Kompaktkamera mit großem Sensor, Kompaktkamera

Testbericht: Canon PowerShot G1 X

2012-04-24 Lediglich ein optisches Vierfachzoom, das weder ein extremes Weitwinkel noch eine extreme Telebrennweite aufweist und mit F5,8 in Telestellung nicht sonderlich lichtstark ist. Nur 14,3 Megapixel Auflösung, dazu ein klobiges, nicht gerade kompaktes Gehäuse. Was soll man von so einer Kamera im Zeitalter der hohen Auflösungen und riesigen Zooms mit 24 Millimeter Weitwinkel halten? Die wahre Stärke der Canon PowerShot G1 X liegt jedoch genau darin, auf Superlative zu verzichten und eine ganz normale Alltagskamera zu sein, die mit ihrem fast APS-C großen Sensor eine hohe Bildqualität verspricht. Wie sich die G1 X im Testlabor und in der Praxis macht, klärt unser Testbericht.  (Benjamin Kirchheim)

Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Ergonomie und Verarbeitung Die Canon PowerShot G1 X wirkt wie aus Stein gemeißelt. Ihr Design passt sich perfekt in die G-Serie mit Kompaktkamerasensoren ein, wobei die G1 X allerdings noch größer und ein wenig klobiger daher kommt. Dadurch bietet aber das Gehäuse, das komplett aus Metallschalen zusammengesetzt ist, eine gute Griffigkeit und ist groß genug, um es sicher fassen zu können. Gummierungen am Handgriff und an der Daumenmulde tragen weiter dazu bei. Bedient wird die Kamera fast komplett mit der rechten Hand, die zwei Einstellräder, eine Vierwegewippe und vier Tasten, den Zoomhebel und das Programm- sowie Belichtungskorrekturrad in Reichweite hat. Da das hintere Daumenrad Teil der Vierwegewippe ist, sollte man es etwas feinfühliger bedienen. Das Rad ist zwar gut geriffelt, könnte aber eine Gummierung vertragen, um noch griffiger zu sein.

Auf der Unterseite befindet sich das Akku- und Speicherkartenfach. Letzteres nimmt Karten der Standards SD, SDHC und SDXC auf und bietet damit genügend Speicherplatz bei Wahl einer entsprechend großen Karte. Der Akku reicht hingegen mit seiner Kapazität von 6,8 Wh nur für knapp 250 Aufnahmen nach CIPA-Standard, das dürfte bei einer Kamera wie der G1 X gerne etwas mehr sein. Ärgerlicher aber ist die Tatsache, dass das Metallstativgewinde unmittelbar an das Akkufach angrenzt. Bei angesetzter Wechselplatte ist somit der Deckel zur Entnahme der Speicherkarte oder des Akkus bei blockiert, selbst eine kleine Wechselplatte muss man dafür abschrauben. Zudem liegt das Stativgewinde auch nicht in der optischen Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Achse. Immerhin kann, wer die G1 X im Studio auf dem Stativ verwenden möchte, ein Netzteil anschließen. Dafür wird ein Dummy in das Akkufach geschoben und dessen Kabel seitlich heraus geführt. Als eine der wenigen Kompaktkameras verfügt die PowerShot G1 X über einen Kabelfernauslöseanschluss mit 2,5 Millimeter Klinkenstecker. Außerdem verbergen sich hinter der Anschlussklappe auf der Handgriffseite der Kamera ein kombinierter USB/AV-Ausgang und ein HDMI-Mini-Anschluss.

Das drei Zoll große (ca. 7,5 Zentimeter) Display auf der Kamerarückseite ist dreh- und schwenkbar, die Rückseite des Rahmens besteht sogar aus Metall, so dass ein zum Schutz umgedreht an die Kamera geklapptes Display gut geschützt wirkt. Der Bildschirm ist gut entspiegelt und zeigt mit 920.000 Bildpunkten ein detailreiches Bild, dem es auch an Helligkeit und Kontrast sowie Farbbrillanz nicht mangelt. Durch den Dreh- und Schwenkmechanismus erlaubt es flexible Aufnahmepositionen nahe am Boden, über Kopf oder sogar für Selbstporträts. Wer nicht gerne mit dem Bildschirm fotografiert, kommt bei der G1 X auf seine Kosten: Die Kamera verfügt über einen inzwischen schon als exotisch anzusehenden optischen Sucher. Dieser deckt allerdings nur einen kleinen Teil des späteren Bildes ab, ist recht klein und wird in der linken unteren Ecke durch den Objektivtubus verdeckt. Immerhin hat Canon den Sucher mit einem Dioptrienausgleich ausgestattet, die beiden neben dem Sucher angeordneten Signallämpchen für die Blitzbereitschaft (Orange) und Fokusbestätigung (Grün) sind auch mit dem Auge am Sucher wahrnehmbar.

Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Die Bedienung der PowerShot gibt keine großen Rätsel auf. Das Menü ist klar strukturiert und gut ablesbar. Es bietet die nötigen Einstellungen, ohne dass man Gefahr läuft, sich zu verzettelt. Außerdem sind einige Individualfunktionen, vorhanden, wie etwa zwei Benutzerprogramme auf dem Wählrad, ein individuell zusammenstellbares Menü und belegbare Tasten. Viele wichtige Funktionen wie etwa die ISO-Einstellung, die Belichtungs- und Fokusmethode oder aber die Blitzeinstellungen sind über Direktwahltasten abrufbar, weitere über ein übersichtliches Funktionsmenü. Sogar mit einer Belichtungsspeichertaste Kamera aufwarten.

Ausstattung Prinzipiell lässt sich die PowerShot G1 X sorglos in der Automatik oder mit Motivprogrammen betreiben, was sie wirklich gut macht. Sie liefert dabei hervorragende Bilder, bei entsprechenden Lichtbedingungen blendet sie sogar einen Hinweis auf dem Bildschirm ein, dass man den Blitz zuschalten sollte, denn dieser fährt leider nicht von alleine aus. Auch die inzwischen immer mehr zum Standard werdende HDR-Automatik bietet die PowerShot auf Knopfdruck. Sie verbirgt sich als Filtereinstellung zusammen mit dem Miniatureffekt, Monochrom- und Sepiamodus etc. im entsprechenden Modus auf dem Programmwählrad.

Konzipiert ist die G1 X aber für Fotografen, die ihre Einstellungen gerne selber vornehmen und die Kontrolle über die Belichtungsparameter und andere Einstellungen brauchen. Dass manuelle Belichtung kein Hexenwerk ist, weiß man spätestens nach der Lektüre des mit 3,50 EUR günstigen E-Books "Manuell Belichten mit der Digitalkamera" von Sam Jost (siehe weiterführende Links). Auch der Bordblitz bietet einige Einstellmöglichkeiten, etwa die Korrektur der Blitzleistung, die Verschluss-Synchronisation wahlweise am Anfang oder Ende der Belichtung, um zusammen mit längeren Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Belichtungszeiten kreative Wischeffekte zu erreichen oder auch Funktionen zur Vermeidung roter Augen. Wem die Blitzleistung mit einer von uns gemessenen Leitzahl von 8,8 nicht ausreicht, dem bietet sich ein externer Aufsteckblitz von Canon an, denn die G1 X verfügt über einen vollwertigen Systemblitzschuh. Mit dem passenden Steuergerät ist sogar drahtloses Blitzen möglich, leider aber nicht mit dem internen Blitz als Steuergerät und bei Canon systembedingt drahtlos auch nicht auf den zweiten Verschlussvorhang.

Grundsätzlich nimmt die G1 X auch Videos auf, mit der inzwischen obligatorischen FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Allerdings beträgt die Bildrate recht mageren 24 Bilder pro Sekunde, 30 Bilder pro Sekunde gibt es nur bei reduzierter Auflösung. Zudem fehlt eine Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon, der Ton wird über das integrierte Stereomikrofon mit optional zuschaltbarem elektronischen Windfilter aufgezeichnet. Den Fokus regelt die G1 X unhörbar und sehr sanft nach. Zoomen während der Aufnahme ist ebenfalls möglich, Brennweitenverstellung läuft dabei deutlich langsamer und sanfter ab und ist kaum auf der Tonspur zu hören beziehungsweise leiser als die Geräusche des Zoomhebels bei Betätigung. Empfindlichkeit und Belichtung sowie Blende lassen sich bei Videoaufnahmen hingegen nicht einstellen bezeihungswese werden selbst im manuellen Modus übersteuert. Immerhin ist eine Filmaufnahme dank dedizierter Videoaufnahmetaste jederzeit möglich, und die PowerShot bietet im Wiedergabemodus eine rudimentäre Schnittfunktion.

