Eigenwillig-klassische, spiegellose APS-C-Systemkamera

Testbericht: Fujifilm X-Pro3

Seite 2 von 2, vom 2020-02-21 (Autor: Benjamin Kirchheim)Zur Seite 1 wechseln

Ausstattung

Die Fujifilm X-Pro3 ist wahrlich keine Kamera für Automatikfotografen. Zwar lassen sich Blendenring, Belichtungszeitenrad und ISO-Rad auf eine rot markierte Automatikstellung bringen, aber das Belichtungskorrekturrad bleibt beispielsweise weiterhin wie auch alle anderen manuell gewählten Einstellungen aktiv. Eine "idiotensichere" Automatik bietet die X-Pro3 also genauso wenig wie Motivprogramme, ein Programmwählrad fehlt ohnehin. Die X-Pro3 richtet sich vielmehr an Fotografen, die gerne halbautomatisch oder manuell fotografieren und lädt mit ihren Bedienelementen dazu ein. Dennoch fehlt es ihr nicht an elektronischen Effekten, etwa den Fujifilm-typischen Filmsimulationen. Die Schwarzweiß-Simulation "Acros" bietet viele einstellbare Parameter, sogar verschieden starkes Filmkorn lässt sich den Fotos hinzufügen. Liebhabern von Schwarzweißaufnahmen liefert die Kamera also direkt großartige Ergebnisse. Wer zusätzlich im Rohdatenformat speichert, beispielsweise auf der zweiten Speicherkarte, geht auf Nummer Sicher und hat stets ein originales Rohdatenbild zur Verfügung.

Eine Panoramafunktion bietet die Fujifilm nicht, dafür aber beispielsweise jede Menge Reihenbelichtungsfunktionen inklusive HDR-Modus. Letzterer nimmt mit einstellbarer Stärke drei Fotos auf und fügt sie automatisch zusammen. Die Belichtungsreihenfunktion erlaubt maximal neun Bilder und maximal drei EV Belichtungsabstand – und zwar in Kombination! Wer also extreme HDR-Effekte in der Bildbearbeitung erzeugen möchte, kann hier mit bis zu +/-12 EV arbeiten, also insgesamt 24 EV Spreizung vom dunkelsten bis zum hellsten Bild! Um das zu verdeutlichen: Während das dunkelste Bild mit 1/32.000 Sekunde belichtet wird, erreicht das hellste eine Belichtungszeit von rund acht Minuten.

  • Bild Das Metallstativgewinde der Fujifilm X-Pro3 sitzt selbstverständlich in der optischen Achse. Kleine Stativwechselplatten lassen sogar den Zugang zum Akkufach frei. [Foto: MediaNord]

    Das Metallstativgewinde der Fujifilm X-Pro3 sitzt selbstverständlich in der optischen Achse. Kleine Stativwechselplatten lassen sogar den Zugang zum Akkufach frei. [Foto: MediaNord]

Statt klassischen Belichtungsreihen lassen sich auch Weißabgleichsreihen, Dynamikreihen, Filmsimulationsreihen etc. aufnehmen. Auch eine Fokus-Bracketingfunktion ist mit von der Partie, so dass die Schärfentiefe mit Hilfe von Bildbearbeitung nachträglich erweitert werden kann. Interessant ist zudem die Möglichkeit, Intervallaufnahmen mit einer Startzeit, einem festlegbaren Intervall und einer festen Anzahl von Bildern von bis zu 999 anfertigen zu können, alternativ nimmt die Kamera auch noch mehr Bilder auf, wenn man keine Grenze festlegt.

Auch eine Gesichtserkennung gibt es. Sie ist insbesondere bei Porträtaufnahmen eine äußerst nützliche und daher nicht mehr wegzudenkende Autofokusfunktion. Die Fujifilm stellt dabei nicht nur auf Gesichter scharf, sondern auch auf die Augen, was angesichts der hohen Auflösung bei der Verwendung sehr lichtstarker Objektive mit geringer Schärfentiefe sehr nützlich ist, damit nicht die Nasenspitze oder die Augenbrauen scharf sind, sondern wirklich die Iris. Die X-Pro3 ist sogar in der Lage, Gesichter und Augen mit dem AF-C zu verfolgen. Dabei sind die über zwei Millionen Phasen-Autofokuspunkte, die über die gesamte Sensorfläche verteilt sind, natürlich sehr nützlich. Einzeln anwählen lassen sich diese in der manuellen Fokusfeldsteuerung aber nicht, je nach Verwendung von Sucher oder Bildschirm lassen sich etwas über 100 bis über 400 Punkte ansteuern.

