Kompaktkamera

Testbericht: Ricoh R10

2008-12-02 Wem eine typische Superzoom-/Megazoom-/Ultrazoom-Kamera noch zu klobig ist, und wer trotzdem nicht auf ordentliche "Zoompower" verzichten möchte, der findet nur wenige wirklich zoomstarke Kameras für die Hemdtasche. Die Ricoh-Kameras der R-Serie sind solche, und weil in der digitalkamera.de-Redaktion bisher noch keine davon getestet wurde, war ein derartiger Test wirklich überfällig. Denn interessant sind sie nicht alleine wegen ihres Zooms, sondern auch wegen ihres außerordentlich großen Funktionsumfangs sowie ihrer zum Teil sehr guten Ausstattung. Was man vom jüngsten Modell von Ricohs R-Serie, der R10, so erwarten kann bzw. darf, zeigt der ausführliche digitalkamera.de-Test auf.  (Yvan Boeres)

Ricoh R10 [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Dafür, dass die R10 ein immerhin 7,1-faches optisches Zoomobjektiv integriert, ist sie mit ihren 102 x 58,3 x 26,1 Millimetern ganz schön klein. Vor allem in der schwarzen Version (es gibt sie noch in den Farbausführungen Silber und Bronze/Braun) macht sie einen sehr edlen Eindruck; die Verarbeitung ist sauber, die verwendeten Materialien hochwertig und das Design schlicht, aber elegant. Die R10 ist trotz nur kleinem Vorsprung bzw. Griffsteg ein kleiner Handschmeichler und passt in die Hemdtasche, ohne diese zu stark auszubeulen und ohne sich gewichtsmäßig zu stark bemerkbar zu machen (189 Gramm betriebsbereit).

Sämtliche Bedienelemente der R10 sind auf der rechten Gehäuseseite angesiedelt. Die Tasten sind nicht zu klein geraten, und die Funktion des Steuertastenfelds bei anderen Kameras übernimmt hier ein kleiner "Knubbel" bzw. Miniatur-Joystick, Ricoh R10 [Foto: MediaNord]wie man ihn von manch älteren Notebooks (dort "Trackpoint" o. ä. genannt) oder Handys her kennt. Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Form der Gerätesteuerung und empfindet sie schon nach kürzester Zeit als intuitiv. Ein kleines Programmwahlrad auf der Geräteoberseite erlaubt die schnelle Wahl des Aufnahmemodus (z. B. Motivprogramm-Modus oder Videomodus), und die Gefahr, den leicht ins Gehäuse versenkten Einschaltknopf beim Transport der Kamera versehentlich zu betätigen, ist äußerst gering.

Einen optischen Sucher bietet die R10 nicht an. So dient der angenehm große 7,6cm-Bildschirm (3"-TFT-LCD) auf der Kamerarückseite nicht nur der Kameraeinstellung bzw. Darstellung der – schnörkellosen, aber übersichtlichen – Menüs und der Bildwiedergabe, sondern auch als Sucher-Ersatz zum Anvisieren des Motivs. Die Ricoh R10 [Foto: MediaNord]ordentliche Auflösung des Bildschirms (460.000 Bildpunkte entspr. HVGA-Auflösung) würde prinzipiell eine gute Beurteilung der Schärfe erlauben, aber feine Bilddetails gehen teilweise im ganz leichten (Dauer-)Rauschen des Displays unter. Die Brillanz des LCDs liegt auf mittlerem Niveau, das Ruckeln bei schnellen Kameraschwenks ist eher gering, die Ablesbarkeit unter grellem Licht sowie bei der Betrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln ist gut und die Reflexionen trotz leicht spiegelnder Bildschirmoberfläche sind ebenfalls gering; Fingerabdrücke hinterlassen aber nur mit viel Mühe bzw. einem geeigneten Putztuch zu beseitigende Schlieren auf dem Bildschirm.

