Hobby-DSLR

Testbericht: Canon EOS 850D

Seite 2 von 2, vom 2020-07-27 (Autor: Harm-Diercks Gronewold)Zur Seite 1 wechseln

Der Vorteil vom Phasen-AF ist, dass er sehr schnell arbeiten kann und auch bei verhältnismäßig geringem Licht noch gute Ergebnisse liefert. Ein Nachteil ist, dass die Fertigungstoleranzen sehr gering sein müssen, da der Fokus nicht auf der Sensorebene gemessen wird. In unserem Test stellt die EOS 850D den Fokus mit dem Phasen-AF-System innerhalb von 0,18 Sekunden im Weitwinkel und Tele ein. Inklusive der Auslöseverzögerung von 0,09 Sekunden ist das Foto also jeweils innerhalb von 0,27 Sekunden im Kasten.

  • Bild Die Speicherkartenfachklappe der Canon EOS 850D ist in die Form des Handgriffs integriert. [Foto: MediaNord]

    Die Speicherkartenfachklappe der Canon EOS 850D ist in die Form des Handgriffs integriert. [Foto: MediaNord]

Das zweite Autofokussystem der EOS 850D kommt im Live-View zum Einsatz. Es trägt den Namen Dual Pixel AF. Es funktioniert vom Prinzip genauso wie das Phasen-AF-System. Der Unterschied ist, dass die AF-Sensoren direkt auf dem Sensor untergebracht sind. Der Vorteil des Systems ist, dass die Fokussierung direkt auf dem Sensor stattfindet, eine Fehlfokussierung aufgrund von Fertigungstoleranzen kann damit nicht mehr stattfinden. Dafür kann ein solches bildsensorbasiertes System aufgrund der kleinen Messbasis weniger genau bestimmen, wie weit entfernt sich die Fokusebene befindet.

Die Kamera besitzt 3.975 Dual-Pixel-Sensoren, die auf 80 Prozent der Sensorhöhe und Sensorbreite verteilt sind. Glücklicherweise sind die Messpunkte in verschiedenen Anordnungen bündelbar. Sie lassen sich mit den Wahlrädern beziehungsweise dem Steuerkreuz verschieben. Auch der Touchscreen kann dazu eingesetzt werden, den Fokusbereich zu verschieben. Eine Besonderheit des AF-Systems im Live View ist, dass die Kamera Motive verfolgen kann, die der Fotograf zuvor markiert hat. Das funktioniert ausgesprochen gut und schnell.

Bei der Geschwindigkeitsmessung konnte der Autofokus im Live-View den Fokus in schnellen 0,19 Sekunden das Ziel finden, was fast identisch mit dem Phasen-AF-System ist. Hinzu kommt die Auslöseverzögerung von 0,09 Sekunden, so dass die Aufnahme innerhalb von 0,28 Sekunden im Kasten ist. Damit ist die Auslöseverzögerung in allen Betriebsarten gleich schnell.

Dank der Kombination aus leistungsfähigen Digic-8-Bildprozessor und dem hochauflösenden Belichtungsmesser mit 220.000 Messpunkten sowie dem präzisen Autofokus kann die Kamera sowohl im Suchermodus als auch im Live-View-Modus Gesichter erkennen. Die bereits erwähnte Motivverfolgung ist allerdings nur im Live-View-Modus verfügbar und das gilt auch für die Augenerkennung. Die hohe Anzahl der Belichtungs-Messpunkte und der Bildprozessor sind Neuerungen der EOS 850D, die EOS 800D musste mit mit dem Digic-7-Prozessor und "nur" 7.560 Messpunkten auskommen. Glücklicherweise muss diese massive Anzahl an Messpunkten nicht vom Fotografen verwaltet werden. Sie wurden von Canon zusammengefasst und stehen als Mehrfeld-, Integral- und Spotmessung zur Verfügung.

