Spiegellose Profi-Systemkamera

Testbericht: Sony Alpha 9

Seite 2 von 2, vom 2017-09-05 (Autor: Benjamin Kirchheim)Zur Seite 1 wechseln

Um tatsächlich professionell Sport- und Actionmotive einzufangen, braucht es jedoch nicht nur eine schnelle Serienbildfunktion, sondern auch einen zuverlässigen Autofokus. Mit der Fokusmessung direkt auf dem Sensor sowie dem 60 Bildern pro Sekunde schnellen Livebild und entsprechend auch der kontinuierlichen Messung während der Serienbildfunktion hat die Sony schonmal echte Vorteile, denn ein DSLR-Autofokus ist blind während der Belichtung sowie beim hochgeklappten Spiegel, der ja noch länger als die eigentliche Belichtung nicht in die Ruheposition zurückkehrt. Hinzu kommt, dass auf dem Bildsensor ganze 693 Phasen-Autofokus-Messfelder sitzen, die bis fast an den Bildrand reichen. Sie können bestimmen, in welche Richtung und wie weit beziehungsweise schnell sich das Motiv bewegt. Eine DSLR mit ihrem separaten Autofokusmodul hingegen birgt die Gefahr von Front- und Backfokusproblemen. Die ausgeklügelten Algorithmen und vielfältigen Steuermöglichkeiten in der Kamera, etwa, wie der Autofokus reagieren soll und welche Messfelder anzusteuern sind, tragen ihren Teil zum zuverlässigen Autofokus bei. Tatsächlich packt der im Labor und in der Praxis rasant zu: Weniger als eine Sechstel-Sekunde dauert es, bis die Kamera von unendlich auf zwei Meter fokussiert hat. In der Praxis verfolgt sie schnell bewegte Motive mühelos. Auch bei wenig Licht arbeitet der Autofokus noch, bis zu -3 EV ist er lichtempfindlich.

  • Bild 20 Serienbilder pro Sekunde nimmt die Sony Alpha 9 auf und zeigt währenddessen weiterhin ein Livebild mit 60 Bildern pro Sekunde an. Der Autofokus wird ebenfalls ständig nachgeführt. [Foto: MediaNord]

    20 Serienbilder pro Sekunde nimmt die Sony Alpha 9 auf und zeigt währenddessen weiterhin ein Livebild mit 60 Bildern pro Sekunde an. Der Autofokus wird ebenfalls ständig nachgeführt. [Foto: MediaNord]

  • Bild Das Stativgewinde der Sony Alpha 9 sitzt in der optischen Achse und weit genug vom Akkufach entfernt. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der Sony Alpha 9 sitzt in der optischen Achse und weit genug vom Akkufach entfernt. [Foto: MediaNord]

Die Belichtungsreihenfunktion kann sich ebenfalls sehen lassen. Sie nimmt bis zu fünf Bilder bei 3 EV Belichtungsunterschied auf, bis zu sieben Bilder bei 2 EV und neun Bilder bei 1 EV. Damit wird ein Belichtungsspektrum von 18 EV abgedeckt. Was der Alpha 9 also an automatischer HDR-Funktion fehlt, kann man problemlos selbst erledigen. Ein Druck auf den Auslöser und etwas Bildbearbeitung am PC genügen. Wer möchte, kann auch Weißabgleichsreihen oder DRO-Reihen aufnehmen. Die DRO-Funktion bei Sony dient der Dynamikbereichsoptimierung, hellt also die Schatten auf. Was der Kamera hingegen fehlt, ist eine Intervallaufnahmefunktion. Auch die PlayMemories-Apps sind nicht an Bord, um Funktionen nachzurüsten. Das merkt man umso schmerzlicher im Wiedergabemodus, wo es außer einer Bilddrehung keine Bearbeitungsfunktionen gibt – auch nicht für Rohdatenbilder. Immerhin sind NFC, Bluetooth und WLAN an Bord und man muss keine App nach einer Registrierung nachladen, um die Funktionen nutzen zu können. Dank NFC steht die Verbindung im Handumdrehen, dank Bluetooth sendet das gekoppelte Smartphone seine Positionsdaten energiesparend im Hintergrund, denn über ein eigenes GPS-Modul verfügt die Alpha 9 nicht. Die App erlaubt eine Kamerafernbedienung samt Livebildübertragung. Die Netzwerkbuchse wiederum ermöglicht eine Fernsteuerung der Kamera vom PC aus sowie eine Bildübertragung auf einen FTP-Server.

