Zwei Kompakte zum neuen Jahr

Pentax Optio E70 und Pentax Optio P70 vorgestellt

2009-01-06 Kurz vor dem Start der CES in Las Vegas (8. – 11. Januar 2009) stellt Pentax zwei neue Kompaktkameras vor, die ab Februar erhältlich sein sollen. Die Optio E70 richtet sich dabei mit 10 Megapixeln Auflösung und 3-fach-Zoomobjektiv bei einem Preis von 130 EUR eher an Einsteiger und setzt die bekannte E-Serie fort, während die Optio P70 eine neue Reihe begründet, die als Mittelklasse-Kamera an die Optio S Designserie anknüpft. Sie bietet zu einem Preis von rund 200 EUR eine deutlich bessere Ausstattung wie 12 Megapixel Auflösung und ein 28-110mm-Objektiv in einem 22 mm flachen Gehäuse.  (Benjamin Kirchheim)

Pentax Optio E70 [Foto:Pentax] Beide Kameras zeichnen sich durch eine neue Art der elektronischen Bildstabilisierung aus, die Pentax "Pixel Track" getauft hat. Ähnlich wie die Samsung-ASR-Bildstabilisierung werden in schneller Folge zwei Aufnahmen angefertigt und miteinander verrechnet.

Ansonsten stellt die E70 eine leichte Weiterentwicklung der E60 dar. Verbessert wurden die nun größeren Bedientasten, während die Gesichtserkennung jetzt 32 statt zehn Gesichter erfassen kann und um eine Lächelerkennung erweitert wurde. Die restlichen technischen Daten sind wenig spektakulär: 10 Megapixel Auflösung, 3-fach-Zoomobjektiv von entsprechend 35-105 mm Brennweite, ein 2,4"-TFT-Monitor mit 112.000 Bildpunkten Auflösung, Vollautomatik und Motivprogramme, Videofunktion sowie eine Lichtempfindlichkeit von ISO 64-6.400. Bei der Farbe hat der Käufer die Wahl zwischen Silber und Schwarz, bei der Stromversorgung zwischen AA-Mignonbatterien oder Akkus und bei den Speicherkarten zwischen SD- und SDHC-Karten.

Mit der Optio P70 richtet sich Pentax an Käufer, die etwas mehr Wert auf Ausstattung und Design (Metallgehäuse wahlweise in den Farben Silber, Schwarz, Weiß, Blau und Rot) legen und dabei bereit sind, auch etwas mehr Geld auszugeben. Mit Pentax Optio P70 [Foto:Pentax] einem speziellen Hochformatauslöser sollen darüber hinaus Umsteiger der Handy-Fotografie angesprochen werden, die dadurch wie gewohnt sollen auslösen können.

Weiter entwickelt wurde das patentierte Sliding-Lens-System, das beim Einfahren des Objektivs Teile der Linsenkonstruktion seitlich aus dem Strahlengang schwenkt, um so eine flachere Bauweise zu ermöglichen. Vorreiter dieses Systems war einst (im Jahre 2003) die legendäre Pentax Optio S, die damals kleinste Kompaktkamera am Markt. Die P70 als Ur-Ur-Ur-Enkel ist allerdings weniger kompakt, dafür ist das nun 4-fache Zoomobjektiv im Weitwinkelbereich auf umgerechnet 28 mm gespreizt und reicht bei Tele bis 110 mm, der Bildschirm ist stolze 2,7" groß. Die Stromversorgung erfolgt über den neuen D-LI88 Lithium-Ionen-Akku, während als Speicherkarten die verbreiteten SD-Karten zum Einsatz kommen können – auch SDHC-Karten nimmt die P70 auf. Wie es sich für eine moderne Digitalkamera gehört, bietet sie neben zahlreichen Motivprogrammen auch eine Gesichtserkennung für bis zu 32 Gesichter samt Lächel- und Blinzelerkennung. Darüber hinaus lassen sich auch Panoramen aufzeichnen oder der Weitwinkel mittels zweier zusammengesetzter Hochformataufnahmen digital erweitern. Erweiterbar ist ebenfalls der Empfindlichkeitsbereich: Normalerweise reicht er von ISO 64-800, bei aktivierter digitaler Bildstabilisierung – ob sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt – jedoch bis ISO 6.400.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.