3er Compact
C-40, der 4 Megapixel-Mini von Olympus
2001-09-02 Nein, wir wollen hier nicht von irgendwelchen "Kleinwagen" eines bestimmten bayerischen Automobilherstellers reden, sondern von Digitalkameras! Die bereits dritte 4 Megapixel-Kamera von Olympus ist auch die kleinste – sowohl innerhalb der Olympus-Produktfamilie als auch allgemein. (Yvan Boeres)
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![Olympus C40 Zoom [Foto: Olympus]](http://images.digitalkamera.de/Kameras/OlympusC40Zoom-front-M.jpg)
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Olympus erste 4 Megapixel-Kamera, die semi-professionelle E-10, war die
größte. Die zweite war die C-4040 Zoom und kam bereis im kompakten
Gehäusedesign der C-2000 bis C-3040 Zoom daher. Die nun dritte im Bunde, die
neu vorgestellte C-40 Zoom ist wiederum erheblich kleiner als die C-4040 Zoom.
Dabei wurde die C-40 mit ihren Zwergmaßen von 6,8 x 8,7 x 4,3 cm und ihrer
schicken Gehäuseform beileibe nicht in der Ausstattung "geschrumpft":
Sie bietet fast den gesamten Funktionsumfang der größeren Schwester C-4040 bei
geringeren Abmessungen. So verfügt die C-40 über diverse kreative
Einstellmöglichkeiten: Eine Programmautomatik ist ebenso vorhanden wie eine
semi-automatische und eine manuelle Belichtungssteuerung. Dem Anwender stehen
dabei Verschlusszeiten von 1/1.000 bis 1/2 Sekunde (Langzeitbelichtung bis 16
Sekunden) sowie Blenden von F2,8 bzw. F4,8 bis 8 (je nach Objektivstellung) zur
Auswahl. Damit Langzeitbelichtungen wie z. B. Nachtaufnahmen, aber auch Fotos
unter schwachen Lichtbedingungen, ohne Blitz voll zur Geltung kommen, verfügt
die C-40 über einen Rauschunterdrückungsalgorithmus und die von der C-4040 und
E-10 bereits bekannte Pixel-Mapping-Funktion zur automatischen Erkennung und
"Ausschaltung" toter bzw. "heißer" Pixel. Auch absolute
Fotoneulinge kommen mit der C-40 schnell zurecht: Der Programmautomatik gesellen
sich noch fünf Motivprogramme (Selbstportrait, Nachtaufnahme- und
Landschaftsmodus, Landschaftsportrait und Portrait) hinzu.
Standbilder macht die C-40 nicht nur in
der von der tatsächlichen CCD-Pixelzahl abgeleiteten Höchstauflösung (2.272 x 1.704 Bildpunkte), sondern kann die
Bilder auch auf höhere Auflösungen bis zu 3.200 x 2.400 Pixel in mehreren
Auflösungsstufen durch Interpolation "aufblasen". Kurze
Videosequenzen von bis zu 41 bzw. 161 Sekunden (bei 320 x 240 bzw. 160 x 120
Pixel) mit einer Bildfolgerate von 12,5 Bildern pro Sekunde und mit Ton vermag
die C-40 ebenfalls aufzunehmen. Aufgenommen werden die Bilddaten als TIFF oder
im JPEG-Format (Standbilder), im WAV-Format (Audiodaten) und im
QuickTime-Motion-JPEG-Verfahren (Videos) auf SmartMedia-Wechselspeicherkarten
bis 128 MByte (mitgeliefert wird ein 16 MByte fassende Karte). Weitere Features
und Ausstattungsmerkmale besitzt die C-40 in Form von diversen
Weißabgleicheinstellungen (inkl. One-Touch-Weißpunkt-Messung und
Weißabgleich-Feinkorrektur), einer ESP-Mehrfeld- und Spot-Messung, einer
Belichtungsreihenfunktion, eines abschaltbaren Autofokus, eines Makromodus
(Nahgrenze: 10 bzw. 25 cm je nach eingestellter Brennweite), einstellbaren
Lichtempfindlichkeitsstufen (ISO 100, 200 und 400 – automatisch oder manuell),
eines 1,5"-LCD-Farbbildschirm mit 114.000 Bildpunkten, einer
Videobearbeitungsfunktion (Schnitt und Index), eines eingebauten Lautsprechers
sowie der Stromversorgung über lediglich zwei Mignon-Batterien (Einwegzellen
oder Akkus) bzw. alternativ einer CR-V3 Lithium-Einwegbatterie.
Was hat denn die C-40 überhaupt weniger als die C-4040 zu bieten? Zuerst
wurde mal das Objektiv geschrumpft: Dieses entspricht einem Brennweitenbereich
von 35 bis 98 mm (2,8-fach-Zoom) bei einer deutlich schlechteren Lichtstärke
von F2,8 bis F4,8 (je nach Brennweiten-Einstellung). Außerdem verfügt die
kleine C-40 nicht über die Möglichkeit zum Vorschrauben optischer Konverter,
Vorsatzlinsen oder Filtern und über keinen externen Blitzanschluss. Der integrierte Blitz hilft aber immerhin
bis zu einer Entfernung von drei Metern (bei ISO 100) und verfügt über alle
erdenklichen Einstellmöglichkeiten (bis hin zur Langzeitsynchronisation mit
Simulierung einer Synchronisation auf den 1. oder 2. Verschlussvorhang). Der
abgefeuerte Blitz ist innerhalb von sechs Sekunden (je nach abgegebener
Lichtmenge) wieder aufgeladen.
Mit der C-40 weiht Olympus eine neue Art von Kombi-Schnittstelle ein: Ein 8
poliger-Systemstecker vereint USB- und A/V-Schnittstelle. Bei der USB-Verbindung
verfügt die C-40 über das sogenannten Auto-Connect-Feature, was bedeutet, dass
die Kamera dank Mass Storage-konformen USB-Spezifikationen automatisch vom
Computer (zumindest mit aktuellen Windows- oder MacOS-Betriebssystem-Versionen)
erkannt wird und ohne zusätzliche Installation von Treibern als externes
Massenspeicher-Laufwerk angemeldet wird. Olympus legt der C-40 Zoom für einen
empfohlenen Verkaufspreis von rund 2.000 DM serienmäßig noch eine
Handschlaufe, eine SmartMedia-Karte (16 MByte), ein USB-Kabel, ein A/V-Kabel,
eine CR-V3 Lithium-Einwegzelle und die RM-1 Infrarot-Fernbedienung sowie eine
Software-CD bei. Die Kamera wird voraussichtlich ab Ende September erhältlich
sein.