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Die Sony Alpha 9 taugt aber nicht nur hervorragend für die Fotografie, sondern auch für die Videografie. Die Videofunktion nimmt 4K-Filme mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf, Full-HD-Filme sogar mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Die Speicherung mit einer hohen Datenrate von 100 Mbit/s sorgt für eine gute Videoqualität. Es gibt ein hochwertiges integriertes Stereomikrofon, aber auch ein externes lässt sich anschließen wie auch ein Kopfhörer zur Tonkontrolle. Eine Pegelanzeige ist genauso vorhanden wie ein Windgeräuschfilter. Der Autofokus verrichtet genauso lautlos seinen Dienst wie der Bildstabilisator. Dieser arbeitet mittels des beweglich gelagerten Bildsensors und funktioniert sehr effektiv bei Videos und Fotos. Dank des 6K-Oversamplings ist die Videoqualität sehr hoch, zudem wird die volle Bildbreite des Sensors genutzt. Man verliert also nur den Bildwinkel des Beschnitts vom 3:2-Sensorformat auf das 16:9-Videoformat. Profivideografen bietet die Alpha 9 zudem allerlei Funktionen, auf die wir nicht näher eingehen wollen, sie sind im Datenblatt zu finden. Aufnehmen kann man Videos auf Wunsch mit manueller Belichtung, wobei die Videotaste auch im Fotomodus Aufnahmen zulässt. Besser gelingt dies aber im Videomodus des Programmwählrads. Was bei den Fotofunktionen fehlt, ist im Videomodus vorhanden: Eine Zeitrafferfunktion. Auch Zeitlupen lassen sich aufnehmen.

  • Bild Die Videofunktion der Sony Alpha 9 ist ebenfalls mit vielen Profi-Optionen ausgestattet. Dank 6K-Oversampling und 4K-Speicherung mit 100 Mbit/s haben die Videos eine hohe Qualität. [Foto: MediaNord]

    Die Videofunktion der Sony Alpha 9 ist ebenfalls mit vielen Profi-Optionen ausgestattet. Dank 6K-Oversampling und 4K-Speicherung mit 100 Mbit/s haben die Videos eine hohe Qualität. [Foto: MediaNord]

  • Bild Der Griff der Sony Alpha 9 ist gut konturiert und rutschfest bezogen, wodurch die Kamera gut in der Hand liegt. [Foto: MediaNord]

    Der Griff der Sony Alpha 9 ist gut konturiert und rutschfest bezogen, wodurch die Kamera gut in der Hand liegt. [Foto: MediaNord]

Wer mit der Sony Alpha 9 blitzen möchte, muss sich ein entsprechendes Blitzgerät für den Multi-Interface-Schuh zulegen, denn einen integrierten Blitz gibt es nicht. Das ist schade, denn dadurch braucht es auch zur drahtlosen TTL-Steuerung externer Blitzgeräte ein Steuergerät auf der Kamera. Die Blitzsynchronzeit liegt jedoch lediglich bei 1/250 Sekunde. Sämtliche Funktionen der externen Blitzgeräte werden unterschützt wie etwa eine Langzeitsynchronisation, eine Highspeed-Synchronisation, das Blitzen am Ende der Belichtung oder eine Blitzbelichtungskorrektur.

