Spiegellose Systemkamera, Systemkamera

Testbericht: Samsung NX210

2012-11-28 Schon kurz nach Markteinführung der NX200 schüttelte Samsung deren Nachfolgerin NX210 aus dem Ärmel. Zumindest von der Papierform her scheint es, als habe Samsung bei der Neuen eine NX200 um WLAN-Funktionen erweitert. Parallel wurden die NX20 als Topmodell und NX1000 als Einsteigermodell angekündigt, die wir beide bereits testen konnten. Dabei stellte sich heraus, dass Samsung vor allem bei der Bildqualität dazugelernt hat und die Kameras langsam zu den Mitbewerbern aufschließen. Ob dies auch auf die NX210 als neues Mittelklassemodell zutrifft, soll unser Testbericht zeigen.  (Benjamin Kirchheim)

Samsung NX210 mit NX Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Mit einem Gewicht von 280 Gramm ist die NX210 federleicht. Samsung erreicht dies durch die großzügige Verwendung von Kunststoff, der aber gut verarbeitet ist. Das Gehäuse wurde von der NX200 übernommen. Das Design wirkt schlicht, der Handgriff wurde mit einem schicken Schung ins Gehäuse integriert. Er ist leicht aufgeraut und teilweise gummiert, dürfte aber gerne noch etwas griffiger sein. Das relativ flache Gehäuse liegt dennoch gut in der Hand, da der Griff genügend Volumen aufweist. Auf der Unterseite sitzt ein Metallstativgewinde außerhalb der optischen Achse und sehr nah am Speicherkarten- und Akkufach, so dass dieses von einer Wechselplatte blockiert wird. Immerhin kann man statt des Lithium-Ionen-Akkus, der extern geladen wird und für 320 Aufnahmen nach CIPA-Standard reicht, auch einen Akku-Dummy einlegen und die Kamera über ein Netzteil mit Strom versorgen. Durch die WLAN-Funktionalität muss man die Speicherkarte auch nicht unbedingt im Heimstudio entnehmen.

Die Schnittstellen hat Samsung auf der Handgriffseite hinter einer kleinen Kunststoffklappe versteckt, so dass man sich nicht mit fummeligen Gummipropfen herumärgern muss. Eine HDMI-Mini-Schnittstelle sowie der USB-Anschluss befinden sich hier. Ein externes Mikrofon oder einen Fernauslöser kann man an der NX210 hingegen nicht betreiben. Immerhin bietet der Systemblitzschuh Samsung NX210 mit NX Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function [Foto: MediaNord]weitere Anschlussmöglichkeiten, neben dem mitgelieferten Mini-Blitz können hier auch leistungsstärkere Samsung-Blitze oder ein GPS-Modul eingesteckt werden.

Ziemlich markant springt der Bajonettring an der Kameravorderseite hervor, an den NX-Objektive angeschlossen werden können. Die Auswahl ist noch nicht riesig, bietet für Standardanwendungen aber eine ausreichende Palette. Doch auch für gehobenere Ansprüche hat Samsung das eine oder andere Objektiv parat: Dazu gehört beispielsweise ein lichtstarkes Porträtobjektiv mit 85 Millimeter Brennweite, das bei uns im Test äußerst gut abschnitt (siehe weiterführende Links). Als Standardzoom gehört die NX-Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function zum Lieferumfang. Durch den APS-C-Sensor entspricht dessen Brennweite dem eines 27-83 Millimeter Kleinbildobjektivs. Samsung hat einen optischen Bildstabilisator in das Objektiv integriert, der über das Kameramenü gesteuert wird. Das Metallbajonett ist das wohl hochwertigste Teil an dem Kunststoffobjektiv, sieht man einmal vom wertvollsten Teil, den Linsen, ab. Ein Autofokusmotor ist integriert, ein Schalter am Objektiv erlaubt seine Deaktivierung, um über den Einstellring manuell zu fokussieren. Aber auch hier wird elektronisch gearbeitet, Dank Fokuslupe gelingt das manuelle Scharfstellen problemlos. Der Einstellring kann aber noch mehr: Wenn man den iFn-Knopf am Objektiv drückt, so lassen sich verschiedene Kameraparameter steuern, wie etwa das Motivprogramm, die Blende etc. Ergonomisch ist das sehr pfiffig gelöst.

