Superzoom-Kamera, Travelzoom-Kamera, Kompaktkamera

Testbericht: Casio Exilim EX-ZR100

2011-04-07 Als "Powerpaket der nächsten Generation" bezeichnet Casio die Exilim EX-ZR100 auf der entsprechenden Produktwebsite. Diesen Titel verdient sie sich zum Teil durch ihre zeitgemäße Ausstattung wie ein 12,5-faches optisches Zoom ab 24 Millimeter Weitwinkel oder die mechanische Bildstabilisierung. Dazu kommen – und das macht die ZR100 erst richtig interessant – Features wie die neue Exilim Engine HS mit Highspeed-Aufnahmegeschwindigkeit, die bis zu 40 Fotos pro Sekunde aufzeichnet, manuelle Einstellmöglichkeiten, eine Schwenkpanorama-Funktion und Full-HD-Videoaufnahmen mit Stereoton. Ob sich diese toll klingenden Ausstattungsmerkmale in der Praxis bewähren, zeigt der digitalkamera.de-Test.  (Daniela Schmid)

Casio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Die Casio Exilim EX-ZR100 ist schnörkellos konzipiert und wirkt dadurch elegant. Das glatte Design hat für große Männerhände den Nachteil, dass sie nicht viel Halt finden zum Beispiel beim Fotografieren mit einer Hand. Für kleinere Hände eignet sich die Kamera besser, obwohl die groß angelegten Knöpfe auf der Rückseite auch für breite Finger sehr gut zu bedienen sind. Die ZR100 passt in jede Hemdtasche und macht sich mit 165 Gramm Betriebsgewicht angenehm leicht. Das solide Metallgehäuse wirkt stabil und hochwertig verarbeitet, die Klappen für Akku, Speicherkarte und HDMI-Anschluss rasten gut ein. Den größten Teil der Rückseite nimmt der drei Zoll messende TFT-LCD-Monitor mit 460.800 Bildpunkten ein. Er ist bei allen Lichtsituationen gut erkennbar, außer die Sonne spiegelt sich direkt darin.

Der Platz, der auf der Kamerarückseite bleibt, ist vier angenehm großen Bedientasten vorbehalten. Die Videotaste ermöglicht den Start von Filmaufnahmen unabhängig von der aktuellen Kameraeinstellung. Mithilfe der Fototaste kann man vom Film- in den Fotomodus wechseln, beziehungsweise die Kamera schnell ein- oder ausschalten. Bei der Einschaltzeit punktet die ZR100 in jedem Fall, sie ist nach einem Wimpernschlag aufnahmebereit. Des Weiteren gibt es eine Wiedergabetaste und eine Menütaste. Komplettiert wird das Angebot vom klassischen Abkippschalter mit Set-Taste in der Mitte. Die Links- und Rechtstaste sind jeweils individuell belegbar, allerdings nur gemeinsam. Man hat die Wahl zwischen der Fokussiermethode, Messmodus, Selbstauslöser, Gesichtserkennung, ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich und EV-Verschiebung. So angenehm die Tasten zu bedienen sind, so ungünstig liegt die Videotaste. Der Daumen kreist Casio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]unwillkürlich um diese Stelle und löst ab und an ungewollt eine Filmaufnahme aus. Die Videotaste wird durch ein Stereomikrofon auf der Kameraoberseite ergänzt. Außerdem gibt es dort eine Taste für die Highspeed-Serienbildfunktion, so dass diese in jeder Einstellung des Moduswahlrades aktiviert werden kann. Auf diesem Rad kann quasi jeder Kameramodus vom manuellen Modus über Best Shot, bestes Bild bis zu Premium High Auto, Video oder HDR-Aufnahme angewählt werden.

Der Zoomhebel lässt sich gut handhaben. Feineinstellungen im großen Brennweitenbereich von 24 bis 300 Millimeter (bezogen auf Kleinbild) sind aber nicht immer ganz einfach. Insgesamt ist die ZR100 relativ übersichtlich gestaltet und eingängig zu bedienen. Etwas umständlich erscheint, dass man per Display-Taste zwar schnell Symbole ein- und ausblenden kann, Gitterlinien zur Gestaltungshilfe aber nicht dazu gehören. Dafür muss man ins Menü gehen. Die direkte Bildwiedergabe nach der Aufnahme hat mit "Durchsicht" einen etwas ungewöhnlichen Namen. Sie ist auch nur für eine Sekunde einstellbar, was etwas Casio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]kurz ist. Das Stativgewinde aus Metall sitzt abseits der optischen Achse.

