Superzoom-Kamera, Travelzoom-Kamera, Kompaktkamera

Testbericht: Casio Exilim EX-FH100

2010-03-13 In der Exilim EX-FH100 vereint Casio viele Technologien in einer Digitalkamera: 10fach-Zoomobjektiv und Gehäusekompaktheit der EX-H10/H15, Highspeed-Technologie der EX-FC100 und den rückwärtig belichteten BSI-CMOS-Sensor mit 10 Megapixeln Auflösung von Sony. Obendrein gibt’s halb- oder vollmanuelle Belichtung und eine HD-Videofunktion mit Stereoton. Ob das aber für eine alltagstaugliche, "Eier legende Wollmilchsau" reicht, klärt der digitalkamera.de-Test.  (Benjamin Kirchheim)

Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Die Casio Exilim EX-FH100 besitzt wahlweise ein silbernes oder schwarzes Metallgehäuse und bringt mit 223 Gramm für ihre kompakte Größe (ca. 10,5 x 6 x 3 cm) ein stattliches Gewicht auf die Waage. Die Verarbeitung der Kamera ist sehr ordentlich, der kleine Handgriff sorgt für einen recht sicheren Halt. Die Unterseite hingegen "ziert" eine Kunststoffbodenplatte inkl. Kunststoffstativgewinde, das sich aber immerhin in der optischen Achse befindet. Wer die Kamera also oft aufs Stativ schraubt, sollte vorsichtig sein – schade bei einer immerhin 350 Euro teuren Kamera. Außerdem sollten der für immerhin 520 Aufnahmen reichende Akku voll und die SD/SDHC-Speicherkarte leer sein, denn sie lassen sich im Stativbetrieb nicht wechseln – einen Netzteilanschluss gibt es bei der FH100 nicht. Es gibt genau zwei Anschlüsse hinter einer Schutzkappe an der Griffseite der Kamera: Hier befinden sich ein HDMI-Mini-Anschluss sowie eine kombinierte USB-AV-Buchse, für Letztere liegen der Kamera zwei Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]verschiedene Kabel bei. Mit einem optional erhältlichen HDMI-Kabel kann man Diashows und Filme in HD-Qualität direkt auf einem Flachbildfernseher genießen.

Die Bedienelemente befinden sich allesamt auf der Kameraober- sowie rechts auf der Rückseite. Die meiste Fläche wird hier vom 3" (7,6 cm) großen Bildschirm eingenommen, der mit 230.000 Bildpunkten allerdings recht grobpixelig erscheint. Im Vergleich zur (günstigeren) EX-H15, die 460.000 Bildpunkte besitzt, ist das ein deutlich sichtbarer Nachteil. Farbdarstellung, Blickwinkelunabhängigkeit und Leuchtkraft gehen dagegen in Ordnung. Sowohl ein Gitternetz als auch ein Histogramm sind einblendbar, und in jedem Aufnahmeprogramm werden stets auch automatisch gewählte Werte wie ISO, Blende und Belichtungszeit auf dem Bildschirm angezeigt, so dass der Fotograf jederzeit sieht, was die Automatik so treibt. Beim Programmwahlrad fallen gleich zwei Dinge auf: Zum einen gibt es Halbautomatiken und eine manuelle Belichtung, zum anderen ist aber der meiste Platz auf dem Rad ungenutzt geblieben – hier hätte Casio ruhig einige der insgesamt 24 Motivprogramme für den Direktzugriff freigeben können.

Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]
Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]
Das optische 10fach-Zoom lässt sich über die Ringwippe am Auslöser sehr präzise ansteuern, insgesamt 15 Stufen kennt das Objektiv inkl. der Endstellungen von 24 und 240 mm (KB), wobei die Brennweite – selbstverständlich im Kleinbildäquivalent – auf dem Bildschirm angezeigt wird. Die Videofunktion hat einen eigenen Startknopf inkl. (etwas leichtgängiger) Wahl zwischen Normal- und Highspeedvideo. Praktisch: Eine graue Abschattung für die Randbereiche zeigt schon vor dem Start der Videofunktion, welcher Bildausschnitt gefilmt wird. Die Einstellung der Fotofunktionen erfolgt sowohl über (teilweise programmierbare) Tasten als auch über ein Schnellwahl- sowie das Hauptmenü. Das Schnellwahlmenü wirkt teilweise etwas leer, hier könnte Casio ruhig die gesamte vertikale Leiste für Funktionseinstellungen nutzen. Das Hauptmenü ist klar strukturiert und gut bedienbar. Bei der manuellen Belichtung ist die Wahl von Zeit, Blende und ISO über das Schnellmenü etwas unglücklich, erst recht, wenn man zusätzlich auch noch den manuellen Fokus benutzt.