Samsung NX210 [Foto: MediaNord]Überhaupt kommt man bei der Bedienung der NX210 trotz sparsamem Einsatz von Knöpfen erstaunlich weit, ohne das Menü hinzuziehen zu müssen. Die Kamera bietet zwei Einmstellräder, ein Programmwählrad, eine Videoaufnahmetaste, eine Belichtungskorrekturtaste, eine Vierwegewippe mit zentralem Bestätigungsknopf sowie vier weitere Tasten. Dadurch können viele Aufnahmeparameter direkt oder über das Fn-Menü eingestellt werden, wobei Samsung auf dem Display optisch sehr ansprechende Anzeigen darstellt. Überhaupt ist der Monitor eine wahre Aufgenweide. Das AMOLED ist völlig blickwinkelstabil sowie sehr hell und zeigt brillante Farben und Kontraste. Die Auflösung von 641.000 Bildpunkten ist fein genug für die drei Zoll Diagonale. Leider ist das Display einerseits unbeweglich und andererseits nicht berührungsempfindlich. Die Schutzscheibe könnte zudem gerne besser entspiegelt sein. In hellen Umgebungen ist das Display dennoch sehr brauchbar.

Ausstattung Samsung deckt mit der NX210 eine sehr breite Palette an Anwenderansprüchen ab. Wer gerne automatisch fotografieren möchte, findet an der NX210 eine Fülle von Motivprogrammen, Effekten, einen Panoramamodus sowie eine Sorglos-Einfachautomatik, die sämtliche Einstellungen übernimmt. Aber auch anspruchsvollere Fotografen, die ihre Kreativität ausleben und das Samsung NX210 mit NX Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function [Foto: MediaNord]Foto nach ihren Vorstellungen gestalten und belichten möchten, kommen auf ihre Kosten. Die NX210 lässt sich komplett manuell steuern und bietet nützliche Hilfen wie diverse einblendebare Gittermuster oder eine Wasserwaage. Wird die Belichtung manuell gesteuert, gibt es eine Belichtungswaage sowie eine Belichtungsvorschau, auch das Live-Histrogramm passt sich der gewählten Aufnahmehelligkeit an. Man kann also sehr genau sehen, ob etwa die Lichter ausfressen oder die Schatten absaufen. Einzig Speichermöglichkeiten für Voreinstellungen vermisst man bei der NX210, auch mit der Individualisierbarkeit von Bedienknöpfen oder den Menüs ist es nicht weit her.

Als größte Neuerung wartet die NX210 mit einem eingebauten WLAN-Modul auf. Dabei läuft die Bedienung sehr pfiffig ab und erfordert keine tiefen Netzwerkkenntnisse, auch wird der Anwender nicht mit ihm unbekannten Übertragungsprotokollen konfrontiert. Die NX210 arbeitet zielorientiert, das heißt man wählt die Aufgabe und die Kamera übernimmt die meisten Einstellungen von alleine. Samsung NX210 mit NX Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function [Foto: MediaNord]Allerdings muss man beispielsweise das Netzwerkpasswort über die Vierwegewippe eingeben oder etwa den E-Mail-Empfänger, wenn man Bilder verschicken möchte. Ein Touchscreen wäre dabei sehr hilfreich. Will man Bilder in Facebook einstellen oder per E-Mail verschicken, verkleinert die Kamera sie von alleine auf ein datenübertragungsfreundliches Maß. Die Verbindung mit einem Fernseher oder Blu-Ray-Player geht dank DLNA kinderleicht. Zudem kann die NX210 Aufnahmen in voller Auflösung als Backup auf einen PC übertragen. Selbst öffentliche WLAN-Netzwerke, die eine Identifikation im Browserfenster benötigen, werden von der Kamera unterstützt. Man kann sich also unterwegs beispielsweise in einem Schnellrestaurant ins WLAN hängen, um den Daheimgebliebenen ein paar Fotos direkt von der Kamera zuzuschicken.