Die Kamera erreichte bei unserer Messung eine maximale Serienbildgeschwindigkeit von etwa 7 Bildern pro Sekunde (JPEG) und 7,2 Bildern pro Sekunde bei Raw-Aufnahmen. Das hielt die Kamera dann für 51 JPEG-Aufnahmen beziehungsweise 26 Raw-Aufnahmen durch. Mit vollem Pufferspeicher stotterten die Serienbilder unregelmäßig vor sich hin. Eine einheitliche Frequenz gab es nicht. Im Durchschnitt wurden etwa 2,3 Bilder pro Sekunde bei Rohdaten und etwa 4,1 Bilder pro Sekunde bei JPEG-Aufnahmen gemacht. Alternativ zur herkömmlichen Raw-Aufnahme kann die EOS 850D verlustfrei komprimierten cRaw-Dateien speichern, diese Option gab es bei der EOS 800D noch nicht.

Oberhalb des Suchers ist der TTL-Systemblitzschuh der EOS 850D zu finden. Wer keine Lust auf einen externen Blitz hat, kann den eingebauten, manuell aufklappenden Blitz einsetzen. Dieser ist, wie schon der eingebaute Blitz des Vorgängers, mit einer Leitzahl von knapp 13 (ISO 100, 1 m Abstand) ziemlich kräftig. Der Blitz dient außerdem mit einer Blitzsalve als AF-Hilfslicht in schlechten Lichtsituationen.

  • Bild Das Stativgewinde der Canon EOS 850D hat genug Abstand von der Akkufachklappe, es liegt in der optischen Achse und ist aus Metall. [Foto: MediaNord]

    Das Stativgewinde der Canon EOS 850D hat genug Abstand von der Akkufachklappe, es liegt in der optischen Achse und ist aus Metall. [Foto: MediaNord]

Wie schon ihr Vorgänger kann auch die EOS 850D mit dem eingebauten Blitz externe Blitze über einen Lichtimpuls steuern. Die externen Blitze müssen natürlich mit dem Canon-Standard für Lichtimpulssteuerung kompatibel sein. Die Kamera kann insgesamt vier Kanäle und zwei Gruppen nutzen, um externe Blitze zu steuern. Das interne Blitzgerät kann dabei so konfiguriert werden, dass es nur den Steuerblitz abgibt und die Beleuchtung des Motivs den externen Blitzen überlässt.

Der Videomodus besitzt, im Gegensatz zur EOS 800D, endlich eine 4K-Aufnahmefunktion. Die EOS 850D kann 4K Videos (3.840 x 2.160) mit 25 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Dabei wird das Videobild aber nicht von der gesamten Sensorbreite abgetastet. Dieser Crop äußert sich in einer Verkleinerung des Bildwinkels (Telewirkung). Full-HD-Videos (1.920 x 1.080) mit maximal 60 Bildern pro Sekunde und sind hingegen nicht gecroppt, sondern werden von der gesamten Sensorbreite übernommen. Die maximale Aufnahmedauer beträgt knapp 30 Minuten.

Leider kann die EOS 850D den schnellen Dual-Pixel-AF nicht bei 4K Videos nutzen. Hier wechselt die Kamera auf den langsameren Kontrast-Autofokus. Die Motivverfolgung steht dabei auch zur Verfügung. Erst bei Full-HD-Aufnahmen kommt das schnellere Dual-Pixel-AF-System wieder zum Einsatz. Die fünf Kreativ-Effekte für Videoaufzeichnungen können nur bei der Aufnahme von Full-HD-Videos mit maximal 30 Bilder pro Sekunde ausgewählt werden.

Der Video-Ton wird in Stereo wahlweise über das interne Mikrofon oder über ein optionales externes Mikrofon aufgezeichnet. Dabei lässt sich die Aussteuerung in der Kamera einstellen und ein elektronischer Windfilter lässt sich zusätzlich aktivieren. Über die HDMI-Schnittstelle kann auf Wunsch ein "sauberes” Bildsignal an ein Aufzeichnungsgerät übertragen werden. Die maximale Auflösung dieses Clean-HDMI-Signals beträgt 3.840 x 2.160 bei einer Bildwechselfrequenz von 25 Bildern pro Sekunde.