Problematisch ist nach wie vor die werksseitig voreingestellte Auslösepriorität auch im AF-S-Modus, bei dem eigentlich die Schärfepriorität eingestellt sein sollte. Damit "schummelt" sich Fujifilm eine schnellere Auslösung herbei, auf Kosten der exakten Bildschärfe. Zum Glück lässt sich das im Menü umstellen, was allerdings die Auslösung verlangsamt. Trotzdem ist der Autofokus schnell. Rund 0,13 bis 0,24 Sekunden dauert es je nach Brennweite vom Drücken des Auslösers bis zur Bildaufnahme, wenn von unendlich auf zwei Meter fokussiert werden muss. Wenn es um das Verfolgen von Motiven im AF-C-Modus geht, leistet die X-Pro3 gute Arbeit. Der Fokus erkennt Richtungsänderungen und dank der vielen Messpunkte auch kleinste Motivbewegungen. Bei geringem Licht wird der Autofokus zwar langsamer, stellt aber selbst in sehr dunkler Umgebung noch scharf. Wer eine manuelle Fokussierung bevorzugt, erhält nicht nur von einer Fokuslupe Unterstützung, sondern auf Wunsch auch von Fokuspeaking oder einer Schnittbildsimulation.

  • Bild In der Fujifilm X-Pro3 kommt der aktuelle, aus der X-T3 bekannte, 26 Megapixel auflösende APS-C-Sensor mit Kupfertechnologie und spezieller X-Trans-Farbfiltermatrix zum Einsatz. [Foto: MediaNord]

    In der Fujifilm X-Pro3 kommt der aktuelle, aus der X-T3 bekannte, 26 Megapixel auflösende APS-C-Sensor mit Kupfertechnologie und spezieller X-Trans-Farbfiltermatrix zum Einsatz. [Foto: MediaNord]

Auch bei der Serienbildfunktion geht es heiß her. Über zehn Serienbilder pro Sekunde inklusive Autofokus-Nachführung sprechen für sich, zumal die X-Pro3 diese Geschwindigkeit für 43 Raw- oder sogar für fast 370 JPEG-Aufnahmen durchhält. Voraussetzung ist eine schnelle SDXC-UHS-II-Speicherkarte. Doch auch wenn der Zwischenspeicher voll ist, nimmt die X-Pro3 immerhin nochg 7 JPEGs oder 3,1 Raws pro Sekunde auf, bis die Speicherkarte voll ist. Das entspricht einer Schreibrate von fast 120 MByte pro Sekunde. Die im Test verwendete Sony SDHC-Speicherkarte indes könnte mit einer Schreibrate von bis zu 299 MByte pro Sekunde sogar noch mehr. Der mechanische Verschluss mit bis zu 1/8.000 Sekunde kurzen Belichtungszeiten steht der hohen Performance in Nichts nach. Wer möchte, kann sogar bis zu 1/32.000 Sekunde kurz belichten, dann allerdings nur mit elektronischem Verschluss und je nach Motiv sichtbaren Nebenwirkungen wie dem Rolling-Shutter-Effekt (zeilenweise Belichtung). Apropos elektronischer Verschluss: Dieser verdoppelt die Serienbildrate, mit 1,25-fachem Crop lassen sich sogar 30 Bilder pro Sekunde aufzeichnen.