Neben Standbildern nimmt die NX210 auch Videos auf. Die höchste Auflösung beträgt dabei 1.920 x 1.080 Pixel bei 25 Bildern pro Sekunde, also FullHD mit 25p, das Seitenverhältnis ist 16:9 statt den nativen 3:2 des Bildsensors. Sogar das 21:9-Kinoformat beherrscht die Kamera, die vertikale Auflösung sinkt dann auf 810 Pixel und die Bildwiederholrate beträgt wie im Kino 24 Bilder pro Sekunde. Genauso bietet die NX210 aber auch die kleine HD-Auflösung 720p sowie VGA-Auflösung und für Webzwecke sogar 320 x 240 Pixel Samsung NX210 mit NX Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function [Foto: MediaNord]Auflösung. Die Belichtung und Empfindlichkeit lassen sich beim Videodreh manuell regeln, ebenso der Weißabgleich. Dieser bietet wie im Fotomodus sogar eine Feinkorrektur selbst für die Voreinstellungen und den automatischen Abgleich an. Den Fokus führt die NX210 auf Wunsch automatisch nach, allerdings zu langsam und pumpend. Immerhin geschieht dies lautlos. Zoomen während der Aufnahme gestaltet sich hingegen schwierig, da die mechanischen Zoommechanismen der NX-Objektive nicht für weiche Zoomfahrten ausgelegt sind. Der Ton wird über das integrierte Mikrofon in Stereo aufgenommen und automatisch ausgesteuert. HiFi-Ansprüchen wird die NX210 damit nicht gerecht, aber für normale Videoclips für den Heimgebrauch reicht die Tonqualität aus.

Bildqualität Die Fortschritte der Bildaufbereitung, die wir bei der Samsung NX20 und NX1000 feststellen konnten, machte uns Hoffnung, dass Samsung auch bei der NX210 für eine verbesserte Bildqualität gesorgt hat. Um das herauszufinden, testeten wir sie zusammen mit dem 18-55er Standardzoom im digitalkamera.de-Labor. Die ausführlichen Ergebnisse mit detaillierten Diagrammen, markierten Skalen als Interpretationshilfe und erklärenden Texten sowie der Samsung NX210 mit NX Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function [Foto: MediaNord]Möglichkeit, den Labortest neben der Webansicht auch als PDF zu speichern und zu drucken, sind wie gewohnt gegen eine kleine Gebühr erhältlich.

An der NX200 kritisierten wir nicht nur die Bildqualität mit dem hohen Rauschen und trotzdem geringer Detailwiedergabe bei höheren Empfindlichkeiten, sondern vor allem auch das 18-55er Set-Objektiv wegen seiner geringen Randauflösung im Weitwinkel und der generell schlechten Auflösung bei allen anderen gemessenen Brennweiten. Die dritte Version NX-Lens 18-55 mm 3.5-5.6 III OIS i-Function schnitt an der Samsung NX20 auch nicht besser ab. Genau dieses Objektiv kommt auch im Set mit der NX210 zum Einsatz, wobei aber die NX210 in der Werksvorgabe eine Verzeichnungskorrektur aktiviert hat. Von den Laborergebnissen des 18-55er waren wir ob der gedämpften Erwartungen sehr positiv überrascht. Es erreicht bei allen Brennweiten eine hohe Auflösung, die ihr Maximum bei Blende F8 mit 46 bis über 50 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) erreicht. Der Randabfall ist im Weitwinkel mit rund 35 Prozent weiterhin recht deutlich, aber weniger stark als noch an der NX20. Die Bildschärfe reicht bei allen Blenden und Brennweiten von der Bildmitte bis zum Bildrand stets für einen 20 x 30 Zentimeter großen Abzug. Chromatische Aberrationen sind minimal, auch die Vignettierung ist kaum messbar, so gut wird sie von der Kamera korrigiert. Im Weitwinkel tritt praktisch keine Verzeichnung auf, warum das Objektiv dann aber trotz Korrektur bei mittlerer Brennweite sowie in Samsung NX210 [Foto: MediaNord]Telestellung sogar noch deutlicher kissenförmig verzeichnet, bleibt wiederum das Geheimnis von Samsung. Wie auch immer, für seinen Preis ist das Setobjektiv mit dieser Gesamtperformance mehr als ordentlich und braucht sich nicht hinter den Wettbewerbern zu verstecken.

