Für junges Publikum

Pentax Optio E80, P80 und WS80 setzen auf Design und Preis

2009-08-06 Mit drei neuen Digitalkameras spricht Pentax vor allem Designbewusste und junge Leute an, die auch auf den Preis achten. Die 3fach-Zoomkamera E80 mit 10 Megapixeln bietet mit einem Preis von 120 EUR einen günstigen Einstieg, während die P80 mit einer anspruchsvolleren Ausstattung, wie 12 Megapixeln und 28mm-Weitwinkel-4fach-Zoom, daher kommt. Ihr edles Design wird durch das flache und abgerundete Gehäuse mit glänzender Beschichtung in Schwarz, Weiß oder Mintgrün bestimmt. Die 260 EUR teure WS80 schließlich ist besonders poppig (z. B. in Schwarz-Orange oder Weiß-Purpur) und mit einem wasserdichten Gehäuse besonders robust.  (Benjamin Kirchheim)

   Pentax Optio WS80 [Foto: Pentax]
   Pentax Optio E80 [Foto: Pentax]
   Pentax Optio P80 [Foto: Pentax]
Die Optio WS80 ist die kleine Schwester der kürzlich vorgestellten W80 und soll vor allem junges Publikum ansprechen. Die Fun-Kamera ist bis zu zwei Stunden Dauer bis zu 1,5 m Tiefe wasserdicht, auch Staub kann dank der speziellen Dichtungen nicht eindringen. Sie entspricht dem japanischen Industrie-Standard (JIS) Klasse 8 bei der Wasserdichtigkeit und Klasse 6 bei der Sand- und Staubdichtigkeit. Die ideale Beachkamera also. Sie bietet ein innen liegendes optisches 5fach-Zoom von umgerechnet 35-175 mm Brennweite und nimmt Fotos mit 10 Megapixeln Auflösung auf. Dabei erkennt sie in nur 0,03 s bis zu 32 Gesichter und unterscheidet auch, ob die Personen lächeln oder nicht und ob sie die Augen geschlossen haben. Der rückseitige Bildschirm ist 2,7" (6,9 cm) groß und löst 230.000 Bildpunkte auf. Er ist mit einer speziellen Anti-Reflex-Beschichtung ausgestattet, die das Monitorbild noch heller machen soll. Mit einer Gehäusetiefe von nur 22 mm und einem Gewicht von 125 g eignet sie sich bestens für die Hosentasche. 21 Aufnahmeprogramme sollen für gelungene Fotos sorgen, Videos nimmt die Pentax Optio WS80 in HD-Qualität mit 1.280 x 720 Pixeln bei 30 Bildern/s auf. Dabei bleiben auf Wunsch Autofokus und optischer Zoom aktiv, die Bildstabilisierung erfolgt digital. Im September 2009 soll die WS80 in den Farbkombinationen Gelb-Grün, Schwarz-Orange, Weiß-Schwarz und Weiß-Purpur für rund 260 EUR auf den Markt kommen.

Mit 120 EUR am anderen Ende der Preisscala steht die Pentax Optio E80. Sie ist Nachfolgerin der Einsteigerkamera E70 und bietet ihr gegenüber zwei Neuerungen: Zum einen die Motivprogramme Naturhautton sowie Kerzenlicht und zum anderen eine Multi-Burst-Serienbildfunktion, die 16 Bilder in VGA-Auflösung aufnimmt. Die restliche Ausstattung ist schnell aufgezählt: 10 Megapixel Auflösung, optisches 3fach-Zoom von umgerechnet 32-96 mm, digitale Bildstabilisierung "Pixel Track", 2,7"- (6,9 cm) TFT-Bildschirm mit 112.000 Bildpunkten Auflösung, Gesichtserkennung für zehn Gesichter, VGA-Videoaufzeichnung sowie zahlreiche Motivprogramme. Die Stromversorgung erfolgt mit überall erhältlichen AA-Batterien (Mignon), aber auch entsprechende Akkus können verwendet werden. Die E80 kommt ebenfalls im September 2009 auf den Markt und wird in Schwarz und Silber erhältlich sein.

Die Pentax Optio P80 hat ein besonders edles Design in einem abgerundeten Metallgehäuse in den Farben Schwarz, Weiß oder Mintgrün. Mit 230 EUR liegt der Nachfolger der P70 preislich zwischen den anderen beiden Neuvorstellungen. Sie bietet 12 Megapixel Auflösung und ein optisches 4fach-Zoom von umgerechnet 28-110 mm Brennweite. Auch bei ihr wird das Bild nur digital stabilisiert. 24 Motivprogramme sorgen für die Bildaufnahme, der 2,7"- (6,9 cm) Bildschirm für die Bildkontrolle vor und nach der Aufnahme. Einzige Neuerung gegenüber der Vorgängerin ist die Videofunktion, die nun in HD-Auflösung bei 1.280 x 720 Pixeln bei 30 Bildern/s aufzeichnet. Wie die WS80 erkennt sie bis zu 32 Gesichter sowie Lächeln und Blinzeln. Auch die P80 kommt im September 2009 in den Handel.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.