APS-C-Flaggschiffkamera

Testbericht: Sony Alpha 6600

Seite 2 von 2, vom 2020-01-13 (Autor: Benjamin Kirchheim)Zur Seite 1 wechseln

Den Verschluss will Sony vibrationsarm gelagert und für 200.000 Auslösungen getestet haben. Leise ist er trotzdem nicht, auch wenn er aufgrund der größeren Gehäuse- und Objektivmasse sowie der Abdichtung etwas gedämpfter klingt als bei der Alpha 6100. Dass die kürzeste Verschlusszeit aber nur 1/4.000 Sekunde beträgt statt 1/8.000 Sekunde wie bei vielen Konkurrenzmodellen, ist wirklich schade. Wer möchte, kann lautlos elektronisch auslösen, aber schneller als 1/4.000 Sekunde wird die Belichtungszeit dennoch nicht. Auch die Blitzsynchronzeit ist mit 1/160 Sekunde relativ lang.

Apropos Blitz: Die Sony Alpha 6600 besitzt im Gegensatz zu ihren kleineren Schwestermodellen und dem Vorgängermodell gar keinen. Wer also blitzen möchte, muss einen Systemblitz oder ein Steuergerät in den Blitzschuh stecken. Eigentlich hätte einer Flaggschiff- beziehungsweise allgemein einer über 1.500 Euro teuren Kamera ein kleiner Pop-Up-Blitz gutgestanden. Nicht etwa, weil man damit besonders schön ausgeleuchtete Fotos aufnimmt, denn das ist nicht der Fall, aber als Drahtlossteuergerät oder zusätzlicher Aufheller wäre so ein kleiner Blitz sehr nützlich. Statt durch Weglassen hätte Sony die A6600 mit so einer Funktion von den kleineren Schwestermodellen abheben können, deren integriertes Blitzgerät keine Drahtlos-Steuerfunktion beherrscht.

Bei der Belichtungsreihenfunktion kann die Alpha 6600 dann wieder punkten. Bei 0,3 bis 1,0 EV Belichtungsabstand zwischen den Aufnahmen lassen sich drei, fünf oder neun Fotos aufnehmen, bei 2,0 und 3,0 EV drei oder fünf Bilder. Das eignet sich prima für HDR-Aufnahmen. Aber auch das kann die Alpha 6600 selbst, wenn man möchte. In der entsprechenden Funktion nimmt sie drei Fotos mit einem bis sechs EV oder einem automatisch ermittelten Belichtungsabstand auf und setzt sie direkt zu einem HDR-Foto zusammen. Außerdem beherrscht die A6600 Intervallaufnahmen mit einstellbarer Start- und Intervallzeit sowie vielen Aufnahmen auch über einen längeren Zeitraum. Dank USB-Ladefunktion auch bei eingeschalteter Kamera (hier dann mobil bei Einsatz einer großen Powerbank) sowie einem optional erhältlichen Vierfach-Akkuadapter ist die Stromversorgung dafür keine Hürde.

  • Bild Als einzige Kamera der aktuellen APS-C-Generation von Sony verfügt die Alpha 6600 über vier statt drei Schnittstellen. Neben Micro-USB, Micro-HDMI und der 3,5 mm Mikrofonbuchse gibt es nur bei der 6600 einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. [Foto: MediaNord]

    Als einzige Kamera der aktuellen APS-C-Generation von Sony verfügt die Alpha 6600 über vier statt drei Schnittstellen. Neben Micro-USB, Micro-HDMI und der 3,5 mm Mikrofonbuchse gibt es nur bei der 6600 einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss. [Foto: MediaNord]

Videografen kommen bei der Alpha 6600 ebenfalls voll auf ihre Kosten, müssen aber einige kleinere Fallstricke beachten. Bei bis zu 4K-Auflösung und bis zu 25p wird der gesamte Sensor für ein 2,4-faches Oversampling komplett ausgelesen. Bei 30p hingegen gibt es weniger Oversampling und einen 1,2-fachen Crop – gut für mehr Tele, schlecht für mehr Weitwinkel und auch die Bildqualität. Gut hingegen sind die verschiedenen Gammakurven für die nachträgliche Videobearbeitung wie S-log2 und 3 oder auch HLG für die direkte Wiedergabe auf HDR-Fernsehern. Externe Aufzeichnungen sind ebenfalls kein Problem und auch Mikrofone sowie Kopfhörer lassen sich anschließen, auch einen XLR-Adapter bietet Sony optional an.

