Den preisgünstigen Einstieg markieren die Serien VG und VH mit 90 bis 130 EUR, am günstigesten ist das Modell VG-150: Für 90 EUR erhält der Käufer ein optisches Vierfach-Zoom von 27-108 Millimeter (alle Brennweitenangaben auf Kleinbild umgerechnet) sowie einen Zwölf-Megapixel-CCD. Der rückwärtige Bildschirm misst 2,7 Zoll (6,9 Zentimeter) in der Diagonale. Intelligente Automatik, Tracking-Autofokus zur Motivverfolgung, Gesichtserkennung, ISO 100 bis 1.600 sowie ein digitaler Bildstabilisator sollen für gelungene Aufnahmen sorgen. Um kreative Bildaufbereitungen kümmern sich die Modi Magic Filter Punk, Pop Art, Lochkamera, Skizze, Fish-eye, Weichzeichner und Glitzermodus. Videos kann die VG-150 lediglich in VGA-Auflösung aufnehmen. Der wechselbare Lithium-Ionen-Akku lässt sich einfach in der Kamera per USB aufladen, die Bedienungsanleitung ist bereits in der Kamera integriert. Der SD-Speicherkartenschacht ist SDHC-kompatibel. Ab Anfang März 2012 soll die VG-150 in Silber und Schwarz erhältlich sein.
Für lediglich 10 Euro mehr, also knapp 100 EUR, wird die VG-160 angeboten. Der Aufpreis lohnt sich: Ihr CCD-Sensor löst 14 Megapixel auf, das Objektiv zoomt fünffach von 26-130 Millimeter und der rückwärtige Bildschirm misst bei einer Auflösung von 230.000 Bildpunkten 3 Zoll (7,6 Zentimeter) in der Diagonale. Der Empfindlichkeitsbereich beginnt bereits bei ISO 80 und Videos nimmt die VG-160 in HD-Auflösung mit 720p auf. Ansonsten ist die Ausstattung identisch zum kleineren Modell. Ab Mitte Februar 2012 soll die Olympus VG-160 in den Farben Silber, Schwarz, Rot und Orange erhältlich sein. Für knapp 130 EUR gibt es die VG-170. Als Ausstattungsplus gegenüber ihrer kleineren Schwester bietet sie eine feinere Bildschirmauflösung mit 460.000 Bildpunkten. Auch die Magic Filter sind mit den zusätzlichen Effekten Aquarell und Reflexion etwas zahlreicher. Außerdem bietet die VG-170 einen 3D-Aufnahmemodus, einen
Beauty-Modus zur Hautweichzeichnung und ist kompatibel mit Eye-Fi-Speicherkarten zur drahtlosen Bildübertragung sowie dem SDXC-Standard. Als wichtigstes Ausstattungsmerkmal stellt Olympus aber den Blitz heraus: Er soll mit einer Leitzahl von 8,8 etwa zwei bis viermal stärker sein als bei der Konkurrenz und so im ISO-Auto-Modus im Weitwinkel bis zu 15 Meter weit reichen. Dabei kann die Kamera Auflösung und ISO-Empfindlichkeit im Long-Flash genannten Modus an die Blitzleistung anpassen. Schließlich sei der Blitz laut Analysen von Olympus in Europa und USA das meist genutzte Ausstattungsmerkmal einer Kompaktkamera. Die VG-170 soll ab Mitte Februar 2012 in der Farben Schwarz, Weiß und Rot kaufbar sein.
Die VH-210 ist mit 120 EUR ebenfalls sehr günstig und sie treibt es in den Farben Apple Red, Grape Purple, Apricot Orange, Lychee White, Kiwi Green und Black Berry besonders bunt. Zu Deutsch: Es wird die Kamera in Rot, Lila, Orange, Weiß, Grün und Schwarz geben. Zur Ausstattung gehören ein 14 Megapixel auflösender CCD-Bildsensor, ein optisches Fünffachzoom von 26-130 Millimeter, ein Drei-Zoll-LCD mit 460.000 Bildpunkten, intelligente Automatik, Gesichtserkennung, 3D-Fotomodus, Beauty-Modus, Magic-Filter, USB-Lademodus etc. Mit Ausnahme des extrastarken Blitzes und des anderen Gehäusedesigns entspricht sie also technisch der VG-170.
Die VH-210 soll ab Mitte Februar 2012 verfügbar sein.
