Weltweit größte SDXC-Karte und schnellere CFast 2.0-Karten

SanDisk bringt die Extreme Pro SDXC 512 GB und Upgrade von CFast 2.0

2014-09-23 Vor beinahe elf Jahren vermutete bei der Vorstellung der damals bahnbrechenden SD-Karte mit 512 Megabyte wohl keiner, dass es gut eine Dekade später die 1.000fache Speicherkapazität in der gleichen Kartengröße geben würde. Mit ihren 512 Gigabyte bietet die SanDisk Extreme Pro SDXC UHS-I-Speicherkarte die weltweit höchste Kapazität am Markt – zumindest bis die Konkurrenz in nicht allzu ferner Zukunft nachziehen wird. Außerdem bietet SanDisk ein Upgrade seiner 2013 angekündigten CFast 2.0-Modelle mit 128 und 64 GByte an. Datenraten von 515 MByte pro Sekunden sind damit möglich.  (Daniela Schmid)

  • Bild Die SanDisk Extreme Pro SDXC 512 Gigabyte ist die SDXC-Karte mit der momentan größten Kapazität. [Foto: SanDisk]

    Die SanDisk Extreme Pro SDXC 512 Gigabyte ist die SDXC-Karte mit der momentan größten Kapazität. [Foto: SanDisk]

Die SanDisk Extreme Pro SDXC UHS-I-Speicherkarte richtet sich ganz klar an Profianwender, die zum einen eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von 90 beziehungsweise 95 Megabyte pro Sekunde benötigen und zum anderen bei speicheraufwändigen Anwendungen wie 4K-Ultra-HD-Filmen mit Auflösungen von 3.840 mal 2.160p dringend auf große Kapazitäten angewiesen sind. Das kleine große Wunder hat nämlich auch seinen Preis und den möchte nicht jeder Hobbyfotograf bezahlen. Für rund 700 Euro wird die hochkapazitäre Karte in Deutschland in den Handel gehen. Dafür bekommt man auch eine Garantie von 30 Jahren und einen Download-Gutschein für die Software RescuePRO Deluxe, die versehentlich gelöschte Daten wieder herstellt. Die Karte kostet damit so viel wie mancher Hobbyist für Kamera und Objektiv zusammen ausgibt. Die Profikarte bietet SanDisk aber auch in niedrigeren Kapazitäten von 128 und 256 Gigabyte an. Die SanDisk Extreme Pro SDXC UHS-I-Speicherkarten sind temperaturresistent, wasserfest, stoßfest und röntgenstrahlenundurchlässig.

  • Bild Die SanDisk Extreme Pro CFast 2.0 mit 128 Gigabyte erreicht eine maximale Lesegeschwindigkeit von 515 MB/s. [Foto: SanDisk]

    Die SanDisk Extreme Pro CFast 2.0 mit 128 Gigabyte erreicht eine maximale Lesegeschwindigkeit von 515 MB/s. [Foto: SanDisk]

  • Bild Der CFast 2.0-Standard, wie hier in der SanDisk Extreme Pro 128 Gigabyte, wird mittlerweile von vielen Herstellern wie Canon, Hasselblad, PhaseOne und Leica anerkannt. [Foto: SanDisk]

    Der CFast 2.0-Standard, wie hier in der SanDisk Extreme Pro 128 Gigabyte, wird mittlerweile von vielen Herstellern wie Canon, Hasselblad, PhaseOne und Leica anerkannt. [Foto: SanDisk]

  • Bild Die SanDisk Extreme Pro CFast 2.0-Karten gibt es auch mit 64 Gigabyte. [Foto: SanDisk]

    Die SanDisk Extreme Pro CFast 2.0-Karten gibt es auch mit 64 Gigabyte. [Foto: SanDisk]

Auch mit der CFast-Technologie geht SanDisk in die nächste Runde. Die designierte Nachfolgerin der CompactFlash-Technologie erreicht mit den neuen SanDisk Extreme Pro CFast 2.0 Karten Auslesegeschwindigkeiten von bis zu 440 MByte pro Sekunde und Datenübertragungsraten von bis zu 515 MByte pro Sekunde. Das beschleunigt vor allem den Workflow, und die Wartezeiten beim Herunterladen, zum Beispiel von 4K-Videoaufnahmen, verkürzen sich signifikant. CFast 2.0-Karten arbeiten nicht wie CompactFlash-Karten mit IDE, sondern nutzen Serial ATA. Dafür, dass CFast als eigener Standard und Nachfolger der zu langsam gewordenen CF-Karten schon seit 2009 in den Startlöchern steht, hat es ziemlich lange gedauert, bis entsprechende Karten überhaupt angeboten und auch nachgefragt werden. Mittlerweile haben sich immerhin renommierte Firmen wie Canon, Hasselblad, PhaseOne und Leica zu dem Format bekannt. Die CFast 2.0-Karten mit derzeit 128 und 64 GByte werden ab Oktober 2014 im ausgewählten Fachhandel verfügbar sein. Genaue Preisangaben hat SanDisk noch nicht gemacht.

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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.