Aus welchem Material das Stativgewinde der Kamera besteht, können wir nicht eindeutig sagen. Der leichte Widerstand beim Vorbeigleitenlassen eines Magneten deutet auf Metall hin, aber die Materialfrage ist auch nicht so wichtig. Ricoh R10 [Foto: MediaNord]Vielmehr stört, dass das Gewinde konstruktionsbedingt direkt am Akku-/Speicherkartenfach liegt. Zumindest stört das, wenn die R10 auf einem Stativ montiert ist und man den Akku und/oder die Speicherkarte plötzlich wechseln möchte. Der kleine Riegel, der den 3,6V-Lithiumionenakku (vom Typ DB-70) bei geöffnetem Fach vorm Herausfallen bewahrt, rastet übrigens nur dann ein, wenn der Akku richtig herum eingelegt wird; das Einstecken der Speicherkarte (vom Typ SD oder SDHC) ist auch "idiotensicher" gestaltet. Hinter einer kleinen Gummilasche auf der rechten Kameraflanke verstecken sich noch die 2,5mm-Klinkenbuchse für den analogen Audio/Video-Ausgang der Kamera (einen digitalen AV-Ausgang wie z. B. eine HDMI-Schnittstelle gibt es nicht) sowie deren PictBridge-kompatible USB-2.0-Highspeed-Schnittstelle; der Netzanschluss erfolgt über einen Adapter in Akkuform, der Teil des optional erhältlichen 3,8V-Netzteils AC-4f ist.

Ricoh R10 – Kameramenü [Foto: Yvan Boeres]
Ricoh R10 – manuelle AF-Messfeldpositionierung [Foto: Yvan Boeres]
Ricoh R10 – Schnellwahlmenü [Foto: Yvan Boeres]
Ricoh R10 – Aufnahmebildschirm mit Wasserwaagenanzeige [Foto: Yvan Boeres]
Ricoh R10 – Weissabgleichkorrektur [Foto: Yvan Boeres]

Ausstattung Kann man bei der R10 die Verschlusszeit und/oder die Blende nicht manuell vorgeben, bietet sie gleich drei Automatik-Modi an: die grüne Vollautomatik, den so genannten Easy Modus (= Vollautomatik mit auf ein Minimum reduzierten Menü-Optionen) und die Motivprogramm-Einstellung. Unter den Motivprogrammen findet man solche Aufnahmemodi wie den Gesichts(-erkennungs)-Modus, den Hochempfindlichkeits-Modus (in der Praxis ging die Kamera aber nie über ISO 400 hinaus), den Zoom-Makro-Modus, die Schräg-Korrektur (zum Herausnehmen perspektivischer Verzerrungen aus z. B. schräg aufgenommenen Visitenkarten oder Flip-Charts) und den Text-Modus (reine Schwarz-Weiß-Aufnahmen ohne Graustufen zum Abfotografieren von Dokumenten o. ä.).

Wie die Fortgeschrittenen-Modelle der GX- und GR-Digital-Serie ist die R10 vollgestopft mit Funktionen und Einstellungen. Dazu gehören u. a. die elektronische Wasserwaage bzw. Ausrichtungshilfe (neu in der R-Serie), die Schattenaufhellungsfunktion (hier Helligkeitskorrektur genannt), die automatische Gegenlichtkorrektur (= Schattenaufhellung schon bei der Aufnahme) sowie die 1:1-Bildformateinstellung (für quadratische Aufnahmen wie bei manchen Mittelformatkameras). Darüber hinaus gibt es unterschiedlichste Reihenautomatiken bzw. Bracketing-Modi (Belichtungsreihen, Farbeffekt-Reihen, Weißabgleich-Reihen), die Bildmarkierungsfunktion, die Bildbeschneidungsfunktion (Crop/Trimming), die Histogrammanzeige, die automatische Bilddrehung, die Doppel-Aufnahme (hoch auflösendes Bild + kleineres Abbild), die Gitternetz-Einblendung uvm.

Unterschiedlichste Methoden kennt die R10, um Bilder aufzunehmen. Entweder zeitgesteuert mit der Intervallfunktion, verzögert mit der Selbstauslöse-Funktion (die Vorlaufzeit und die Anzahl der Auslösungen können individuell festgelegt werden), in Form einer Videoaufnahme (leider nur AVI-Filme mit 640 x 480 Bildpunkten maximal und ohne optischen Zoom), in Serie (mit ca. 1,4 Bildern/s bis zur Erschöpfung des verfügbaren Speichers) oder als Bildgruppe (16 Einzelaufnahmen auf einem Bild – mit oder ohne Vorauszeichnung). Ausstattungsmerkmale wie die zwei Benutzerprogramme (My1, My2), die weitgehend frei belegbare Funktionstaste (Fn-Taste) und das per Adj./OK-Taste aufrufbare Schnellwahlmenü erleichtern den Umgang mit der Kamera; der eingebaute Bildstabilisator (CCD-Shift-System) sorgt für weniger verwackelte Bilder. Sonst wären noch der eingebaute 54-MBytes-Speicher sowie die Funktion "min. Blende speichern" zur Bevorzugung kleiner Blendenöffnungen (für eine ausgedehntere Schärfentiefe) zu erwähnen. Was den eingebauten Miniaturblitz der R10 betrifft, macht der sowohl vom Bildergebnis beim Blitzen (Belichtung, Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung, Farbtemperatur, Anfälligkeit gegenüber roten Augen usw.) als auch von den verfügbaren Einstellungen her (z. B. Blitzbelichtungskorrekturfunktion, automatische Leistungsdrosselung bei Nahaufnahmen, Blitz-Langzeitsynchronisationsfunktion) keine schlechte Figur. Blitzen ist allerdings im Serienbildmodus nicht möglich.