Ausstattung Zur Exilim High-Speed-Gruppe gehörend, zeichnet sich die ZR100 vor allem durch ihre Geschwindigkeitsleistung aus. Das ermöglicht der Bildprozessor Exilim Engine HS. Für den Fotomodus liegt das Maximum bei 40 Bildern pro Sekunde. Die Auflösung geht hierbei nicht über zehn Megapixel hinaus und es können maximal 30 Fotos aufgezeichnet werden. Das ändert sich auch bei niedrigeren Bildwiederholraten nicht, dafür kann damit eine längere Zeitspanne abgedeckt werden. Man kann außerdem festlegen, wie viele Bilder vor der eigentlichen Aufzeichnung gemacht werden sollen. Man muss anfangs etwas ausprobieren, mit welcher Einstellung Schnappschüsse sicher in den Kasten kommen. Dann stehen einem aber die meisten Action-Szenen offen. Die komplette Bildserie kann wie ein Video auf dem LC-Display betrachtet werden. In der Filmfunktion erreicht die ZR100 bei einer Auflösung von 224 x 64 Pixel satte 1.000 Bilder pro Sekunde. Selbstverständlich steht auch die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel zur Verfügung, die mit den üblichen 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet wird. Da der Ton in Stereo aufgenommen wird, Zoom und Autofokus uneingeschränkt zur Verfügung stehen, wobei die Tonaufnahme davon nur unwesentlich gestört wird und die Kamera per HDMI an ein geeignetes Fernsehgerät angeschlossen werden kann, bleibt der Videofunktion kaum etwas hinzuzufügen.

Casio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]Einsteiger können sich Dank Motivprogrammen und des Premium-Auto-Modus mit der Kamera genauso sicher fühlen wie Profis, denen Blenden- und Zeitvorwahl und ein manueller Modus zur Verfügung stehen. Die Wahl der Verschlusszeit ist mit 15 bis 1/2.000 Sekunden großzügig ausgelegt. Bei der Blendenvorwahl kann man, je nach Zoomstellung, nur zwischen zwei Einstellungen wählen. Das bietet kaum gestalterische Optionen. Auch ist die Bedienung etwas kompliziert, da man erst ins Schnellmenü gehen muss, dann Blende beziehungsweise Zeit auswählt und schließlich den gewünschten Wert eingeben kann. Auch das Einstellen des manuellen Fokus ist mittels der Richtungstasten nicht ganz einfach. Viel besser sieht es dagegen mit den zahlreichen automatischen Funktionen der ZR100 aus. Die Kamera macht das meiste selbst, bietet aber je nach gewähltem Programm diverse Korrekturmöglichkeiten. Unter BS für Best Shot finden sich zahlreiche Motivprogramme, wobei Casio der ZR100 etliche Highspeed-Programme spendiert hat. So gibt es beispielsweise für Kinder, Tiere und Sport ein extra Highspeed-Serienprogramm und Highspeed-Movies. Hier hat Casio die Auswahl, welche Bilderzahl pro Sekunde für die jeweilige Aufnahmesituation passt, vorgegeben und erspart so dem Einsteiger das Herumprobieren. Auch für Highspeed-Anti-Shake und Multi-SR-Zoom gibt es eigene Motivprogramme. Dieses digitale Zoom setzt mehrere Bilder vom selben Motiv zusammen, kommt so auf eine 25fache Vergrößerung und eine Bildqualität, die wesentlich höher liegt als beim regulären Digitalzoom.

Aber der leistungsfähige Prozessor der ZR100 kann nicht nur Highspeed. Für Premium Auto analysiert er das Motiv und stellt die Kamera entsprechend darauf ein. Leider bügelt die kamerainterne Software einige Details wie Haarstruktur, etc. weg und Gesichter sehen oft unnatürlich wächsern aus. Der Effekt fällt allerdings längst nicht so stark aus wie bei anderen von uns getesteten Casio-Modellen wie der H20G oder H10. Um auch bei eher ungünstigen Lichtverhältnissen gute Bilder zu erhalten, bietet die ZR100 einen HDR-Modus, der mehrere Bilder eines Motivs mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen zu einem ausgewogenen Bild zusammensetzt. Mit HDR-Art erhält man das gleiche Ergebnis künstlerisch verfremdet. Das ist Geschmackssache, nicht jeder steht auf knallige Pop-Art-Farben. Ein weiteres Programm, das direkt über das Moduswahlrad anwählbar ist, ist das 360°-Schwenkpanorama. Damit lassen sich im Handumdrehen tolle Rundumansichten erstellen.

