Ausbau des Objektivprogramms

Sony E 20mm F2.8 Pancake und 18-200 Powerzoom für das NEX-System

2013-01-23 Zwar gehören die NEX-Systemkameras zu den kompaktesten am Markt, im Objektivprogramm von Sony finden sich bis auf zwei Ausnahmen bisher jedoch nur recht voluminöse Modelle. Mit dem 20 Millimeter flachen E 20mm F2.8 möchte der japanische Hersteller im März 2013 Abhilfe schaffen. Ein anderes Objektiv, das Sony bisher nur im Bundle mit dem Camcorder NEX-VG30 angeboten hat, soll ab Februar auch einzeln erhältlich sein: Das E 18-200mm F3.5-6.3 OSS PZ.  (Benjamin Kirchheim)

Sony E 20 mm F2.8 [Foto: Sony]Das 20mm Pancake entspricht an einer Sony NEX aufgrund des kleineren Sensors einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 30 Millimeter. Es wiegt lediglich knapp 70 Gramm und trägt mit einer Länge von 20 Millimeter kaum auf. Die Konstruktion besteht aus sechs Linsen, die in sechs Gruppen angeordnet sind. Eine der Linsen besitzt einen asphärischen Schliff. Sieben Blendenlamellen sollen eine runde Blende bilden, die Naheinstellgrenze von 20 Zentimeter erlaubt einen maximalen Vergrößerungsfaktor von 0,12. Filter lassen sich über das 49-Millimeter-Gewinde anschließen, auf einen Bildstabilisator muss der Fotograf jedoch verzichten. Ab März 2013 soll das SEL-20F28, wie die Modellbezeichnung des Sony E 20mm F2.8 lautet, zu einem Preis von knapp 350 EUR erhältlich sein.

Als klein und leicht kann man das Sony E 18-200mm F3.5-6.3 OSS PZ mit seiner Länge von zehn Zentimetern  bei 650 Gramm Gewicht nicht gerade bezeichnen. Das ist auch gar nicht Ziel des Elffach-Zooms, Sony E 18-200 mm F3.5-6.3 PZ OSS  [Foto: Sony]dessen Länge in maximaler Telestellung auf 17,5 Zentimeter anwächst. Es besitzt neben einem Bildstabilisator auch einen Zoommotor, der sich vor allem bei Zoomfahrten in Videoaufnahmen als nützlich erweist. Über eine Zoomwippe am Objektiv lässt sich die Zoomgeschwindigkeit in sechs Stufen steuern. Auch der lineare Fokusmotor soll sich hervorragend für Videoaufnahmen eignen, denn er arbeitet schnell und leise. Letzteres Attribut trifft auch auf die Blendensteuerung zu. Auch hier sorgen sieben Lamellen für eine kreisrunde Öffnung. Die optische Konstruktion des Objektiv besteht aus 17 Linsen (davon vier asphärische), die in zwölf Gruppen angeordnet sind. Die Naheinstellgrenze von nur 50 Zentimeter erlaubt eine maximale Vergrößerung von 0,27. Optische Filter lassen sich über das 62-Millimeter-Gewinde anschließen. Bereits im Februar 2013 soll das SEL-P18200, wie das Sony E 18-200mm F3.5-6.3 OSS PZ in Kurzform heißt, zu einem Preis von knapp 1.200 EUR erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.