Das Gesetz der Serie

Ricoh lässt Caplio R40 auf Caplio R4 folgen

2006-05-22 Dem Gesetz der Serie folgend, ist heute das Kompaktdigitalkameramodell Caplio R40 in einer Spontanaktion von Ricoh angekündigt worden. Denn so wie die Caplio R30 die "abgespeckte" Version der Caplio R3 darstellt, war es mehr als klar, dass auf die Markteinführung der Caplio R4 (die 6-Megapixel-Version der Caplio R3) irgendwann einmal die Vorstellung einer Caplio R40 erfolgen würde. Nun ist es soweit, und die Caplio R40 entpuppt sich – wie nicht anders zu erwarten – sozusagen als Light-Version der Caplio R4. Also wieder einmal zoomschwächer und ohne eingebauten Bildstabilisator.  (Yvan Boeres)

Ricoh Caplio R40 [Foto: Ricoh]

Um es einfacher zu erklären, kann man die neue Ricoh Caplio R40 auch schlicht als 6-Megapixel-Version der Caplio R30 bezeichnen. So besitzt auch die R40 ein 5,7-fach-Zoom (optisch) mit einem Brennweitenbereich von umgerechnet 28 bis 160 Millimetern und einer Lichtstärke von F3,3 bis F4,8; ein Schwenksystem bzw. "parkende" Linsen sorgen weiterhin dafür, dass das Objektiv beim Ausschalten der Kamera komplett in das nur 2,6 cm tiefe Gehäuse einfährt. Zu den weiteren Gemeinsamkeiten zählen unter anderem noch eine Zoom-Makro-Funktion, ein Mehrpunkt-Autofokus mit Messfeldvorwahl und 1-cm-Nahgrenze im Makro-Modus, eine Entzerrungsfunktion, die "Smooth Image Engine" (Ricoh-eigener Signalverarbeitungsprozessor), ein 2,5"-Farb-LCD, ein Lithiumionenakku vom gleichen Typ (DB-60) und die schnellen Reaktionszeiten. Einzelheiten dazu finden unsere Leser sowohl im detaillierten digitalkamera.de-Datenblatt zur Ricoh Caplio R40 als auch in der Beschreibung des Muttermodells Caplio R3, die in der digitalkamera.de-Meldung vom 14.09.2005 (siehe weiterführende Links) erfolgte. Abgesehen von den Objektivdaten und der Erwähnung des – bei der R40 nicht vorhandenen – CCD-Shift-Bildstabilisators treffen praktisch alle Angaben auch auf die R40 zu.

Wie die R30 kompensiert die R40 den fehlenden Bildstabilisator zum Teil durch einen ausgedehnten Lichtempfindlichkeitsstufenbereich (entspr. ISO 64-800). Gleich geblieben ist auch die Größe des LC-Bildschirms (2,5"), wobei aber die R40 über einen LCD letzter Generation mit höherer Auflösung (mit 153.000 Pixeln löst der Monitor der R40 gleich hoch auf wie der LCD der R4) verfügt. Entgegen dem, was wir damals in der Meldung geschrieben haben, ist der interne Speicher der R30 nicht größer als bei der R3. Bei der neuen R40 hat sich in dieser Hinsicht auch nichts getan, und die Speicherkapazität liegt weiterhin bei 26 MByte. Erweitert werden kann der Speicher nach wie vor durch SD/MMC-Karten; bei der Stromversorgung gibt es auch keine Änderung, und der Lithiumionenakku DB-60 darf also bei der R40 erneut zum Einsatz kommen. Keine Sorge braucht man sich übrigens – trotz der höheren Auflösung – um den Stromverbrauch und die Reaktionszeiten der Kamera zu machen: Die R40 hat nichts an Geschwindigkeit verloren (Einschaltzeit von 1,1 s, Auslöseverzögerung inkl. AF von 0,09 s, Auslöseverzögerung exkl. AF von 0,007 s) und schafft mit einer Akkuladung um die 350 Aufnahmen (gemäß CIPA-Standardtestverfahren). Am erfreulichsten für den Konsumenten dürfte allerdings die Tatsache sein, dass sogar der Markteinführungspreis von der R30 mit übernommen wurde. So muss man im Juni 2006 für die auflösungsstärkere Caplio R40 genauso viel bezahlen wie im Januar 2006 für die Caplio R30 (nämlich rund 300 EUR); den Rest regelt schon der Markt.

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