"Intelligente" Einstiegsmodelle

Panasonic Februarkollektion: Lumix DMC-LS85, FS6, FS7 und FS15

2009-01-16 Schicke Lifestyle-Digitalkameras für Einsteiger zu erschwinglichen Preisen von 140 bis 230 EUR bringt Panasonic im Februar 2009 auf den Markt. Bei den vier Lumix-Modellen DMC-LS85, DMC-FS6, DMC FS7 und DMC FS15 setzt Panasonic auf die bewährte intelligente Automatik "iA", mit deren Hilfe der Benutzer praktisch nur noch den Auslöser betätigen muss – das passende Aufnahmeprogramm, den Bildstabilisatormodus, die Empfindlichkeitseinstellung und eine Gegenlichtkorrektur nimmt die Kamera den Aufnahmeanforderungen entsprechend vor.  (Benjamin Kirchheim)

Panasonic Lumix DMC-LS85 [Foto: Panasonic]
Panasonic Lumix DMC-FS6 [Foto: Panasonic]
Panasonic Lumix DMC-FS7 [Foto: Panasonic]
Panasonic Lumix DMC-FS15 [Foto: Panasonic]
Mit einem Preis von rund 140 EUR stellt die DMC-LS85 das günstigste Einstiegsmodell dar. Sie soll in den Farben Silber, Schwarz und Pink auf den Markt kommen. Ihr Objektiv verfügt nicht nur über einen optischen Bildstabilisator, sondern zoomt bei einer Lichtstärke von F2,8 im Weitwinkel von 33 mm 4-fach bis auf eine Telebrennweite von 132 mm – bei einer dann geringeren Lichtstärke von F5,9. Die leistungsfähige Venus Engine IV sorgt nicht nur für die Bildaufbereitung, sondern ermöglicht auch Empfindlichkeiten von bis zu ISO 100 bis 6.400, wobei sich die Auflösung ab ISO 3.200 von 8,1 auf 3 Megapixel reduziert. Die Venus Engine steuert aber auch die intelligente Automatik. Sie wählt nicht nur das richtige Motivprogramm aus Porträt, Landschaft, Makro, Nacht-Landschaft und Nacht-Porträt aus, sondern schaltet auch automatisch den Bildstabilisator in Modus 1 und 2, erkennt Motivbewegungen und steuert die Empfindlichkeit und Verschlusszeit entsprechend, führt die Schärfe auch ohne gedrückten Auslöser nach, um jederzeit schneller auslösen zu können, erkennt bis zu 15 Gesichter und darüber hinaus Gegenlichtsituationen, um entsprechend zu reagieren und das Hauptmotiv nicht zu dunkel aufzunehmen. Der iA-Modus ist jederzeit nur einen Knopfdruck weit entfernt, denn auf der Kameraoberseite befindet sich wie bei den anderen drei Modellen eine entsprechende Taste.

Neben Fotos nimmt die LS85 auch Serienbilder und Videos auf, letztere sogar in HVGA-Auflösung (848 x 480 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde. Zur Bildkomposition und -betrachtung dient der rückwärtige TFT-Bildschirm, der in der Diagonale 2,5" (6,4 cm) misst, 230.000 Bildpunkte auflöst und seine Helligkeit automatisch dem Umgebungslicht anpasst. Zur Unterhaltung spielt die LS85 auch Diashows ab, wobei sogar Überblendeffekte und eine Hintergrundmusik zum Einsatz kommen – der Benutzer muss nur vorher die passende "Stimmung" auswählen. Der Speicherkartenschacht nimmt Karten des Typs SD und SDHC auf, das Akkufach wird hingegen mit zwei AA-Batterien (für ca. 270 Fotos) oder -Akkus (bei NiMH für ca. 550 Fotos) bestückt.

Anders funktioniert dagegen die Stromversorgung bei den Kameras der FS-Reihe: sie nehmen einen Lithium-Ionen-Akku auf, ein passendes Ladegerät ist selbstverständlich im Lieferumfang. So lassen sich diese Kameras deutlich flacher bauen. Ansonsten hat die FS6 mit der LS85 viel gemein. Das trifft auf das Objektiv, die Auflösung, den Monitor und sämtliche Funktionen zu. Darüber hinaus ist die Gesichtserkennung allerdings etwas leistungsfähiger, denn sie erkennt Gesichter auch im Profil (also von der Seite) und korrigiert rote Augen bei der Aufnahme gleich automatisch, denn die werden ebenfalls erkannt. Die FS7 soll rund 180 EUR kosten und ihr Metallkleid gibt es wahlweise in den Farben Silber, Schwarz, Rot, Eisblau und Sweet Pink.

Bunt treibt es ebenfalls die Lumix DMC-FS7, die neben Silber und Schwarz auch in den Farben Aktiv-Blau und Pink auf den Markt kommen soll. Die einzigen Unterschiede zur FS6 sind die Auflösung, die bei der FS7 10,1 Megapixel erreicht sowie der Monitor, der 2,7" (6,9 cm) groß ist. Dafür kostet sie aber auch rund 200 EUR.

Erst die Lumix DMC-FS15 legt – für einen Preis von rund 230 EUR – bei der Ausstattung gegenüber der FS7 noch einiges drauf. Ihr Metallgehäuse gibt es zwar nur in den Farben Schwarz, Silber und Aktiv-Blau, dafür löst sie aber stattliche 12 Megapixel auf. Auch ihr Objektiv zoomt etwas stärker: Von umgerechnet 29-145 mm Brennweite ergibt sich ein 5-facher Zoomfaktor bei einer Lichtstärke von F3,3 bis F5,9. Selbstverständlich müssen Käufer auch hier nicht auf den optischen Bildstabilisator verzichten. Gegenüber der FS6/7 wurde die intelligente Automatik um eine automatische Kontrasterkennung und -Anpassung sowie eine AF-Tracking-Funktion erweitert, die ein erkanntes Motiv auf dem Bildfeld verfolgt und im Fokus hält.

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 43, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.