S-Klasse für Einsteiger und mit WLAN

Nikon zeigt Coolpix S2700 und S6500

2013-01-08 Mit zwei Modellen erweitert Nikon seine Coolpix-S-Klasse. Die S2700 ist mit knapp 110 Euro ein besonders günstiges Einsteigermodell mit 16 Megapixeln und Sechsfach-Zoom. Das Doppelte soll die Coolpix S6500 kosten, dafür bietet sie dieselbe Auflösung bei doppeltem Zoombereich, nämlich Zwölffach. Auch bei der Ausstattung hat die S6500 deutlich mehr zu bieten, etwa einen größeren Bildschirm, einen Bildstabilisator und ein eingebautes WLAN-Modul.  (Benjamin Kirchheim)

Nikon Coolpix S2700 [Foto: Nikon]Dem Fotoeinsteiger bietet die Coolpix S2700 einen CCD-Sensor mit 16 Megapixeln Auflösung und ein optisches Sechsfachzoom von umgerechnet 26 bis 156 Millimeter Brennweite. Verwacklungen begegnet Nikon nicht etwa mit einem Bildstabilisator, sondern mit elektronischen Tricks: Einerseits wird die ISO-Empfindlichkeit zu Lasten der Bildqualität erhöht und andererseits nimmt der Best-Shot-Selector (BSS) zehn Bilder in Folge auf und wählt daraus das schärfste aus und speichert es – natürlich nur, wenn der Fotograf die entsprechende Option aktiviert. Ansonsten soll die Kameraautomatik für sorgloses Fotografieren sorgen, eingebaute Filter bieten dem Fotografen kreative Bearbeitungsoptionen. Der Autofokus verfügt über eine Motivverfolgungsfunktion. Videos nimmt die S2700 in kleiner HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln auf. Gespeichert wird auf SD/SDHC/SDXC-Speicherkarten, die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku. Der rückwärtige Farbbildschirm misst 6,7 Zentimeter in der Diagonale und besitzt 230.000 Bildpunkte. Ab Anfang Februar Nikon Coolpix S6500 [Foto: Nikon]2013 soll die Nikon Coolpix S2700 zu einem Preis von knapp 110 EUR in den Farben Schwarz, Rot, Silber, Blau, Pink und Violett erhältlich sein, wobei die Gehäusefarben Pink und Violett obendrein noch mit einem Liniendesign verziert sind.

Zum doppelten Preis der S2700 gibt es bei der Nikon Coolpix S6500 nicht nur den doppelten Zoomumfang von umgerechnet 25 bis 300 Millimeter, sondern auch ein deutliches Ausstattungsplus. Zu nennen wäre hier als erstes der optische Bildstabilisator VR. Die Auflösung bleibt zwar bei 16 Megapixeln, was zweifelsohne mehr als ausreichend ist, beim Sensor handelt es sich jedoch um ein rückwärtig belichtetes CMOS-Modell. Neben der höheren Lichtausbeute bietet diese Technologie auch eine höhere Auslesegeschwindigkeit, etwa für Serienbildaufnahmen mit zehn Bildern pro Sekunde oder den HDR-Modus, der Nikon Coolpix S6500 [Foto: Nikon]zwei unterschiedlich belichtete Fotos zu einem einzigen mit höherem Dynamikumfang zusammen setzt. Der CMOS-Sensor ermöglicht darüber hinaus die Aufnahme von Videos in Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. 19 Motivprogramme stehen dem Fotografen bei der Coolpix S6500 zur Auswahl, außerdem verfügt sie über eine Motivverfolgung für den Autofokus, zahlreiche Bildbearbeitungsfunktionen und Filter, einen 3D-Fotomodus sowie eine Panoramaaufnahmefunktion für 180°- oder 360°-Rundumsichten. Ein Highlight dürfte die WLAN-Funktionalität sein, mit der sich Fotos an mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets übertragen lassen. Außerdem kann die Kamera mit der passenden App ferngesteuert werden. Auf der Rückseite verfügt die S6500 über einen 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. Ab Anfang Februar 2013 soll die Nikon Coolpix S6500 zu einem Preis von knapp 220 EUR in den Farben Schwarz, Rot, Silber, Blau, Weiß und Orange verfügbar sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.