Mikro-Four-Thirds-Spitzenmodell

Testbericht: Olympus OM-D E-M1 Mark III

Seite 2 von 2, vom 2020-02-24 (Autor: Harm-Diercks Gronewold)Zur Seite 1 wechseln

Die Geschwindigkeit der Fokussierung ist mit rund 0,1 Sekunden sehr hoch. Die Auslöseverzögerung von ca. 0,05 Sekunden kommt noch hinzu, so dass die Kamera mit AF ungefähr innerhalb von 0,15 Sekunden auslöst. In der richtigen Konfiguration kann die OM-D E-M1 Mark III auch Bilder aufzeichnen, bevor der Auslöser komplett durchgedrückt wurde. Olympus nennt diese Funktion ProCapture und sie ist in der Lage, den Puffer der Kamera immer wieder zu füllen. Die letzten (maximal) 35 Aufnahmen werden dann gespeichert, wenn der Auslöser komplett heruntergedrückt wird. Bis zu 60 Bilder pro Sekunde erreicht diese Funktion mit elektronischem Verschluss.

Mit mechanischem Verschluss ist die Serienbildfunktion inklusive AF-Nachführung mit knapp 12 Bildern pro Sekunde (Raw) angenehm flott unterwegs. Die Geschwindigkeit sinkt erst nach 75 Aufnahmen auf etwa 4,7 Bildern pro Sekunde ab. Die Kamera schreibt dabei etwa 110 Megabyte pro Sekunde auf die Speicherkarte. Bei JPEG-Aufnahmen ist die Kamera mit 13,4 Bildern pro Sekunde etwas schneller, hält dieses Tempo aber "nur" für 66 Aufnahmen durch. Danach sinkt die Aufnahmefrequenz auf etwa 2,9 Bilder pro Sekunde ab. Offensichtlich ist hier also nicht die Schreibgeschwindigkeit auf die Speicherkarte das Nadelöhr, sondern die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Bildprozessors.

Der eingebaute Sensor-Shift-Bildstabilisator erreicht laut Olympus üppige sieben Belichtungsstufen Stabilisierungsleistung. Außerdem ist er für Fotos und Videos einsetzbar. Wird der kamerainterne Stabilisator mit einem kompatiblen Objektiv-Stabilisator gekoppelt, kommen sogar 7,5 Belichtungsstufen Spielraum heraus. Zwar ist diese Wertangabe unter CIPA-Testbedingungen von Olympus selber ermittelt worden, doch auch in unserem Test machte sich der Stabilisator sehr positiv bemerkbar. 

  • Bild Auf der linken und schmaleren Seite der Olympus OM-E E-M1 Mark III sind die vielfältigen Anschlüsse unter weichen Plastikkappen verborgen. [Foto: MediaNord]

    Auf der linken und schmaleren Seite der Olympus OM-E E-M1 Mark III sind die vielfältigen Anschlüsse unter weichen Plastikkappen verborgen. [Foto: MediaNord]

  • Bild Die Klappe des Speicherkartenfachs der Olympus OM-D E-M1 Mark III nimmt fast die gesamte Kamerahöhe ein. [Foto: MediaNord]

    Die Klappe des Speicherkartenfachs der Olympus OM-D E-M1 Mark III nimmt fast die gesamte Kamerahöhe ein. [Foto: MediaNord]

Das Ganze kann aber nur funktionieren, wenn die Bewegungsinformationen präzise gemessen, durch den Prozessor der Kamera analysiert und dementsprechend schnell an die Sensor-Shift-Steuerung des Bildstabilisators übermittelt werden. Hier setzt Olympus auf eine exklusive Entwicklung zusammen mit Epson für einen hochsensiblen Gyro-Sensor. Dieser misst neben dem Kippen der Kamera in X- und Y-Richtung auch das Verschieben der Kamera in X- und Y-Richtung sowie Drehbewegungen. Bei der Sensor-Shift-Bewegung arbeitet die Olympus OM-D E-M1 Mark III mit Magnetfeldern, um den Aufnahmesensor in die gewünschten Position zu bringen und dort zu halten. Die Positionsänderung des Sensors ist nicht nur in der X- und Y-Achse möglich, sondern auch in einem begrenzten Drehbereich (Roll). 