Unter den Video-Sonderfunktionen findet sich eine Zeitrafferfunktion mit 4K- beziehungsweise Full-HD-Auflösung. Bei dieser lässt sich ein maximales Intervall von 60 Minuten mit maximal 3.600 Aufnahmen in Folge einstellen. Alternativ können auch drei Voreinstellungen ausgewählt werden. Die Kamera erledigt neben den Einzelaufnahmen auch das Erstellen des Videos.

Videos kann die EOS 850D auch in Schnappschussform aufzeichnen. Diese kurzen Clips können in Ordnern organisiert werden, so dass ein "Videotagebuch" entsteht. Darüber hinaus können Videos mit einer Tonwertpriorität aufgezeichnet werden, um Belichtungsspitzen abzufangen.

  • Bild Auf der linken Seite der Canon EOS 850D sind die Weichplastik-Abdeckungen der Schnittstellen gut zu erkennen. [Foto: MediaNord]

    Auf der linken Seite der Canon EOS 850D sind die Weichplastik-Abdeckungen der Schnittstellen gut zu erkennen. [Foto: MediaNord]

Des Weiteren können echte HDR-Videos aufgezeichnet werden, allerdings nur in Full-HD mit maximal 30 Bildern pro Sekunde. Canon weist darauf hin, dass bestimmte Bildbereiche bei einem solchen Video von Verzerrungen betroffen sein können. Diese treten besonders dann auf, wenn aus der Hand gefilmt wird. Die Kamera verrechnet also tatsächlich unterschiedlich belichtete Videobilder miteinander.

Im Wiedergabemodus kann der Fotograf unter anderem Fotos bewerten, beschneiden und drehen. Zudem stehen sieben nachträglich einsetzbare Spezialeffekte zur Verfügung, wie zum Beispiel der Aquarell- oder Miniatureffekt. Darüber hinaus ist ein interner Rohdatenkonverter integriert. Dieser ist sogar recht umfangreich ausgestattet und erlaubt den Einsatz von Voreinstellungen. Zudem können Bildparameter wie Farbsättigung, Helligkeit und Kontrast verändert werden. Das so entwickelte Bild wird dann als neue JPEG-Datei gespeichert.

Die Konnektivität wird über Bluetooth und WLAN realisiert. Darüber lässt sich die Kamera unter anderem mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. Die dafür nötige App ist für iOS- und Android-Geräte kostenlos im jeweiligen Store zu finden. Beide Verbindungsmethoden bieten einen eigenen Anwendungszweck. Die WLAN-Verbindung benötigt mehr Energie als die Bluetooth-Verbindung, kann dafür aber auch schneller Daten in beide Richtungen transportieren. Die WLAN-Funktion wird deswegen für die Live-View-Fernbedienung und den Transfer von Bildern genutzt. Die Bluetooth-Verbindung wird unter anderem für das Hinzufügen von Geodaten bei der Aufnahme von Bildern verwendet. Außerdem kann ein gekoppeltes Smartgerät als Fernauslöser dienen.

Damit Bilder mit Positionsdaten versorgt werden können, muss diese Funktion zunächst in der Kamera und in der App aktiviert werden. Danach zeigt die Kamera auf dem Display an, ob eine GPS-Verbindung zum Smartgerät besteht. Alternativ kann auch der externe GPS-Empfänger GP-E2 benutzt werden. Dieser ist optional erhältlich und wird auf den Blitzschuh gesteckt.

Bildqualität

Mit 24 Megapixeln löst der APS-C-Bildsensor der Canon EOS 850D genauso hoch auf wie ihr Vorgänger. Ob die Kamera zusammen mit dem Set-Objektiv EF-S 18-55 mm 4-5,6 IS STM im gleichen Leistungsbereich liegt, haben wir in unserem Labortest geprüft. Der ausführliche Labortest mit allen Diagrammen kann wie üblich gegen ein kleines Entgelt im Einzelabruf über die weiterführenden Links eingesehen werden. Außerdem bieten wir Labortest-Flatrates an, die den zeitlich begrenzten Zugriff auf das gesamte Labortestarchiv erlauben. Mit einem Kauf wird auch unsere Arbeit an den kostenlosen redaktionellen Tests unterstützt. Darüber hinaus bieten wir eine ISO-Aufnahmereihe in JPEG- und Raw als kaufbaren Download an, so dass man sich auch selbst ein Bild der Fotoqualität machen kann.