Mit der VR-340 und VR-360 deckt Olympus den preiswerten Taschensuperzoom-Bereich ab. Die VR-340 besitzt ein optisches Zehnfach-Zoom von 24-240 Millimeter, der CCD-Bildsensor ist zur mechanischen Bildstabilisation beweglich gelagert. Der drei Zoll große Bildschirm löst 460.000 Bildpunkte auf und Videos nimmt die Digitalkamera in 720p-HD-Auflösung auf. Intelligente Automatik, AF-Tracking, Beauty-Modus, Gesichtserkennung, Magic-Filter und 3D-Fotomodus sollen für gelungene Aufnahmen beziehungsweise Kreativität sorgen. Integriert sind außerdem ein Blitz,
eine USB-Ladefunktion, die Bedienungsanleitung und eine Hilfefunktion sowie ein SD-Kartenfach, das auch zu SDHC und SDXC kompatibel ist. Die Olympus VR-340 kommt Mitte März 2012 im Retrolook-Metallgehäuse in den Farben Silber, Schwarz, Rot und Violett zu einem Preis von knapp 150 EUR in den Handel. Eine SD-Speicherkarte mit 2 GByte Kapazität sowie eine Tasche gehören bei beiden VR-Kameras zum Lieferumfang. Für 170 EUR bekommt man ebenfalls ab Mitte März 2012 die VR-360, die die kleinere Schwester in Sachen Zoombereich (12,5-fach von 24-300 Millimeter) sowie mit der eingebauten HDMI-Schnittstelle übertrumpft. Auch bei den Gehäusefarben gibt es Unterschiede: Die VR-360 soll wahlweise in Schwarz, Silber, Braun, Pink oder Weiß erhältlich sein.
Damit ist das halbe Dutzend bereits voll, für Abwechslung in der Vorstellung sorgt Modell Nummer Sieben: Die TG-320 tritt die Nachfolge der TG-310 an, ohne bahnbrechend neue Funktionen aufzuweisen. Wie schon ihre Vorgängerin zeichnet sich die Digitalkamera vor allem durch ihre Wasserdichtigkeit aus: Drei Meter tief kann man mit ihr tauchen, Stürze aus 1,5 Metern schaden ihr genauso wenig wie Frost und Staub. Technisch gibt es ein ähnliches Paket wie schon bei den anderen vorgestellten Modellen: 14-Megapixel-CCD, 3,6-fach-Zoom von 28-102 Millimeter,
mechanischer Bildstabilisator, 720p-Video, ISO 80-1.600 und einen 2,7-Zoll-Bildschirm mit 230.000 Bildpunkten Auflösung. Hinzu kommt die "weiche" Ausstattung wie intelligente Automatik, Gesichtserkennung, Magic-Filter, Beauty-Modus, AF-Tracking etc. Als Bonus bietet die TG-320 eine Haustiererkennung und einen Panoramamodus. SD/SDHC/SDXC-Kartenfach, HDMI-Schnittstelle, USB-Ladefunktion, integrierte Anleitung und Hilfefunktion sowie die Kompatibilität mit Eye-Fi-Speicherkarten runden das Paket als "Sorgloskamera" ab. Die TG-320 soll ab Mitte Februar 2012 zu einem Preis von knapp 170 EUR in den Farben Rot und Blau erhältlich sein.
Die Olympus SH-21 sticht durch andere Eigenschaften hervor: Sie besitzt einen drei Zoll großen Touchscreen und einen rückwärtig belichteten CMOS-Sensor mit 16 Megapixeln Auflösung. Ein eleganter Allrounder will die SH-21 damit sein. Dafür sprechen auch das 12,5-fach-Zoom von 24 bis 300 Millimeter, der Bildstabilisator und die FullHD-Videofunktion. Trotz 460.000 Bildpunkte auflösendem Touchscreen besitzt die SH-21 einige Bedienelemente auf der Kamerarückseite. Neben den Kameraeinstellungen kann über den Bildschirm auch fokussiert und ausgelöst werden. HDR-Gegenlicht-Funktion und die Möglichkeit, Aufnahmen bei wenig Licht in einem speziellen Modus ohne Stativ anzufertigen, gehören zu den weiteren
Besonderheiten dieser Digitalkamera. Außerdem verfügt sie über einen SDHC- und SDXC-kompatiblen SD-Speicherkartenschacht, einen Lithium-Ionen-Akku, der in der Kamera über USB aufgeladen wird, hat Blitz, HDMI-Schnittstelle, Bedienungsanleitung und Hilfefunktion integriert und verfügt über die Aufnahmefunktionen der kleineren Modelle wie iAuto, Beauty-Modus, Gesichtserkennung, Tracking-AF, 3D-Fotomodus, Magic Filter, Haustiererkennung und Smart Panorama. Sogar eine Highspeed-Serienbildfunktion und die Möglichkeit, gleichzeitig Fotos und Videos aufzunehmen, hat Olympus integriert. Bereits Ende Januar 2012 ist die SH-21 zu einem Preis von 250 EUR in den Farben Schwarz,
Gold, und Rot erhältlich.