Beim Video-Autofokus hat die Alpha 6600 ihren kleineren Schwestermodell dann etwas voraus. Sie verfolgt nicht nur normale Motive und führt die Schärfe entsprechend nach, sondern sie kann das auch mit Gesichts- und Augenerkennung sowie wahlweise Tieraugenerkennung. Wer also Action-Videoaufnahmen seines Haustieres anfertigen möchte, wird mit der Alpha 6600 genauso gut bedient sein wie jemand, der Sportvideos oder seine Kinder aufnehmen möchte.

Sowohl Foto- als auch Videografen profitieren vom beweglich gelagerten Bildsensor, der damit Verwackelungen für bis zu fünf Blendenstufen längere Belichtungszeiten ausgleichen können soll. Zwar kann man eine Blendenstufe abziehen, wenn man nicht zu viel Ausschuss produzieren oder sich auf eine ruhige Kamerahaltung konzentrieren möchte, aber vier Blendenstufen sind eine Menge, vor allem, wenn man sie auch mit Weitwinkeln oder lichtstarken Festbrennweiten kombinieren kann, die normalerweise keine Bildstabilisatoren besitzen. Sollte ein Objektiv doch einen Bildstabilisator besitzen, so profitiert man dennoch vom Kamerastabilisator, da dieser auch Drehbewegungen ausgleichen kann, die Kamera kombiniert die Systeme dabei automatisch.

Sony stattet seine Kameras seit jeher eher spärlich mit Bildnachbearbeitungsmöglichkeiten aus. Nicht einmal beschneiden oder verkleinern kann man seine Aufnahmen nachträglich. Seit dem Wegfall der PlayMemories-Kamera-Apps ist das umso schmerzlicher. Zielgruppengerecht verfügt die Alpha 6600 aber immerhin über eine Bildbewertungs- und Favoritenfunktion. Eine Raw-Konverter-Funktion fehlt hingegen.

  • Bild Das Stativgewinde sitzt bei der Sony Alpha 6600 weit genug vom Akku- und Speicherkartenfach entfernt, um dieses auch mit angesetzter Schnellwechselplatte öffnen zu können. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde sitzt bei der Sony Alpha 6600 weit genug vom Akku- und Speicherkartenfach entfernt, um dieses auch mit angesetzter Schnellwechselplatte öffnen zu können. [Foto: MediaNord]

Die Konnektivität der Alpha 6600 ist umfangreich. So stehen eine stromsparende Bluetooth-Verbindung sowie die weniger sparsame, aber dafür performantere WLAN-Verbindung zur Verfügung. Um diese einzusetzen, muss eine kostenlose App auf dem zu verbindenden Smartgerät installiert sein. Die "Imaging Edge Mobile" App steht für iOS und Android im jeweiligen Store kostenlos zum Download bereit. Bei der App handelt es sich um den direkten Nachfolger der PlayMemories App.

Das Koppeln der Alpha 6600 mit der App ist recht einfach und die Kamera führt den Fotografen auf Wunsch durch diesen Prozess. Neben einem einfachen Fernauslöser kann auch eine umfangreiche Fernbedienung mit Live-View aktiviert werden. Selbstverständlich können Bilddaten von der Kamera zur App übertragen werden. Die dauerhafte Verbindung mit dem Smartgerät für die Übertragung von Positionsdaten ist problemlos via Bluetooth möglich. Darüber hinaus kann die Kamera in ein Drahtlosnetzwerk integriert werden, woraufhin sie sich mit der "Imaging Edge" Desktop App steuern lässt, Bilder überträgt und Rohdaten konvertiert. Die Fernbedienungsfunktion der App geht in Ordnung, könnte aber umfangreicher in den Einstellungsmöglichkeiten sein.