Bei der Videofunktion hat sich im Vergleich zur E-M1 Mark II nicht sonderlich viel getan. Die Kamera beherrscht neben 4K mit 30 Bildern pro Sekunde (3.840 x 2.160) auch die Cine-4K-Auflösung (4.096 x 2.160) mit 24 Bildern pro Sekunde. 60 Bilder pro Sekunde gibt es hingegen bei FullHD-Videos (1.920 x 1.080). Mit Datenraten von maximal 237 MBit/s bei 4K und maximal 202 Mbit/s bei FullHD wird eine gute Videoqualität ermöglicht und auch das Potential für eine Nachbearbeitung ist deutlich besser. Gespeichert werden Video-Daten H.264-codiert in einem MOV-Container. Dieser ist leider nicht so universell für die Weitergabe der Videodatei geeignet wie beispielsweise MP4.

Auch im Videomodus kann der Fotograf den vollen Umfang des leistungsstarken AF-Systems nutzen. Auch die Touch AF-Funktion ist einsetzbar. Die Olympus verfügt über ein eingebautes und manuell aussteuerbares Stereomikrofon. Wem das nicht genug ist, der schließt einfach ein externes Stereomikrofon per 3,5mm-Klinkenstecker an. Die Kamera besitzt zudem einen professionellen Timecode im Video und sogar die Voicerecorder von Olympus lassen sich an die Kamera für einen besseren Videoton anschließen.

Auch in der Videofunktion kann der hervorragende Fünf--Achsen-Stabilisator der E-M1 Mark III eingesetzt werden. Aufnahmen aus der Hand bekommen dadurch auch bei Kamerabewegungen einen angenehmen "Steady Cam"-Look. Zudem wird kein Randbereich des Videos geopfert, wie es typisch für eine elektronische Stabilisation wäre.

Eine eigene Log-Gradationskurve (OM-Log400) bietet Olympus ebenfalls. Damit erhöhen sich der Gestaltungsspielraum bei Farb- und Helligkeitskorrekturen in der Postproduktion sowie die Präzision beim Videoschnitt. Die maximale Aufnahmedauer beträgt 29 Minuten und die Anzeige der Aufnahmezeit ist gewöhnungsbedürftig, denn sie wird erst angezeigt, wenn die Aufnahme gestartet wurde. Zuvor sieht der Fotograf nur die maximale Aufnahmedauer, für die der Speicherplatz auf der Speicherkarte ausreicht. Wer ohne zeitliche Begrenzung Videos aufzeichnen möchte, der kann dies mit einem externen Recorder tun, der über die HDMI-Schnittstelle der Kamera angeschlossen wird.

  • Bild Das 12-45 mm Pro wirkt wohlproportioniert an der Olympus OM-D E-M1 Mark III. [Foto: MediaNord]

    Das 12-45 mm Pro wirkt wohlproportioniert an der Olympus OM-D E-M1 Mark III. [Foto: MediaNord]

Olympus hat immer wieder den Mut neue und wirklich ungewöhnliche Funktionen in die eigenen Kameras zu implementieren, wie zum Beispiel 2012 die LiveBulb- und LiveComposite-Funktion. Wer sich für diese Funktionen interessiert, sollte sich auf jeden Fall unseren Fototipp dazu durchlesen (siehe weiterführende Links). Doch auch diese "alten" Funktionen erfahren von Zeit zu Zeit Updates und im Fall der LiveComposite-Funktion wurde die maximale Dauer eines solchen Aufnahme von drei auf sechs Stunden erhöht.

Eine deutliche Erweiterung hat zudem die Intervallfunktion erfahren. Anstelle der für manche Anwendung etwas mageren 999 Aufnahmen sind nun 9.999 Aufnahmen möglich. Aus den Einzelaufnahmen kann die Kamera zusätzlich auch einen Film rendern. Der Film erreicht maximal 4K Auflösung und 30 Bilder pro Sekunde. Die einzige Einschränkung ist die maximale Bildanzahl, die hier wieder 999 Aufnahmen beträgt. Das entspricht bei 4K30p leider nur einem etwa 33 Sekunden langen Video.

