Auftrumpftaktik

Sanyo Xacti VPC-S4 legt ein "paar" Pixel zu

2004-06-16 Ab Juli teilt sich die Sanyo VPC-S3 den Schaufensterplatz mit der neuen 4-Megapixel-Ausführung VPC-S4. Doch die beiden Sanyo-Kameras teilen sich noch weitere Dinge.  (Yvan Boeres)

Sanyo Xacti VPC-S4 [Foto: Sanyo]
  
  

Kurz auf die im Mai vorgestellte Sanyo Xacti VPC-S3 folgt jetzt die Sanyo Xacti VPC-S4 . Mit einem neuen 1/2,5"-CCD bestückt, der mit rund 4 Millionen Pixel etwas mehr Auflösungsreserven mit sich bringt, kann die S4 nun 2.288 x 1.712 Pixel große Bilddateien erzeugen und diese bei Bedarf sogar auf 8 Megapixel (3.264 x 1.712 Bildpunkte) "aufblasen". Davon profitiert indirekt auch das Wiedergabezoom, das bei den interpolierten 8-Megapixel-Aufnahmen eine bis zu 51-fache Bildvergrößerung erlaubt. Weitere Unterschiede zwischen der S4 und der S3 gibt es bei der Batterie/Akku-Laufzeit, die wegen des höheren Rechenaufwandes ein klein bisschen eingebrochen ist sowie bei den Eckdaten das Zoomobjektivs (jetzt 2,8-fach Zoom entspr. 37-105 mm/F3,0-5,0 bei KB). Ansonsten bleibt alles beim Alten. Die VPC-S4 besitzt wie ihre kleine Schwester einen 5-Punkt-Autofokus, eine Matrix/Mehrfeld-Belichtungsmessung (über 256 Felder), einen 1,8"-LC-Farbbildschirm mit 85.000 Bildpunkten, eine "Pseudo"-USB 2.0-Schnittstelle (nur Full-Speed-Geschwindigkeit) mit PictBridge-Kompatibilität, einen eingebauten 16-MByte-Speicher (erweiterbar über SD/MMC-Wechselspeicherkarten) und einen Selbstauslöser mit zwei wählbaren Vorlaufzeiten (2 oder 10 s); die Stromversorgung erfolgt nach wie vor über zwei handelsübliche AA/Mignon-Zellen (Einwegbatterien oder Akkus) bzw. über eine CR-V3-Lithium-Einwegzelle.

Weitere Ausstattungsmerkmale der VPC-S4 und der 3-Megapixel-Variante VPC-S3 sind u. a.: digitales 4-fach-Zoom, Serienbild- und Videoaufnahme-Funktion, Schnellwiedergabe- und Schnelllösch-Funktion, Lichtempfindlichkeitsbereich von ISO 50-200 (ISO 100-400 bei Videoaufnahmen), automatischer Weißabgleich mit vier Voreinstellungen, Super-Makro-Modus mit 2-cm-Nahgrenze, integrierter Multifunktionsblitz, optischer Sucher, Effektmodi (S/W, Sepia) und der kleine Spiegel als Gestaltungshilfe bei Selbstporträt-Aufnahmen. Die S4 ist mit Außenmassen von 91,3 x 61,5 x 30,8 mm und einem Netto-Gewicht von 140 g genauso groß und schwer bzw. klein und leicht wie die S3; rund 50 EUR trennen die beiden Modelle. Die neue Sanyo VPC-S4 ist ab Juli zu einem Listenpreis von rund 250 EUR im Handel erhältlich.

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