Gedrucktes Buch

Smart Books Digitale Fotografie für Fortgeschrittene

Jeder zweite Kunde entscheidet sich heute für den Kauf einer Digitalkamera - Tendenz steigend. Noch rasanter verläuft die Entwicklung bei den Profi-Fotografen: Neun von zehn arbeiten fast ausschließlich digital. Besonders die Oberklasse der Kameras erfüllt alle Erwartungen an Schärfe und Farb-Wiedergabe – und das zu moderaten Preisen. Eine erstklassige Digitalkamera allein aber garantiert nicht automatisch ebensolche Bild-Ergebnisse. Erst die Kamera, das fotografische Auge und das nötige Fachwissen im Zusammenspiel führen zu diesem Ziel.

Die neue Technik hat die Fotografie und die Herangehensweise an das fotografische Material verändert: Der Computer wird mehr und mehr zum unerlässlichen Werkzeug für die nachträgliche Optimierung und Verarbeitung der Bilder. Nur mit seiner Hilfe entstehen perfekt inszenierte Fotos, atemberaubende Panoramen und tolle Ausdrucke. Für vergleichsweise wenig Geld kann jeder Fotograf in den eigenen Wänden sein leistungsfähiges Foto-Studio einrichten. Was er benötigt, ist ein Arbeitsplatz mit Computer und Monitor, ein gutes Bildbearbeitungs-Programm, eine hochwertige Digitalkamera – und die richtigen Anregungen und Tipps, die ihn im digitalen Fotoalltag begleiten.

Titel Digitale Fotografie für Fortgeschrittene
Autor(en)
Dirk Slawski
Verlag Smart Books
Rubrik(en) Bildbearbeitung, Digitalfotografie
Anspruch Anfänger: JAEinsteiger mit Grundwissen: JAFortgeschrittene: JAambitionierter Amateur: NEINProfi: NEIN
Erscheinungsdatum November 2004
Format
  Preis (für Deutschland)
  Shop (Kauflink)
  Dateigröße
  Seitenanzahl
  Seitenmaße
  Ausdruckbar
  ISBN
Gedruckt
39,95 €
414
3-908497-12-4
Rezension

Das Buch "Digitale Fotografie für Fortgeschrittene" des Autors Prof. Dirk Slawski beschäftigt sich mit den Grundlagen der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung "für den qualitätsbewussten Anwender". Der Autor ist Bildbearbeitungsprofi, hier liegt auch der Schwerpunkt des gebundenen und mit zahlreichen farbigen Beispielen bebilderten Buches. Obwohl sie sich an Fortgeschrittene richtet, ist diese Fachliteratur ebenso für Anfänger geeignet – Interesse an der Fotografie vorausgesetzt. Ein Glossar mit Erklärungen zu den wichtigsten Fachbegriffen fehlt jedoch – hier bietet sich z. B. das Fotolexikon von digitalkamera.de als ideale Ergänzung an.

Das Werk umfasst insgesamt 16 Kapitel, wobei sich die ersten vier als Einführung mit den wichtigsten Grundlagen der digitalen Fotografie beschäftigen. Neben den Unterschieden der verschiedenen Kameraklassen und technischer Ausstattung wird auch auf die richtige Belichtung, ISO-Empfindlichkeit, den Weißabgleich sowie die Makrofotografie eingegangen. Die folgenden vier Kapitel (5-8) geben Aufschluss über den optimalen digitalen Workflow, die Bildaufbereitung für das Netz, Internetgalerien und Bilderschutz. Viele Abschnitte bauen aufeinander auf, so dass sich ein chronologisches Lesen anbietet. Es ist aber auch möglich, anhand des ausführlichen Inhalts- oder Stichwortverzeichnisses gezielt einige Dinge nachzulesen, die gerade besonders interessant oder aktuell erscheinen.

Im Folgenden wird noch mehr Grundlagenwissen vermittelt. Das Buch beschäftigt sich dabei weniger mit ganz speziellen Bildbearbeitungsaufgaben, sondern vielmehr mit den Grundlagen der Bildoptimierung. So wird in Kapitel 9 in chronologischer Reihenfolge das "Labor-Handwerk" (die systematische Bildoptimierung im Bildbearbeitungsprogramm) vermittelt. Auf die wichtigen Bildverbesserungen wie Tonwerte, Gradationskurven und Histogramm wird ausführlich eingegangen – immer anhand von praktischen Beispielen. Außerdem beschäftigt sich Slawski mit der Farbstich-Problematik und der Optimierung von Tiefen und Lichtern. Neben der wichtigsten Grundlage für die Beispiele, dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, werden an einigen Stellen auch andere Programme zur Erläuterung herangezogen. In den folgenden Abschnitten widmet sich der Autor ausführlich der Thematik Schärfe und Größe von Digitalbildern und beschreibt einige Filter und Plugins zur Bildverbesserung. Den Dateiformaten ist ein eigenes Kapitel gewidmet – TIFF, JPEG und JPEG 2000 spielen hier die Hauptrollen –, auch die EXIF-Daten kommen nicht zu kurz. Die Arbeitsautomatisierung stellt, genauso wie die Monitor- und Druckerkalibrierung und die Bildverwaltung per Datenbank, Thema eines weiteren Kapitels dar. Der letzte Teil des Buches führt in die Geheimnisse der Panoramafotografie ein – dieses Thema ist seit digitaler Fotografie immer wieder beliebt. (Benjamin Kirchheim)

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