Bildqualität

Die Sony Alpha 9 ist mit einem neu entwickelten Vollformatsensor ausgestattet, der mehrere moderne Technologien vereint. Zum einen ist der Sensor zur Maximierung der lichtempfindlichen Fläche rückwärtig belichtet. Zum anderen verfügt der CMOS-Sensor über eingebautes DRAM, also einen eigenen Zwischenspeicher, der ein besonders schnelles Auslesen ermöglicht. Sony behauptet, die beste Bildqualität im Vollformatbereich zu bieten, beispielsweise mit einem hohen Dynamikumfang. Tatsächlich überzeugen die Bildergebnisse in der Praxis mit einer großen Klarheit und definierten Details. Bis ISO 6.400 sind die Bildergebnisse piekfein und nahezu rauschfrei. Bei sehr viel höheren Empfindlichkeiten kann aber die Alpha 9 auch nicht zaubern. Immerhin verzichtet Sony auf aberwitzig hohe ISO-Empfindlichkeiten wie ein DSLR-Konkurrent. Bei ISO 204.800 ist Schluss – und man sieht auch, warum. Viel Qualität ist bei dieser Empfindlichkeit einfach nicht drin.

Um der Bildqualität im Detail auf den Grund zu gehen, haben wir die Alpha 9 mit dem 24-70 mm F2.8 G Master Objektiv im Labor getestet. Die ausführlichen Ergebnisse sind über die weiterführenden Links gegen eine geringe Gebühr abrufbar. Auch eine Prepaid-Flatrate bieten wir an, die den Zugriff auf das gesamte Labortestarchiv mit über 1.700 Tests von Kameras und Objektiven erlaubt. Mit einem Kauf wird übrigens auch die redaktionelle Arbeit an kostenlosen Tests wie diesem unterstützt. Wer sich also nicht primär für den Labortest interessiert, unsere Arbeit aber honorieren möchte, kann das gerne mit dem Kauf von Labortests tun.

Das Objektiv zeigt im Testlabor eine starke Verzeichnung. Sie beträgt bei allen drei gemessenen Brennweiten (24, 41 und 70 mm) gut zwei Prozent. Im Weitwinkel fällt sie aufgrund ihrer Tonnenform, die dem menschlichen Auge natürlicher erscheint, subjektiv nicht so ins Gewicht wie bei mittlerer und langer Brennweite, wo einem die Kissenform regelrecht ins Auge springt, sobald Linien im Bild parallel zum Bildrand verlaufen. Farbsäume treten hingegen im Labortest nicht auf. Eine Randabdunklung ist zwar vorhanden, fällt aber, vor allem für ein Vollformatobjektiv, mit maximal 0,8 Blendenstufen nicht sonderlich stark aus.

  • Bild Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Dank 20 Bilder pro Sekunde ist der genau richtige Moment relativ leicht einzufangen. [Foto: MediaNord]

    Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Dank 20 Bilder pro Sekunde ist der genau richtige Moment relativ leicht einzufangen. [Foto: MediaNord]

  • Bild Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Die 20 Bilder pro Sekunde laufen beim Betrachten am Bildschirm fast wie ein Film ab – einen schnellen Kartenleser oder eine schnelle Festplatte vorausgesetzt. [Foto: MediaNord]

    Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Die 20 Bilder pro Sekunde laufen beim Betrachten am Bildschirm fast wie ein Film ab – einen schnellen Kartenleser oder eine schnelle Festplatte vorausgesetzt. [Foto: MediaNord]

  • Bild Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Auch bei dieser Szene ist unter den mehr als 20 Bildern, die die Bewegung zeigen, dann genau der richtige Moment mit dabei. [Foto: MediaNord]

    Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Auch bei dieser Szene ist unter den mehr als 20 Bildern, die die Bewegung zeigen, dann genau der richtige Moment mit dabei. [Foto: MediaNord]

  • Bild Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Hier eine Aufnahme mit dem ebenfalls neu vorgestellten 100-400mm Telezoom. Innerhalb der wirklich kurzen Boxstudio-Aufnahmesession landeten übrigens mehr als 1.500 Fotos auf der Speicherkarte. [Foto: MediaNord]

