Spiegellose Systemkamera der gehobenen Einsteigerklasse

Testbericht: Canon EOS M50 Mark II

Seite 2 von 2, vom 2021-06-10 (Autor: Benjamin Kirchheim, Harm-Diercks Gronewold)Zur Seite 1 wechseln

Neu hinzugekommen ist hingegen die Augenverfolgungs-Funktion des Autofokus-Systems. Da dieses System allerdings den Dual-Pixel-AF benutzt, kann es nicht für 4K Videos eingesetzt werden. Weitere Einschränkungen ergeben sich, wenn man zusätzlich zum optischen den digitalen Bildstabilisator verwenden möchte, was immerhin geht, wenn auch von der Effektivität mit leichten Einschränkungen gegenüber Full-HD-Videoaufnahmen. Dabei steigt der Crop-Faktor je nach Stabilisatormodus sogar auf 1,75- bis 2,2-fach.

Die Krönung ist, dass man zur Aufnahme von 4K-Videos in den Videomodus wechseln muss, im Fotomodus arbeitet die Videoaufnahme, die auch dann auf Knopfdruck funktioniert, nur in Full-HD-Auflösung. Zugutehalten kann man der M50 Mark II, wie schon dem Vorgänger, den externen Mikrofonanschluss samt Pegelanzeige und der Möglichkeit einer manuellen Aussteuerung (auch für das interne Stereomikrofon). Zudem ist eine Funktion zur Extraktion von Standbildern vorhanden.

Neu in der M50 Mark II ist der echte Full-HD- und 4K-Clean-HDMI-Ausgang, mit dem das Videobild direkt zu einem externen Rekorder geschickt werden kann. Außerdem unterstützt die Kamera eine Streaming-Funktion. Allerdings ist diese auf YouTube als Plattform beschränkt.

Der Kracher bei der YouTube-Streamingfunktion ist allerdings, dass diese nur benutzt werden kann, wenn man mindestens 1.000 Follower auf seinem Kanal hat. Auch wenn es sich bei dieser Voraussetzung um eine Bestimmung von YouTube handelt, kann man dennoch etwas mit dem Kopf schütteln, immerhin ist YouTube eher auf Video on Demand (VOD) ausgelegt und nicht aufs Streaming. Hier würde sich vielleicht eine Twitch-Integration anbieten.

Weitere Spezialfunktionen umfassen die Zeitrafferfunktion, die aus Fotos automatisch ein 4K-Video erstellen kann sowie die Highspeed-Videofunktion mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, allerdings nur in HD-Auflösung (720p) und ohne Ton. Die Zeitrafferfunktion bietet sogar eine Auswahl an verschiedenen Szenarien, sodass man sich nur dann mit den Feineinstellungen wie etwa dem Aufnahmeintervall beschäftigen muss, wenn man es möchte. Dadurch gelangt man ohne viel Ausprobieren zu beeindruckenden Zeitraffervideos. Wer jetzt gehofft hat, mit der M50 Mark II könne auch endlich Intervallaufnahmen mit Einzelfotos anfertigen, der hat sich leider geirrt. Canon hat diese Funktion, wie schon beim Vorgänger nicht implementiert.

  • Bild Auf der rechten Seite der EOS M50 Mark II ist der gummierte und griffige Handgriff vorhanden. Farblich passend ist hier der USB- und HDMI-Anschluss untergebracht. [Foto: MediaNord]

    Auf der rechten Seite der EOS M50 Mark II ist der gummierte und griffige Handgriff vorhanden. Farblich passend ist hier der USB- und HDMI-Anschluss untergebracht. [Foto: MediaNord]

Wer gerne im Rohdatenformat fotografiert, kann dieses auf Wunsch direkt in der Kamera in ein JPEG konvertieren. Das CR3-Format bietet 14 Bit Farbtiefe und lässt sich mit der Software Canon Digital Photo Professional (DPP) sowie allen anderen kompatiblen Rohdatenkonvertern bearbeiten. Zudem steht das C-Raw Format zur Verfügung, was für 30 bis 40 Prozent kleinere Bilddateien sorgt. Aber auch JPEGs lassen sich direkt in der Kamera bearbeiten. Neben Standardfunktionen wie dem Schützen, Bewerten, Beschneiden, Drehen und der Reduktion der Auflösung lassen sich auch Kreativfilter wie ein Weichzeichner, ein körniger SW-Effekt und andere anwenden.

Sehr gut gibt sich die Canon EOS M50 Mark II bei der drahtlosen Konnektivität. Sie bietet neben WLAN auch Bluetooth. Die NFC-Antenne fiel hingegen dem Rotstift zum Opfer. Fairerweise muss man anmerken, dass die NFC-Funktion auch nicht mehr notwendig ist, denn Canon hat die Einrichtung einer drahtlosen Verbindung zum Smartphone beziehungsweise einem WLAN-Netzwerk sehr einfach gestaltet.

