Drei Festbrennweiten für Fujifilm X-Pro1

X-Pro1 startet mit 18mm F2, 35mm F1.4 und 60mm F2.4 Macro

2012-01-10, aktualisiert 2012-02-01 Zeitgleich mit der neuen spiegellosen Systemkamera X-Pro1 kündigt Fujifilm die Einführung dreier lichtstarker Festbrennweiten für das X-Bajonett an: Das Weitwinkelobjektiv XF 18/2, die Normalbrennweite XF35/1.4 sowie das Makro-Objektiv XF 60/2.4. Alle drei Objektive zeichnen abgerundete Blendenlamellen aus, die für ein angenehm weiches Bokeh sorgen sollen. Die Objektive sind mit einem klassisch anmutenden Blendenring ausgestattet, der jedoch elektronische Steuerbefehle überträgt. Um mögliche Abbildungsprobleme bei dem sehr kurzen Auflagenmaß des X-Bajonetts zu vermeiden, hat Fujifilm die drei XF-Objektive mit extra-großen Hinterlinsen versehen.  (Martin Vieten)

Fujifilm Fujinon XF 35 mm F1.4 R [Foto: Fujifilm]Fujifilm unterstreicht den professionellen Anspruch seiner neuen spiegellosen Systemkamera X-Pro1 mit der Einführung von drei Festbrennweiten. Allen drei Objektiven gemeinsam ist eine hohe Lichtstärke sowie eine sehr kompakte Bauweise mit einem Außendurchmesser von rund 65 Millimetern. Die Objektive weisen einen klassischen Blendenring auf, die Blendenzahl lässt sich damit elektronisch in Drittelschritten einstellen. Zum manuellen Scharfstellen dient ein großer Fokusring, die drei XF-Objektive verfügen aber selbstverständlich auch über einen integrierten Fokusmotor. Das mit 17,7 Millimetern sehr kurze Auflagemaß des XF-Bajonetts stellt hinsichtlich Randschärfe und Vignettierung hohe Anforderungen an die Objektive. Fujifilm will diese mit besonders großen Hinterlinsen erfüllen, die auch die Randbereiche des Sensors ohne nennenswerten Helligkeitsverlust ausleuchten. Das sehr kurze Auflagemaß ermöglicht nicht nur besonders kompakte Objektivkonstruktionen – es erlaubt zudem die Adaptierung von Fremdobjektiven, ohne dass diese die Fähigkeit zur Fokussierung auf unendlich einbüßen. Fujifilm gab im Fujifilm Fujinon XF 60 mm F2.4 R [Foto: Fujifilm]Rahmen der Vorstellung des X-Systems auf der CES bekannt, dass entsprechende Adapterringe bereits entwickelt werden, als erstes soll ein Adapter für Leica-M-Objektive auf den Markt kommen.

Das Normalobjektiv XF35/1.4 bietet bei 35 Millimetern Brennweite (rund 53 Millimeter bezogen auf Kleinbild) eine sehr hohe Lichtstärke von 1:1,4. Es weist sieben Blendenlammellen auf, die wie bei allen XF-Objektiven abgerundet sind, um ein weiches Bokeh zu erzeugen. Mit eine Länge von 55 Millimetern ist das XF35/1.4 sehr kompakt, das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 52 Millimetern. Seine Naheinstellgrenze liegt bei ca. 28 Zentimeter, daraus resultiert ein maximaler Abbildungsmaßstab von von 1:5,9. Einen mit 1:2 deutlich größeren Abbildungsmaßstab erzielt das ebenfalls vorgestellte XF 60/2.4 Macro. Bezogen auf Kleinbild beträgt seine Brennweite ca. 90 Millimeter, das leichte Tele lässt sich bis auf Fujifilm Fujinon XF 18 mm F2.0 R [Foto: Fujifilm]F22 abblenden. Als drittes im Bunde präsentiert Fujifilm das Weitwinkelobjektiv XF 18/2, das einen Bildwinkel von 76,5° erfasst, somit also einem 28-Millimeter-Objektiv an Kleinbild entspricht.

Fujifilm verspricht, die XF-Objektivfamilie rasch auszubauen. So sollen noch in diesem Jahr ein Super-Weitwinkel mit 14 Millimeter Brennweite (entsprechend 21 Millimeter an Kleinbild) sowie ein Zoomobjektiv auf den Markt kommen. In den kommenden drei Jahren will Fujifilm das X-System auf neun Objektive erweitern. Das heute angekündigte Trio wird im März 2012 verfügbar sein, das 18er und 35er sollen je 580 EUR und das 60er knapp 630 EUR kosten.


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