Begleiterscheinung

Olympus stellt C-5000 Zoom, P-440 und P-10 parallel zur IFA vor

2003-08-29 IFA 2003 – Die Pforten der Internationalen Funkausstellungin Berlin sind gerade erst einen Spalt geöffnet, da stellt Olympus die C-5000 Zoom vor. Zwar stellt Olympus gar nicht auf der IFA aus, der Ankündigungstermin ist aber sicherlich nicht zufällig gewählt. Die 5-Megapixel-Kamera im gewagt futuristischen Design bietet fast den gesamten Ausstattungs- und Funktionsumfang des Semi-Profi-Modells C-5050 Zoom für fast die Hälfte dessen Preises an und wird von zwei neuen Thermosublimationsdruckern, dem A4-Drucker P-440 und dem A6-Drucker P-10, begleitet.  (Yvan Boeres)

   Olympus C-5000 Zoom [Foto: Olympus]
 
 

Olympus P-10 [Foto: Olympus]
  

 

Olympus P-440 [Foto: Olympus]
  

In Sachen Ausstattung und Funktionsumfang steht die neue Olympus C-5000 Zoom dem "E20-Killer" C-5050 Zoom (siehe digitalkamera.de-Erfahrungsbericht) kaum nach. Auch sie verfügt über einen TTL-Blitzschuh, ein leistungsfähiges Zoom (3-fach optisch mit einem Brennweitenbereich von 38 bis 114 Millimeter; 4-fach digital), einen 5-Megapixel-CCD-Sensor (1/1,8") und über den vollen Funktionsumfang der großen Schwester; kostet aber nur ein Bruchteil davon (Listenpreis: 550 EUR). Dafür ist das Objektiv der C-5000 Zoom lichtschwächer (F2,8-4,8 – je nach eingestellter Brennweite), die Stromversorgung erfolgt nicht mehr über handelsübliche AA/Mignon-Zellen, sondern über einen speziellen Lithiumionenakku und die TIFF- oder JPEG-Bilder (RAW ist bei der C-5000 Zoom nicht vorhanden) werden ausschließlich auf xD-Picture Cards gespeichert. Keine Kompromisse gibt es beim übrigen Funktionsumfang: Die Belichtung lässt sich voll- oder semi-automatisch bis ganz manuell einstellen (Motivprogramme hat die C-5000Z auch zu bieten); ebenso wie die Belichtungsmessung (ESP-Mehrfeldmessung oder Spotmessung), der Weißabgleich (automatisch, sechs Voreinstellungen, manuell auf einen einzigen Knopfdruck) oder die Lichtempfindlichkeit (ISO 50/80/160/320). Sonst gehören zum Repertoire der C-5000Z unter anderem noch eine Belichtungsreihen-Funktion, umfangreiche Blitzfunktionen (z. B. Langzeitsynchronisation mit Blitz zu Beginn oder zum Ende der Belichtung), ein mittelschneller Serienbildmodus (5 Bilder in Folge bei ca. 1,7 B/s), eine Pixel-Mapping- und Rauschunterdrückungsfunktion sowie zahlreiche einstellbare Kameraparameter und Spezialeffekte (S/W, Sepia, 2-in-1 usw.). Sie nimmt auch kurze Videosequenzen in QVGA-Auflösung (320 x 240 Pixel) bei einer Bildfolgerate von 15 Bildern/s auf; allerdings ohne Ton. Mit Außenmaßen von 105 x 74 x 46 mm ist Olympus Jüngste etwas kleiner als die C-5050 Zoom; weitere Details zu Technik und Ausstattung der neuen Olympus C-5000 Zoom gibt es aufgrund unserer Anwesenheit auf der IFA erst Anfang nächster Woche in einem entsprechenden digitalkamera.de-Datenblatt. Einen genauen Markteinführungstermin kann Olympus noch nicht nennen; in der offiziellen Pressemitteilung ist von "Herbst 2003" die Rede.

Ob die C-5000 Zoom bereits für den PictBridge-Direktdruckstandard vorbereitet ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht klar, aber der ebenfalls neu vorgestellte Thermosublimationsdrucker P-10 ist es auf jeden Fall. Der halbwegs kompakte A6-Drucker im Würfel-Design "spuckt" laminierte 10x15-Abzüge (14,8 x 10 cm) in nur 44 Sekunden aus und ist für den randlosen Druck geeignet. Dank Thermosublimationsverfahren reichen die 310 dpi Druckauflösung für fotorealistische Ergebnisse. Über die USB-Schnittstelle nimmt der P-10 die Verbindung mit einer PictBridge-kompatiblen Digitalkamera oder mit einem Computer auf. Verkaufspreis und Markteinführungstermin für den P-10 stehen derzeit noch nicht fest. Dies gilt auch für den A4-Drucker P-440, der eine Weiterentwicklung des seit Jahren auf dem Markt erhältlichen Thermosublimationsdrucker P-400 darstellt. Neu an dem P-440 ist hauptsächlich der 1,8"-Farbbildschirm, auf dem man die per Speicherkarte (xD-Picture Card oder über PC-Card-Adapter jede andere Karte) eingespeisten Bilder (Auflösung max. 3.200 x 2.512 Bildpunkte) auswählen bzw. vor dem Druck begutachten kann. Das integrierte ICC-Farbmanagement sorgt dafür, dass der Drucker die mit der Kamera aufgezeichneten Informationen farbgetreu reproduziert. Beim P-440 liegt die Druckauflösung bei 314 dpi und die Druckzeit (inkl. Laminierung) für einen A4 großen Ausdruck beträgt ca. 75 Sekunden. Sonst unterstützt der P-400 noch Epsons Druckoptimierungstechnologie Print Image Matching II und besitzt einen Videoausgang sowie eine USB-Schnittstelle zur Anbindung an einen Computer.

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