Für Fotos gibt es im Wiedergabemodus ebenfalls ein paar Bearbeitungsmöglichkeiten. Etwa den intelligenten Kontrast, der mehr Zeichnung aus Schatten und Lichtern heraus holt. Oder eine Bildbeschnittfunktion, eine Größenreduzierung oder die digitale Retusche von roten Augen. Die Funktion My Colors bietet Farbanpassungsmöglichkeiten, etwa für kräftige Farben, Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Sepia, Schwarzweiß, verschiedene Hauttönungen und Weichzeichner sowie die Betonung nur bestimmter Farben. Die Bearbeitungsfunktionen sehen allerdings nur bei JPEG-Bildern zur Verfügung, nicht bei RAW-Aufnahmen. Ein integrierter RAW-Konverter fehlt.

Belichtungsreihenaufnahmen bietet die Canon genauso wie Fokusreihenaufnahmen. Die Serienbildfunktion arbeitet allerdings recht behäbig. In JPEG schafft die G1 X gerade 3,4 Bilder pro Sekunde und hält das zudem aufgrund des knappen Pufferspeichers nur für zwei Bilder durch, danach sinkt die Rate auf 1,6 Bilder pro Sekunde ab. In RAW schafft die Kamera gar durchgängig nur ein Bild pro Sekunde. Schnelle Action- und Sportmotive gehören also weniger zu den Stärken dieser Kamera. Einzig im Motivprogramm HQ Serienbilder schafft die G1 X sechs Bilder in Folge bei 4,5 Bildern pro Sekunde. Aber hierbei bleibt der Bildschirm schwarz und der Fotograf hat keine Kontrolle über Blende und Belichtungszeit.

Objektiv Mit ihrer langsamen Fokusgeschwindigkeit eignet sich die Kamera ebenfalls weniger für schnell bewegte Motive. Mit 0,6 Sekunden im Weitwinkel und etwa 0,75 Sekunden in Telestellung braucht die G1 X im Vergleich zu anderen aktuellen Kompaktkameras doch recht lange, um scharf zu stellen. Für normale Alltagsaufnahmen ist der Autofokus aber noch ausreichend schnell. Vorfokussiert genehmigt sich die PowerShot immer noch fast 0,1 Sekunden, bis sie auslöst. Auch dieser Wert ist nicht unbedingt rekordverdächtig.

Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Das Zoomobjektiv der Canon PowerShot G1 X bietet 28 Millimeter (KB) Weitwinkel und ist dabei mit einer maximalen Blendenöffnung von F2,8 auch einigermaßen lichtstark. Das Objektiv zoomt allerdings nur vierfach und endet damit bei 112 Millimeter (KB), dabei ist es mit F5,8 am Teleende nicht gerade lichtstark. Das Freistellen etwa bei Porträtaufnahmen gelingt trotz des relativ großen Sensors damit nur bedingt. Mit dem ringförmig um den Auslöser herum angeordneten Zoomhebel lässt sich das Zoom recht präzise und schnell steuern, die jeweiligen Fokusgrenzen werden praktischerweise auf dem Bildschirm angezeigt. Der Zoomfortschritt erscheint hingegen nur als Balken auf dem Display, die G1 X informiert also weder über den Zoomfaktor noch die Brennweite. Interessanterweise wird während einer laufenden Videoaufnahme wiederum der Zoomfaktor angezeigt, dafür fehlen hier der Zoombalken und die Fokusgrenzen.

Manuell wird die Canon über das rückwärtige Drehrad scharf gestellt, dabei helfen eine Fokuslupe und ein Fokusbalken, der aber keine exakte Fokuseinstellung als Zahlenwert anzeigt. Etwas enttäuschend sind die Naheinstellgrenzen, einen halben Meter Abstand muss man im Weitwinkel einhalten, beim Zoomen vergrößert sich dieser Wert auf bis zu 1,5 Meter bevor er am Teleende wieder auf 1,3 Meter sinkt. Selbst die Makroeinstellung mit 20 Zentimeter Naheinstellgrenze im Weitwinkel und 85 Zentimeter in Telestellung sorgt für wenig Makrofeeling. Hier empfiehlt sich ein Makrovorsatz. Um optisches Zubehör anzuschließen, bedarf es aber eines speziellen Adaptertubus, der dann ein 58 Millimeter Filtergewinde bietet. Die G1 X selbst verfügt über kein Filtergewinde, die Riffelung vorne am Objektiv dient lediglich zur Fixierung des Snap-In-Objektivdeckels. Den kreativen Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Spielraum erweitert die PowerShot mit ihrem integrierten ND-Filter, der die Belichtungszeit um drei Blendenstufen verlängert. Das ermöglicht das Öffnen der Blende oder aber die Verlängerung der Belichtungszeit, selbst wenn die Blende mit F16 schon komplett geschlossen ist. Fast schon obligatorisch ist der verbaute optische und sehr effektiv arbeitende Bildstabilisator.

