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Rollei d41 com: Rolleis Einstieg in die 4 Megapixel-Klasse

2001-11-13 Rolleis 4 Megapixel-Derivat: Aus der 3,34 Megapixel-Kamera d33 com wird die 4 Megapixel-Kamera d41 com; eine 3-fach-Zoom-Kamera mit zeitgemäßer Auflösung. Die neue Rollei d41 com soll ab Ende November die Digitalkamera-Produktpalette von Rollei nach oben ergänzen.  (Yvan Boeres)

   Rollei d41 com [Foto: Rollei]
 
Dabei müssen die Entwicklungskosten für die d41 com gering gewesen sein. Denn wie schon Jenoptik aus der JD 3300 z3 die JD 4100 z3 gemacht hat, so hat auch Rollei praktisch der d33 com den CCD-Sensor entnommen und durch einen höherauflösenden CCD-Chip ersetzt. Der Vergleich zur Jenoptik ist dabei nicht zufällig, denn die JD 3300 z3/d33 com und die JD 4100 z3/d41 com haben den gleichen "Stammbaum". Es handelt sich dabei nämlich um Varianten der Skanhex SX 330Z. Der einzige Unterschied zwischen all diesen Kameras ist der eingesetzte Bildwandler (je nach Kamera ein 3,34 Megapixel- oder 4 Megapixel-CCD) und – bei Rollei – das als D-Apogon bezeichnete Objektiv. Ansonsten sind die technischen Daten weitgehend die gleichen. So ist die Rollei d41 com eine 4,1 Megapixel-Kamera (nutzbare Höchstauflösung: 2.272 x 1.704 Bildpunkte) mit optischem 3-fach-Zoom (entspr. 38 bis 114 mm/F3,4-3,6 bei Kleinbild), mittelgroßem LCD-Farbbildschirm (1,8"), Autofokus (Mindestabstand in Makro-Position: 8 cm), programmgesteuerter Belichtung (Verschlusszeitenbereich: 1/500 bis 2 Sek.) und CompactFlash-Speicherkarten-Steckplatz (Typ I).

Aufgezeichnet wird ausschließlich im JPEG-Format; die Daten gelangen über die USB-Schnittstelle zum Computer (PC oder Mac). Weitere Funktionen bzw. Ausstattungsmerkmale besitzt die Rollei d41 com in Form eines zusätzlichen Digitalzooms (2-fach), eines einstellbaren Weißabgleiches (automatisch plus zwei Voreinstellungen), einer Serienbildfunktion, eines integrierten Multifunktions-Behelfs-Blitzes (automatisch, erzwungen, aus, Rote-Augen-Korrektur), eines Videoausganges (PAL/NTSC) sowie der Stromversorgung über 4 Mignon-Zellen (serienmäßig Einwegbatterien; Akkus als Option). Für die Rollei d41 com, die ab Ende November/Anfang Dezember im Handel erhältlich sein müsste, verlangt Rollei rund 1.500 DM (Listenpreis). Das sind ein paar hundert Mark mehr als für die baugleiche Jenoptik JD 4100 z3; es bleibt schlussendlich dem Käufer überlassen, ob diesem der Mehrpreis für eine andere Gehäusefarbe, einen renommierteren Markennamen und für das "D-Apogon" gerechtfertigt erscheint.

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