Drei Superzoomkameras runden das Line-Up für den Winter/Frühling 2012 ab. Die SZ-14 ist dabei besonders kompakt und bietet dennoch ein zoomstarkes Objektiv von 24 bis 600 Millimeter Brennweite und einen Bildstabilisator. Ihr CCD-Bildsensor löst 14 Megapixel auf und kann auch HD-Videos mit 720p aufzeichnen. Drei-Zoll-Bildschirm, USB-Ladefunktion, integrierte Anleitung und HDMI-Schnittstelle etc. bietet die SZ-14 wie schon die anderen Modelle. Dazu gehören auch die Magic Filter, bei der SZ-14 mit elf besonders viele an der Zahl, eine erweiterte Gesichtserkennung mit Schattenaufhellung, Haustiererkennung, Beautymodus, iAuto und einiges mehr. Die SZ 14 soll ab Januar 2012 in den Farben Silber, Schwarz und Rot für 250 EUR erhältlich sein.
Eine letztes Jahr im Sommer in Japan vorgestellte und in Deutschland nur in wenigen Shops erhältliche SZ-11 soll laut Olympus nun auch in Deutschland erhältlich sein und in den Farben Silber sowie Schwarz knapp 200 EUR kosten. Die SZ-11 bietet ein optisches 20-fach-Zoom von 25-500 Millimeter sowie zehn Magic Filter. Die SZ-11 würde das Dutzend voll machen, ist aber streng genommen eine "alte" Kamera.
Die Olympus SP-620 UZ und SP-720 UZ besitzen besonders zoomstarke Objektive und einen ausgeprägten Handgriff. Die SP-620 UZ verfügt über ein 21-fach-Zoom von 25-525 Millimeter Brennweite, einen Bildstabilisator, einen 16-Megapixel-CCD und einen 2,7-Zoll-Bildschirm mit 230.000 Bildpunkten Auflösung. Im Gegensatz zu allen
anderen Neuvorstellungen hat sie keine USB-Ladefunktion, bei der Stromversorgung mit vier Mignonzellen kann aber auch getrost darauf verzichtet werden. Die SP-720 UZ besitzt dagegen einen Lithium-Ionen-Akku und kann auch mit einer USB-Ladefunktion aufwarten. Ihr optisches 26-fach-Zoom reicht von 26-676 Millimeter Brennweite und sie besitzt einen Bildstabilisator, einen 14 Megapixel auflösenden CMOS-Bildsensor sowie einen Drei-Zoll-Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten. Beide SP-Kamera verfügen über den Bildprozessor TruePic III+, den iAuto-Modus und AF-Tracking, sind kompatibel zu Eye-Fi-Karten, SD, SDHC und SDXC, besitzen eine Haustiererkennung, einen 3D-Fotomodus, eine Highspeed-Serienbildfunktion, eine HDMI-Schnittstelle, eine integrierte Panoramafunktion, Magic Filter, einen Bordblitz und eine integrierte
Hilfefunktion.
Es gibt aber auch noch ein paar Unterschiede: Eine integrierte Bedienungsanleitung besitzt nur die SP-620 UZ, die auch über eine Gesichtserkennung mit Schattenaufhellung verfügt. Die SP-720 UZ hat nur eine normale Gesichtserkennung, dafür aber einen Beauty-Make-up-Modus und eine HDR-Gegenlichtkompensation. Außerdem zeichnet die SP-720 UZ Videos in FullHD-Auflösung auf, während sich die SP-620 UZ mit 720p, also einfachem HD, begnügen muss. Beide besitzen wahlweise ein Gehäuse in Schwarz oder Champagner. Die SP-620 UZ ist bereits ab Februar 2012 für knapp 200 EUR erhältlich, wer die SP-720 UZ kaufen möchte, muss bis März 2012 warten und hat so Zeit, die erforderlichen 80 Euro Aufpreis zusammen zu sparen.