Neue Designklasse

Samsung bringt Kompaktkameras ST6500, ST30, ST95, ST90 und ST65

2011-01-23 Wie letztes Jahr ist Samsung kurz nach dem Neuheitenregen zur CES in Las Vegas für weitere Neuvorstellungen gut. Dieses Mal wird die ST-Serie erweitert. Die neuen Modelle ST6500, ST30, ST95, ST90 und ST65 setzen hauptsächlich auf kompakte Maße und schickes Design. Die Lifestyle-Kameras werden in einer Vielzahl von Farben angeboten. Die 10-Megapixel-Kamera ST30 mit optischem Dreifachzoom ist dabei sogar kleiner als eine EC-Karte. 16 Megapixel und optisches Fünffachzoom bietet die ST6500. Sie will mit ihren geschwungenen Linien überzeugen. Das Trio aus ST95, ST90 und ST65 wartet mit 16 bzw. 14 Megapixeln, optischem Fünffachzoom und Touchscreen-Bedienung à la Smartphone auf.  (Daniela Schmid)

Samsung ST6500 [Foto: Samsung]
Samsung ST30 [Foto: Samsung]
Samsung ST95 [Foto: Samsung]
Samsung ST90 [Foto: Samsung]

Mit der ST6500 setzt Samsung auf Ästhetik. Geschwungene, sanft fließende Formen sollen diese Kamera attraktiv für Design-Fans machen. Auf der Technikseite bietet sie einen 16,1-Megapixel-CCD-Sensor. Das optische Fünffachzoom deckt eine Brennweite von 26 bis 130 mm ab. Für stabile Bilder sorgt Samsungs Dual IS, eine Kombination aus optischer und digitaler Bildstabilisierung. Das 3 Zoll große LC-Display ist komplett als Touchscreen ausgelegt und arbeitet mit Samsungs Smart Touch 3.0. Damit soll die Bedienung intuitiv und leicht von der Hand gehen, wie bei einem Smartphone. Die Bildeinstellungen erfolgen über die Smart-Auto-Funktion komplett automatisch. Magic-Frame-Effekte wie bunte Rahmen oder witzige Szenerien sollen zusammen mit der Funktion Smart Filter 2.0 kreatives Gestalten ermöglichen. Zu Smart Filter gehören beispielsweise ein Fischaugen- oder Miniatureffekt oder spezielle Farbnuancen. Die Samsung ST6500 ist ab April 2011 für 200 EUR in den Farben Schwarz, Silber, Pink, Indigoblau und Rot erhältlich.

Die ST30 fällt durch ihre Größe – oder besser gesagt "Kleine" – auf. Mit 82 x 51,9 x 16,9 mm erreicht sie gerade einmal Scheckkartenformat. Durch die Farben Pink, Lila und Lime, die neben klassischem Schwarz und Silber erhältlich sind, fällt die Kamera als Lifestyle-Objekt auf. Zu den inneren Werten gehören ein 10-Megapixel-CCD-Sensor, ein optisches Dreifachzoom von 28 bis 84 mm und digitale Bildstabilisation. Besonderen Wert hat Samsung auf die Porträt-Funktion gelegt: Gesichtserkennung, Blinzelerkennung und Rote-Augen-Retusche sind Standard. Dazu kommt die Korrektur kleiner optischer Makel wie Augenringe oder eine unausgewogene Gesichtstönung. Dank Smart Auto übernimmt die Kamera generell alle Bildeinstellungen. Der Winzling soll 90 EUR kosten und ist ab März 2011 im Handel erhältlich.

Komplettiert wird der Neuvorstellungsreigen der ST-Klasse durch die drei Modelle ST95, ST90 und ST65. Auch sie achten auf ein schlankes Äußeres. Die ST90 ist nur 16,5 mm dick, die beiden anderen kommen auf 17 mm. In Sachen Auflösung hat die ST95 mit 16 Megapixeln die Nase vorn, die anderen beiden liefern 14 Megapixel. Das optische Fünffachzoom deckt eine Brennweite von 26 bis 130 mm ab, die ST65 beginnt bei 27 mm. HD-Videos mit 720p liefern alle Modelle, die ST95 zeichnet allerdings in H.264 auf, was laut Samsung gegenüber Motion-JPEG eine um zwei bis vier Mal längere Aufnahmekapazität ermöglicht. Smart Auto und Smart Filter gehören ebenso zur Ausstattung wie die Smart-Album-Funktion. Die Bilder werden automatisch datiert und können bei ST95 und ST90 sogar via Gesichtswiedererkennung zugeordnet werden. Die Displaygröße variiert zwischen 3 Zoll bei der ST95 und 2,7 Zoll bei den anderen beiden Modellen. Das Smart-Touch-3.0-Prinzip kommt überall zum Tragen, d. h. alle drei werden per Touchscreen bedient. Die ST95 soll in den Farben Schwarz, Silber, Pink, Violett und Indigoblau erhältlich sein und 180 EUR kosten. Die ST90 ist 30 EUR günstiger. Es gibt sie in Silber, Indigoblau und Violett. Sie ST65 ist in den Farben Silber, Indigoblau, Smaragdblau und Tomatenrot für 130 EUR im Handel erhältlich. Alle drei Modelle sind ab März 2011 verfügbar.

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Daniela Schmid

Daniela Schmidhat in Augsburg Sprachen studiert, bevor sie nach einem halben Jahr in einer PR-Agentur für IT-Firmen in die Verlagsbranche wechselte. Ab 2004 war sie als festangestellte Redakteurin für die Magazine Computerfoto und digifoto zuständig. Während eines dreijährigen Auslandsaufenthaltes in der Nähe von New York berichtete sie als freie Autorin für digitalkamera.de von der PMA, CES und der PhotoPlus Expo aus Las Vegas und New York und übernahm die Zuständigkeit für die Rubrik Zubehör. Seit 2009 testet sie auch regelmäßig Kameras.