E-Book zur Kauf-Vorbereitung

digitalkamera.de "Kaufberatung Premium-Kompaktkameras" aktualisiert

2021-05-25 Die neue Ausgabe enthält die seit der letzten Version neu eingeführten Kameras Leica Q2 Monochrom, Sony ZV-1 und Zeiss ZX1 (alle drei sehr interessante Kameras mit jeweils ganz besonderen Eigenschaften) sowie alle 34 weiteren derzeit erhältlichen Premium-Kompaktkameras. Insgesamt hat sich die Produktvielfalt in diesem Segment durch den Wegfall einiger älterer Modelle etwas reduziert.  (Jan-Markus Rupprecht)

  • Bild Die digitalkamera.de-Kaufberatung zu Premium-Kompaktkameras wurde zur Ausgabe 2021-05 überarbeitet und enthält 37 aktuelle Modelle. [Foto: MediaNord]

    Die digitalkamera.de-Kaufberatung zu Premium-Kompaktkameras wurde zur Ausgabe 2021-05 überarbeitet und enthält 37 aktuelle Modelle. [Foto: MediaNord]

  • Bild Unter "Premium-Kompaktkameras" verstehen wir Kameras mit festem (nicht wechselbarem) Objektiv und einem Bildsensor mit mindestens 1-Zoll-Formfaktor. Im Kapitel "Worauf beim Kauf achten?" gehen wir auf alle Details ein. [Foto: MediaNord]

    Unter "Premium-Kompaktkameras" verstehen wir Kameras mit festem (nicht wechselbarem) Objektiv und einem Bildsensor mit mindestens 1-Zoll-Formfaktor. Im Kapitel "Worauf beim Kauf achten?" gehen wir auf alle Details ein. [Foto: MediaNord]

  • Bild Bei den Sensorgrößen gibt es bei Premium-Kompaktkameras eine extreme Bandbreite von 1 Zoll bis zum Kleinbild-Vollformat. Im Kapitel "Worauf beim Kauf achten?" erklären wir, was das für Auswirkungen hat. [Foto: MediaNord]

    Bei den Sensorgrößen gibt es bei Premium-Kompaktkameras eine extreme Bandbreite von 1 Zoll bis zum Kleinbild-Vollformat. Im Kapitel "Worauf beim Kauf achten?" erklären wir, was das für Auswirkungen hat. [Foto: MediaNord]

Wir machen weiter mit der Aktualisierung unserer Kaufberatungs-E-Book-Reihe mit unserem zweimeist verkauften E-Book: das zu den Premium-Kompaktkameras. Dieses Kamerasegment finden digitalkamera.de-Leser durchaus interessant, wie wir nicht nur am Verkauf des E-Books, sondern auch an der Anzahl der Datenblattaufrufe solcher Kameras sehen. Leider vernachlässigen die Kamerahersteller diese Klasse in letzter ziemlich. Nur zwei Neuzugänge gab es in diesem Segment in den 13 Monaten seit dem erscheinen der letzten Ausgabe.

Eine davon die die ziemlich spannende Sony Cybershot ZV-1, die sich hauptsächlich an Vlogger (Video-Blogger) richtet, die "nebenbei" (mit kleineren Einschränkungen) aber auch eine prima Fotokamera und dazu noch preislich angesichts der modernen Technik durchaus attraktiv ist. Beispielsweise bietet die Kamera Clean-HDMI-Out, ein aufwändiges Mikrofon (inkl. aufsteckbarem Windschutz) und zusätzlich einen Blitzschuh mit Multi-Inferface-Schuh um weitere Technik (inkl. Funk- oder Richtmikrofone) anzubringen. Die Sony ZV-1 ist auch eine der ganz wenigen Kameras, die eine native USB-Webcam-Funktionalität bietet. Ideal also beispielsweise für Produktschulungen oder Kundendienst per Webcam in sehr guter Bildqualität mit optischem Zoom und rattenschnellem Autofokus. Unseren Test haben wir unten verlinkt.

Die andere ist die Zeiss ZX1, die schon lange angekündigt war, aber erst Ende letzten Jahres auf den Markt kam und mangels kompletter technischer Daten und geeigneter Herstellerfotos war es uns nicht möglich, diese Kamera schon in früheren Ausgaben unseres Kaufberatungs-E-Books mit aufzunehmen. Die Zeiss ZX1 ist eine sehr spezielle Kamera. Kompakt im Sinne von klein ist sie beileibe nicht, sondern riesig groß und schwer, dennoch mit fest verbautem, sehr hochqualitativem Festbrennweiten-Objektiv. Die ZX1 kostet jedoch satte 6.000 Euro und bleibt damit natürlich ein extremes Nischenprodukt. Dafür bietet sie aber ein im Vergleich zu anderen Kameras riesiges Display und ein Android-Betriebssystem (allerdings keinen App-Store) mit installiertem Adobe Lightroom zur Bildverwaltung und Bildoptimierung. Unseren Kameratest haben wir unten verlinkt.