Ausstattung 24 Motivprogramme besitzt die FH100, wobei Casio diese als "Best Shot" bezeichnet. Diese Zahl ist typisch für Casio, nichtsdestotrotz aber unübersichtlich. Dabei war die Intention eine andere: Man gebe dem Benutzer für jede Aufnahmesituation eine passende Automatik – das schließt sogar bestimmte Programme mit Serienbildfunktion ein, das soll dem unbedarften Fotografen die schwierige Wahl aus vielen Bildfrequenzen und Anzahl der Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]aufgenommenen Bilder abnehmen. Das funktioniert ganz gut, wenn man der Kamera bzw. ihren Programmierern das nötige Vertrauen entgegen bringt. Zum Glück gibt es da für ambitionierte bzw. experimentierfreudige Fotografen auch die vielen manuellen Einstellmöglichkeiten. Zeit oder Blende oder beides können sie vorwählen, wobei die Kamera nur zwei Blendenwerte je Brennweite kennt. Bei 24 mm (KB) sind es F3,2 und 7,1, bei 240 mm dagegen F5,7 und 16,1. Letztere Blende erscheint wenig sinnvoll, denn bei dem kleinen Bildsensor und der kleinen realen Brennweite von 43 mm (240 mm entspr. KB) sind dann Beugungsunschärfen an der Tagesordnung, auch das Verwackelungsrisiko steigt deutlich, denn so fällt nur noch wenig Licht auf den Sensor. Abhilfe soll da der Bildstabilisator schaffen; er ist beweglich gelagert, so dass er Verwackelungen gut ausgleichen kann.

Wirklich interessant sind sowohl die Highspeed-Serienbildfunktion als auch die Highspeed-Videofunktion. Erstere macht bis zu 40 Bilder/s, wobei nach maximal 30 Bildern leider schon "Schluss mit Lustig" ist. Die Auflösung sinkt dabei leicht von 10 auf 9 Megapixel, die Bildseitenverhältnisse 3:2 und 16:9 stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Die Serienbildrate und Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]Bildanzahl sowie die Zahl der Bilder, die vor dem Drücken des Auslösers schon aufgenommen werden, um die persönliche Reaktionszeit auszugleichen, sind sehr fein einstellbar, so dass man sich dem Motiv anpassen kann – hier muss man experimentierfreudig sein und Erfahrung sammeln, was für welches Motiv am sinnvollsten ist. Auch die Highspeed-Videofunktion lässt sich auf 120, 240, 420 oder 1.000 Bilder/s einstellen, wobei die Auflösung schrittweise mit steigender Bildrate von 640x480 bis auf 224x64 Pixel fällt. Jedenfalls lassen sich atemberaubende Zeitlupenaufnahmen erstellen, was eine Einladung zum Experimentieren darstellt. Die normale HD-Videofunktion (1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern/s mit Stereoton) hat dagegen mit einem Manko zu kämpfen: Das optische Zoom lässt sich während der Aufnahme nicht verstellen, was zugegebenermaßen aber sicher auch in der Aufnahme deutlich hörbar wäre. Einzig das Digitalzoom steht zur Verfügung, die Schärfe ist bei dessen Nutzung allerdings nicht zufriedenstellend.

Interessanterweise bietet die EX-FH100 die Möglichkeit, Bilder im RAW-Format (DNG) zu speichern – parallel wird immer auch ein JPEG-Bild mit abgelegt. Leider ist die Kamera nach jeder Aufnahme unverständlicherweise für rund 12 Sekunden völlig blockiert. Das "schreit" geradezu nach einer intelligenteren Lösung mit Buffer und Speichern im Hintergrund, wie es viele andere Kameras machen. Schneller ist hingegen wieder der Autofokus: 0,4 – 0,5 Sekunden sind ein sehr guter Wert für eine Kompaktkamera. Dabei kann man wählen, ob neun Autofokusfelder oder nur ein Zentrales genutzt wird – oder aber eine Gesichtserkennung. In dunkler Umgebung schaltet die Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]FH100 ein grünes Fokussierhilfslicht zu. Bei manueller Scharfstellung gibt es nicht nur eine Fokuslupe, sondern auch eine Entfernungsanzeige in Balkenform.