Bildqualität

Die der Praxis liefert die Sony Alpha 6600 detailreiche, gut belichtete, dynamische Fotos mit schönen Farben. Auch bei höheren ISO-Empfindlichkeiten weiß sie zu überzeugen, wobei die besten Ergebnisse bis ISO 800 erzeugt werden. Aber selbst bei ISO 6.400 verfügt die Sony noch über einen gewissen Detailgrad, lässt dabei aber auch schon sichtbares Helligkeitsrauschen durch. Höhere Empfindlichkeiten hingegen taugen wirklich nur noch für deutlich herunterskalierte Aufnahmen. Wer sich selbst ein Bild der Performance über den gesamten gebotenen Empfindlichkeitsbereich machen und vielleicht auch mal selbst Bilder aus den Raws entwickeln und mit den Kamera-JPEGs vergleichen möchte, kann sich unser Testbilder-Paket mit Laboraufnahmen gegen ein kleines Entgelt herunterladen.

  • Bild Von allen Sony-APS-C-Kameras des Jahres 2019 besitzt die Alpha 6600 den größten und ergonomischsten Handgriff. [Foto: MediaNord]

    Von allen Sony-APS-C-Kameras des Jahres 2019 besitzt die Alpha 6600 den größten und ergonomischsten Handgriff. [Foto: MediaNord]

Ebenfalls als kostenpflichtigen Inhalt bieten wir den Labortest der Sony Alpha 6600 mit dem neuen 16-55mm an, auf dessen Ergebnissen die folgenden Betrachtungen basieren. Wer uns bei kostenlosen Testberichten wie diesem gerne finanziell unterstützen möchte, kann dies ebenfalls am besten über den Kauf eines Labortests und/oder eines Testbilder-Pakets machen.

Im Labortest zeigt das Sony E 16-55 mm 2.8 G (SEL1655G) an der Alpha 6600 nur minimale Bildfehler, Verzeichnung, Randabdunklung und Farbsäume sind vernachlässigbar gering. Auch die Auflösung bei 50 Prozent Kontrast ist bereits ab Offenblende und bei allen Brennweiten hoch mit insgesamt niedrigem Randabfall. Die Maximalauflösung beträgt stolze 71 Linienpaare pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent, was für einen 24 Megapixel auflösenden Bildsensor beachtlich viel ist. Diese liegt in der Bildmitte bei F2,8 im 16mm-Weitwinkel an. Beim Abblenden verliert das Objektiv ganz langsam an Auflösung, aber selbst bei F8 sind es noch 67 lp/mm. Bei 30 Millimetern Brennweite beträgt die Maximalauflösung im Bildzentrum rund 62 lp/mm bei F2,8 und F4, auch das ist eine sehr gute Auflösung. Bei 55 Millimetern liegt der Auflösungspeak eindeutig bei F4 mit 63 lp/mm im Bildzentrum.

Am Bildrand werden im Weitwinkel maximal 50 lp/mm erreicht, bei 30 Millimetern sind es sogar 59 lp/mm und im Tele 51 lp/mm. Die absolute Randauflösung ist damit gut bis sehr gut, der relative Randabfall ist im Weitwinkel am höchsten und bei mittlerer Brennweite minimal. Insgesamt betrachtet sind die Auflösungswerte damit, vor allem angesichts der Brennweite und Lichtstärke, sehr gut. Jenseits von F8 schlägt dann die Beugung deutlich zu. Zwar sind die Aufnahmen bei F11 noch ganz gut, aber nicht mehr ganz so knusprig. Die insgesamt besten Ergebnisse erzielt man bei F4 und F5,6.

Fast etwas enttäuschend fällt dagegen der Signal-Rauschabstand aus. Er liegt bei ISO 50 und 100 zwar im guten Bereich von über 40 dB, fällt aber recht linear und schnell ab, bei ISO 800 wird bereits der noch akzeptable Wert von 35 dB knapp unterschritten. Sehr schlecht wird der Signal-Rauschabstand ab ISO 12.800. Dafür steigt das sichtbare Rauschen schnell an. Spätestens ab ISO 3.200 zeigt sich leichtes Helligkeitsrauschen, das oberhalb von ISO 12.800 sehr stark wird. Farbrauschen unterdrückt die Sony dagegen besser, es wird kaum sichtbar. Immerhin bildet das Rauschen keine allzu großen Cluster, sondern bleibt bei einer Größe von maximal zwei Pixeln feinkörnig.