Die Bluetooth-Funktion bietet die Möglichkeit, die Standortdaten des Smartphones (beispielsweise per GPS) direkt an die Kamera zu übertragen. Zudem ist eine Fernauslösung per Bluetooth möglich. Über WLAN gibt es hingegen eine richtige Fernsteuerung mit Livebildübertragung auf das Smartphone und umfangreiche Steuermöglichkeiten.

Auch das Übertragen von Bildern auf das Smartphone ist kein Problem. Das kann auf Wunsch sogar automatisch direkt nach der Aufnahme erfolgen. Wenn die Canon-Software auf dem PC läuft, ist darüber hinaus ein automatisches drahtloses Versenden der Bilder per WLAN zum PC möglich.

Bildqualität

Um die Bildqualität der Canon EOS M50 Mark II zu testen, haben wir sie nicht nur in der Praxis ausprobiert, sondern auch in unserem Labor getestet. Die gesamten Ergebnisse mit allen Diagrammen können über die weiterführenden Links gegen ein kleines Entgelt in Höhe von 1,49 Euro abgerufen werden, was uns im Übrigen auch bei der Finanzierung der kostenlosen Inhalte wie diesem Testbericht hilft.

  • Bild Das Stativgewinde der EOS M50 Mark II liegt in der optischen Achse. Leider ist die Batterie-/Speicherkartefach Abdeckung sehr dicht am Gewinde positioniert. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der EOS M50 Mark II liegt in der optischen Achse. Leider ist die Batterie-/Speicherkartefach Abdeckung sehr dicht am Gewinde positioniert. [Foto: MediaNord]

Beim Labortest kam das Standardobjektiv EF-M 15-45 mm 1:3,5-5,6 IS STM zum Einsatz, mit dem die Kamera für knapp 700 Euro erhältlich ist. Zudem bieten wir eine mit dieser Kombination bei allen ISO-Empfindlichkeiten in Raw und JPEG aufgenommene Testbildreihe für 69 Cent zum Download an, damit man sich selbst von der Bildqualität überzeugen kann.

Das EF-M 15-45 mm verzeichnet recht stark, vor allem im Weitwinkel mit 2,5 Prozent Tonnenform. Bei mittlerer Brennweite reduziert sich die tonnenförmige Verzeichnung auf weniger sichtbare ein Prozent, bei langer Brennweite ändert sich die Verzeichnung in eine ebenfalls weniger sichtbare, 0,5-prozentige Kissenform.

Auch die Randabdunklung ist im Weitwinkel am deutlichsten und beträgt bis zu 1,2 Blendenstufen. Beim Abblenden oder Zoomen reduziert sie sich jedoch deutlich. Farbsäume spielen hingegen praktisch keine Rolle. Wer möchte, kann übrigens eine digitale Objektivoptimierung in der Kamera aktivieren, die auf Wunsch neben der Verzeichnung und Randabdunklung sogar Beugungseffekte auszugleichen versucht.

Bei der Auflösung erreicht die EOS M50 Mark II mit dem 15-45 mm IS STM bei 50 Prozent Kontrast ein Maximum von 59 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent, was ein sehr guter Wert für einen 24 Megapixel auflösenden Bildsensor ist. Allerdings ist dieser Wert nicht besser als bei der EOS M50.

Erreicht wird diese Auflösung im Weitwinkel bei 15 Millimetern (24 Millimeter entsprechend Kleinbild) in der Bildmitte leicht abgeblendet auf F5,6. Bereits beim weiteren Abblenden reduziert die Beugung die Auflösung, jedoch wird der Effekt erst jenseits von F8 stärker. Selbst F11 lässt sich noch problemlos einsetzen, denn hier erreicht die Auflösung mit über 50 lp/mm immer noch einen guten Wert.

Am Bildrand hingegen liegt die Auflösung leicht abgeblendet lediglich bei 42 lp/mm, was knapp ein Drittel weniger ist als im Bildzentrum. Dabei handelt es sich um ein typisches Problem günstiger Zoomobjektive. Am Bildrand wird im Weitwinkel erst bei F8 das Auflösungsmaximum mit 47 lp/mm erreicht. Da die Auflösung hier im Bildzentrum "nur" noch 58 lp/mm beträgt, ist der Randabfall nicht mehr so dramatisch – eine gute Blende für Landschaftsaufnahmen. Je weiter man zoomt, desto mehr nimmt die Auflösung im Bildzentrum ab. Bei mittlerer Brennweite (42 Millimeter entsprechend Kleinbild) sind es maximal noch 58 lp/mm, bei 45 Millimetern (72 Millimeter Kleinbildäquivalent) nur noch gut 54 lp/mm.

