Aufbesserungsarbeit

Sigma SD14 mit neuer Firmware (1.07) "aufpeppbar"

2008-04-04 Längere Belichtungszeiten im Bulb-Modus und eine (noch) genauere Belichtungsmessung: das sind die zwei Verbesserungen, welche die heute veröffentlichte Firmware 1.07 für Sigmas digitales Spiegelreflexkameramodell SD14 bewirkt. Die neue Firmware stellt Sigma kostenlos all denjenigen SD14-Besitzern zum Download bereit, die sich das – in der Regel problemlose – Aufspielen dieser Steuersoftware zutrauen.  (Yvan Boeres)

Sigma SD14 [Foto: Sigma]Natürlich enthält die neue Firmware 1.07 für die Sigma SD14 auch alle Änderungen und Verbesserungen, die mit der letzten Firmware 1.06 und den Firmwareversionen davor herbeigeführt wurden. Diesmal bewirkt sie eine Verlängerung der maximalen Belichtungszeit im Bulb-Modus von bisher 30 s auf nunmehr 2 min. (dafür muss die Kamera sich im erweiterten Modus befinden) sowie eine Verbesserung der Belichtungsgenauigkeit bei der Mehrfeldmessung. Die neuere Firmware aufzuspielen, ist wie immer keine große Sache, sofern man die Anweisungen genau befolgt. Es genügt, die unten angegebene Seite (siehe weiterführende Links) aufzurufen und zwei Firmware-Dateien mit den Dateinamen s14v107_0_000.bin und s14107_1_000.bin vom Sigma-Server herunter zu laden. Diese kopiert man dann über ein externes Kartenlaufwerk (getrennt und nacheinander) in das Hauptverzeichnis einer frisch formatierten CompactFlash-Karte (Sigma empfiehlt die Verwendung einer mindestens 256 MBytes großen Karte). Nach Einlegen der Speicherkarte schaltet man die Kamera ein und drückt die Menü-Taste auf der Kamerarückseite. Daraufhin sucht man im Einstellungsmenü (Setup) den Menüpunkt "Firmware", über den man sich wahlweise die aktuelle Firmware-Version anzeigen lassen kann oder den Befehl zum Einspielen der neuen Firmware gibt. Das Update beginnt, sobald der Benutzer sein Okay dazu gibt, und endet mit einem Hinweis auf einen (hoffentlich) erfolgreich abgeschlossenen Update-Vorgang.

Wie immer sei darauf hingewiesen, dass das Updaten der Firmware durch den Anwender selbst auf eigene Verantwortung erfolgt – auch wenn das Firmware-Update öffentlicher Natur ist. Wer sich nicht zutraut, diese nicht ganz risikofreie Operation (wenn der Update-Vorgang z. B. wegen zu schwacher Akkus vorzeitig abbricht, kann das bei manchen Kameras im schlimmsten Fall irreparable Folgen haben) selbst durchzuführen, sollte die Firmware nur dann wechseln, wenn man es für absolut nötig hält, beziehungsweise das Update sicherheitshalber von dem Händler seines Vertrauens oder einer Sigma-Servicestelle vornehmen lassen.

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