  • Bild Die Sony Alpha 6600 besitzt denselben 24 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor in APS-C-Größe wie auch ihre Schwestermodelle Alpha 6400 und 6100. Die Bildqualität ist damit grundsätzlich dieselbe, wenn auch in Nuancen abweichend. [Foto: MediaNord]

    Die Sony Alpha 6600 besitzt denselben 24 Megapixel auflösenden CMOS-Sensor in APS-C-Größe wie auch ihre Schwestermodelle Alpha 6400 und 6100. Die Bildqualität ist damit grundsätzlich dieselbe, wenn auch in Nuancen abweichend. [Foto: MediaNord]

Dass die Sony Alpha 6600 das Rauschen nicht völlig unterdrückt, spricht für einen guten Detailerhalt. Lieber ein paar mehr Details und Rauschen im Bild, als glattgebügelte Aufnahmen, die wie Aquarelle aussehen. So nimmt die Texturschärfe oberhalb von ISO 800 zunächst nur langsam ab und selbst bei ISO 6.400 sind noch ausreichend Details messbar beziehungsweise zu erkennen, wenn auch nicht mehr so viele wie noch bei ISO 800. Ab ISO 12.800 jedoch bricht die Detailtreue deutlich ein, die Bilder werden sichtbar weicher, feine Strukturen sind kaum noch vorhanden.

Trotz der zurückhaltenden Rauschunterdrückung, die normalerweise den Dynamikumfang etwas schönt, indem helle Rauschpixel aus schwarzen und dunkle Rauschpixel aus weißen Bereichen entfernt werden, zeigt die Alpha 6600 einen guten Dynamikumfang. Dieser ist bei ISO 100 am höchsten und erreicht fast zwölf Blendenstufen. Bei ISO 50 ist die Signaldämpfung deutlich zu sehen, die Dynamik ist gut eine Blendenstufe schlechter als bei ISO 100. Bis ISO 800 sinkt der Dynamikumfang langsam auf elf Blendenstufen, hält sich aber sogar bis einschließlich ISO 12.800 bei deutlich über zehn Blendenstufen, ein guter Wert.

Während die Sony Alpha 6600 nur wenige Schärfeartefakte zeigt, ist ihre Tonwertkurve deutlich angesteilt, was für einen knackigen Bildeindruck ohne Überschärfung sorgt. Der Ausgangs-Tonwertumfang hingegen fällt mit steigender ISO-Empfindlichkeit wieder linear und schnell. Während bei ISO 50 und 100 deutlich über 224 von 256 möglichen Helligkeitsabstufungen erreicht werden, sind es bei ISO 800 bereits unter 160, was ein nur noch befriedigender Wert ist. Oberhalb von ISO 1.600 sind es nur noch 128 Abstufungen, feine Helligkeitsverläufe zeigen bereits sichtbare Stufen. Ab ISO 12.800 ist der Wert mit unter 96 Stufen schlecht.

  • Bild Der große Akku NP-FZ100 macht sich bei der Sony Alpha 6600 in einer enormen Aufnahmekapazität von über 800 Fotos nach CIPA-Standard bemerkbar. Geladen wird er via USB in der Kamera. [Foto: MediaNord]

    Der große Akku NP-FZ100 macht sich bei der Sony Alpha 6600 in einer enormen Aufnahmekapazität von über 800 Fotos nach CIPA-Standard bemerkbar. Geladen wird er via USB in der Kamera. [Foto: MediaNord]

Richtig Boden gut macht die Sony Alpha 6600 mit ihrer äußerst präzisen Farbwiedergabe. Die Farbabweichung ist im Mittel gering und selbst im Maximum noch tolerierbar. Nur minimal schraubt die Bildaufbereitung an der Sättigung bei warmen Farbtönen und verschiebt das Grün ein wenig in Richtung Gelb. Auch die tatsächliche Farbtiefe ist sehr gut. Bis ISO 800 werden über vier Millionen Farbnuancen differenziert, bis ISO 6.400 ist der Wert mit über zwei Millionen Farben gut, mehr kann das durchschnittliche Menschliche Auge ohnehin nicht unterscheiden.