Die hohen Aufnahme- und Datenverarbeitungsraten verdankt die X-Pro3 ihrem leistungsfähigen Sensor mit Kupferleiterbahnen sowie dem schnellen Bildverarbeitungsprozessor. Sowohl der Sensor als auch der Bildprozessor sowie das Speicherkarteninterface ermöglichen problemlos 4K-Videoaufnahmen. Allerdings stellt hier wiederum der Bildschirm-Klappmechanismus ein echtes Hindernis dar, zumal sich mangels HDMI-Schnittstelle kein externer Monitor anschließen lässt. Auch eine externe Videoaufzeichnung ist dadurch unmöglich. Die Videofunktion ist zudem nur etwas versteckt über die Drive-Taste erreichbar. Eine spezielle Videoaufnahmetaste gibt es nicht, stattdessen kommt der Fotoauslöser zum Einsatz.

Mit internen 200 MBit/s und 4K in 16:9 oder 17:9 bei bis zu 30 Bildern pro Sekunde, in Full-HD sogar mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde oder im Highspeed-Modus bis zu 120 Bildern pro Sekunde kann sich die Videofunktion dennoch sehen lassen. Die maximale Aufnahmedauer pro Clip liegt aus zollrechtlichen Gründen bei knapp unter 30 Minuten. Bei 4K-Auflösung ist jedoch schon bei 15 Minuten pro Clip Schluss, bei Full-HD mit 120 Bildern pro Sekunde beträgt die maximale Aufnahmedauer sechs Minuten pro Clip. Zudem ist es möglich, Videos manuell zu belichten, Filmsimulationen zu verwenden, eine Zebrafunktion zu aktivieren und ein externes Mikrofon anzuschließen, eine Pegelanzeige samt Einstellmöglichkeit fehlt ebenfalls nicht. Die Autofokus-Nachführung funktioniert ebenfalls gut.

  • Bild Mit USB-C und einer kombinierten 2,5mm Mikrofon- und Fernauslösebuchse besitzt die Fujifilm X-Pro3 nur noch zwei Schnittstellen, die Blitzsynchronbuchse des Vorgängermodells gibt es nicht mehr, auch die HDMI-Schnittstelle ist weggefallen. [Foto: MediaNord]

    Mit USB-C und einer kombinierten 2,5mm Mikrofon- und Fernauslösebuchse besitzt die Fujifilm X-Pro3 nur noch zwei Schnittstellen, die Blitzsynchronbuchse des Vorgängermodells gibt es nicht mehr, auch die HDMI-Schnittstelle ist weggefallen. [Foto: MediaNord]

Etwas stiefmütterlich behandelt die X-Pro3 im Speziellen beziehungsweise Fujifilm im Allgemeinen das Blitzthema. Die X-Pro3 verzichtet trotz des wuchtigen Gehäuses auf einen integrierten Blitz. Ein kleiner Aufsteckblitz gehört nicht zum Lieferumfang. Der TTL-Systemblitzschuh erlaubt aber die Verwendung kompatibler externer Blitzgeräte mit allen nötigen Einstellungen inklusive Drahtlos-TTL-Funktion mit mehreren Blitzen.

Die Bildbearbeitung in der Kamera bietet mit Drehen, Rote-Augen-Korrektur, Bewertung sowie Ausschnittswahl und Verkleinerung für JPEGs nur Standardkost. Dank des eingebauten Rohdatenkonverters sieht das für Raw-Aufnahmen schon besser aus. Zudem unterstützt die X-Pro3 den Direktdruck auch auf Instax-Druckern, sogar Aufträge für Fotobücher können mit der Kamera erstellt werden. Dank WLAN und Bluetooth verschließt sich die X-Pro3 auch modernen Smartphones nicht, wobei zur drahtlosen Sicherung der Aufnahmen auf einem PC mit der Computer-Software Fujifilm PC AutoSave gar kein Smartphone erforderlich ist. Die kostenlose Smartphone-App jedenfalls erlaubt neben der Bildübertragung auch eine Fernsteuerung der Kamera und bietet obendrein die Option der Übertragung von Positionsdaten und sogar Firmwareupdates (Details siehe Fototipp in den weiterführenden Links).