Was den Rest der Bildqualität und insbesondere das Rauschen angeht, kann man aber nur mit dem Kopf schütteln. Die Messkurven ähneln denen der NX200 sehr stark, nur minimal weichen die Werte mal hier, mal dort voneinander ab. Von der guten Qualität, die die NX1000 und NX20 an den Tag legen, ist bei der NX210 keine Spur zu finden. Der Signal-Rauschabstand startet bei mittelprächtigen 44 dB bei ISO 100, unterschreitet dann aber bereits bei ISO 800 die 35-dB-Grenze. Ab ISO 800 wird das Rauschen sichtbar grobkörniger, erst recht ab ISO 1.600. Luminazrauschen fängt ab ISO 1.600 an das Bild zu stören, das Farbrauschen tritt ab ISO 3.200 deutlich hervor. Würde man nun meinen, dass damit wenigstens die Bilddetails bei höheren Empfindlichkeiten erhalten bleiben, so irrt man sich. Sie werden vom starken Rauschen bei dem geringen Signal-Rauschabstand einfach überlagert und gehen unter. Bis ISO 400 werden feine Texkturen sehr gut wiedergegeben, bei ISO 800 gut, aber dann Samsung NX210 Speicherkartenfach und Akkufach [Foto: MediaNord]beginnt die Qualität steil zu fallen. Auch die Eingangsdynamik ist nur bei ISO 100 bis 400 sehr gut und erreicht hier Werte von knapp unter oder satt über zehn Blendenstufen (EV). Bei ISO 800 sind es noch gut neun Blendenstufen, bei ISO 1.600 unter acht, bei ISO 3.200 unter sieben und bei ISO 12.800 sogar nur noch magere sechs Blendenstufen. Selbst der Ausgangs-Tonwertumfang wird bei hohen ISO-Stufen sehr schlecht, nur die tatsächliche Farbtiefe kann sich auf etwas besserem Niveau halten, ohne aber Spitzenwerte zu erreichen. Im Rauschen gehen also auch feine Helligkeits- und Farbabstufungen verloren. Einzig bei der Farbtreue zeigt sich die NX210 etwas besser, denn allzu große Abweichungen sind hier nicht zu beklagen, auch wenn einige Farben leicht sichtbar zu anderen Farbtönen hin verschoben sind, Orange beispielsweise ins Gelbliche oder Rot ins Orange.

Fazit Eigentlich ist die Samsung NX210 eine gelungene Systemkamera. Sie wiegt wenig und ist trotz Kunststoffgehäuse gut verarbeitet. Allerdings ist sie für eine Systemkamera recht groß geraten, denn Samsung besitzt ein größeres Auflagemaß als die Konkurrenz, was Kamera und Objektive voluminöser macht. An der Ausstattung gibt es nichts zu mäkeln, ganz im Gegenteil kann die NX210 mit einem brillanten OLED-Bildschirm und beispielsweise der WLAN-Funktionalität punkten. Warum aber die Bildqualität nahezu der einer NX200 entspricht und nicht etwa der besseren Bildaufbereitung einer NX20 oder NX1000, gibt Rätsel auf. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Samsung hier tatsächlich eine NX200 einfach um ein WLAN-Modul erweitert hat, ohne an der Bildqualitätsschraube zu drehen, was sehr schade ist. Einziger Lichtblick: Das getestete Objektiv 18-55 III ist besser als alle Exemplare, die wir bisher von Samsung im Labor hatten. Die NX210 indes taugt nur bis ISO 400 für sehr gute Bilder und wird ab ISO 1.600 ziemlich schlecht.

