeblendet mit rund 48 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) die höchste Auflösung erreicht, die dort um 25 Prozent höher liegt als bei F2,8 (38 lp/mm). Mittlere und Telebrennweite lösen jedoch rund 10 (44 lp/mm) und 20 Prozent (40 lp/mm) weniger auf als das Zentrum im Weitwinkel. Am Bildrand ergibt sich im Vergleich zur Bildmitte bei allen Brennweiten ein eher schlechtes Bild, der Auflösungsverlust liegt bei rund 35 bis 45 Prozent, nur bei F8 kann bei mittlerer Brennweite von 100 Millimeter eine einigermaßen gleichmäßige Auflösung von der Bildmitte (39 lp/mm) bis zum Bildrand (36 lp/mm) erreicht werden. Die absolute Auflösung liegt bei mittlerer Brennweite bei Offenblende am Bildrand unter der kritischen Marke von 30 lp/mm, in Telestellung sogar bei allen Blenden. Da sich die FZ1000 nur bis F8 abblenden lässt, kann die Beugung immerhin im Bildzentrum nicht derart in Erscheinung treten, um die Auflösung auf richtig schlechte Werte zu drücken. Doch insgesamt kann das Objektiv weder mit seiner absoluten Auflösung, jedenfalls bei mittlerer und langer Brennweite, noch mit der gleichmäßigkeit der Auflösung vom Zentrum zum Bildrand so recht den hohen Erwartungen genügen. Zum Vergleich: Absolut löst die Sony RX10 höher auf und kämpft nur im Weitwinkel mit nennenswerten Auflösungsverlusten zum Bildrand.

Auch der Blick auf die sensorrelevanten Messwerte zeigt, dass Panasonic mit der 1"-Konkurrenz von Sony, Samsung und Nikon nicht ganz mithalten kann. Bis ISO 400 bewegt sich der Signal-Rauschabstand noch im fast guten Bereich knapp unter 40 dB, sinkt aber ab ISO 800 rapide ab und wird über ISO 1.600 kritisch. Helligkeitsrauschen wird oberhalb von ISO 3.200 sichtbar, bleibt aber feinkörnig, immerhin spielt Farbrauschen keine Rolle. Das sieht zunächst so schlecht nicht aus, bei der Texturschärfe zeigt sich jedoch, dass die Rauschunterdrückung zu kräftig arbeitet. Bis ISO 400 ist die Detailschärfe einwandfrei, darüber sinkt die Messkurve jedoch rasant ab. ISO 800 zeigt noch genügend Details, aber bereits bei ISO 1.600 wirken die Bilder weich, dieses "Weichheitsniveau" erreicht die Konkurrenz erst bei ISO 3.200.

Die Eingangsdynamik wiederum hat Panasonic ganz gut im Griff, bis hoch zu ISO 6.400 werden gute 9,5 bis 10 Blendenstufen verarbeitet. Darüber sinkt die Eingangsdynamik zwar leicht ab, wird aber nicht kritisch. Die Tonwertkurve verläuft angesteilt, aber bleibt im angenehmen und nicht übertriebenen Bereich. Der Ausgangs-Tonwertumfang ist nur bei ISO 80 sehr gut und bis ISO 800 gut, ab ISO 1.600 werden nur noch weniger als 160 von 256 möglichen Helligkeitsabstufungen ausgegeben, über ISO 6.400 wird der Wert sogar kritisch. Auch mit den Farben nimmt es die FZ1000 nicht so genau. Nicht nur, dass warme Farbtöne übertrieben gesättigt sind, reines Blau beispielsweise driftet sichtbar ins Violette ab, hat also einen zu hohen Rotanteil. Immerhin arbeitet der manuelle Weißabgleich tadellos und auch die Automatik weiß in der Regel zu überzeugen. Die Farbvielfalt ist ebenfalls gut, bis ISO 1.600 werden mehr als vier Millionen Farbnuancen unterschieden, selbst bei ISO 6.400 sind es noch gute zwei Millionen.

  • Bild Das Metallstativgewinde der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 liegt nicht nur außerhalb der optischen Achse, sondern auch viel zu dicht am Akku- und Speicherkartenfach, das dann blockiert wird. [Foto: MediaNord]

    Das Metallstativgewinde der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 liegt nicht nur außerhalb der optischen Achse, sondern auch viel zu dicht am Akku- und Speicherkartenfach, das dann blockiert wird. [Foto: MediaNord]

  • Bild Auf der Griffseite der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 verbergen sich hinter einer zu scher zu lösenden Klappe die drei Anschlüsse für HDMI, USB und Fernauslöser. [Foto: MediaNord]

    Auf der Griffseite der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 verbergen sich hinter einer zu scher zu lösenden Klappe die drei Anschlüsse für HDMI, USB und Fernauslöser. [Foto: MediaNord]

  • Bild Der Stereo-Mikrofonanschluss hingegen versteckt sich auf der anderen Seite der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. Außerdem lässt sich der Stöpsel lösen, ohne dass Fingernägel abbrechen. [Foto: MediaNord]

    Der Stereo-Mikrofonanschluss hingegen versteckt sich auf der anderen Seite der Panasonic Lumix DMC-FZ1000. Außerdem lässt sich der Stöpsel lösen, ohne dass Fingernägel abbrechen. [Foto: MediaNord]

  • Bild Im Fach an der Unterseite der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 verbergen sich der für 360 Aufnahmen reichende Lithium-Ionen-Akku sowie die SD-Speicherkarte. [Foto: MediaNord]

    Im Fach an der Unterseite der Panasonic Lumix DMC-FZ1000 verbergen sich der für 360 Aufnahmen reichende Lithium-Ionen-Akku sowie die SD-Speicherkarte. [Foto: MediaNord]

Auch wenn die FZ1000 vor allem im Vergleich zur Konkurrenz mit großem Zoom und/oder 1"-Sensor zurückbleibt, bietet sie immer noch eine sehr gute Bildqualität im Vergleich zu normalen Kompaktkameras. Vor allem wer im Raw-Format arbeitet, kann die Farbechtheit und die zu offensive Rauschunterdrückung gut in den Griff bekommen.