Beim Blitzen sollte man aufpassen, dass dieser nicht von einem Finger verdeckt wird. Seine Leistung ist im Menü korrigierbar – das ist wichtig, falls man nur sehr dezent oder aber sehr deutlich künstliches Licht einsetzen möchte. Die Funktionseinstellung ist hingegen mit An, Aus, Automatik und Anti-Rote-Augen-Vorblitz sehr spärlich, eine Langzeitsynchronisation lässt sich nur über eine manuell gewählte Belichtungszeit oder das entsprechende Motivprogramm erreichen, eine Zündung am Ende der Belichtung ("2. Vorhang") ist nicht möglich. Mit bis zu 8 Sekunden Ladezeit (laut Handbuch) ist der Blitz nicht gerade der Schnellste. In der Bildwiedergabe kann man nicht nur Fotos (z. B. den Weißabgleich) editieren, sondern auch Filme schneiden (Teile löschen).

Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]Bildqualität Der BSI-CMOS-Sensor gilt als besonders rauschfrei, haben seine Pixel doch eine größere lichtempfindliche Fläche als "normale" Sensoren. Ein 10fach-Zoom, insbesondere in ultrakompakter Bauweise, lässt gewisse Abstriche in der optischen Qualität erwarten. Getestet wurde die JPEG-Bildqualität der Casio Exilim EX-FH100 im DCTau-Testlabor, worauf die Betrachtungen dieses Abschnitts im Wesentlichen beruhen. Wer die Testdiagramme, Tabellen und Bewertungen des Testingenieurs einsehen möchte, kann dies über die weiterführenden Links tun. Inhaber einer Labortest-Flatrate (ab 4,16 EUR monatlich) haben freien Zugriff, alle anderen müssen erst 1,40 EUR für den Einzelabruf zahlen.

Das 24-240mm-Objektiv (KB) zeigt vor allem im Weitwinkel einen deutlichen Abfall der Auflösung zum Bildrand hin, was für unscharfe Ecken sorgt, auch die Richtungsabhängigkeit der Auflösung ist hier ungewöhnlich ausgeprägt, so dass unterschiedlich ausgerichtete Strukturen weniger gleichmäßig wiedergegeben werden. Bei mittlerer und langer Brennweite hingegen ist die Auflösung erstaunlich hoch, ohne zum Bildrand hin zu verlieren. Verzeichnung und Vignettierung gleicht die Kamera hingegen in der Bildaufbereitung sehr gut aus, nur bei 24 mm gibt es einen leichten Helligkeitsabfall in den Bildecken. Positiv sind die trotz aggressiver Casio Exilim EX-FH100 [Foto: MediaNord]Bildaufbereitung kaum vorhandenen Artefakte, auch die Scharfzeichnung geht zwar spürbar zu Werke, es tritt aber nur minimales Weißclipping auf.

Das hervorragend niedrige Rauschen trägt immerhin zu einem guten Labortestergebnis bei, in der Praxis zeigen sich jedoch bereits bei ISO 400 sehr deutliche Detailverluste. Mit zunehmender Empfindlichkeit steigt das Rauschen zwar praktisch nicht an und bleibt hervorragend niedrig, aber die "Aquarellmalerei" nimmt zu. Ab ISO 800 leidet auch die Farbbrillanz sichtbar. Man sollte höhere Empfindlichkeiten also trotz BSI-Sensor mit Bedacht einsetzen, denn je höher die Empfindlichkeit, desto kleiner ist die maximale Bildausgabe, bei der die Unschärfe nicht sichtbar wird. Bei ISO 1.600 sollte man nicht über 10x13 cm Casio Exilim EX-FH100 [Foto: Casio]hinausgehen. Die Eingangsdynamik indes steigt bis ISO 400 an und bewegt sich auf sehr gutem Niveau oberhalb von 8,5 Blendenstufen. Erst bei ISO 3.200 sinkt sie mit 7,5 Blendenstufen auf unter 8 – hohe Motivkontraste kann die FH100 also gut verarbeiten. Leider hat die Ausgangsdynamik so ihre Schattenseiten – bzw. gerade nicht, denn der Schwarzwert ist mit 14-18 deutlich überhöht. Hier verschenkt die Kamera viel Dynamik in den Tiefen und stellt kein Schwarz, sondern eher Dunkelgrau dar. Das kann man der Kamera aber verzeihen, denn für die Bildbearbeitung ist das keine Hürde – sogar eine Kontrastautomatik weiß diesen Fehler zu kaschieren.