ZCasio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]um weiteren Experimentieren bietet die ZR100 hauptsächlich in den Aufnahmeprogrammen P, A, S und M viele Möglichkeiten. Es lassen sich Farbfilter setzen oder Kontrast, Sättigung und Schärfe nachkorrigieren. Auch die Bildhelligkeit kann manuell beeinflusst werden. Mit Dynamic Photo lassen sich Clip Arts oder Animationen in eigene Bilder einsetzen. Dazu kommen die üblichen Einstellungsvarianten wie die verschiedenen Fokusarten Verfolgung, Intelligenter AF, Punkt- und Mehrfeld-AF, nicht zu vergessen die Gesichtserkennung für bis zu zehn Personen. Für den Weißabgleich, den die Kamera im Automodus in der Regel gut durchführt, gibt es verschiedenen Varianten für verschiedene Lichtsituationen. Mit einem weißen Blatt Papier kann man den Abgleich auch selbst durchführen. Die Belichtungsmessung bietet die Modi Spot, Multi und Mittenbetont. Für den Blitz gibt es ebenfalls die üblichen Variationen Automatik und Rote-Augen-Reduktion neben Blitz an und Blitz aus. Da ist nichts Besonderes dabei, dafür arbeitet der Blitz trotz seiner Winzigkeit so gut, dass Bilder in Innenräumen in der Regel angemessen ausgeleuchtet werden. Sind die Bilder einmal im Kasten, bietet Casio diverse Bearbeitungsmöglichkeiten von Zuschneiden, über Helligkeit und Weißabgleich verändern bis zur Diashow an. Das gilt für Fotos und Videos.

Casio Exilim EX-ZR100 Batteriefach und Speicherkartenfach [Foto: MediaNord]Bildqualität Die ZR100 hat bewiesen, dass sie theoretisch das Zeug zur superschnellen Allround-Kamera für alle Kenntnisstufen hat. Das hilft aber alles nichts, wenn nicht auch die Bildqualität stimmt. Unser hauseigenes Testlabor hat die Kamera nach DxO-Standard auf Herz und Nieren geprüft. Anschaulich aufbereitete Tabellen und Messergebnisse werden demnächst veröffentlicht. Bis dahin bieten wir die Ergebnisse in Textform an. Nachdem Casio die ZR100 besonders wegen ihrer Geschwindigkeitsleistung anpreist, wurden die Testergebnisse mit Spannung erwartet. Und die ZR100 hat die Erwartungen erfüllt. Neben der superkurzen Einschaltzeit kann die ZR100 auch bei der Auslöseverzögerung punkten. Mit 0,01 Sekunden ist diese sowohl im Weitwinkel- als auch im Telebereich kaum messbar. Auch mit Autofokus enttäuscht die Kamera nicht. 0,17 Sekunden im Weitwinkelbereich sind beinahe rekordverdächtig und 0,65 Sekunden im Telebereich ein achtbares Ergebnis. Die ZR100 ist also tatsächlich eine Highspeed-Kamera und kann Action-Fans empfohlen werden.

Mindestens ebenso wie die Geschwindigkeit interessiert das Rauschverhalten. Der Sensor der ZR100 ist zwar rückwärtig belichtet und damit lichtempfindlicher als herkömmliche Exemplare, an seiner Größe von lediglich 1/2,3 Zoll ändert das aber nichts. Bei der Signalverarbeitung schneidet die ZR100 folglich auch eher mäßig Casio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]ab. Für alle Farbkanäle bewegt sie sich im Bereich von gerade noch akzeptabel zu ziemlich verrauscht. Die Abweichung des Lichtwertes einzelner Pixel vom Lichtwert neutralen Graus ist dementsprechend auch nicht mehr im kleinen sondern eher im mittleren Bereich zu finden. Die "Korngröße" des Rauschens bewegt sich ebenfalls auf der Grenze von klein zu mittelgroß und wird bei ISO 3.200 rasch größer. Bei der Eingangsdynamik schlägt sich die ZR100 wacker und erreicht für ISO 100, 200 und 800 bis zu zehn Blendenstufen. Bei der Tonwertwiedergabe sehen die Messergebnisse sehr gut aus und zwar für alle ISO-Bereiche.

