Sachsen-Duo

Pentacon stellt Praktica DCZ 2.1 und DCZ 3.3 vor

2001-11-29 Eine 2,1 Megapixel-Kamera und eine 3,3 Megapixel-Kamera stellt die Dresdner Firma Pentacon mit der Praktica DCZ 2.1 und der Praktica DCZ 3.3 vor. Dabei hat die DCZ 3.3 einen wohlbekannten japanischen Cousin.  (Yvan Boeres)

   Praktica DCZ 2.1 [Foto: Pentacon]
 
Praktica DCZ 3.3 [Foto: Pentacon]
  
Die Praktica DCZ 2.1 fällt in der Masse der aktuellen 2 Megapixel-Kameras zum Einsteigerpreis kaum auf. Wie andere Kameras der 600 DM-Preisklasse verfügt sie über ein Festbrennweitenobjektiv (entspr. 38 mm bei Kleinbild) mit Autofokus-Scharfeinstellung. Ihr internen 8 MByte-Flashspeicher kann über optional erhältliche CompactFlash-I-Wechselspeicherkarten erweitert werden, zur Übertragung der Bilder auf den PC dient eine USB-Schnittstelle. Ein 2-faches Digitalzoom, eine Makro-Nahgrenze von 20 cm, eine nutzbare Höchstauflösung von 1.600 x 1.200 Bildpunkten, eine Belichtungs- und Weißabgleichautomatik, ein 1,8"-LCD-Farbbildschirm, ein Selbstauslöser und ein eingebauter Multifunktionsblitz runden die Ausstattungsliste der Kamera ab.

Die Praktica DCZ 3.3 fällt hingegen sofort auf, liefert eine Menge Kamera fürs Geld in der attraktiven 3,3-Megapixel-Klasse. Sie hat frappierende Ähnlichkeiten mit der Minolta S304, die in zahlreichen Tests bereits sehr gut abgeschnitten hat und mit einem exzellenten Preis-/Leistungsverhältnis glänzt. Eigentlich könnte man sogar sagen, dass die DCZ 3.3 und die S304 baugleich sind, wären da nicht drei kleine Unterschiede: Im Vergleich zur S304 kann man bei der DCZ 3.3 den Autofokus-Punkt nicht frei bewegen, eine Steuerung der Farbsättigung im Kameramenü ist auch nicht möglich und die Praktica bekommt eine kleinere Speicherkarte (8 statt 16 MB) mit auf den Weg. Wer damit leben kann, spart etwas mehr als 400 DM, da die Praktica DCZ 3.3 mit rund 1.200 DM angesetzt ist, während der Preis der Minolta S304 rund 1.660 DM beträgt. Bei beiden Kameras bekommt man für das Geld eine ganze Menge Funktionen bzw. Ausstattungsmerkmale und eine sehr gute Bildqualität. Hervorzuheben sind der optische 4-fach-Zoom (entspr. 35-140 mm/F3,0-3,6 bei Kleinbild), die Makro-Nahgrenze von 16 cm, die zahlreichen Belichtungssteuerungsmöglichkeiten (Programmautomatik, Zeitenautomatik, manuelle Belichtungssteuerung, manuelle Belichtungskorrektur, automatische Belichtungsreihen, Motivprogramme), die Blitz-Langzeitsynchronisationsfunktion, die Mehrfeld-Belichtungsmessung, die Spot-Belichtungsmessung, die Videoaufnahmefunktion mit Ton, die mitgelieferte Infrarotfernbedienung, die variable Lichtempfindlichkeitseinstellung von ISO 100 bis 800 sowie die Unterstützung von Epsons Print Image Matching-Technologie.

Sowohl die Praktica DCZ 2.1 als auch die Praktica DCZ 3.3 sind ab sofort lieferbar. Beide Kameras werden mit MGIs Bildverarbeitungssoftware MGI PhotoSuite III geliefert. Weitere Daten zum Sachsen-Duo gibt es in unseren entsprechenden digitalkamera.de-Datenblättern, die zum Abruf bereit stehen.

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