Neuheiten in der 229-Euro-Klasse

Nikon kündigt Kompaktkameras Coolpix S6600 und L620 an

2013-08-06 Ende August 2013 bringt Nikon mit den Modellen Coolpix S6600 und L620 zwei neue Digitalkameras auf den Markt. Obwohl sie mit jeweils 229 Euro dasselbe kosten, sind sie doch sehr unterschiedlich. Die S6600 glänzt mit einem beweglichen Bildschirm, Gestensteuerung, WLAN-Funktionen, 16 Megapixel Auflösung und bildstabilisiertem optischem 12fach-Zoom, während die L620 mit AA-Zellen-Stormversorgung sowie einem größeren 14fach-Zoom und höherer Auflösung von 18 Megapixeln punkten will.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Die schlanke Nikon Coolpix S6600 bietet eine WLAN-Funktion zum Übertragen von Bildern auf Smartphone und Tablet-PC. [Foto: Nikon]

    Die schlanke Nikon Coolpix S6600 bietet eine WLAN-Funktion zum Übertragen von Bildern auf Smartphone und Tablet-PC. [Foto: Nikon]

  • Bild Der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor der Nikon Coolpix S6600 löst 16 Megapixel auf, das optische 12fach-Zoom reicht von umgerechnet 25-300 Millimeter und verfügt über einen optischen Bildstabilisator. [Foto: Nikon]

    Der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor der Nikon Coolpix S6600 löst 16 Megapixel auf, das optische 12fach-Zoom reicht von umgerechnet 25-300 Millimeter und verfügt über einen optischen Bildstabilisator. [Foto: Nikon]

  • Bild Der rückwärtige Bildschirm der Nikon Coolpix S6600 lässt sich drehen und schwenken, er löst bei einer Diagonale von 6,9 Zentimeter 460.000 Bildpunkte auf. Außerdem verfügt die Coolpix über eine berührungslose Gestensteuerung. [Foto: Nikon]

    Der rückwärtige Bildschirm der Nikon Coolpix S6600 lässt sich drehen und schwenken, er löst bei einer Diagonale von 6,9 Zentimeter 460.000 Bildpunkte auf. Außerdem verfügt die Coolpix über eine berührungslose Gestensteuerung. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon Coolpix L620 wird über AA-Zellen mit Strom versorgt, die im Handgriff sitzen. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix L620 wird über AA-Zellen mit Strom versorgt, die im Handgriff sitzen. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon Coolpix L620 löst 18 Megapixel auf und zoomt optisch 14fach von umgerechnet 25 bis 350 Millimeter, außerdem verfügt das Objektiv über einen optischen Bildstabilisator. [Foto: Nikon]

    Die Nikon Coolpix L620 löst 18 Megapixel auf und zoomt optisch 14fach von umgerechnet 25 bis 350 Millimeter, außerdem verfügt das Objektiv über einen optischen Bildstabilisator. [Foto: Nikon]

  • Bild Statt Gestensteuerung und Schwenkbildschirm verfügt die Nikon Coolpix L620 über einen 7,5 Zentimeter großen, fest verbauten Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. [Foto: Nikon]

    Statt Gestensteuerung und Schwenkbildschirm verfügt die Nikon Coolpix L620 über einen 7,5 Zentimeter großen, fest verbauten Bildschirm mit 460.000 Bildpunkten Auflösung. [Foto: Nikon]

Die Nikon Coolpix S6600 gehört der Style-Klasse an und kommt in einem flachen, eleganten Gehäuse wahlweise in Schwarz, Rot, Violett oder Weiß auf den Markt. Sie wird von einem Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt und bietet ein optisches 12fach-Zoom von umgerechnet 25-300 Millimeter Brennweite samt optischem Bildstabilisator. Ihr CMOS-Bildsensor löst 16 Megapixel auf und wird für eine höhere Empfindlichkeit beziehungsweise niedrigeres Bildrauschen rückwärtig belichtet. Damit erreicht die Coolpix eine maximale Empfindlichkeit von ISO 6.400 in der Automatik und ISO 3.200 in allen anderen Programmen. Die Rückseite wird überwiegend vom 2,7 Zoll (6,9 Zentimeter) großen Klapp- und Schwenkbildschirm eingenommen, der es auf 460.000 Bildpunkte Auflösung bringt. Dabei handelt es sich zwar nicht um einen Touchscreen, jedoch verfügt die Coolpix S6600 über eine Gestensteuerung, mit der sich die Kamera berührungslos auslösen lässt. In Selbstporträtstellung des Bildschirm kann sogar die Zoomposition mittels Geste angepasst werden.

Für Fotoaufnahmen stehen 18 Motivprogramme zur Verfügung, Videos samt Stereoton nimmt die S6600 in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080) auf. Außerdem verfügt die Digitalkamera über 30 verschiedene Effekte sowie eine Schwenkpanoramafunktion. Übrigens reicht der Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL19 lediglich für 150 Aufnahmen nach CIPA-Standard. Die Grenze von 29 Minuten 59 Sekunden bei Videoaufnahmen wird gar nicht erst erreicht, da der Akku schon nach 25 Minuten schlapp macht. Im Gegenzug benötigt er drei Stunden zum vollen Aufladen. Das integrierte WLAN-Modul erlaubt die Übertragung von Fotos und Videos auf Smartphones und Tablet-PCs, auf denen die App "Wireless Mobile Utility" installiert ist, die es für Android und iOS gibt. In Gegenrichtung kann die Kamera vom Smartphone oder Tablet GPS-Koordinaten empfangen oder sogar von ihnen ferngesteuert werden. Für knapp 230 EUR ist die Nikon Coolpix S6600 ab Ende August 2013 in den Farben Schwarz, Rot, Violett und Weiß im Handel erhältlich.

Die Nikon Coolpix L620 verzichtet zwar auf Schwenkbildschirm und WLAN, protzt jedoch dagegen mit einem 1/2,3" kleinen CMOS-Sensor, der sogar 18 Megapixel auflöst. Das optische 14fach-Zoom reicht von umgerechnet 25 bis 350 Millimeter und verfügt ebenfalls über einen optischen Bildstabilisator. Die Stromversorgung übernehmen zwei AA-Rundzellen (wahlweise Akkus oder Batterien), die im Handgriff Platz finden. Bei Verwendung von Alkali-Batterien bringt es die L620 ebenfalls nur auf 150 Aufnahmen, mit NiMH-Akkus sind es hingegen schon stolze 410 Fotos und beim Einsatz von Lithiumbatterien (Einweg) bringt es die Coolpix sogar auf stattliche 660 Aufnahmen nach CIPA-Standard. Besonders schlecht zum Aufnehmen von Filmen in Full-HD-Auflösung eignen sich die Alkali-Batterien, bereits nach 10 Minuten sind sie erschöpft. NiMH-Akkus reichen hingegen von 55 Minuten Filmvergnügen und Lithiumbatterien für 85 Minuten.

Zwar verzichtet die Coolpix L620 auf eine Schwenkmöglichkeit des Bildschirms, dafür bringt er es aber auf eine Diagonale von 7,5 Zentimeter (drei Zoll), die Auflösung beträgt 460.000 Bildpunkte. Auch die L620 verfügt über 18 Motivprogramme, eine Motivautomatik sowie eine Panoramafunktion. Ab Ende August 2013 soll sie in den Farben Rot und Schwarz zu einem Preis von knapp 230 EUR erhältlich sein.


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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 42, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.