Bildbearbeitungs-Software

Radiant Photo verspricht strahlende Bilder im Handumdrehen

2022-08-04 Radiant Imaging Labs ist ein neuer Mitspieler, der mit seiner Bildbearbeitungssoftware Radiant Photo um die Gunst der Fotografen buhlt. Entwickelt wurde die Software "von Fotografen für Fotografen" und verspricht hohe Präzision, leichte Bedienung dank künstlicher Intelligenz und natürlich herausragende Bildqualität. Dabei kommt Radiant Photo ohne Abonnement und Cloud-Anbindung aus.  (Harm-Diercks Gronewold)

  • Bild Das leicht unterbelichtete Sonnenuntergangsfoto ist zwar nett, es fehlt aber das gewisse etwas. [Foto: Radiant Image Labs]

    Das leicht unterbelichtete Sonnenuntergangsfoto ist zwar nett, es fehlt aber das gewisse etwas. [Foto: Radiant Image Labs]

  • Bild Nach der Bearbeitung mit Radiant Photo sieht das Ganze schon anders und vor allem differenzierter aus. [Foto: Radiant Image Labs]

    Nach der Bearbeitung mit Radiant Photo sieht das Ganze schon anders und vor allem differenzierter aus. [Foto: Radiant Image Labs]

Gegründet wurde Radiant Imaging Labs von Fotografen, für die Fotografie nicht nur ein Hobby oder Beruf ist, sondern ein echtes Herzensthema. Radiant Photo setzt dabei auf künstliche Intelligenz und nutzt die Technologie Perfectly Clear von EyeQ Imaging und weitere Technologien von Foto Nation.

Radiant Photo verspricht eine leichte Bedienung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Der Twist dabei ist aber, dass der Fotograf zu jeder Zeit die volle Kontrolle über die Einstellungen behält. Erkennt die künstliche Intelligenz eine Szene nicht richtig oder passt die richtig erkannte Szene nicht in das Konzept des Fotografen, so kann sie kurzerhand gewechselt werden.

Auch wenn der Fotograf nach dem Quick Edit das Bild schon speichern kann, stehen noch weitere Werkzeuge zur Verfügung. Dazu gehören Belichtungskorrekturen basierend auf erkannten Gesichtern sowie pixelbasierte Tonwertkontrolle, aber auch "Super Contrast", der Mikrokontraste verändert, um die Tiefenwirkung der Aufnahme zu verbessern.

Einer der großen Punkte ist die natürliche Wiedergabe von Farben. Auch hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel, um natürliche Farben zu gewährleisten, auch wenn Tonwerte stark verschoben wurden.

  • Bild Vor dem Einsatz hat das Porträt einige Bereiche, in denen es etwas knackiger sein könnte. [Foto: Radiant Image Labs]

    Vor dem Einsatz hat das Porträt einige Bereiche, in denen es etwas knackiger sein könnte. [Foto: Radiant Image Labs]

  • Bild Nach Einsatz der Porträt-Tools ist die Haut etwas weicher, die Belichtung wurde angepasst und das Gesicht etwas in den Kontouren verändert. [Foto: Radiant Image Labs]

    Nach Einsatz der Porträt-Tools ist die Haut etwas weicher, die Belichtung wurde angepasst und das Gesicht etwas in den Kontouren verändert. [Foto: Radiant Image Labs]

Zu den weiteren Werkzeugen gehören eines für natürliche Gesichtsformung, ein Glanzentferner und vieles mehr. Zudem stehen "Smart Presets" als Vorlagen bereit, die dem Bild auf Knopfdruck einen neuen Look geben. Diese Vorlagen, und da legt Radiant Image Labs besonderen Wert drauf, wurden von Fotografen erstellt. Vorlagen lassen sich zudem selbst erstellen und auch importieren. Ein leistungsstarker Entrauscher soll Bilder vom lästigen Rauschen befreien und gleichzeitig feine Details erhalten.

Radiant Photo ist als Plugin und als Stand-Alone-Software ab dem 15. September 2022 sowohl für Apple Mac (nativ M1) als auch Windows erhältlich. Radiant Photo Stand-Alone inklusive des Plugins wird knapp 160 Euro kosten. Die Software sowie das Plugin sind einzeln für je etwa 130 Euro zu haben.

Zusätzlich dazu wird es ein Radiant Photo+ Service geben. Dieser beinhaltet unter anderem einen 15 Euro Store Credit im Monat, um neue Vorlagen zu erwerben. Radiant Photo+ kostet 50 Euro pro Jahr, wenn das erste kostenlose Jahr abgelaufen ist. Alle gekauften Vorlagen verbleiben auch nach Beendigung der Radiant Photo+ Buchungsdauer im Besitz des Käufers.

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Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 51, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.