Die Komprimierungsstufen in JPEG sind gut aufgestellt, die höchste Qualität zeigt sich visuell verlustfrei, aber auch die höheren Komprimierungen sind gut abgestuft, wenn sie auch zunehmend Artefakte zeigen. Die Belichtung der Casio FH100 ist eher zaghaft, d. h. sie bleibt tendenziell auf der sicheren Seite und lässt Lichter nicht ausfressen. Manchmal tut ihr aber eine Belichtungskorrektur von +0,3 EV ganz gut. Der Weißabgleich gibt auch kaum Grund zur Klage, allenfalls Glühlampenlicht wird gern mal etwas zu warm dargestellt, wogegen die entsprechende Voreinstellung oder ein manueller Abgleich helfen.

Fazit Zweifelsohne ist die Casio Exilim EX-FH100 fast schon ein Ausstattungswunder und kombiniert viele interessante Technologien auf exzellente Weise. Dennoch muss man, was wohl teilweise dem Preis geschuldet ist, hier und da leichte Abstriche machen. Der Bildschirm könnte höher auflösen, das Stativgewinde aus Metall, Zoomen während Filmaufnahmen möglich und die Blende feiner einstellbar sein. Als Gesamtpaket weiß die FH100 aber zu überzeugen, zumal sie sowohl dem Einsteiger als auch dem Fotobegeisterten viel kreativen Spielraum lässt. Die insgesamt sehr gute Bildqualität leidet ein wenig unter der starken elektronischen Aufbereitung, die bei höheren ISO-Empfindlichkeiten mit dem Rauschen gleich auch die Details vernichtet. Dennoch überflügelt die Qualität viele andere Kompaktkameras.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 88 %
Ausstattung 12,5 % 88 %
Handhabung 12,5 % 90 %
Geschwindigkeit 12,5 % 88 %
Bildqualität 50,0 % 90 %
Gesamtnote 89 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Casio
Modell Exilim EX-FH100
Preis ca. 350 EUR
Sensor Auflösung 10,1 Megapixel
Max. Bildauflösung 3.648 x 2.736
(Seitenverhältnis) (4:3)
Objektiv F3,2-5,7/24-240mm
Filtergewinde
Sucher
  Dioptrienausgleich
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 230.000
  drehbar
  schwenkbar
  als Sucher ja
Videoausgang PAL/NTSC, HDMI
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
Motivprogramme
  Porträt ja
  Kinder/Baby ja
  Landschaft ja
  Makro
  Sport/Action ja
  weitere 20
Belichtungsmessung   Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Blitzanschluss
Fernauslöser
Intervallaufnahme
Speichermedium SD/SDHC
Videomodus
  Format AVI
  Codec Motion-JPEG
  Auflösung (max.) 1.280 x 720
  Bildfrequenz (max.) 30 Bilder/s
Empfindlichkeit
  automatisch ISO 100-400
  erweitert ISO 100-800
  manuell ISO 100-3.200
Weißabgleich
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja
  Sonstiges Schatten
  Manuell ja
Autofokus
  Anzahl
  Messfelder
9
  AF-Hilfslicht Grün (LED)
  Geschwindigkeit ca. 0,4-0,5 s
Sprachen Deutsch
  weitere 22
Gewicht
(Betriebsbereit)
223 g
Zoom
  Zoomverstellung motorisch über Ringwippe
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
ja
Auslösung während d. Speicherns mögl.
Akkulaufzeit ca. 520 Bilder lt. CIPA

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Insgesamt sehr gute Bildqualität, trotz Detailverlust durch Rauschunterdrückung
  • Hohe Serienbildgeschwindigkeit und Zeitlupenaufnahmen
  • Von der Brennweite her vielseitiges, zudem bildstabilisiertes Objektiv
  • Hoher Ausstattungsumfang sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene
  • Nur zwei Blendenwerte wählbar
  • Lange Speicherzeit (12 Sekunden) bei RAW-Aufnahmen
  • Plastikboden mit Plastikstativgewinde (aber in optischer Achse)
  • Kein optisches Zoom während der Videoaufnahme

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.