Messgenauigkeits- und Funktionalitäts-Update

Olympus "trainiert" E-330 und E-300 neue Fähigkeiten an

2006-06-22 Nur einen Tag nach der offiziellen Präsentation der Panasonic Lumix DMC-L1, die im Gegensatz zur Olympus E-330 auch bei hoch- bzw. weggeklapptem Spiegel noch automatisch fokussieren kann, rüstet Olympus genau diese Funktion bei der E-330 per Firmware-Update nach. Außerdem wird noch die Genauigkeit der Belichtung bei Verwendung der Spotmessung im Makro-Modus verbessert; eine Modifikation, von der auch das E-330-Vorgängermodell E-300 mit eigener neuer Firmware profitiert. Der Update-Vorgang ist dabei wie immer denkbar einfach.  (Yvan Boeres)

Olympus E-330 [Foto:MediaNord]Eine der größten Einschränkungen bei Benutzung des Livebild-Modus B der Olympus E-330 (in dem die Bildvorschau nicht von einem Aushilfs-CCD im Sucher, sondern direkt vom eigentlichen Bildsensor erzeugt wird) bestand bisher darin, dass man den Autofokus in diesem Modus verlor. Nach Aufspielen der neuen Firmware mit der Versionsnummer 1.2, die seit heute auf den Support-Seiten von Olympus zum freien Herunterladen bereit steht, gehört dieses "Handicap" der Vergangenheit an. Im Livebild-Modus A wird dann die Einzelbildfokussierung (S-AF) durch Betätigung der Messwertspeichertaste (AEL/AFL) aktiviert.

Das Aufspielen der neuen Firmware verbessert auch die Genauigkeit der Belichtung bei Verwendung der Spotmessung im Makro-Modus. Genau das bewirkt auch die zweite heute veröffentlichte E-System-Firmware mit der Versionsnummer 1.4, die sich ihrerseits an die E-300 richtet. Olympus weist dabei darauf hin, dass beim Updaten der E-300-Firmware auf die Version 1.4 alle Einstellungen verloren gehen bzw. auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.

Um die Kameras mit der neuen Firmware zu bespielen, braucht man nicht einmal irgendeinem Link zu folgen, sondern einfach die Olympus-Master-Software zu öffnen (sofern diese schon auf dem Computer installiert ist), die Kamera über das USB-Kabel mit dem Rechner zu verbinden und eine Internet-Verbindung aufzubauen. Aus der Olympus-Master-Software heraus ruft man dann die Kamera-Update-Funktion aus dem Online-Service-Menü auf – alles andere erledigt die Software bzw. der Computer. Beim Einspeisen der Firmware gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, d. h. dass eine Unterbrechung der Stromversorgung (z. B. wegen eines erschöpften Akkus) tunlichst vermieden werden sollte. Wie immer sei darauf hingewiesen, dass das Updaten der Kamera bzw. der Firmware durch den Anwender selbst auf eigene Verantwortung erfolgt – auch wenn das Firmware-Update öffentlicher Natur ist. Wer sich nicht zutraut, diese nicht ganz risikofreie Operation selbst durchzuführen, sollte die Firmware nur dann wechseln, wenn er es für absolut nötig hält, beziehungsweise das Update von einem Händler oder einer Olympus-Servicestelle vornehmen lassen.

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