Objektiv Das Objektiv der R10 verfügt über eine so genannte "Double Retracting Lens System"-Konstruktion – was bedeutet, dass an zwei Stellen des Objektivaufbaus Teile des Linsensystems (insgesamt zehn Linsenelemente in sieben Gruppen) beim Einfahren des Zooms aus dem optischen Pfad heraus geschwenkt werden. Nur so bringt die R10 es fertig, ihr Zoom vollständig hinter den automatischen Objektivschutzvorhang des nur 2,6 cm flachen Gehäuses verschwinden zu lassen und dennoch damit einen imposanten Brennweitenbereich von umgerechnet 28 bis 200 Millimeter (entspr. Kleinbild) abzudecken. Die Brennweitenverstellung erfolgt motorgesteuert über die ringförmige Zoomwippe am Auslöser; gezoomt wird wahlweise in sieben Stufen (28, 35, 50, 85, 105, 135 und 200 mm) oder nonstop in zwei Geschwindigkeitsstufen (die langsamere Zoomfahrt ist nur mit sehr viel Fingerspitzengefühl erreichbar). Von einem Brennweitenende zum anderen braucht das Objektiv mindestens 1,1 Sekunden, wobei die bescheidene Lichtstärke auf dem Weg vom Weitwinkel- in den Telebereich von F3,3 auf F5,2 sinkt.

Ricoh R10 [Foto: MediaNord]Bei der R10 heißt die Digitalzoom-Funktion "Auto Resize Zoom". Bei der stärksten Vergrößerung (max. 40,7-fache Vergrößerung bei Kombination von optischem und digitalem Zoom) wird die Auflösung automatisch auf VGA-Größe (640 x 480 Bildpunkte) heruntergeschraubt. Der so genannte "Zoom Makro"-Modus ist eine Kombination aus Digitalzoom und Makro-Einstellung, die bei fester/unveränderbarer Objektivbrennweite eine bildfüllendere Aufnahme erlaubt als mit der normalen Makro-Einstellung. In Letzterer kann man zwar das optische Zoom benutzen, aber die auf dem Bildschirm angezeigte Nahgrenze (= Mindestabstand zum Motiv) schwankt dann zwischen 1 cm und 25 cm, je nach eingestellter Brennweite. Zu bemerken sei, dass die R10 in beiden Makro-Modi auch auf außerhalb des Nahbereichs liegende Objekte bzw. Subjekte scharf stellen kann und so das Verlassen des Makro-Modus nicht unbedingt nötig ist, aber die Kamera nimmt sich dann viel mehr Zeit mit der Scharfstellung.

Wie so viele aktuelle Digitalkameramodelle kann auch die R10 automatisch auf Gesichter scharf stellen. Allerdings kann sie das ausschließlich im Ricoh R10 [Foto: MediaNord]Motivprogramm "Gesichter" und dann auch noch relativ unzuverlässig. Laut Ricoh kann sie zwar bis zu vier Gesichter auseinanderhalten, aber in der Praxis kann man froh sein, wenn sie mehr als ein Gesicht erkennt oder nicht völlig danebenzielt. Ähnlich willkürlich arbeitet da die konventionelle automatische AF-Messfeldwahl: Die Anzahl und Position der gewählten Autofokus-Messfelder ist selbst bei unveränderter Kameraposition und gleichem Motiv bei keinen zwei aufeinander folgenden Aufnahmen gleich. Da greift man doch lieber gleich auf die Spot-AF-Funktion, den beweglichen AF/AE-Messfeldrahmen (alias Flächen-AF), die manuelle Scharfstellung (mit zuschaltbarer elektronischer Scharfstell-Lupe), die Unendlichkeits-Einstellung (nur für entfernte Motive) oder die Fixfokus-Einstellung zurück. Einen Autofokus-Schärfenachführungsmodus bietet die R10 – wenn überhaupt – nur im Motivprogramm "Sport" an.