Fazit Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 weiß vor allem mit ihren inneren Werten zu überzeugen, die der japanische Hersteller zu Gunsten eines niedrigeren Preises in ein eher schnödes Kunststoffgehäuse verpackt hat. Dieses ist jedoch sauber verarbeitet und sorgt für ein relativ geringes Gewicht. Aufgrund der Kombination von Sensorgröße und Brennweite ist die FZ1000 zwar nicht wirklich kompakt, aber doch wesentlich kleiner als eine DSLR ähnlicher Brennweite und Lichtstärke. Damit bietet sich die FZ1000 vor allem als Universalkamera für alle an, die keine Objektive wechseln, geschweige denn nachkaufen wollen. Die FZ1000 kann aber nicht nur mit ihrem guten Ausstattungsumfang überzeugen, sondern auch mit ihrer hohen Geschwindigkeit, die manche DSLR und die Superzoomkonkurrenz ohnehin alt aussehen lässt, sowie ihrem 4K-Videomodus, der eine enorme Detailfülle bietet. Die Bildqualität ist vor allem bis ISO 400 gut, aber auch ISO 800 sind noch gut verwendbar. Ab ISO 1.600 werden die Bilder sichtbar weicher, Abhilfe schafft die Verwendung des Raw-Formats mit individuell abgestimmter Rauschunterdrückung. Das Objektiv löst im Weitwinkel leicht abgeblendet hoch auf, leider kann bei allen Brennweiten der Bildrand nicht ganz mithalten. Zum anvisierten Preis von 850 Euro jedenfalls erhält der Käufer eine eierlegende Wollmilchsau, die im Alltag nahezu jeder fotografischen Aufgabe gewachsen ist und viel Spielraum für Kreativität bietet.


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Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.


Steckbrief
Hersteller Panasonic
Modell Lumix DMC-FZ1000
Preis ca. 850 EUR
Sensor Auflösung 20,1 Megapixel
Max. Bildauflösung 5.472 x 3.648
(Seitenverhältnis) (3:2)
Objektiv F2,8-4/25-400mm
Filtergewinde 62 mm
Sucher elektronisch
  Vergrößerung 0,7-fach
  Auflösung 2.359.000
  Dioptrienkorrektur ja
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 921.000
  drehbar ja
  schwenkbar ja
  als Sucher ja
Videoausgang HDMI
  als Sucher ja
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
ja
Motivprogramme  
  Porträt ja
  Kinder/Baby ja
  Landschaft ja
  Makro
  Sport/Action ja
  weitere 21
Belichtungsmessung    Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Leitzahl 10,9 (Messung)
  Blitzanschluss ISO-Blitzschuh mit TTL
Fernauslöser Kabel, WLAN
Intervallaufnahme ja
Speichermedium SD/SDHC/SDXC
Videomodus  
  Format AVCHD oder MP4
  Codec H.264/AVC
  Auflösung (max.) 3.840 x 2.160
  bei Bildfrequenz 25p
Empfindlichkeit  
  automatisch ISO 125-12.800
(Obergrenze einstellbar)
  manuell ISO 80-25.600
Weißabgleich  
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe
  Glühlampe ja
  Sonstiges Schatten, Blitz, manuelle Wahl der Farbtemperatur, Feinkorrektur
  Manuell ja
Autofokus  
  Anzahl
  Messfelder
49
  AF-Hilfslicht Rot-orange
  Geschwindigkeit 0,1-0,2 s
Sprachen Deutsch
  weitere 15
Einschaltzeit 0,8 s
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
ja
Gewicht
(betriebsbereit)
830 g
Serienbildfunktion*  
  Serienbildanzahl
46 (JPEG)
13 (RAW)
  Frequenz
    (Bilder/s)
9,1 (JPEG)
9,5 (RAW)
  Dauerlauf
    (Bilder/s)
3,8 (JPEG)
1,5 (RAW)
  mit Blitz
Zoom  
  Zoomverstellung motorisch über Ringwippe oder Zoomring
  Zoomstufen stufenlos, optional 12
  Zeit WW bis Tele 2,6 s
Speicher-
geschwindigkeiten*
 
  JPEG 0,7 s (6,8 MByte)
  RAW 1,4 s (22,4 MByte)
Auslösung während
d. Speicherns mögl.
ja
Akkulaufzeit ca. 360 Bilder (gem. CIPA)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"
* mit 16 GByte Panasonic Class 10 U3 SDHC Speicherkarte

Kurzbewertung

  • Großer, universeller Zoombereich
  • 4K-Videofunktion mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten
  • Rasanter Autofokus, selbst im Telebereich
  • Sehr gute Bedienung mit vielen Individualisierungsmöglichkeiten
  • Schnödes, wenn auch ordentlich verarbeitetes Kunststoffgehäuse
  • Fehlender Touchscreen
  • Stativgewinde außerhalb der optischen Achse und zu nah am Speicherkarten- und Akkufach
  • Objektiv mit schlechter Randauflösung, zudem weiche Bilder ab ISO 1.600

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 89 %
Ausstattung 12,5 % 100 %
Handhabung 12,5 % 97 %
Geschwindigkeit 12,5 % 96 %
Bildqualität 50,0 % 96 %
Gesamtnote 95 %