Jetzt mit 20 Zentimeter mehr Fallhöhe

Ricoh WG-5 GPS löst WG-4 und WG-4 GPS ab

2015-02-11 Mit der WG-5 GPS präsentiert Ricoh das Nachfolgemodell der beiden robusten Outdoorkameras WG-4 und WG-4 GPS. Ein Modell ohne GPS gibt es nicht mehr, dafür sinkt der Preis der WG-5 GPS auf das Niveau der WG-4 ohne GPS. Im Wesentlichen aber bleibt alles beim Alten: F2-4,9 25-100mm-Zoom, mechanischer Bildstabilisator mittels beweglichem CMOS-Sensor (16 Megapixel Auflösung), 1080p30-Videofunktion und Drei-Zoll-Bildschirm. Wie Wasserdichtigkeit bleibt auf bei 14 Metern, immerhin verträgt die neue WG-5 GPS nun Stürze aus bis zu 2,2 Metern Fallhöhe – 20 Zentimeter mehr als noch die WG-4.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Ricoh WG-5 GPS ist bis 14 Meter Tiefe wasserdicht, bis 100 Kilogramm Belastung druckfest, staubdicht, bis -10 Grad Celsius frostsicher und kann aus bis zu 2,2 Meter Höhe fallen gelassen werden, ohne kaputt zu gehen. [Foto: Ricoh]

    Die Ricoh WG-5 GPS ist bis 14 Meter Tiefe wasserdicht, bis 100 Kilogramm Belastung druckfest, staubdicht, bis -10 Grad Celsius frostsicher und kann aus bis zu 2,2 Meter Höhe fallen gelassen werden, ohne kaputt zu gehen. [Foto: Ricoh]

Mit F2,0 bei einer Anfangsbrennweite von 25 Millimeter (Kleinbildäquivalent) ist das optische Vierfachzoom der Ricoh WG-5 GPS besonders im Weitwinkel lichtstark. Das Zoom ist innenliegend und kommt ohne nach außen bewegliche Teile aus. In Telestellung von 100 Millimeter fällt die Lichtstärke jedoch auf F4,9 ab. Insbesondere hier hilft der zur Bildstabilisierung beweglich gelagerte Sensor, um Verwackelungen zu vermeiden. Der 1/2,3"-BSI-CMOS-Chip löst 16 Megapixel auf, Videos lassen sich in Full-HD-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, bei HD (720p) sind auch 60 oder sogar 120 Bilder pro Sekunde möglich.

Das Objektiv erlaubt mit seinem minimalen Aufnahmeabstand von nur einem Zentimeter auch Makroaufnahmen, der mitgelieferte Makroring soll für die Einhaltung des Mindestabstands sorgen. Sechs rund um das Objektiv angeordnete LEDs können zudem das Motiv ausleuchten, aber auch ein echter Blitz ist verbaut. Die LEDs dienen alternativ aber auch als Indikatoren für Selbstporträts und signalisieren etwa die Zahl der erkannten Gesichter, oder ob man die Kamera mehr nach links, rechts, oben oder unten neigen muss, denn der rückwärtige Drei-Zoll-Bildschirm ist fest verbaut. Er bietet ein Seitenverhältnis von 16:9 (der Sensor hat 4:3) und besitzt einen großen Einblickwinkel sowie eine Anti-Reflex-Beschichtung. Zur Aufnahme stehen 20 verschiedene Programme bereit, die von zwölf digitalen Filtern ergänzt werden. Auch ein Action-Cam-Modus gehört dazu. Entsprechendes Montagezubehör für die für eine Actioncam mit 236 Gramm viel zu schwere WG-5 GPS hat Ricoh ebenfalls im Angebot.

  • Bild Mit F2,0 ist das Vierfachzoom der Ricoh WG-5 GPS besonders im Weitwinkel von 25 Millimeter lichtstark. Insbesondere bei F4,9 bei 100 Millimeter Tele hilft der gegen Verwackelungen beweglich gelagerte 16-Megapixel-Sensor. [Foto: Ricoh]

    Mit F2,0 ist das Vierfachzoom der Ricoh WG-5 GPS besonders im Weitwinkel von 25 Millimeter lichtstark. Insbesondere bei F4,9 bei 100 Millimeter Tele hilft der gegen Verwackelungen beweglich gelagerte 16-Megapixel-Sensor. [Foto: Ricoh]

Die Ricoh WG-5 GPS zeichnet sich aber in erster Linie durch ihr robustes Gehäuse aus. Sie ist bis 14 Meter Tiefe wasserdicht, bis 100 Kilogramm Belastung druckfest, staubdicht, bis -10 Grad Celsius frostsicher und kann aus bis zu 2,2 Meter Höhe fallen gelassen werden, ohne kaputt zu gehen. Als Outdoorkamera verfügt sie außerdem über ein integriertes GPS, womit nicht nur das Geotagging der Aufnahmen möglich ist, sondern auch das Aufzeichnen der Route (Logger-Funktion). Ein elektronischer Kompass zur Aufzeichnung der Fotorichtung ist ebenso verbaut wie ein Barometer zur Höhen- beziehungsweise Tauchtiefenmessung. Ab März 2015 soll die Ricoh WG-5 GPS zu einem Preis von knapp 300 Euro in den Farben Orange sowie Gun-Metallic (man könnte auch einfach Silber dazu sagen) erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.