Bildqualität Wie wichtig das Zusammenspiel von Optik und Elektronik sein kann, beweist die R10 wieder mal aufs Beste. So zeigt deren Objektiv zum Beispiel in der Weitwinkel-Stellung praktisch keine Verzeichnung auf (bei mittlerer und längster Brennweite ist nur eine sehr geringe kissenförmige Verzeichnung gerade noch wahrnehmbar), und das Objektiv vignettiert in allen drei getesteten Brennweitenpositionen so gut wie gar nicht (die Ricoh R10 [Foto: MediaNord]Randabschattungswerte liegen stets unter 1/2 Blende), aber die Optik ist den hohen Anforderungen des 10-Megapixel-Sensors (im 1/2,3"-Formfaktor) nicht so richtig gewachsen. Jedenfalls ist die Auflösung in der Bildmitte noch korrekt (in der Weitwinkel-Stellung) bis gut bzw. sogar sehr gut (bei mittlerer und längster Brennweite), aber zu den Bildrändern fällt sie besonders bei Weitwinkel-Aufnahmen dramatisch d. h. um fast 40 Prozent (!) ab. Auch das Rauschen hat Ricoh trotz neuem Smooth-Image-Engine-III-Prozessor und trotz deutlichen Fortschritten bei der Rauschunterdrückung nicht ganz so gut im Griff wie manch andere Marke. Fängt zum Beispiel bei einer Canon PowerShot G10 oder einer Panasonic Lumix DMC-LX3 das Rauschen erst ab ISO 800 an problematisch zu werden, ist bei der R10 die ISO-400-Stufe schon grenzwertig. Sehr gut bis gut ist das Rauschverhalten nur von ISO 80 bis 200; ab ISO 200 verwandelt sich auch das bis dahin leicht versetzt streifige Rauschen in etwas ungeordneteres, aber höherfrequentes Helligkeitsrauschen. Bei ISO 800 setzt erstes Farbrauschen ein, wobei die ISO-800- und ISO-1.600-Stufe eh nur Notfällen vorzubehalten sind und man sich dann auf kleinere Abzüge bzw. Ausdrucke (Postkartenformat-Größe o. ä.) beschränken sollte.

Auch vom Dynamikumfang her ist der Einstellbereich von ISO 80 bis 200 zu bevorzugen. Bei ISO 400 ist die Eingangsdynamik nur mittelmäßig und bei ISO 800 und ISO 1.600 schlecht; die Ausgangsdynamik ist ein bisschen besser als die Eingangsdynamik und über den gesamten Lichtempfindlichkeitsstufenbereich hinweg gut. Unabhängig von der eingestellten Empfindlichkeit bekommt man auf den Bildern, die mit der R10 gemacht wurden, mehr oder weniger starke Ricoh R10 [Foto: MediaNord]Bildstörungen wie Helligkeitsmoirés (sichtbar an diagonalen Bildstrukturen mit 45°-Winkel), Farbmoirés (geringfügig an feinen horizontalen Bildstrukturen und durch eine zu geringe optische Tiefpassfilterung bedingt), Treppenstufeneffekte (Aliasing) und so genanntes White-Clipping (überzogene Bildkanten bzw. helle/weiße Geisterlinien an Hell/Dunkel-Übergängen trotz sonst eher geringer Scharfzeichnung) zu sehen. Die Farbwiedergabe ist weitgehend neutral, dunkelste und hellste Bildbereiche werden zur Vermeidung schwarz zulaufender Schatten und überstrahlender Lichter kontrastarm wiedergegeben, nur in der höchsten Bildqualitätsstufe (F3648-Einstellung) erfolgt die Datenkomprimierung visuell verlustfrei, und die Kamera belichtet tendenziell eher über als unter (aber nur extrem wenig). Erstaunlich gut kommt übrigens der automatische Weißabgleich mit jeglichen Kunstlichtquellen klar. Der bei vielen Kameras marken- und modellübergreifend ausgeprägte Rot-Orange-Stich unter Glühlampenlicht macht sich bei der R10 kaum bemerkbar; dafür produziert sie einen leicht unschönen Rotstich unter Leuchtstofflampenlicht mit der entsprechenden Weißabgleich-Voreinstellung. Also besser die Weißabgleich-Automatik walten lassen!