Der Live-ND-Filter wurde zwar schon in der E-M1X vorgestellt, doch er hat es nun auch in die E-M1 Mark III geschafft. Diese Funktion erlaubt eine realistische Simulation von sehr langen Belichtungszeiten, um beispielsweise einen Platz "menschenfrei" zu bekommen oder fließendes Wasser als Schleier darzustellen. Diese Funktion eignet sich allerdings nur für den Einsatz vom Stativ, da die Kamera eine Vielzahl von Einzelaufnahmen anfertigt, die dann zu einem kombinierten Foto verrechnet werden. Die LiveND-Funktion kann Neutraldichte-Filter von ND2 (1EV) bis ND32 (5EV) simulieren. Wir werden zu dieser Funktion im März 2020 einen Fototipp veröffentlichen.

Wie schon die OM-D E-M1 Mark II kann auch die Mark III High-Resolution-Aufnahmen anfertigen. Dank des leistungsfähigeren Bildprozessors erreicht die maximale Auflösung nun auch in JPEG 80 Megapixel, allerdings nur, wenn vom Stativ fotografiert wird. Aus der Hand sind "nur" noch 50 Megapixel in Raw oder JPEG möglich. Die Kamera fotografiert bei dieser Technik Einzelaufnahmen und verschiebt dabei den Sensor um Bruchteile eines Millimeters pro Aufnahme. Nach der Aufnahmesequenz berechnet die Kamera aus den Einzelaufnahmen eine Rohdaten- und/oder JPEG-Aufnahme. Unter Laborbedingungen konnte die Kamera vom Stativ aus mehr Auflösung erreichen, allerdings nicht die, die einem 80 Megapixel-Sensor entsprechen würde, sondern ungefähr das, was man von einem 45-Megapixel-Sensor erwarten kann. 

Neben HDR-Aufnahmen beziehungsweise umfangreichen Belichtungsreihen kann die OM-D E-M1 Mark III auch Fokus-Reihen anfertigen. Maximal 999 Aufnahmen sind damit möglich, die man später am Computer mit einer Software zu einem Foto mit größerer Schärfentiefe verrechnen kann. Die interne Stacking-Funktion kann hingegen maximal 15 Aufnahmen zu einer Aufnahme zusammenrechnen.

  • Bild Auf der Unterseite der Olympus OM-D E-M1 Mark III ist neben dem Stativgewinde auch das Akkufach untergebracht. Die weiche Gummikappe in der Mitte deckt die Kontakte für den Batteriehandgriff HLD-9 ab. [Foto: MediaNord]

    Auf der Unterseite der Olympus OM-D E-M1 Mark III ist neben dem Stativgewinde auch das Akkufach untergebracht. Die weiche Gummikappe in der Mitte deckt die Kontakte für den Batteriehandgriff HLD-9 ab. [Foto: MediaNord]

Konnektivität gehört nicht zu den herausragenden Stärken der Olympus E-M1 Mark III. Die Kamera besitzt WLAN sowie Bluetooth und kann mit einem Smartgerät über eine kostenlose App gekoppelt werden. Der Funktionsumfang ist in Ordnung. Die zur Kopplung notwendige App Olympus Image Share (kurz OI.Share) ist für iOS und Android kostenlos erhältlich. Die OI.Share-App ermöglicht eine Fernauslösefunktion mit und ohne LiveView auf dem Bildschirm des Smartgeräts sowie eine Übertragung der Bilddaten. Dank gutem Verbindungsassistenten und einer QR-Funktion geht das koppeln der Kamera an die App schnell, zuverlässig und einfach von statten. 