Bildqualität Im digitalkamera.de-Testlabor und auch in der Praxis musste die PowerShot G1 X ihre Bildqualität unter Beweis stellen. Die ausführlichen Labordiagramme inklusive Erklärungstexten sind wie üblich gegen einen kleinen Obolus oder aber gegen einen Monatspreis als Prepaid-Flatrate ohne automatische Verlängerung mit allen weiteren mehr als 1.250 Labortests abrufbar. Um es vorweg zu nehmen: Selten zeigte sich eine Kamera so ausgewogen und überzeugend (ohne große Schwächen) bei allen Messwerten. Canon hat die G1 X perfekt abgestimmt, was sich auch in der Praxis bestätigt. Die Fotos bieten eine gute Schärfe mit ausgewogenen Details, ohne aber überschärft oder künstlich zu wirken.

Im Labortest beweist die G1 X bei allen Brennweiten und Blenden (bis F16 hinunter!) eine hohe Auflösung, die auch zum Bildrand hin nur wenig abfällt. Für ein Zoomobjektiv sind das extrem gute Werte. Kaum eine andere Kamera beziehungsweise dessen Zoomobjektiv schafft wie die Canon selbst am Bildrand mindestens 80 Prozent der Auflösung des Bildzentrums, teilweise liegt sie je nach Blende sogar gleichauf. Die Referenzschärfe auf einem etwa DIN A4 großen Abzug ist laut unserem Labortest tadellos, Beugung spielt keine Rolle. Die Randabdunklung ist mit einem Maximum von einer halben Blende ebenfalls kaum der Rede wert. Die Verzeichnung ist interessanterweise bei allen gemessenen Brennweiten tonnenförmig. Das aber in einem Rahmen, der  subjektiv kaum auffällt, am stärksten ist sie bei mittlerer Canon PowerShot G1 X [Foto: MediaNord]Brennweite (46 Millimeter entsprechend Kleinbild) mit 1,5 Prozent, bei 28 und 112 Millimeter liegt sie bei etwa einem Prozent. Selbst die chromatischen Aberrationen sind insgesamt niedrig, einzig im Weitwinkel kann es etwas extremere Ausprägungen von rund 1,5 Pixel Breite geben, die dann auf einem A4 großen Abzug schwach sichtbar werden können, wenn man danach sucht. Ein hervorragendes Objektiv hat Canon also der G1 X spendiert, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass der japanische Hersteller auf einen großen Zoomumfang, extreme Brennweite und hohe Lichtstärke verzichtet.

Doch auch bei den Messungen, bei denen Sensor und Bildverarbeitung die Hauptrolle spielen, kann die Kamera glänzen. Die ISO-Empfindlichkeitseinstellungen werden nahezu exakt eingehalten. Der Signal-Rauschabstand ist von ISO 100 bis 400 mit über 40 Dezibel (dB) sehr gut und bleibt bis ISO 3.200 im akzeptablem Bereich von über 35 dB. Farbrauschen spielt überhaupt keine Rolle, Helligkeitsrauschen wird erst bei der höchsten ISO-Stufe von 12.800 leicht sichtbar, bis ISO 3.200 ist es sogar hervorragend niedrig. Die Korngröße ist gar über den gesamten Empfindlichkeitsbereich gering. Feine Details zeigt die G1 X bis ISO 3.200 praktisch ohne Verluste, erst darüber werden die Bilder sichtbar weicher. Die besten Werte für die Detailwiedergabe werden bis ISO 800 erreicht. Bei der Eingangsdynamik stellt die G1 X zwar keine Rekorde auf, was an einer etwas zurückhaltenderen Tonwertaufbereitung liegen dürfte, ist aber ebenfalls bis ISO 3.200 auf einem Canon PowerShot G1 X Speicherkartenfach und Akkufach [Foto: MediaNord]hohen Niveau von über zehn Blendenstufen. Erst darüber baut die Kamera sichtbar ab, je eine Blendenstufe pro ISO-Stufe. Selbst Farben gibt die Canon im Mittel mit einer nur geringen Abweichung wieder, nur wenige Farbtöne wie etwa Gelb oder Blau schlagen etwas mehr über die Stränge. Aber die Kamera zeigt vor allem keine Farben, die stark übersättigt wirken, was wiederum einer eher zurückhaltenderen Aufbereitung zu verdanken sein dürfte. Die Kamera orientiert sich eindeutig an den Ansprüchen von Profifotografen und wird damit aber auch anspruchsvollen Hobbyfotografen vollkommen gerecht – und das auch im JPEG-Modus, in dem der Labortest erfolgte.