Fazit

Die Sony Alpha 6600 ist eine spiegellose APS-C-Systemkamera mit viel Licht und wenig Schatten. Dabei leistet sie sich zwar keine echten Schwächen, aber in ein paar Punkten ist sie ihrem Preis beziehungsweise dem Anspruch eines APS-C-Flaggschiffs nicht ganz würdig. Fast hat man das Gefühl, Sony würde mit Absicht noch etwas Platz für eine Alpha 7000 mit besserer Abdichtung, höherer Sucher- und Monitorauflösung, vernünftiger platzierten Einstellrädern und schnellerem Speicherkarten-Interface lassen. Dabei wartet die APS-C-Fangemeinde bereits seit Jahren auf ein solches Kameramodell. Nichtsdestotrotz bietet die Sony Alpha 6600 gegenüber der Alpha 6400 klare Vorteile wie etwa das griffigere Gehäuse, den besseren Video-Autofokus oder den integrierten Gehäuse-Stabilisator sowie die deutlich längere, im APS-C-Segment wohl mit Abstand führende Akkuleistung. Der Autofokus ist beim Verfolgen von Motiven schnell, auch die Serienbildgeschwindigkeit und -Ausdauer sind sehr gut. Bei der Bildqualität bewegt sich die Sony Alpha 6600 ebenfalls auf höchstem APS-C-Niveau, ohne sich dabei von den kleineren Schwestermodellen absetzen zu können. Das spricht aber nicht gegen die Alpha 6600, sondern für ihre kleineren Schwestermodelle. Mit einem Objektiv wie dem Sony E 16-55 mm 2.8 G (SEL1655G) läuft die Alpha 6600 zur Höchstform auf.


Passende Meldungen zu diesem Thema

Artikel-Vorschläge der Redaktion

Testbericht: LG HU80KG/HU80KSW Presto CineBeam Videoprojektor

Testbericht: LG HU80KG/HU80KSW "Presto" CineBeam Videoprojektor

Mit Tragegriff und 6,7 kg Gewicht ist der 2500 Lumen helle 4K-Projektor recht gut an wechselnden Standorten einsetzbar. mehr…

Kaufberatung: Welche Speicherkarte ist die richtige für meine Kamera?

Kaufberatung: Welche Speicherkarte ist die richtige für meine Kamera?

Wir erklären, welcher Speicherkartenstandard und welche Geschwindigkeitsklasse je nach Anwendung gebraucht wird. mehr…

Spitzenklasse-F2,8-Standard-Zoom für spiegellose Vollformat-Kameras

Spitzenklasse-F2,8-Standard-Zoom für spiegellose Vollformat-Kameras

Das SIGMA 24–70mm F2,8 DG DN | Art ist das Flaggschiff der neuen Generation von Zoom-Objektiven mit großer Blende. mehr…

Kaufberatung Spiegellose Systemkameras jetzt mit 222 Seiten

Kaufberatung Spiegellose Systemkameras jetzt mit 222 Seiten

Überarbeitete und ergänzte Ausgabe mit allen neuen Kameras, aktualisierten Testspiegeln und Ausstattungsübersicht. mehr…

Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerSony
ModellAlpha 6600
SensorCMOS APS-C 23,6 x 15,8 mm (Cropfaktor 1,5)
25,0 Megapixel (physikalisch)
24,2 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,9 µm
Auflösung (max.)6.000 x 4.000 (3:2)
Video (max.)3.840 x 2.160 30p
ObjektivSony E 16-55 mm 2.8 G (SEL1655G) (Zoom-Objektiv)
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 2.359.296 Bildpunkte Auflösung, 1,07-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,70-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), Dioptrienausgleich (-4,0 bis 3,0 dpt)
Monitor3,0" (7,5 cm)
  Auflösung921.600 Bildpunkte
  kippbarja
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatikja
Motivprogramme9
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (1.200 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/4.000 s
Blitz
  Synchronzeit1/160 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Sony Multi Interface, Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFCja
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung
Fernauslöserja, Kabelauslöser, Infrarotauslöser, Bluetooth-Auslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
Memory Stick (Duo Pro)
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 100-6.400
  manuellISO 50-102.400
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder425
425 Kontrastsensoren
  Geschwindigkeit0,45 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen120 x 67 x 69 mm
Gewicht (betriebsbereit)503 g (nur Gehäuse)
997 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit810 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Robustes, kompaktes, ergonomisches Gehäuse
  • Gute Bildqualität mit hoher Auflösung Farbgenauigkeit
  • Hohe Serienbildrate und Ausdauer
  • Sehr gute Videofunktion samt Schnittstellen
  • Kein vorderes Einstellrad
  • Kein kompletter Spritzwasserschutz
  • Langsames Speicherkarteninterface
  • Recht schwacher Signal-Rauschabstand