    Beispielbild aufgenommen mit der Sony Alpha 9. Hier eine Aufnahme mit dem ebenfalls neu vorgestellten 100-400mm Telezoom. Innerhalb der wirklich kurzen Boxstudio-Aufnahmesession landeten übrigens mehr als 1.500 Fotos auf der Speicherkarte. [Foto: MediaNord]

Die Auflösung ist mit bis zu 63 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Bildzentrum für einen 24 Megapixel auflösenden Bildsensor sehr hoch. Bei 24 und 41 mm ab Offenblende und bei 70 mm ab F4 zieht sich die Auflösungskurve fast wie eine Schnur an der Linie von 60 lp/mm entlang, fällt erst jenseits von F8 unter diese Linie und erst kurz vor F22 unter 50 lp/mm. Der Randabfall ist bei 24 und 41 mm gering, zwischen F5,6 und F16 werden sogar über 50 lp/mm erreicht. In Telestellung startet nicht nur die Auflösung im Bildzentrum bei Offenblende etwas zurückhaltender, sondern vor allem auch die Randauflösung. Sie hangelt sich von 30 lp/mm bei F2,8 nur langsam ansteigend bis 50 lp/mm bei F16 hoch. Wirklich weich ist das Objektiv im Bildzentrum in Telestellung aber nicht, höchstens nicht ganz so knackig wie bei kleinerer Brennweite.

Der Signal-Rauschabstand ist gut, aber nicht so bombastisch, wie man vielleicht erwarten würde. Selbst bei der gedämpften Empfindlichkeit von ISO 50 werden nur knapp 45 dB erreicht. Bis ISO 800 bewegt sich der Wert im guten Bereich von über 40 dB, bis ISO 6.400 bleibt er im akzeptablen Bereich von über 35 dB. ISO 6.400 ist auch die Grenze, über der sich langsam Helligkeitsrauschen bemerkbar macht. Ab ISO 51.200 wird es stark sichtbar. Farbrauschen spielt hingegen nur bei der allerhöchsten Empfindlichkeit von ISO 204.800 eine Rolle. Mit ungefähr zwei Pixeln bleibt das Rauschen feinkörnig. Die Rauschunterdrückung macht sich messtechnisch ab ISO 1.600 minimal bemerkbar. Sie reduziert die sichtbar erhöhte Detailrate aber erst oberhalb von ISO 6.400 merklich. Ab hier sinkt die Detailrate mit jeder weiteren Empfindlichkeit deutlich. Bei ISO 12.800 wirken feinste Texturen etwas verwaschener, oberhalb davon wird dies mehr als deutlich. Bis ISO 6.400 aber kann man die Kamera bedenkenlos einsetzen und erhält rauschfreie, detailreiche Bilder.

Der versprochen hohe Dynamikumfang erfüllt sich durchaus auch in der Labormessung. Bei ISO 100, und nur da, werden zwölf Blendenstufen erreicht. Bei ISO 50 und bis hinauf zu ISO 1.600 sind es über elf Blendenstufen, bis ISO 6.400 über zehn. Kritisch gering wird der Dynamikumfang nur bei den beiden höchsten ISO-Empfindlichkeiten. Die Tonwertkurve zeigt einen sehr steilen Verlauf, typisch für die sehr starke Bildaufbereitung in JPEG, die sich auch bei der hohen Schärfung und der überhöhten Detailrate widerspiegelt. In JPEG ist die Sony Alpha 9 auf sehr knackige Fotos abgestimmt, die keine Bildbearbeitung benötigen. Das ist auch nicht verkehrt, denn für alles andere taugt das Raw-Format ohnehin viel besser. Dennoch kann man sich die JPEG-Bildaufbereitung durchaus anpassen und die Kontraste und Schärfung sowie die Rauschunterdrückung etwas zurücknehmen.

