Lichtstarkes Powerzoom-Objektiv für Vollformatkameras

Sony bringt das speziell für Videoaufnahmen konzipierte FE 28-135 1:4

2014-09-12 Vollformatkameras wie die Sony Alpha 7S sind bereits bestens ausgestattet, um einwandfreies 4K-Videomaterial abzuliefern. Dazu gehört aber auch ein Objektiv, das diese Leistung unterstützt und für die Bedürfnisse eines Filmemachers ausgelegt ist. Mit dem SEL-28135G für E-Mount hat Sony dies jetzt in die Tat umgesetzt. Ausstattungsdetails wie eine konstante Lichtstärke von F4 über den gesamten Brennweitenbereich von 28 bis 135 Millimeter, drei separat leichtgängige Ringe für Blende, Zoom und Schärfe, ein leiser Super Sonic Wave Motor (SSM) und Sonys neues Designkonzept Smooth Motion Optics (SMO) machen das SEL-28135G zum Videoobjektiv.  (Daniela Schmid)

  • Bild Innenzoom mittels SSM-Motor und Innenfokus mittels Dual-Linear-Motoren machen das FE 28-135 mm 1:4 G (SEL-P28135G) besonders leise. [Foto: Sony]

    Innenzoom mittels SSM-Motor und Innenfokus mittels Dual-Linear-Motoren machen das FE 28-135 mm 1:4 G (SEL-P28135G) besonders leise. [Foto: Sony]

  • Bild Das gegen Staub und Spritzwasser geschützte  Sony FE 28-135 mm 1:4 G (SEL-P28135G) lässt sich auch ohne Stativschelle betreiben. [Foto: Sony]

    Das gegen Staub und Spritzwasser geschützte  Sony FE 28-135 mm 1:4 G (SEL-P28135G) lässt sich auch ohne Stativschelle betreiben. [Foto: Sony]

  • Bild Das Sony FE 28-135 mm 1:4 (SEL-P28135G) ist speziell für Videofilmer konzipiert und kostet 2.500 Euro. [Foto: Sony]

    Das Sony FE 28-135 mm 1:4 (SEL-P28135G) ist speziell für Videofilmer konzipiert und kostet 2.500 Euro. [Foto: Sony]

Hinter dem Designkonzept Smooth Motion Optics verbergen sich eine neue mechanische Konstruktion und ein verbesserter optischer Aufbau. Drei Probleme, die Videofilmer bestens bekannt sind, wie Verschiebungen der Schärfeebene beim Zoomen, Bildwinkeländerungen beim Scharfstellen – das sogenannte Fokuspumpen – und seitliche Bewegungen der optischen Achse während des Zoomens, bereiten dem SEL-28135G laut Sony keine großen Schwierigkeiten. Dafür wurde ein präziser, interner Fokusmechanismus mit Nachführungskorrektur integriert. Für ein geringes Arbeitsgeräusch sorgt der SSM-Motor beim Zoomen unterstützt vom doppel-linearen AF-Motor. Mit dem SSM-Motor lässt sich die Zoomgeschwindigkeit laut Sony exakt kontrollieren. Er sorgt für sanftes Beschleunigen und Abbremsen, was Zoomfahren aus der Hand möglich macht. Für Blende, Zoom und Schärfe gibt es jeweils einen Bedienring mit speziell ausgelegter Perforierung, die die Handhabung erleichtern soll. Möchte man schnell von Autofokus auf manuelles Scharfstellen wechseln, reicht es den Fokusring zu verschieben. Der Ring kann außerdem so eingestellt werden, dass er beim Drehen im Uhrzeigersinn von der Weitwinkelperspektive in die Telestellung wechselt oder umgekehrt. Diese Einstellung muss allerdings in der Kamera aktiviert werden. Die Länge des Objektivs bleibt beim Zoomen gleich und auch der Tubus bleibt unverändert. So behalten beispielsweise Polarisationsfilter immer ihre exakte Ausrichtung. Das SEL-P28135G ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet. Mit an Bord ist der Bildstabilisator Optical Steady Shot. Asphärische Linsen sorgen für eine gute Abbildungsleistung ohne Farbsäume und eine spezielle Beschichtung namens Advanced Multi-Coating hebt die Kontraste und unterdrückt Reflexionen. Das SEL-P28135G kostet 2.500 Euro. Es ist kompatibel mit allen Systemkameras und Camcordern mit E-Mount, wurde aber speziell für Vollformatkameras entwickelt.

Hersteller Sony
Modell FE 28-135 mm F4 G (SELP28135G)
Preis (UVP) 2.799,00 EUR
Bajonett Sony E
Brennweitenbereich 28-135 mm
Lichtstärke (größte Blende) F4 (durchgängig)
Linsensystem inkl. ED und asphärische Linsen
KB-Vollformat ja
Naheinstellgrenze k. A.
Bildstabilisator vorhanden ja
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 95 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 105 x 163 mm
Objektivgewicht 1.125 g

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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.