Der dritte Neuzugang ist ebenfalls ein extremes Nischenprodukt und ebenfalls durchaus sehr interessant: Die Leica Q2 Monochrom. Die Kamera besitzt keine Farbfilter auf dem 50-Megapixel-Kleinbild-Format-Bildsensor und ist damit ganz auf Schwarzweiß-Aufnahmen spezialisiert, die sie in höchster Güte und Detailauflösung aufnehmen kann. Mit einem Preis von 5.700 Euro bleibt diese hochwertige und edle Made-in-Germany-Kamera sicherlich für viele unerreichbar, ist aber auf jeden Fall eine schöne Bereicherung in dem Segment der Premium-Kompaktkameras.

  • Bild Die Ausstattungsübersicht der Kaufberatung Premium-Kompaktkameras enthält die wichtigsten Eckwerte aller 37 Kameras für einen direkten Vergleich. [Foto: MediaNord]

    Die Ausstattungsübersicht der Kaufberatung Premium-Kompaktkameras enthält die wichtigsten Eckwerte aller 37 Kameras für einen direkten Vergleich. [Foto: MediaNord]

  • Bild Im Kapitel Marktübersicht der Kaufberatung Premium-Kompaktkameras sind die Kameras größenrichtig zueinander dargestellt. So bekommt der Leser auf den ersten Blick einen Eindruck der Größe der Kamera, hier die kleinste... [Foto: MediaNord]

    Im Kapitel Marktübersicht der Kaufberatung Premium-Kompaktkameras sind die Kameras größenrichtig zueinander dargestellt. So bekommt der Leser auf den ersten Blick einen Eindruck der Größe der Kamera, hier die kleinste... [Foto: MediaNord]

  • Bild ... und hier die größte, die Panasonic Lumix FZ2000 mit ihrem relativ lichtstarken 20fach-Zoomobjektiv. [Foto: MediaNord]

    ... und hier die größte, die Panasonic Lumix FZ2000 mit ihrem relativ lichtstarken 20fach-Zoomobjektiv. [Foto: MediaNord]

Bei allen anderen Premium-Kompaktkameras haben wir uns genau angeschaut, ob diese noch lieferbar oder zwischenzeitlich ausgelaufen sind. Und da gab es von der letzten zu dieser Ausgabe tatsächlich etliche Abgänge: ganze neun Modelle sind innerhalb der letzten 13 Monate aus dem Markt gegangen. Viele davon sind schlicht und einfach ältere Modelle, die längst Nachfolgemodelle haben – da ergibt es natürlich viel Sinn, dass die Hersteller ihr Produkt-Lineup straffen. Zu solchen Modellen gehören beispielsweise zwei Exemplare aus der sehr umfangreichen Sony-RX100-Modellreihe, die mittlerweile bis zur siebten Variante geht, oder beispielsweise die Ricoh GR II, die längst mit der Ricoh GR III eine Nachfolgerin hat.

Praktisch ausverkauft ist aber leider die Fujifilm XF10, die damit nur rund 2,5 Jahre im Markt war (was heutzutage wenig ist) und für die derzeit kein Nachfolger in Sicht ist. Mit diesem Schicksal tritt die APS-C-Sensor-Festbrennweiten-Kompaktkamera quasi in die Fußstapfen der Fujifilm X70. Diese hatte ähnliche technische Eigenschaften (war allerdings edler gebaut und teurer) und von 2017 bis 2018 nur ein Jahr lang erhältlich. Man darf also gespannt sein, ob die XF10 doch noch ein Nachfolgemodell bekommt.

Zu den Premium-Kompaktkameras zählen wir übrigens Kameras mit festem (nicht wechselbarem) Objektiv und einem Bildsensor mit mindestens 1-Zoll-Formfaktor. Diese Kameras liefern eine Bildqualität, die vielen Anwendern "gut genug" ist. Dabei sind diese Kameras entweder schön kompakt oder bieten z. T. spektakulär große Zoombereiche (dann mit größeren Gehäusen). Unter den Premium-Kompaktkameras sind aber auch Kameras mit wirklich großem Sensor (bis hin zum Kleinbild-Vollformat), die dann von der Bildqualität spielend mit Systemkameras mithalten können. Entsprechend groß ist auch die Bandbreite bei den Preisen, die von rund 300 bis 6.000 Euro reicht.

Das E-Book "digitalkamera.de-Kaufberatung Premium-Kompaktkameras" umfasst 114 Seiten, kostet 5,99 Euro und ist hier auf digitalkamera.de als PDF-Dokument erhältlich. Natürlich bieten wir auch wieder eine 16-seitige kostenlose Leseprobe als PDF zum Herunterladen an, die einen realistischen Eindruck des E-Books vermittelt. Unsere PDFs sind übrigens druckbar. Wer also beispielsweise die Ausstattungsübersicht oder die Beschreibung und Daten seiner Kamera-Favoriten ausdrucken möchte, kann das problemlos tun. Grundsätzlich ist das E-Book sehr lesefreundlich im DIN-A5-Format angelegt und bestens zum Betrachten am Bildschirm oder auch auf Tablet-Computern geeignet.


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Jan-Markus Rupprecht

Jan-Markus Rupprecht, 56, fotografiert mit Digitalkameras seit 1995, zunächst beruflich für die Technische Dokumentation. Aus Begeisterung für die damals neue Technik gründete er 1997 digitalkamera.de, das Online-Portal zur Digitalfotografie, von dem er bis heute Chefredakteur und Herausgeber ist. 2013 startete er digitalEyes.de als weiteres Online-Magazin, das den Bogen der digitalen Bildaufzeichnung noch weiter spannt.