Passende Publikationen

E-Books, Tests (Paid Content), Bücher & DVDs


Passende Meldungen zu diesem Thema

Artikel-Vorschläge der Redaktion

DigitalPhoto FotoBibel 2019 als PDF kostenlos auf digitalkamera.de

DigitalPhoto FotoBibel 2019 als PDF kostenlos auf digitalkamera.de

Das Sonderheft der DigitalPhoto-Redaktion ist Testkompendium und Einkaufsberater für Kameras, Objektive und Zubehör. mehr…

Intelligente Fotosuche für Lightroom jetzt für 29 statt 49 Euro

Intelligente Fotosuche für Lightroom jetzt für 29 statt 49 Euro

Die auf künstlicher Intelligenz basierende Suche Excire Search (Standard Edition) gibt es diesen Monat 20 € günstiger. mehr…

Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 85 %
Ausstattung 12,5 % 92 %
Handhabung 12,5 % 88 %
Geschwindigkeit 12,5 % 83 %
Bildqualität 50,0 % 82 %
Gesamtnote 85 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Samsung
Modell NX210
Preis ca. 660 EUR*
Sensor Auflösung 20 Megapixel
Max. Bildauflösung 5.472 x 3.648
(Seitenverhältnis) (3:2)
Objektiv Samsung 1:3,5-5,6/18-55mm III OIS iFunction
Filtergewinde 58 mm
Sucher
  Sichtfeld
  Vergrößerung
  Dioptrienausgleich
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 614.000
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher ja
Videoausgang AV und HDMI (je PAL/NTSC)
  als Sucher ja
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
ja
Motivprogramme
  Porträt ja
  Kinder/Baby ja
  Landschaft ja
  Makro ja
  Sport/Action ja
  weitere 8
Belichtungsmessung    Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja, als Aufsteckblitz
  Blitzanschluss Systemblitzschuh
Fernauslöser
Intervallaufnahme
Speichermedium SD/SDHC/SDXC
Videomodus ja
  Format MP4
  Codec H.264
  Auflösung (max.) 1.920 x 1.080
  Bildfrequenz (max.) 25
Empfindlichkeit
  automatisch ISO 100-3.200 (Obergrenze einstellbar)
  manuell ISO 100-12.800
Weißabgleich
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja
  Sonstiges Blitz, manuelle Farbtemperaturwahl, WB-Feinkorrektur
  Manuell ja
Autofokus
  Anzahl
  Messfelder
15
  AF-Hilfslicht grün
  Geschwindigkeit 0,5-0,6 s
Sprachen Deutsch
  weitere 19
Gewicht
(betriebsbereit)
260 g (nur Gehäuse)
480 g (mit Objektiv*)
Zoom
  Zoomverstellung manuell am Objektiv
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
Auslösung während
d. Speicherns mögl.
ja
Akkulaufzeit ca. 320 Bilder (gem. CIPA)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"
* mit Objektiv Samsung 1:3,5-5,6/18-55 mm OIS

Kurzbewertung

  • Gut verarbeitetes und dennoch leichtes Gehäuse
  • Sehr guter AMOLED-Bildschirm
  • Durchdachte Bedienung mit vielen Direktwahlfunktionen
  • Sehr gute Bildqualität bis ISO 400
  • Genauer, aber gemächlicher Autofokus
  • Durch das hohe Auflagemaß wenig kompakte Kamera-Objektivkombination
  • Stativgewinde außerhalb der optischen Achse zu dicht am Batteriefach
  • Ab ISO 1.600 deutlich abnehmende Bildqualität

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.