Fazit Die Ricoh R10 gefällt vor allem durch die Kombination von Kompaktheit und Zoomstärke (bei einem sehr praxisfreundlichen Brennweitenbereich von umgerechnet 28-200 mm). Der eingebaute Bildstabilisator kompensiert zum Teil die etwas lichtschwache Optik – weil aber die Bildqualität bereits ab ISO 400 sichtbar nachlässt, ist die R10 eher für Aufnahmen im Freien bei genügend Licht geeignet. Damit wollen wir jetzt nicht sagen, dass die kleine Ricoh eine Schönwetterkamera sei, denn wenn man sie bei ISO 80 benutzt, kriegt man auch bei Dunkelheit oder schwachem Licht noch Bilder auf abbildungstechnischem Top-Niveau hin (was aber dann bedeutet, auf ein Stativ zurückgreifen zu müssen), aber man muss da halt diese Einschränkungen in Kauf nehmen. Der schwärzeste Punkt bei der R10 sind die Randschwächen des Objektivs in Weitwinkel-Stellung. Die fallen jedoch nicht unbedingt jedem auf, und so sind die Chancen groß, dass der Otto-Normalknipser (an den sich die R10 aufgrund der kaum vorhandenen Eingriffsmöglichkeiten in die Belichtung eh wendet) sich mit den gar nicht so schlechten Leistungen der R10 vollends zufrieden zeigt.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 83 %
Ausstattung 12,5 % 79 %
Handhabung 12,5 % 86 %
Geschwindigkeit 12,5 % 83 %
Bildqualität 50,0 % 73 %
Gesamtnote 78 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Ricoh
Modell R10
Preis ca. 350 EUR
Sensor Auflösung 10 Megapixel
Max. Bildauflösung 3.648 x 2.736
(Seitenverhältnis) (4:3)
Objektiv F3,3-5,2/28-200mm
Filtergewinde
Sucher
  Dioptrienausgleich
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 460.000
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher ja
Videoausgang analog über 2,5 mm Klinkenbuchse
  als Sucher ja
Programmautomatik ja
Blendenautomatik
Zeitautomatik
manuelle Belichtung
  BULB-Langzeit-
  belichtung
Motivprogramme
  Porträt ja
  Kinder/Baby
  Landschaft ja
  Makro ja (Zoom-Makro)
  Sport/Action ja
  weitere 6
Belichtungsmessung   Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Leitzahl k. A.
  Blitzanschluss
Fernauslöser
Intervallaufnahme
Speichermedium SD/SDHC
Videomodus
  Format AVI
  Codec Motion-JPEG
  Auflösung (max.) 640 x 480
  Bildfrequenz (max.) 30 Bilder/s
Empfindlichkeit
  automatisch ISO 80-200
(ISO 80-400 mit Blitz)
  erweitert ISO 400/800/1.600 (Höchstgrenze einstellbar)
  manuell ISO 80-1.600
Weißabgleich
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja (2 Voreinstellungen)
  Sonstiges
  Manuell ja
Autofokus
  Anzahl
  Messfelder
12 oder 1
  AF-Hilfslicht rot-orange (LED)
  Geschwindigkeit ca. 0,5-0,8 s
Sprachen Deutsch
  weitere 10
Einschaltzeit 1,7 s
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
ja
Gewicht
(Betriebsbereit)
189 g
Serienbildfunktion*
  Serienbildanzahl unbegrenzt
  Frequenz
    (Bilder/s)
1,4
Dauerlauf
    (Bilder/s)
s. o.
  mit Blitz
Zoom
  Zoomverstellung motorisch über Ringwippe
  Zoomstufen 7 oder stufenlos
  Zeit WW bis Tele 1,1 s
Speicher-
geschwindigkeiten*
  JPEG 0,9 s (3,2 MByte) bei JPEG/Fine
  RAW
Auslösung während d. Speicherns mögl. ja
Akkulaufzeit ca. 300 Bilder lt. CIPA

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"
* mit 8 GByte SanDisk Extreme III SDHC Speicherkarte "30 MB/s Edition"

Kurzbewertung

  • Gute bis sehr gute Bildqualität von ISO 80-200
  • 28-200mm-Zoom (entspr. KB) in sehr kompaktem Gehäuse
  • Sehr hoher Funktions- und Einstellungsumfang, umfassende Personalisierungsmöglichkeiten
  • Eingebauter Bildstabilisator (CCD-Shift-System)
  • Starker Randabfall der Auflösung bei Objektiv in Weitwinkel-Stellung
  • Kritisches Rauschen bereits ab ISO 400
  • Akku-/Speicherkartenfach im Stativbetrieb nicht zugänglich, Netzanschluss über Akku-Dummy
  • Keine manuelle oder semi-automatische Belichtungssteuerung möglich