Bildqualität

Durch den Einsatz eines modernen APS-C-Sensors mit rückwärtiger Belichtung und Kupferleitern verspricht die 26 Megapixel auflösende Fujifilm X-Pro3 eine hohe Bildqualität. Dazu soll auch die spezielle X-Trans-Farbfiltermatrix beitragen, die einen auflösungsmindernden Tiefpassfilter überflüssig machen soll, ohne zu Moirés zu führen. Bei unserem Test kam das F4 lichtstarke 16-80mm-Zoomobjeiktiv (24-120 mm entsprechend Kleinbild) zum Einsatz. Die vollständigen Labortest-Ergebnisse, auf denen die folgenden Betrachtungen beruhen, sowie Testbilder aus dem Labor können über die weiterführenden Links gegen ein kleines Entgelt erworben werden, womit zudem unsere redaktionelle Arbeit an frei zugänglichen Testberichten wie diesem unterstützt wird.

  • Bild Auf der Handgriffseite der Fujifilm X-Pro3 befindet sich der Speicherkartenschacht, an den man dadurch besonders gut herankommt. [Foto: MediaNord]

    Auf der Handgriffseite der Fujifilm X-Pro3 befindet sich der Speicherkartenschacht, an den man dadurch besonders gut herankommt. [Foto: MediaNord]

Was die Bildfehler wie Farbsäume oder Verzeichnungen sowie Randabdunklungen angeht, schlägt sich das Fujifilm XF 16-80 mm F4 R OIS WR erstaunlich gut. Daran nicht ganz unschuldig ist der Lens Modulation Optimizer der X-Pro3. Im Labortest maßen wir nur eine minimale Verzeichnung, auch die Randabdunklung und Farbsäume sind messtechnisch und erst recht in der Praxis unauffällig. Dabei konnten wir sogar eine teilweise minimale Überkompensation der Randunschärfe messen. Vielleicht war unser Exemplar auch nur minimal besser als der Durchschnitt, mit dem Fujifilm rechnet. Der Effekt liegt ohnehin nur im einstelligen Prozentbereich.

Die Auflösung ist in der Bildmitte ab Offenblende hoch und beginnt jenseits von F8 durch Beugung zu sinken. Die Beugungskorrektur der X-Pro3 hält aber auch diese Auflösungsverluste in Grenzen. Bei 50 Prozent Kontrast liegt die Auflösung in der Bildmitte im Maximum je nach Brennweite bei 54 bis 60 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent. Bei Offenblende sind es 51 bis 57 lp/mm. Am Bildrand löst das Objektiv bei Offenblende nur bei mittlerer Brennweite hoch auf, ab F5,6 geht die Randauflösung aber auch bei kurzer und langer Brennweite in Ordnung. Am gleichmäßigsten ist die Randauflösung aber definitiv bei mittlerer Brennweite von ca. 50 Millimeter im Kleinbildäquivalent beziehungsweise 34 Millimeter reale Brennweite. Hier wird ein Maximum von 59 lp/mm erreicht, im Weitwinkel und Tele sind es knapp unter 50 lp/mm.

  • Bild Der Lithium-Ionen-Akku der X-Pro3 soll für 370 Aufnahmen reichen, war bei uns aber doch immer recht schnell leer. Zum Glück kann man ihn per USB-C nachladen. Die beiden modernen SDXC-Kartenschächte unterstützen UHS II. [Foto: MediaNord]

    Der Lithium-Ionen-Akku der X-Pro3 soll für 370 Aufnahmen reichen, war bei uns aber doch immer recht schnell leer. Zum Glück kann man ihn per USB-C nachladen. Die beiden modernen SDXC-Kartenschächte unterstützen UHS II. [Foto: MediaNord]

Die Kamera zeigt bis ISO 400 einen guten und bis ISO 1.600 einen akzeptablen Signal-Rauschabstand. Das Bildrauschen ist feinkörnig. Helligkeitsrauschen wird oberhalb von ISO 3.200 sichtbar, Farbrauschen spielt dagegen keine Rolle. Die Detailzeichnung ist bis ISO 800 gut, darüber zeigen sich auch erste Verluste feinster Details, die über ISO 6.400 derart zunehmen, dass die Fotos nur noch bei deutlich reduzierter Auflösung ansehnlich sind, aber auch bei ISO 6.400 sind die Detailverluste schon recht deutlich wenn auch in der Praxis gerade noch akzeptabel.