  • Bild Die Bajonettauflage der EOS M50 Mark II ist aus Metall. Das Bejonett des Set-Objektivs ist das nicht. [Foto: MediaNord]

    Die Bajonettauflage der EOS M50 Mark II ist aus Metall. Das Bejonett des Set-Objektivs ist das nicht. [Foto: MediaNord]

Der Randabfall ist bei mittlerer Brennweite ebenfalls hoch, solange man nicht abblendet. Bei F8 hingegen werden am Bildrand mit 47 lp/mm etwas weniger Details aufgelöst als im Bildzentrum mit 58 lp/mm. Bei langer Brennweite ist sogar kaum noch ein Randabfall der Auflösung zu beklagen. Obwohl es sich um ein einfaches Setobjektiv mit gewissen optischen Schwächen handelt, sind mit dem 15-45 mm STM und der EOS M50 Mark II also hohe Auflösungen möglich. Doch das sagt noch längst nicht alles über die Bildqualität einer Kamera aus.

Der Signal-Rauschabstand erreicht bis ISO 200 einen guten Wert von über 40 dB. Ab ISO 1.600 wird die ausreichende Grenze von 35 dB knapp unterschritten. Bei höheren Empfindlichkeit hebt sich das Bildsignal immer schlechter vom Rauschen ab. Entsprechend wird Helligkeitsrauschen ab ISO 3.200 leicht und oberhalb von ISO 25.600 stark sichtbar, das Farbrauschen hingegen hat die Kamera gut unter Kontrolle.

Die Rauschunterdrückung führt oberhalb von ISO 400 zunehmend zu einem Verlust von Bilddetails. Dieser setzt zunächst sanft ein und wird immer stärker, je weiter man die ISO-Empfindlichkeit erhöht. Bis ISO 3.200 löst die Canon noch ausreichend feine Details auf, aber spätestens ab ISO 6.400 werden die Verluste sichtbar. Oberhalb von ISO 6.400 wird der Detailverlust drastisch, die Bilder wirken eher wie gemalt.

Der Dynamikumfang erreicht mit bis zu zwölf Blendenstufen sehr hohe Werte, vor allem bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten. Bis ISO 800 sind bis zu elf Blendenstufen messbar, darüber hinaus nimmt der Dynamikumfang jedoch deutlich ab. Bei ISO 6.400 sind es weniger als zehn und ab ISO 25.600 sogar nur noch knapp über sieben Blendenstufen. Helle Bildbereiche fressen deutlich aus, während in den Schatten ebenfalls keine Details mehr erkennbar sind.

Die Tonwertkurve verläuft typisch für eine Kamera mit offensiver Bildaufbereitung sehr steil und betont damit insbesondere Mittenkontraste stark, was zu einem knackigen Bildeindruck führt. Auch die Schärfeartefakte sind mit bis zu etwa 15 Prozent nicht allzu niedrig und sorgen an starken Kontrasten für leichte Überschwinger, aber an dieser Stelle trägt die Nachschärfung ja auch zum knackigen Bildeindruck bei.

Die JPEG-Bilder der M50 Mark II sind weniger zum Nachbearbeiten gedacht, sondern eher für Fotografen, die diese direkt betrachten, veröffentlichen oder drucken möchten. Anspruchsvolle Fotografen mit Bildbearbeitungsambitionen sollten dagegen besser auf das Rohdatenformat zurückgreifen, bei dem man zudem viel feinere Helligkeitsabstufungen bekommt und die Bilder auch für großformatige Drucke, bei denen Schärfeartefakte weniger angebracht sind, optimal aufbereiten kann.

  • Bild Durch die Nähe der Klappe zum Stativgewinde, kann eine Schnellwechselplatte beim Akku und Speicherkartenwechsel nicht  an der EOS M50 Mark II verbleiben. [Foto: MediaNord]

    Durch die Nähe der Klappe zum Stativgewinde, kann eine Schnellwechselplatte beim Akku und Speicherkartenwechsel nicht  an der EOS M50 Mark II verbleiben. [Foto: MediaNord]

Der Ausgangs-Tonwertumfang nimmt fast linear mit einer steigenden ISO-Empfindlichkeit ab. Bei ISO 100 werden fast alle der 256 im JPEG enthaltenen Helligkeitsabstufungen auch tatsächlich verwendet. Bei ISO 200 sind es deutlich über 224 Abstufungen, bei ISO 400 noch etwas über 192. Bis ISO 800 ist der Wert mit über 160 Stufen noch gut, kritisch wird es ab ISO 6.400 mit weniger als 100 Helligkeitsabstufungen.