Es ist möglich, sowohl Rohdaten als auch JPEGs oder beides auf einmal zu übertragen. Die Übertragung von Geodaten (GPS, GLONASS etc.) ist hingegen nicht mit der OI.Share-App möglich, dazu wird dann die ebenfalls kostenlose OI.Track-App benötigt. Diese App ist aber trotz Bluetooth nicht in der Lage, die Geodaten in Echtzeit bei der Aufnahme zu übertragen, sondern stellt lediglich eine Logging-Funktion zur Verfügung. Diese geloggten Daten müssen dann in einem weiteren Arbeitsschritt mit den Bilddaten synchronisiert werden. Um das Ganze zu verkomplizieren, hat Olympus auch die Bildbearbeitung auf dem Mobilgerät in eine extra App verfrachtet. Diese nennt sich OI.Palette und bietet neben verschiedenen Filtern auch die Möglichkeit, Rohdaten der Kamera zu verarbeiten. Gerade für eine Kamera, die durch die Gehäusekonstruktion so für die Outdoor-Fotografie geeignet ist wie die OM-D E-M1 Mark III, ist die fehlende dauerhafte Kopplungsmöglichkeit mit einem Smartgerät für die Geodatenübertragung ein Negativpunkt. 

Bildqualität

Der umfangreiche digitalkamera.de-Labortest, auf dem dieser Abschnitt basiert, kann vollständig gegen ein kleines Entgelt über die weiterführenden Links am Ende dieses Testberichts abgerufen werden kann. Das PDF enthält genaue Messergebnisse, aufschlussreiche Diagramme und eine redaktionelle Bewertung der Kamera-Objektiv-Kombination. Zudem bieten wir verschiedene Volumentarife an, die den Zugang zur kompletten Kamera- und Objektiv-Labortest-Rubrik auf digitalkamera.de inklusive Testbild-Downloads ermöglichen.

Das 12-45 mm 4 ED Pro (EZ-M1245) zeigte sich im Labor recht verzeichnungsfrei, zumindest in der mittleren und langen Brennweite. Im Weitwinkel zeigt sich eine geringe, nicht wirklich relevante tonnenförmige Verzeichnung. Auch bei den Farbquerfehlern, die auch als Farbsäume bekannt sind, macht das Objektiv eine gute Figur. Im Durchschnitt sind die Farbsäume nicht sichtbar und wenn, dann werden sie leicht im Weitwinkel am Bildrand und an starken Kontrasten sichtbar. Bei 50 Prozent Kontrast erreicht die E-M1 Mark III maximal eine kleinbildäquivalente Auflösung von 52 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) bei 46 mm Brennweite und offener Blende (F4). Das Ergebnis ist in Anbetracht der erhöhten Schärfenartefakte und der verstärkten Mittenkontraste nicht besonders hoch. Wer sich für mehr Details zur Auflösung und zum 12-45mm-Objektiv interessiert, kann neben dem kostenpflichtigen Labortest auch unseren kostenlosen Testbericht zum Objektiv studieren (siehe weiterführende Links).

  • Bild Das Speicherkartenfach der Olympus OM-D E-M1 Mark III kann zwei SD-Speicherkarten fassen. Allerdings unterstützt nur der erste Kartenslot die schnelle UHS-II-Technologie. [Foto: MediaNord]

    Das Speicherkartenfach der Olympus OM-D E-M1 Mark III kann zwei SD-Speicherkarten fassen. Allerdings unterstützt nur der erste Kartenslot die schnelle UHS-II-Technologie. [Foto: MediaNord]

Das Bildrauschen einer Kamera ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem von der Größe der Pixel. Hier hat das MicroFourThirds-System einen entscheidenden Nachteil gegenüber Kameras, die auf APS-C oder sogar auf das Kleinbildformat setzen. Immerhin erreicht der Signal-Rauschabstand trotzdem bis ISO 400 einen guten Wert. Ab ISO 1.600 wird der akzeptable Bereich unterschritten, so dass sich das Bildsignal nicht mehr gut genug vom Bildrauschen abhebt. Glücklicherweise ist das "Korn" im Bildrauschen klein und mit nur geringem Farbrauschanteil. Das Helligkeitsrauschen wird ab ISO 1.600 allerdings sichtbar. Feine Details werden bis ISO 800 sehr gut wiedergegeben, darüber "vertilgt" die Rauschunterdrückung zunehmend Bilddetails. Dennoch lassen sich Fotos bei bis zu ISO 3.200 noch verwenden, grenzwertig ist es bei ISO 6.400, hier sollte man besser das Rohdatenformat verwenden, um noch ein paar Details herauszukitzeln. Über ISO 6.400 sind aber keine sinnvollen Fotos mehr möglich.