Der Ausgangs-Tonwertumfang ist bis ISO 200 perfekt, fast alle der 256 möglichen Helligkeitsabstufungen werden ausgenutzt. Bis ISO 1.600 sind es sehr gute über 192 Stufen, bis ISO 3.200 gute über 160 Stufen. Ab ISO 12.800 werden weniger als 128 Stufen genutzt, also nur noch gut die Hälfte. Für die aggressive Bildaufbereitung ist die Farbtreue erstaunlich gut. Es gibt nur hier und da leichte Abweichungen, die größtenteils die etwas stärkere Sättigung betreffen, der Farbton bleibt also weitgehend unverfälscht. Auch die tatsächliche Farbtiefe ist sehr gut. Bis ISO 400 werden über acht Millionen Farbnuancen dargestellt, bis ISO 6.400 sind es über vier Millionen und selbst bei ISO 25.600 noch zwei Millionen.

Fazit

Die Sony Alpha 9 ist eine hervorragend verarbeitete und robuste spiegellose Vollformat-Systemkamera mit einer unglaublich hohen Performance. Das kompakte Gehäuse ist durchaus ergonomisch, während die Bedienung trotz vieler Tasten nicht immer ganz so übersichtlich ist, vor allem im Hauptmenü. Der Sucher wiederum ist, wie auch der helle Bildschirm, von hervorragender Qualität. Die hohe Serienbildgeschwindigkeit geht mit einem zackigen Autofokus einher, sodass die Alpha 9 tatsächlich Action-tauglich ist. Nur das Speicherkarteninterface stellt ein gewisses Nadelöhr dar, das durch den unglaublich großen Pufferspeicher kaschiert wird. Die Bildqualität der Sony Alpha 9 ist bis in hohe ISO-Regionen sehr sauber und super knackig. Wer das nicht mag, sollte auf das Raw-Format zurückgreifen. Auflösung, Farbwiedergabe und Dynamikumfang wissen jedenfalls zu überzeugen. ISO 6.400 kann man bedenkenlos ansteuern und auch bei ISO 12.800 sind die Abstriche gering.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerSony
ModellAlpha 9
SensorCMOS Kleinbild 36,0 x 24,0 mm (Cropfaktor 1,0)
28,3 Megapixel (physikalisch)
24,2 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch6,0 µm
Auflösung (max.)6.000 x 3.376 (16:9)
Video (max.)3.840 x 2.160 30p
ObjektivSony FE 24-70 mm F2.8 GM (SEL2470GM) (Zoom-Objektiv)
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 3.686.400 Bildpunkte Auflösung, 0,78-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,78-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), Dioptrienausgleich (-4,0 bis 3,0 dpt)
Monitor3,0" (7,5 cm)
  Auflösung1.440.000 Bildpunkte
  kippbarja
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatikja
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktion
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (1.200 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/8.000 s
Blitz
  Synchronzeit1/250 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Sony Multi Interface
WLANja
NFCja
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung
Fernauslöserja, Infrarotauslöser, Bluetooth-Auslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahme
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I, UHS II)
  Slot 2
Memory Stick (Duo Pro)
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 100-51.200
  manuellISO 50-204.800
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder693
  Geschwindigkeit0,16 s bis 0,19 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen127 x 96 x 63 mm
Gewicht (betriebsbereit)674 g (nur Gehäuse)
1.556 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit650 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Robust verarbeitetes, kompaktes Gehäuse
  • Sehr schneller Autofokus gepaart mit rasanter Serienbildfunktion
  • Sehr gute Bildqualität bis ISO 6.400
  • Hervorragender elektronischer Sucher mit hoher Auflösung
  • 4K-Videofunktionen mit vielen Optionen
  • Immer noch keine konsequente Abdichtung aller Schnittstellen/Klappen
  • Etwas unübersichtliches Hauptmenü
  • Speicherkarteninterface wird zum Flaschenhals