Mit 1:1-Abbildungsmaßstab

Sony kündigt FE 50 mm F2.8 Macro für sie Vollformat-Alpha-7-Familie an

2016-08-30 Zum Start der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) am 2. September präsentiert Sony ein neues Objektiv für die spiegellosen Vollformat-Systemkameras der Alpha-7-Familie. Das Sony FE 50 mm F2.8 Macro bietet einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1 und lässt sich selbstverständlich auch an APS-C-Kameras mit E-Bajonett betreiben, die kleinbildäquivalente Brennweite beträgt dann 75 Millimeter. Nach dem (übrigens optisch hervorragenden) FE 90 mm F2.8 Macro G OSS handelt es sich bereits um das zweite Vollformat-Makroobjektiv im System.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Das Sony FE 50 mm F2.8 Macro besitzt eine gegen Staub und Spritzwasser geschützte Konstruktion. [Foto: Sony]

    Das Sony FE 50 mm F2.8 Macro besitzt eine gegen Staub und Spritzwasser geschützte Konstruktion. [Foto: Sony]

  • Bild Bei einer Naheinstellgrenze von 16 Zentimetern besitzt das Sony FE 50 mm F2.8 Macro einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1. [Foto: Sony]

    Bei einer Naheinstellgrenze von 16 Zentimetern besitzt das Sony FE 50 mm F2.8 Macro einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1. [Foto: Sony]

  • Bild Für die Bedienung des Sony FE 50 mm F2.8 Macro stehen neben dem Fokusring auch ein AF-MF-Schalter, ein Fokuslimiter sowie eine Fokushaltetaste zur Verfügung. [Foto: Sony]

    Für die Bedienung des Sony FE 50 mm F2.8 Macro stehen neben dem Fokusring auch ein AF-MF-Schalter, ein Fokuslimiter sowie eine Fokushaltetaste zur Verfügung. [Foto: Sony]

50-Millimeter-Makroobjektive besitzen typischerweise eine recht geringe Naheinstellgrenze, bei FE 50 mm F2.8 Macro sind es 16 Zentimeter, die ab Sensorebene gemessen werden. Dem Motiv rückt man damit sehr dicht auf die Pelle, dafür bindet die kleinere Brennweite aber auch die Umgebung besser in das Bild ein. Am besten eignen sich solche Makros eher für die Fotografie nicht flüchtender Motive wie etwa Blumen oder auch Schmuck. Neben einem AF-MF-Wahlschalter besitzt das Objektiv auch einen Fokusbegrenzer sowie eine Fokus-Haltetaste.

Das 236 Gramm leichte Standardobjektiv besitzt einen Spritzwasser- und Staubschutz, sodass es auch unter widrigen Umweltbedingungen eingesetzt werden kann. Das Objektiv eignet sich aufgrund seiner Normalbrennweite aber nicht nur für Makroaufnahmen, sondern auch normale Motive. Im Übrigen betont Sony das gute Bokeh des Objektivs. Allerdings besteht die Blende, die sich bis lediglich F16 schließen lässt, aus lediglich sieben Lamellen. Für manches Makromotiv würde man vielleicht weiter abblenden wollen als bis F16. Die optische Konstruktion des 71 mal 71 Millimeter großen Objektivs besteht aus acht Linsen, die in sieben Gruppen angeordnet sind. Das 55mm-Gewinde erlaubt den Einsatz optischer Filter. Ab Oktober 2016 soll das Sony FE 50 mm F2.8 Macro (SEL50M28) für knapp 600 Euro erhältlich sein.

Hersteller Sony
Modell FE 50 mm F2.8 Macro (SEL50M28)
Unverbindliche Preisempfehlung 599,00 €
Bajonettanschluss Sony E
Brennweite 50,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F2,8
Kleinste Blendenöffnung F16
KB-Vollformat ja
Linsensystem 8 Linsen in 7 Gruppen
inkl. ED und asphärische Linsen
Anzahl Blendenlamellen 7
Naheinstellgrenze 160 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz nein
Filtergewinde 55 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 71 x 71 mm
Objektivgewicht 236 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.