  • Bild Das Canon EF-S 18-55 mm 4-5,6 IS STM passt optisch sehr gut zur EOS 850D. [Foto: MediaNord]

    Das Canon EF-S 18-55 mm 4-5,6 IS STM passt optisch sehr gut zur EOS 850D. [Foto: MediaNord]

Wir haben die EOS 850D in der Werkseinstellung im Standard Picture Style getestet. Dabei zeigte sich, dass die Kamera die Randabdunklung des Objektivs in allen Brennweitenbereichen sehr gut auskorrigiert, der maximale Helligkeitsabfall beträgt 0,4 EV. Auch bei den Farbquerfehlern (Farbsäumen) arbeitet die Kamera ausgesprochen gut und lediglich in der mittleren Brennweite können die Farbsäume minimal sichtbar werden. Bei den Verzeichnungen sieht das dann leider nicht mehr so rosig aus. Hier zeigen sich im Weitwinkel sehr starke tonnenförmige Verzeichnungen von über 2,5 Prozent. Auch in der Kissenform ist das Objektiv in der mittleren Brennweite mit über 1,5 Prozent alles andere als unauffällig. Leider ist dieses Verhalten keine Seltenheit bei Set-Objektiven dieser Preiskategorie.

Die Auflösung ist mit 58 Linienpaaren pro Millimeter (lp/mm) im Kleinbildäquivalent bei 50 Prozent Kontrast für einen 24 Megapixel-Sensor in Ordnung, wenn auch nicht spektakulär. Trotz der im Picture-Style etwas angehobenen Scharfzeichnung zeigen sich nur knapp über zehn Prozent Schärfenartefakte, die mit geschlossener Blende abnehmen. Die Kamera steuert in Abhängigkeit von Blende und Brennweite die Schärfung sehr differenziert. Der Auflösungsabfall zum Bildrand gehört zu den Leistungsmerkmalen des Objektivs, hier beträgt der Abfall etwa 36 Prozent, was eher eine durchschnittliche Leistung ist, aber auch hier ist von einem Set-Objektiv nicht viel zu erwarten.

Canon hat die eigenen CMOS-Sensoren beim Bildrauschen sehr gut im Griff. Das ist auch bei der EOS 850D nicht anders. Der Signal-Rauschabstand ist ist bis ISO 400 hoch und erst ab ISO 1.600 wird die kritische Grenze von 35 dB unterschritten. Damit überlagert das Störsignal das Bildsignal und die Rauschunterdrückung fängt an Bilddetails als Bildrauschen zu interpretieren und "wegzubügeln”. Bei visueller Kontrolle können feine Bilddetails noch bis ISO 3.200 erkannt werden. Die "Korngröße” des Rauschens ist über den gesamten ISO-Empfindlichkeitsbereich sehr fein und farblich absolut unauffällig.

Die Texturschärfe ist mit einem Messwert von knapp über 0,9 recht niedrig, ideal wäre ein Wert von 1,0. Dafür fällt die Kurve recht flach ab und erreicht erst bei ISO 6.400 deutlich sichtbare Unschärfe durch die Rausunterdrückung. Mit steigender ISO-Einstellung sinken die Werte oberhalb von ISO 6.400 deutlich schneller und ISO 25.600 und 51.200 können als Matsch bezeichnet werden.

Mit 256 Graustufen kann die Kamera das theoretische Maximum wiedergeben, zumindest bis ISO 200. Danach sinken die Werte ab und bei ISO 3.200 sind es unter 128 Helligkeitsstufen (7-Bit), das ist ein erwartungsgemäßes gutes Ergebnis. Die Eingangsdynamik ist mit knapp zwölf Blendenstufen bis ISO 400 sehr hoch und sinkt nur langsam. Oberhalb von ISO 6.400 sinkt der Wert auf 9 EV und weniger. Die Tonwertübertragung ist bauchig und sorgt so für knackige Bilder, die ohne weitere Nachbearbeitung verwendet werden können.