Beim Objektiv leistet Casio gute Korrekturarbeit. Eine Verzeichnung ist kaum wahrnehmbar und auch bei der Vignettierung erlaubt sich die ZR100 keine großen Patzer. Zum Telebereich hin werden die Messergebnisse zwar schlechter, insgesamt ist es aber gut. Im mittleren Brennweitenbereich erkennt man zum Rand hin eine leichte Unschärfe, die auch im Telebereich noch erkennbar ist. Das bestätigt sich beim Blick auf die MTF-Auflösung, wo zwischen Bildmitte und Bildrand teilweise große Unterschiede klaffen. Im Weitwinkelbereich schafft die Kamera für beide Blendenwerte 46 bis 48 Linienpaare pro Millimeter, am Rand aber nur 26 bis 30. Im mittleren Brennweitenbereich ist beim Blendenwert 5,1 mit 36 Linien in der Mitte und 17 am Rand die bessere Casio Exilim EX-ZR100 [Foto: MediaNord]Wahl als F15,4 mit 27 und 20 Linien. Im Telebereich dreht sich dieses Ergebnis um. Chromatische Aberrationen tauchen in allen Brennweitenbereichen auf, sind aber im Telebereich am höchsten, egal bei welcher Blende. Eine offene Blende von 5,1 erzielt im mittleren Bereich bessere Ergebnisse als Blende 13. Bei der Farbwiedergabe schneidet die ZR100 nicht schlecht ab. Die Farbempfindlichkeit liegt in allen ISO-Bereichen relativ konstant zwischen 21,94 und 21,55 Bits (von theoretisch 24 Bits Maximum). Die Farbverbindlichkeit beziehungsweise -treue liegt ebenfalls für alle ISO-Stufen mehr oder weniger gleich auf. Alle Messergebnisse liegen absolut im grünen Bereich. Der Weißabgleich wird zumindest für die unteren ISO-Stufen als zutreffend ermittelt, die Verlässlichkeit lässt aber mit Zunahme der ISO-Zahl nach. Sie erreicht aber zu keiner Zeit einen kritischen Wert.

Fazit Die Highspeed-Kamera Casio Exilim EX-ZR100 macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist schnell und aufgrund ihrer tollen Serienfunktion auch für Action-Aufnahmen geeignet. Sie bietet alle Variationen von der Premium-Motivautomatik über die regulären Motivprogramme bis hin zu manuellen Einstellmöglichkeiten. Auch sonst lässt die Ausstattung kaum Wünsche offen. Die ZR100 überzeugt mit ihrer HD-Videofunktion und punktet mit Extras wie dem 360°-Schwenkpanorama. Bei der Bildqualität zeigen sich kleine Schwächen im Rauschverhalten, die anderen Labormessungen liegen in der Regel im guten Bereich.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 88 %
Ausstattung 12,5 % 88 %
Handhabung 12,5 % 89 %
Geschwindigkeit 12,5 % 91 %
Bildqualität 50,0 % 85 %
Gesamtnote 87 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Casio
Modell Exilim EX-ZR100
Preis ca. 305 EUR
Sensor Auflösung 12,1 Megapixel
Max. Bildauflösung 4.000 x 3.000
(Seitenverhältnis) (4:3)
Objektiv F3,0-5,9/24-300 mm
Filtergewinde
Sucher
  Dioptrienausgleich
  Auflösung
  Vergrößerung
  Bildfeldabdeckung
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 460.800
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher ja
Videoausgang AV und HDMI (je PAL/NTSC)
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
Motivprogramme
  Porträt ja
  Kinder/Baby ja
  Landschaft ja
  Makro ja
  Sport/Action ja
  weitere 22
Belichtungsmessung   Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Blitzanschluss
Fernauslöser
Intervallaufnahme
Speichermedium SD/SDHC/SDXC
Videomodus
  Format MOV
  Codec H.264
  Auflösung (max.) 1.920 x 1.080
  bei Bildfrequenz
30 Bilder/s
Empfindlichkeit
  automatisch ISO 100-3.200
  erweitert
  manuell ISO 100-3.200
Weißabgleich
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja
  Sonstiges Schatten
  Manuell ja
Autofokus
  Anzahl
  Messfelder
9
  AF-Hilfslicht rot-orange
  Geschwindigkeit ca. 0,17 bis 0,65 s
Sprachen Deutsch
  weitere 22
Gewicht
(betriebsbereit)
165 g
Zoom
  Zoomverstellung motorisch über Ringwippe
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
ja
Auslösung während d. Speicherns mögl.
Akkulaufzeit 450 laut CIPA

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

Kurzbewertung

  • Gute Blitzausleuchtung
  • 360°-Schwenkpanorama und HDR-Funktion
  • Full-HD-Videofunktion mit Stereoton
  • Manuelle und vollautomatische Programme
  • Highspeed-Serien mit bis zu 40 Bildern pro Sekunde
  • Liegt bei großen Händen nicht optimal in der Hand
  • Eher mäßiges Rauschverhalten
  • Nur zwei Blendeneinstellungen zur Auswahl im manuellen Modus und Blendenvorwahl

Autor

Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.