Zudem verarbeitet die Fujifilm X-Pro3 eine hohe Eingangsdynamik, die im Bereich von ISO 160 bis 6.400 bei über 10,5 und im Maximum sogar bei elf Blendenstufen liegt. Die Tonwertkurve verläuft leicht angesteilt für eine visuelle Steigerung der Mittenkontraste für einen knackigen Bildeindruck. Schärfeartefakte sind mit rund zehn Prozent nur leicht sichtbar. Der Ausgangs-Tonwertumfang ist bis ISO 200 mit über 224 von 256 Graustufen sehr gut und bewegt sich zwischen ISO 1.600 und 3.200 im akzeptablen Bereich von knapp unter 160 Stufen. Bei höheren Empfindlichkeiten, insbesondere jenseits von ISO 6.400, ist die Grauwertabstufung allerdings mit unter 100 Stufen schlecht.

Bei der Farbzeichnung kann die Fujifilm X-Pro3 auftrumpfen. Bis ISO 6.400 differenziert sie über vier Millionen Farbnuancen, bei ISO 200 sind es sogar gut doppelt so viele. Auch die Farbabweichung ist im Durchschnitt gering und in den Maximalwerten noch knapp im tolerierbaren Bereich. Am stärksten ist die Abweichung im Cyan-Bereich, der Richtung Blau tendiert.

Fazit

Bei der X-Pro3 hat Fujifilm das bisher sehr gelungene klassische Kamerakonzept derart auf die Spitze getrieben, dass sich in der Praxis unschöne Einschränkungen ergeben. Dies ist einzig der Entscheidung zu verdanken, den Bildschirm zu "verstecken" und durch ein Statusdisplay zu ersetzen. Ansonsten ist die X-Pro3 nämlich eine sehr leistungsfähige, robuste, schnelle und gut ausgestattete spiegellose Systemkamera mit einer tollen Bildqualität und hervorragenden Objektivauswahl. Die Bedienung und der optisch-elektronische Hybridsucher machen Spaß, der Autofokus und die Serienbildfunktion sind schnell und sogar die 4K-Videofunktion braucht sich nicht zu verstecken, leidet aber sogar noch mehr unter der Bildschirmkonstruktion als die Fotofunktion. Die Bildqualität ist bis ISO 3.200 sehr gut mit hoher Auflösung, Dynamik, geringem Rauschen und fein nuancierter Farbwiedergabe.


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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerFujifilm
ModellX-Pro3
SensorCMOS APS-C 23,6 x 15,8 mm (Cropfaktor 1,5)
26,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,8 µm
Auflösung (max.)6.240 x 4.160 (3:2)
Video (max.)4.096 x 2.160 30p
ObjektivFujifilm XF 16-80 mm F4 R OIS WR (Zoom-Objektiv)
SucherOptischer Sucher mit Parallaxenausgleich, 0,66-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.)
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 3.690.000 Bildpunkte Auflösung, 0,99-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,66-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), Dioptrienausgleich (-4,0 bis 2,0 dpt)
Monitor3,0" (7,6 cm)
  Auflösung1.620.000 Bildpunkte
  kippbarja
  drehbar
  schwenkbar
  Touchscreenja
Vollautomatik
Motivautomatik
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (256 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/8.000 s
Blitz
  Synchronzeit1/250 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Fujifilm, Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFC
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung
Fernauslöserja, Kabelauslöser, Drahtauslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahmeja
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I, UHS II)
  Slot 2
SD (SDHC, SDXC, UHS I, UHS II)
Empfindlichkeit
  automatischISO 160-12.800
  manuellISO 80-51.200
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder425
  Geschwindigkeit0,13 s bis 0,24 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen141 x 83 x 46 mm
Gewicht (betriebsbereit)496 g (nur Gehäuse)
935 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit370 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Hochwertiges, spritzwassergeschütztes Metallgehäuse
  • Einzigartiger Optisch-elektronischer Hybridsucher
  • Schneller Hybrid-Autofokus
  • Sehr gute Bildqualität bis ISO 1.600
  • Etwas magere Akkulaufzeit
  • Angesichts hohen Gewichts fehlender Handgriff
  • Unpraktische Monitoranbringung
  • Leichtgängiges, ungesichertes Belichtungskorrekturrad