  • Bild Das Akku- und das Speicherkartenfach sind bei der Canon EOS 850D glücklicherweise voneinander getrennt. [Foto: MediaNord]

    Das Akku- und das Speicherkartenfach sind bei der Canon EOS 850D glücklicherweise voneinander getrennt. [Foto: MediaNord]

Die Farbtreue der EOS 850D ist in den meisten Farbbereichen gut, in anderen Farbbereichen ist die Farbtreue inakzeptabel. So werden beispielsweise Magenta, Grün, Gelb, Grüngelb und Cyan mit einiger Abweichung wiedergegeben. Ein solches Verhalten ist bei einigen Kameraherstellern normal. Grund dafür kann sein, dass die Bilder für den Betrachter gefälliger aussehen sollen.

Fazit

Die Canon EOS 850D ist eine gelungene Produktpflege der EOS 800D. Wie schon ihr Vorgänger richtet sie sich an Einsteiger mit fotografischen Ambitionen, die Lust darauf haben, Fotografie als Hobby zu betreiben. Für schon weit fortgeschrittene Fotografen fehlen Funktionen, wie etwa eine anpassbare Belichtungsreihen-Funktion mit mehr als drei Aufnahmen. Auch ein Intervall-Timer würde der Kamera sehr gutstehen. Die Video-Funktion ist mit ihren 25 Bildern pro Sekunde bei 4K-Auflösung mit Crop eher auf der sparsamen Seite unterwegs. Immerhin kann die 850D mit einem externen Mikrofon arbeiten, um den Ton besser ins Video zu bekommen. Dafür besitzt die EOS eine Master-Funktion für die Blitzsteuerung, die auch bei ambitionierten Einsteigern kaum Priorität haben dürfte. Immerhin profitiert die Canon von einem recht leistungsstarken eingebauten Blitz.

Dank einer Vielzahl von einfach einsetzbaren Kreativprogrammen und einer Motivautomatik sowie einer schnellen Gesichtserkennung mit AF-Verfolgungs-Funktion spricht die EOS 850D auch Gelegenheitsfotografen an. Dieser positive Eindruck setzt sich bei den Wiedergabe-Funktionen mit dem umfangreichen internen Rohdatenkonverter und den nachträglich einsetzbaren Bildeffekten fort. Über die hervorragende Bedienbarkeit und Menüstruktur muss man eigentlich kein Wort verlieren. Hier zeigt Canon, wie es geht und das freut Einsteiger genauso wie fortgeschrittene Fotografen – was aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Zusammenstellung des Individualmenüs ziemlich umständlich ist.

Die Canon EOS 850D ist eine gute digitale Spiegelreflexkamera mit hohem kreativem Potential und unglaublich großem Objektiv- und Zubehörprogramm. Sie wird ihre Zielgruppe in den etwas anspruchsvolleren Einsteigern finden, die keine Lust auf einen billigen Plastikbomber mit stark beschränkter Funktionalität haben und für die eine Profi-DSLR zu viel Einarbeitungsaufwand und einen zu tiefen Griff ins Portemonnaie bedeutet.


Passende Meldungen zu diesem Thema

Artikel-Vorschläge der Redaktion

Was ist ein Polarisationsfilter (Polfilter) und wie wird er verwendet?

Was ist ein Polarisationsfilter (Polfilter) und wie wird er verwendet?

In diesem Fototipp erklären wir, wieso der Polfilter in jede Fototasche gehört, was er kann und was zu beachten ist. mehr…

Wie schraube ich einen Filter richtig auf mein Objektiv?

Wie schraube ich einen Filter richtig auf mein Objektiv?

