Lichtstarkes Weitwinkel

Nikon kündigt die Edel-Kompaktkamera Coolpix P340 an

2014-02-07 Kompakt, edel und mit hoher Bildqualität schickt Nikon die Coolpix P340 ins Rennen. Der 1/1,7" Bildsensor ist größer als in üblichen Kompaktkameras und löst 12 Megapixel auf. Das optische Fünffachzoom von umgerechnet 24-120 Millimeter trumpft zumindest im Weitwinkel mit einer hohen Lichtstärke von F1,8 auf. Mit ihrem eingebautes WLAN-Modul hat die P340 einen weiteren Trumpf im Ärmel, denn damit lässt sie sich vom Mobilgerät aus fernsteuern.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die Nikon Coolpix P340 verfügt über einen 1/1,7" großen Bildsensor mit 12 Megapixeln Auflösung. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix P340 verfügt über einen 1/1,7" großen Bildsensor mit 12 Megapixeln Auflösung. [Foto: Nikon]

  • Bild Neben Weiß wird die Nikon Coolpix P340 auch in klassischem Schwarz zu einem Preis von knapp 370 EUR ab Ende Februar 2014 erhältlich sein. [Foto: Nikon]

    Neben Weiß wird die Nikon Coolpix P340 auch in klassischem Schwarz zu einem Preis von knapp 370 EUR ab Ende Februar 2014 erhältlich sein. [Foto: Nikon]

  • Bild Das optische Fünffachzoom der Nikon Coolpix P340 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 28-140 Millimeter ab und trumpft im Weitwinkel mit der Anfangsöffnung von F1,8 auf. [Foto: Nikon]

    Das optische Fünffachzoom der Nikon Coolpix P340 deckt einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 28-140 Millimeter ab und trumpft im Weitwinkel mit der Anfangsöffnung von F1,8 auf. [Foto: Nikon]

  • Bild Der rückwärtige 7,5cm-Bildschirm der Nikon Coolpix P340 löst 921.000 Bildpunkte auf. Außerdem verfügt die P340 über ein eingebautes WLAN-Modul. [Foto: Nikon]

    Der rückwärtige 7,5cm-Bildschirm der Nikon Coolpix P340 löst 921.000 Bildpunkte auf. Außerdem verfügt die P340 über ein eingebautes WLAN-Modul. [Foto: Nikon]

Das Objektiv der Nikon Coolpix P340 verliert von der F1,8 großen Anfangsöffnung bei 24 Millimeter (KB) Weitwinkel bis zum Tele deutlich auf nur noch F5,6 bei 120 Millimeter (KB). Immerhin verfügt die über einen optischen Bildstabilisator. Praktisch ist auch der zuschaltbare ND-Filter, um beispielsweise die hohe Lichtstärke im Weitwinkel auch bei Sonnenschein verwenden zu können. Der Sensor ist mit 1/1,7" größer als die üblichen 1/2,3"-Modelle und löst mit 12 Megapixeln auch etwas bescheidener als die üblichen 16 bis 20 Megapixel auf, setzt aber ebenfalls auf die BSI-CMOS-Technologie, was insgesamt für größere Pixel mit besserer Bildqualität wegen des geringeren Rauschens führt. Da die P340 Bilder wahlweise nicht nur in JPEG, sondern auch in Raw (NRW) speichern kann, hat der Anwender die Möglichkeit, im Raw-Konverter noch etwas mehr Bildqualität aus der kleinen Digitalkamera herauszukitzeln. Als Edelkompaktkamera verfügt die P340 nicht nur über eine Automatik mit Motiverkennung und Motivprogramme, sondern auch über die klassischen Belichtungsprogramme P, A, S und M, lässt sich also halbautomatisch und manuell steuern. Auch der manuelle Fokus fehlt dabei nicht, er lässt sich praktischerweise über den Objektivring einstellen, der aber auch die Änderung anderer Parameter wie etwa der ISO-Empfindlichkeit oder die Brennweitenverstellung in Zoomstufen erlaubt. Das Fokus-Peaking hilft bei der manuellen Schärfeeinstellung.

Auf der Rückseite verfügt die Nikon Coolpix P340 über einen 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit 921.000 Bildpunkten Auflösung. Im Inneren befindet sich ein WLAN-Modul. Über dieses kann die P340 mit einem Mobilgerät wie etwa einem Smartphone oder Tablet verbunden werden. Mit der entsprechenden App lässt sich die Coolpix fernsteuern, Bilder können drahtlos auf das Smartgerät übertragen werden, beispielsweise um sie in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen und die Kamera erhält über die Verbindung Zugriff auf der GPS-Modul des Smartphones zum Geotagging der Fotos. Videos nimmt die Coolpix übrigens in Full-HD-Auflösung bei maximal 60 Halbbildern pro Sekunde auf. Ab Ende Februar 2014 soll die Nikon Coolpix P340 in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von knapp 370 EUR erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.