Bei der Eingangsdynamik macht die E-M1 Mark III ihre Sache ausgesprochen gut und liegt sogar bei ISO 1.600 noch deutlich über zwölf Blendenstufen. Erst darüber hinaus sinkt dieser Wert langsam ab und kommt bei etwas mehr als 9 Blendenstufen bei ISO 25.600 an. Die Übertragung der Tonwerte ist bauchig abgestimmt, das ist allerdings nichts Ungewöhnliches für Aufnahmen, die gleich verwertet werden sollen. Auf der Seite der Ausgangstonwerte setzten sich die guten Ergebnisse fort und die Kamera liegt bei ISO 200 bei fast 256 differenzierten Helligkeitsstufen. Bis etwa ISO 6400 liefert die Kamera noch 7-Bit (128 Stufen) Tonwertumfang. 

Die Wiedergabe von Farben ist bei digitalen Kameras dank der von Hersteller zu Hersteller unterschiedlichen Standard-Farbcharakteristik immer so eine Sache. Die E-M1 Mark III arbeitet in diesem Bereich erfreulich farbtreu. Die Farbabweichung ist im Schnitt sehr gering und in den wenigen, etwas stärker abweichenden Farbbereichen problemlos tolerierbar. Die tatsächliche Farbtiefe liegt bei ISO 200 bei sehr guten knapp 23 Bit (rund acht Millionen Farben) und ist bis ISO 12.800 (etwa 21 Bit beziehungsweise zwei Millionen Farben) immer noch gut. 

Fazit

Die Olympus OM-D E-M1 Mark III ist ein mehr als würdiger Nachfolger der E-M1 Mark II und bringt sinnvolle Erweiterungen und Einsparungen mit sich. Die Ergonomie ist dank des gut geformten Griffs hervorragend, wenn auch nicht perfekt für große Hände. Dank der vielen Bedienelemente und Einstellungsoptionen kann die Kamera optimal auf eine bestimmte Aufgabe und Fotografen angepasst werden. Dass der Touchscreen nicht für die Menü-Navigation vorgesehen wurde, ist schade. In Anbetracht der anderen Bedienelemente ist das aber zu verschmerzen. Beim Funktionsumfang lässt die Kamera, auch ohne Motivprogramme, ordentlich die Muskeln spielen. Bei der Bildqualität liegt die Olympus zwischen gut und sehr gut, auch wenn Ergebnisse mit hoher ISO Einstellung zunehmend mit Bildrauschen und Detailverlust zu kämpfen haben.


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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerOlympus
ModellOM-D E-M1 Mark III
SensorCMOS 4/3" 17,3 x 13,0 mm (Cropfaktor 2,0)
21,8 Megapixel (physikalisch)
20,4 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,3 µm
Auflösung (max.)5.184 x 3.888 (4:3)
Video (max.)4.096 x 2.160 24p
ObjektivOlympus 12-45 mm 4 ED Pro (EZ-M1245) (Zoom-Objektiv)
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 2.360.000 Bildpunkte Auflösung, 1,48-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,74-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), Dioptrienausgleich (-4,0 bis 2,0 dpt)
Monitor3,0" (7,6 cm)
  Auflösung1.040.000 Bildpunkte
  kippbar
  drehbarja
  schwenkbarja
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatik
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (324 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/8.000 s
Blitz
  Synchronzeit1/250 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Olympus/Panasonic (auch Leica-Kompaktkamera), Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFC
GPSextern, Smartphone als GPS-Logger
Fernauslöserja, Kabelauslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I, UHS II)
  Slot 2
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 200-25.600
  manuellISO 64-25.600
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder121 Kreuzsensoren
800 Kontrastsensoren
  Geschwindigkeit0,05 s bis 0,16 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen134 x 91 x 69 mm
Gewicht (betriebsbereit)580 g (nur Gehäuse)
840 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit420 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Hochwertiges und robustes Gehäuse
  • Sehr gute Ergonomie
  • Bequem programmierbares Menü
  • Hervorragender Bildstabilisator
  • Gute Bildqualität bis ISO 3.200
  • Touchscreen nicht für Menünavigation einsetzbar
  • Nur ein Speicherkartenslot UHS-II tauglich
  • Einarbeitungszeit aufgrund des Funktionsumfangs