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Sony S750, T300, W110, W120, W130, W150 und W170 unter der Lupe

2008-01-25 In der Nacht vom 23. auf den 24. Januar erblickten sie das Licht der Welt, da wird es Zeit, sich diese Kameraneuheiten der Cyber-shot-Serie einmal genauer anzusehen. Für Einsteiger ist die S750 geeignet, glänzt sie doch nicht nur mit einem günstigen Preis, sondern auch mit guter Ausstattung und einfacher Bedienung. Die T300 dagegen ist besonders kompakt und lockt den Benutzer mit ihrem riesigen Touchscreen auf Tuchfühlung zu gehen. Die W-Reihe wird hingegen gleich um fünf Kameras erweitert, die sich durch eine gehobene Ausstattung auszeichnen.  (Benjamin Kirchheim)

Sony CyberShot DSC-S750 [Foto: Sony] Die ca. 160 EUR günstige Cyber-shot S750 ist zwar kompakt, mit 26,5 mm Gehäusedicke allerdings etwas pummelig. In ihrem Gehäuse verbirgt sie im ausgeschalteten Zustand ein 3-fach-Zoomobjkektiv von umgerechnet 35-105 mm Brennweite. Zur Bildaufzeichnung verwendet sie einen 7,2-Megapixel-CCD, erkennt Gesichter und speichert auf MemorySticks. Ihre Energie zieht die Kamera auf einem Lithium-Ionen-Akku, der für 280 Aufnahmen gemäß CIPA-Standard gut ist. Die Gesichtserkennung erfasst und berücksichtigt bei der Aufnahme bis zu drei Gesichter, wobei der Fotograf bei mehr als drei Gesichtern auswählen kann, welche Priorität haben, so dass die Kamera Schärfe und Belichtung optional einstellen kann. Der neue Multi-Punkt-Autofokus soll sogar bei bewegten Motiven schnell scharf stellen können, werden die Motive etwas dunkler, hilt die hohe Empfindlichkeit von bis zu ISO 1.250. Zur Bildkontrolle und als Sucher dient der 2,5 Zoll große und 153.000 Bildpunkte auflösende Monitor. Die Kamera soll ab März 2008 verfügbar sein.

Wer es gerne etwas flacher und stylischer hätte und nicht auf Knöpfe, dafür aber auf große Bildschirme steht, könnte mit der T300 glücklich werden. Sie ist nur 21 mm dünn und verfügt über  einen Schieber an der Frontseite, der das Objektiv mit Sony CyberShot DSC-T300 Familie [Foto: Sony]innen liegendem Zoom freigibt und gleichzeitig die Kamera in betrieb setzt. Obwohl keine beweglichen Teile nach außen fahren, verfügt das Objektiv über einen 5-fachen optischen Zoom von umgerechnet 33 bis 165 mm, allerdings leidet die Lichtstärke mit F3,5 im Weitwinkel und F4,4 im Tele etwas unter der Kompaktheit. Der kleine CCD löst stolze 10,1 Megapixel auf, die von dem Bionz-Bildprozessor verarbeitet werden. Dieser sorgt mit Hilfe des D-Range-Optimizer für eine Maximierung der Bildqualität und Zeichnung von den Lichtern bis in die tiefsten Schatten. Darüber hinaus verfügt die Kamera über eine erweiterte Gesichtserkennung mit Smile-Shutter-Funktion, so dass ihr kein Lächeln entgeht. Der Bildschirm nimmt mit 3,5 Zoll Diagonale die gesamte Kamerarückseite in Beschlag und ist berührungsempfindlich. So kann der Benutzer die Kamera mit dem Finger oder einem Stift direkt auf dem Bildschirm bedienen. Wer es gerne etwas größer hat, kann über ein optional erhältliches Kabel einen HD-Fernseher anschließen und Bilder mit hoher Auflösung genießen. Die viele Technik im kleinen Gehäuse hat aber auch ihren stolzen Preis von ca. 400 EUR – Interessierte haben aber noch bis zum April Zeit zum Sparen, denn erst dann steht die Kamera beim Händler.

Sony CyberShot DSC-W170 [Foto: Sony] Sonys W-Serie vereint eine hochwertige Ausstattung für Einsteiger und Hobbyfotografen in einem schicken Aluminiumgehäuse, das je nach Modell in verschiedenen Farben erhältlich ist. Die Kameras sind dabei recht ähnlich ausgestattet und unterscheiden sich gemäß dem Baukastenprinzip nur in einzelnen Details und natürlich dem Preis. Bis auf die W-110 sind alle mit mechanischem Bildstabilisator auf Basis eines CCD-Shift ausgestattet. Durch die Verschiebung des Aufnahmesensors entgegen den mittels Gyro-Sensoren gemessenen Verwackelungen bleibt das Bild stabil. Der Bionz-Bildprozessor sorgt bei allen für die nötige Rechenpower, um z. B. Gesichtserkennung und Smile-Shutter-Funktion zu realisieren, aber auch der D-Range-Optimizer ist bei allen mit an Bord. Aber auch hohe Empfindlichkeiten von bis zu ISO 3.200 sind mit dem Bildprozessor möglich.

Einsteigen kann man in die W-Serie mit der W110, W120 oder W130. Sie kosten etwa 190 bzw. 220 bzw. 250 EUR, wobei sich Interessenten der W110 bis Mai gedulden müssen, die W120 und W130 stehen dagegen schon ab März beim Händler. Alle drei verfügen über ein optisches 4-fach-Zoom von umgerechnet 32 bis 128 mm Brennweite und ein 2,5 Zoll großes Display mit mageren 115.000 Bildpunkten Auflösung. Der Bildsensor der W130 bringt es auf 8,1 Megapixel, die beiden günstigeren W110 und W120 haben dagegen nur 7,2 Megapixel. Die W150 und W170 stellen die beiden Top-Modelle dar, sie kosten ca. 270 bzw. 300 EUR und sind ab Mai 2008 erhältlich. Beide haben einen 2,7 Zoll großen Bildschirm mit 230.000 Bildpunkten Auflösung. Die W150 hat ein 5-fach-Zoom von umgerechnet 30-150 mm und nimmt die Bilder mit 8,1 Megapixel auf, die W170 hingegen hat stolze 10,1 Megapixel und ein 5-faches Zoomobjektiv von umgerechnet 28-140 mm.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.