Photokina 2010

Sigma stellt überarbeitetes 150 mm Makro und 120-300 mm vor

2010-09-21 Pünktlich zur Photokina 2010 stellt Sigma die technisch überarbeiteten und erweiterten Versionen zweier bereits bekannter Objektive aus den Jahren 2004 und 2005 vor. Sowohl das EX 150 mm 2.8 DG APO OS HSM, als auch das EX 120-300 mm 2.8 DG APO OS HSM wurden zeitgemäß mit dem Sigma Bildstabilisatorsystem ausgestattet. Dieses ist in der Lage bis zu vier Belichtungsstufen Ausgleich gegen etwaige Verwacklungen zu schaffen. Außerdem hat Sigma den optischen Aufbau überarbeitet und den beiden Gehäusen ein witterungsbeständiges Design verpasst.  (Harm-Diercks Gronewold, Daniela Schmid)

Sigma 150 mm f2.8 Apo Macro EX DG OS HSM [Foto: Sigma]

Das Sigma EX 150 mm 2.8 DG APO OS HSM ist die erweiterte Neuauflage des seit Oktober 2004 erhältlichen Makro-Objektivs. Es besitzt den maximalen Vergrößerungsmaßstab von 1:1. Die neun abgerundeten Blendenlamellen sorgen für ein entsprechendes Bokeh. Damit Bildfehler wie Astigmatismus erst gar nicht entstehen, greift Sigma auf ein Fokussystem mit sog. Floating Elements zurück. Dabei werden zwei verschiedene Linsengruppen im Strahlengang an unterschiedlichen Positionen bewegt, was für den Ausgleich sorgen soll. Drei Elemente aus SLD-Glas – Glas mit extra niedrigem Brechindex – sorgen für eine verbesserte Fehlerkorrektur. Die bekannte Sigma SML-Mehrfachvergütung soll störende Reflexe minimieren (SML = Super Multi Layer).

Sigma Apo 120-300 mm F2.8 EX DG OS HSM [Foto: Sigma]Das Telezoom Sigma 120-300 mm 2.8 EX DG APO OS HSM löst das im Juli 2005 vorgestellte gleichnamige Objektiv ohne Bildstabilisator ab. Neben einem SLD-Element sorgt ein FLD-Glas-Element für die Korrektur chromatischer Aberration. Außerdem werden durch den Einsatz dieser Linsen Innenreflexionen weitgehend vermieden. Die SML-Vergütung ist auch bei diesem Objektiv Standard. Die Brennweitenverstellung sowie die Fokussierung werden innerhalb des Objektivs vorgenommen, so dass es zu keiner Zeit zu einem Herausfahren des Objektivs kommt. Die Baulänge von 289,2 mm bleibt also immer gleich.

Sigmas Bildstabilisierungssystem, das in den beiden Neuausgaben verbaut wurde, ist mit Hilfe von zwei Sensoreinheiten in der Lage, sowohl horizontale als auch vertikale Bewegungen zu registrieren und diese an die Steuerung der Stabilisationseinheit weiterzugeben. Beide Objektive greifen im AF-Antrieb auf die Sigma HSM-Technologie zurück und haben somit einen leisen, schnellen und präzisen Autofokusantrieb mit Ultraschalltechnologie. Dieser kann jederzeit durch manuellen Eingriff des Nutzers übergangen werden. Sowohl das Sigma EX 150 mm 2.8 DG APO OS HSM als auch das Sigma 120-300 mm 2.8 EX DG APO OS HSM werden mit Bajonett-Sonnenblende und Stativschelle als serienmäßiges Zubehör ausgeliefert. Zur Markteinführung und zum Preis hat sich Sigma noch nicht geäußert.

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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.

 

Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 50, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.