Fazit Die vermeintlich größte Schwäche der Canon PowerShot G1 X ist zugleich auch ihre größte Stärke. Durch den Verzicht auf extreme Auflösung und das Objektiv ohne extremen Weitwinkel, Lichtstärke und großen Zoomumfang überzeugt die Kamera mit einer herausragenden Bildqualität. Zwar spielt die Gehäusegröße im Bereich der spiegellosen Systemkameras, dafür ist das Gehäuse aber robust gebaut und wartet mit einer gut konzipierten Bedienung auf. Sie ist nicht nur eine geeignete Zweitkamera für Spiegelreflexfotografen sondern eignet sich auch für alle, die auf hohe Bildqualität wert legen, aber sich nicht mit einer großen Ausrüstung abschleppen oder Objektive wechseln wollen und dennoch ein Zoomobjektiv und manuelle Kontrolle benötigen.

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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Testnoten

Note Anteil  Punkte
Verarbeitung 12,5 % 95 %
Ausstattung 12,5 % 92 %
Handhabung 12,5 % 92 %
Geschwindigkeit 12,5 % 80 %
Bildqualität 50,0 % 98 %
Gesamtnote 94 %

Steckbrief

Steckbrief
Hersteller Canon
Modell PowerShot G1 X
Preis ca. 750 EUR
Sensor Auflösung 14,3 Megapixel
Max. Bildauflösung 4.352 x 3.264
(Seitenverhältnis) (4:3)
Objektiv F2,8-5,8/28-112mm
Filtergewinde optional
Sucher optisch
  Dioptrienkorrektur ja
  Auflösung
LCD-Monitor 3"
  Auflösung 920.000
  drehbar ja
  schwenkbar ja
  als Sucher ja
Videoausgang AV und HDMI (je PAL und NTSC)
  als Sucher ja
Programmautomatik ja
Blendenautomatik ja
Zeitautomatik ja
manuelle Belichtung ja
  BULB-Langzeit-
  belichtung
Motivprogramme
  Porträt ja
  Kinder/Baby ja
  Landschaft ja
  Makro
  Sport/Action ja
  weitere 10
Belichtungsmessung    Mehrfeld, mittenbetont Integral, Spot
Blitz ja
  Leitzahl 8,8 (Messung)
  Blitzanschluss TTL-Systemblitzschuh
Fernauslöser ja
Intervallaufnahme
Speichermedium SD/SDHC/SDXC
Videomodus
  Format MOV
  Codec H.264
  Auflösung (max.) 1.920 x 1.080
  bei Bildfrequenz
24 Bilder/s
Empfindlichkeit
  automatisch ISO 200-1.600
  erweitert
  manuell ISO 100-12.800
Weißabgleich
  Automatik ja
  Sonne ja
  Wolken ja
  Leuchtstofflampe ja
  Glühlampe ja
  Sonstiges Blitz, Unterwasser
  Manuell ja
Autofokus
  Anzahl
  Messfelder
9
  AF-Hilfslicht weiß
  Geschwindigkeit ca. 0,6-0,8 s
Sprachen Deutsch
  weitere 26
Einschaltzeit 1,5 s
Einhandbedienung
(Zoom und Auslöser)
ja
Gewicht
(betriebsbereit)
540 g
Serienbildfunktion*
  Serienbildanzahl
2 (JPEG)
1 (RAW)
  Frequenz
    (Bilder/s)
3,4 (JPEG)
1 (RAW)
  Dauerlauf
    (Bilder/s)
1,6 (JPEG)
1 (RAW)
  mit Blitz ja
Zoom
  Zoomverstellung motorisch über Ringwippe
  Zoomstufen 17
  Zeit WW bis Tele 1,5 s
Speicher-
geschwindigkeiten*

  JPEG 1,2 s (3,6 MByte)
  RAW 2,6 s (17,6 MByte)
Auslösung während
d. Speicherns mögl.
ja
Akkulaufzeit ca. 250 Bilder (lt. CIPA)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"
* mit 4 GByte Panasonic Gold Class 10 SDHC Speicherkarte

Kurzbewertung

  • Eingebauter ND-Filter
  • Leise Auslösung
  • Hervorragende Bildqualität
  • Gut verarbeitetes, ergonomisches Gehäuse
  • Optischer Sucher kombiniert mit hoch auflösendem Dreh/Schwenkbildschirm
  • FullHD-Videos nur mit 24 Bilder/s und ohne externe Tonanschlussmöglichkeit
  • Relativ langsamer Autofokus
  • Geringe Akkulaufzeit

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.