Die Farbtreue der M50Mark II ist insgesamt recht gut, die meisten Farben werden sehr exakt wiedergegeben. Abweichungen gibt es hauptsächlich im Gelb-Grün-Bereich mit einer leichten Entsättigung und im Rotbereich mit einer etwas stärkeren Sättigung. Das sorgt für weniger knalliges Gras und anderes Grün in Landschaftsaufnahmen, aber für leuchtendes Rot und subjektiv angenehm warme Farben. Die tatsächliche Farbtiefe ist ebenfalls gut bis sehr gut. Bis ISO 1.600 werden über vier Millionen Farbnuancen aufgezeichnet, bei ISO 100 sind es sogar über acht Millionen.

Fazit

Die Canon EOS M50 Mark II ist insgesamt eine gelungene Produktpflege der EOS M50. Allerdings ist sie keine Kamera, mit der man versucht, neues Leben in ein vernachlässigtes Produktsegment zu bekommen. Ob das alleine über den sehr attraktiven Einstiegspreis von 600 Euro ohne beziehungsweise 700 Euro inklusive Objektiv funktioniert, ist fraglich, zumal das offizielle Objektivprogramm gerade einmal acht Modelle umfasst (Stand Juni 2021).

Im Gegensatz dazu stellt das jüngere spiegellose Vollformatsystem von Canon bislang 20 Originalobjektive für interessierte Fotografen bereit. Leider ruht sich Canon immer noch auf dem günstigen und gut funktionierenden Adapter aus, denn der ist vor allem für DSLR-Umsteiger sinnvoll, jedoch weniger für Neueinsteiger in die Fotografie mit Wechselobjektivkameras.

Wir bemängelten im Test der M50, dass Canon etwas zu großzügig mit dem Rotstift war und man der Kamera schon technische Rückständigkeit anmerken kann. Zwar kann die M50 Mark II durch Neuerungen wie einen Augen-Verfolgungs-AF und besonders die Streaming-Funktion einiges mehr bieten, aber wieso muss eine als Vlogging-Kamera beworbene Kamera eine ganze Latte an Einschränkungen bei der 4K-Videofunktion mit sich bringen?

Auf der angenehmen Seite kann man festhalten, dass das Gehäuse gut verarbeitet ist, wenn es auch aus Kunststoff besteht. Der Serienbildpuffer ist etwas knapp bemessen, vor allem, wenn man im Rohdatenformat arbeitet. Auch die Beschränkung des HDR-Modus sowie des lautlosen elektronischen Verschlusses auf bestimmte Automatikprogramme dürften manchen ambitionierten Fotografen mit schmalem Geldbeutel stören.

Punkten kann die Canon EOS M50 Mark II wie bereits ihr Vorgänger jedoch vor allem mit dem flexiblen Bildschirm, der guten Bedienung und dem schönen elektronischen Sucher. Auch die Drahtlosfunktionen sind vorbildlich implementiert. Vor allem aber, und darauf kommt es bei einer Kamera an, ist die Bildqualität sehr gut, insbesondere bei niedrigen Empfindlichkeiten. Bis ISO 3.200 bekommt man noch eine annehmbare Bildqualität, darüber hinaus muss man aber mit gewissen Einschränkungen leben.


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Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerCanon
ModellEOS M50 Mark II
SensorCMOS APS-C 22,5 x 15,0 mm (Cropfaktor 1,6)
25,8 Megapixel (physikalisch)
24,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,7 µm
Auflösung (max.)6.000 x 4.000 (3:2)
Video (max.)3.840 x 2.160 25p
ObjektivCanon EF-M 15-45 mm 3.5-6.3 IS STM (Zoom-Objektiv)
VideosucherEVF, 100 % Bildfeldabdeckung, 2.360.000 Bildpunkte Auflösung, Dioptrienausgleich
Monitor3,0" (7,5 cm)
  Auflösung1.040.000 Bildpunkte
  kippbar
  drehbarja
  schwenkbarja
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Micro (Typ D)
Vollautomatikja
Motivautomatikja
Motivprogramme11
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (384 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/4.000 s
Blitzeingebauter Blitz
  Synchronzeit1/200 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Canon, Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFC
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung
Fernauslöserja, Bluetooth-Auslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahme
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 100-25.600
  manuellISO 100-51.200
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabeja
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder143
  Geschwindigkeit0,33 s bis 0,37 s
  AF-HilfslichtLED
Abmessungen116 x 88 x 59 mm
Gewicht (betriebsbereit)387 g (nur Gehäuse)
512 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit275 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Gute Ausstattung samt Augenverfolgungs-AF
  • Gute Bedienbarkeit
  • Vor allem bei niedrigen ISO-Empfindlichkeiten sehr gute Bildquialität
  • Full-HD-Streaming-Funktion
  • 4K-Videoaufnahmen mit großem Crop
  • Keine USB-Ladefunktion
  • Kleine Objektivauswahl
  • Kleiner Serienbildpuffer