Dieser Fototipp zeigt, wie Filter auf ein Objektiv geschraubt werden und was zu tun ist, wenn ein Filter mal festsitzt. mehr…

Gratis-Raw-Konverter Capture One Express Fujifilm

Gratis-Raw-Konverter Capture One Express Fujifilm

Fujifilm-Fotografen können gratis auf die Grundfunktionen der leistungsfähigen Raw-Konverter-Software zurückgreifen. mehr…

Graufilter-Simulation: Der praktische Olympus LiveND-Filter erklärt

Graufilter-Simulation: Der praktische Olympus LiveND-Filter erklärt

In diesem Fototipp erklären wir, was die ND-Filtersimulation von Olympus kann und wie sie eingesetzt wird. mehr…

Kamera-Tests Auswahl

Hersteller
Modell

Steckbrief

Steckbrief
HerstellerCanon
ModellEOS 850D
SensorCMOS APS-C 22,5 x 15,0 mm (Cropfaktor 1,6)
25,8 Megapixel (physikalisch)
24,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch3,7 µm
Auflösung (max.)6.000 x 4.000 (3:2)
Video (max.)3.840 x 2.160 25p
ObjektivCanon EF-S 18-55 mm 4-5.6 IS STM (Zoom-Objektiv)
SpiegelreflexsucherSpiegelsucher, 95 Prozent Bildfeldabdeckung, 0,82-fache Vergrößerung (Sensor-bezogen), 0,51-fache Vergrößerung (KB-Äquiv.), 19 mm Augabstand, Dioptrienkorrektur von -3,0 bis 1,0 dpt, fest verbaute Mattscheibe
Monitor3,0" (7,7 cm)
  Auflösung1.040.000 Bildpunkte
  kippbar
  drehbarja
  schwenkbarja
  Touchscreenja
AV-AnschlussHDMI-Ausgang Mini (Typ C)
Vollautomatikja
Motivautomatikja
Motivprogramme13
Programmautomatikja
Programmshiftja
Blendenautomatikja
Zeitautomatikja
Manuellja
Bulb-Langzeitbelichtungja
HDR-Funktionja
Panoramafunktionnein
BelichtungsmessungMatrix/Mehrfeld-Messung (216 Felder), Mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
kürzeste Verschlusszeit1/4.000 s
Blitzeingebauter Blitz
  Synchronzeit1/200 s
  BlitzanschlussBlitzschuh: Canon, Standard-Mittenkontakt
WLANja
NFCja
GPSextern, dauerhafte Smartphone Verbindung|kabelgebunden oder Aufsteck-Empfänger
Fernauslöserja, Kabelauslöser, Bluetooth-Auslöser, Fernsteuerung über Smartphone/Tablet
Intervallaufnahme
Speichermedium
SD (SDHC, SDXC, UHS I)
Empfindlichkeit
  automatischISO 100-25.600
  manuellISO 100-51.200
Weißabgleich
  automatischja
  manuelle Messungja
  Kelvin-Eingabe
  Feinkorrekturja
Autofokusja
  Anzahl Messfelder45 Kreuzsensoren
  GeschwindigkeitPhasen-Autofokus: 0,27 s
Live-View-Autofokus: 0,28 s
  AF-HilfslichtBlitzsalve
Abmessungen131 x 103 x 76 mm
Gewicht (betriebsbereit)515 g (nur Gehäuse)
750 g (mit Objektiv)
Stativgewindein optischer Achse
Zoom
  Zoomverstellungmanuell am Objektiv
Akkulaufzeit650 Aufnahmen (gem. CIPA-Standard)

– = "entfällt" oder "nicht vorhanden"

DXOMARK Logo

Die Bildqualität in unseren Tests ermitteln wir seit 2011 mit DXOMARK Analyzer.

Kurzbewertung

  • Gute Bildqualität bis ISO 1.600
  • Beweglicher, sehr heller Monitor
  • Exzellente Touchbedienung
  • Gute Autofokus-Funktionen
  • Interner Blitz als Drahtlos-TTL-Steuerblitz einsetzbar
  • Umständliche ISO-Erweiterung
  • Set-Objektiv eher suboptimal
  • Videomodus wird über den Ein-, Aus-Schalter aktiviert