Gedrucktes Buch

dpunkt.verlag Fine Art Printing für Fotografen

Fine Art Printing ist kein Buch über Drucktechnik, sondern ein Buch von Fotografen für Fotografen. Es zeigt Ihnen, wie man hochwertige Fotodrucke mit guten Inkjet-Druckern herstellt und wie man den fotografischen Workflow zur optimalen Vorbereitung der Bilddaten anlegt. Die Autoren erläutern, wie man diesen letzten Arbeitsschritt in der »digitalen Dunkelkammer« meistert, um perfekte, ausstellungsreife und langlebige Drucke zu erzeugen. Die nötigen Grundlagen des Farbmanagements und der Profilerstellung werden ebenso behandelt wie die Auswahl geeigneter Drucker, Papiere und Tinten sowie das Optimieren der Fotos für den Druck. Diese zweite Auflage berücksichtigt die neuste Fine-Art-Druckergeneration und geht nochmals detaillierter auf die Auswahl und den Umgang mit Fine-Art-Papieren ein.

Titel Fine Art Printing für Fotografen
Autor(en)
Uwe Steinmüller
Jürgen Gulbins
Verlag dpunkt.verlag
Rubrik(en) Bildbearbeitung, Digitalfotografie, Fotos drucken
Anspruch Anfänger: NEINEinsteiger mit Grundwissen: JAFortgeschrittene: JAambitionierter Amateur: JAProfi: JA
Erscheinungsdatum Februar 2009
Format
  Preis (für Deutschland)
  Shop (Kauflink)
  Dateigröße
  Seitenanzahl
  Seitenmaße
  Ausdruckbar
  ISBN
Gedruckt
44,00 €
375
978-3-89864-542-3
Rezension

Rezension der Vorgänger-Version: Die Autoren Jürgen Gulbins und insbesondere Uwe Steinmüller sind für ihre hochwertigen Artikel und Bücher zum Thema RAW-Bildbearbeitung bekannt, nun haben sie ein Buch rund um das Drucken von Bildern geschrieben. Ein ganzes Buch über dieses Thema mag dem Laien etwas übertrieben vorkommen, sind dem Druck doch in fast allen anderen Büchern meist nur ein bis zwei Kapitel gewidmet. Doch hinter dem Thema steckt wesentlich mehr, wie das Buch "Fine Art Pinting für Fotografen" zeigt.

Der Schwerpunkt liegt dabei zwar auf Tintendrucken, aber auch Thermosublimation, Laserdrucker und Offsetdruck werden kurz beschrieben. Neben dem eigentlichen Druck geht es auch um das ganze Drumherum. Von der Druck- und Tintentechnik über Papiere und die Druckauflösung geht es vor allem auch um die softwaretechnischen Grundlagen. Eine Hauptrolle spielt dabei das Farbmanagement, das konsequent von der Kamera über den Monitor bis hin zum Drucker durchgeführt werden sollte, um keine farblichen Überraschungen zu erleben. Das 250 Seiten starke Buch ist dabei auf hochwertigem Papier gedruckt und durchgehend farbig illustriert, auch wenn der Text überwiegt. Zum Farbmanagement gehören u. a. Farbmodelle, Farbräume und entsprechende Farbprofile, deren Hintergründe und Anwendung genau erklärt werden – dazu gehört auch die Kalibrierung von Monitor und Drucker. Bevor es zum eigentlichen Druck kommt, wird der Workflow vor dem Druck besprochen. Dabei geht es vor allem ausführlich um die Optimierung des Tonwertumfangs und auch der selektiven Farboptimierung. Als Beispielanwendung zieht sich Photoshop durch das ganze Buch. Schließlich wird auch noch auf die Skalierung eingegangen, bevor es um das geht, worum sich alles dreht – den eigentlichen Druck. Die Treiber, verschiedene Einstellungen und spezifische Eigenschaften von verschiedenen Druckern wollen beherrscht sein. Hierbei dienen verschiedene Modelle von Epson und HP als Beispiele – Canon, ein weiterer führender Druckerhersteller, fehlt leider. Anschließend folgen noch Kapitel über das Drucken mit spezieller Drucksoftware und RIP-Software sowie der Schwarzweißdruck, für den spezielle Dinge zu beachten sind. (RIP steht für Raster Image Processor und ist eine Software, die Bilddaten rastert und somit für den Direktdruck aufbereitet.) Zu guter Letzt folgen noch Kapitel über Bildbeurteilung bzw. die richtige Präsentation und Beleuchtung (z. B. sind nicht alle Lampen geeignet). Zur Präsentation gibt es auch ein paar Passpartouttechniken, die genau – zum Nachmachen – erläutert werden. Ein ausführliches Glossar zum Nachschlagen von Fachbegriffen, ein Literaturverzeichnis sowie ein Index fehlen ebenfalls nicht.

Die Mehrheit der Anwender wird sicher nur Fotos aus der Bildbearbeitung zum Drucker schicken und sich über die mehr oder weniger guten Ausdrucke freuen – wer aber mehr aus dem Druckprozess machen möchte und sich vor allem auch für die technischen und praktischen Hintergründe interessiert, sollte dieses Buch lesen. (Benjamin Kirchheim)

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