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Nikon Z 85 mm F1.8 S angekündigt

2019-07-31 Mit der Vorstellung des Z 85 mm F1.8 S folgt Nikon weiter seiner mit der Ankündigung des Z-Systems veröffentlichten Roadmap. Der japanische Kamerahersteller verspricht eine "außergewöhnliche Abbildungsleistung", auch das Bokeh sei "wunderbar natürlich und Linsenreflektionen werden auch bei Gegenlicht effektiv unterbunden", wofür unter anderen die Nanokristallvergütung zum Einsatz kommt. Zudem setzt Nikon mit der F1,8er Lichtstärke weiterhin auf einen guten Kompromiss aus Lichtstärke, Kompaktheit und Preis.  (Benjamin Kirchheim)

  • Bild Das Gehäuse des 7,5 cm schlanken und knapp zehn Zentimeter langen Nikon Z 85 mm F1.8 S ist gegen Spritzwasser und Staub geschützt. [Foto: Nikon]

    Das Gehäuse des 7,5 cm schlanken und knapp zehn Zentimeter langen Nikon Z 85 mm F1.8 S ist gegen Spritzwasser und Staub geschützt. [Foto: Nikon]

  • Bild Zwischen manuellem und Autofokus wird direkt am Nikon Z 85 mm F1.8 S umgeschaltet. Der Fokusring fällt sehr breit aus, zudem verspricht Nikon ein reduziertes Fokusatmen (minimierte Bildwinkeländerung beim Fokussieren), wichtig für Videoaufnahmen. [Foto: Nikon]

    Zwischen manuellem und Autofokus wird direkt am Nikon Z 85 mm F1.8 S umgeschaltet. Der Fokusring fällt sehr breit aus, zudem verspricht Nikon ein reduziertes Fokusatmen (minimierte Bildwinkeländerung beim Fokussieren), wichtig für Videoaufnahmen. [Foto: Nikon]

  • Bild Die optische Konstruktion des Nikon Z 85 mm F1.8 S setzt sich aus zwölf Linsen zusammen, die in acht Gruppen angeordnet sind. Zwei ED-Linsen und die Nanokristallvergütung sollen für eine hohe Bildqualität sorgen. [Foto: Nikon]

    Die optische Konstruktion des Nikon Z 85 mm F1.8 S setzt sich aus zwölf Linsen zusammen, die in acht Gruppen angeordnet sind. Zwei ED-Linsen und die Nanokristallvergütung sollen für eine hohe Bildqualität sorgen. [Foto: Nikon]

So ist das Gehäuse des Nikon Z 85 mm F1.8 S 7,5 cm schlank und knapp zehn Zentimeter lang. Das Filtergewinde misst 67 Millimeter. Zudem ist das schnörkellos designte Gehäuse gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Lediglich ein kleiner AF-MF-Schalter ist an der Gehäuseseite zu finden, dominiert wird das Objektiv indes vom äußerst breiten Funktionsring, der wahlweise nicht nur den Fokus, sondern auch die Blende oder andere Funktionen steuern kann. Die optische Konstruktion des Nikon Z 85 mm F1.8 S setzt sich aus zwölf Linsen zusammen, die in acht Gruppen angeordnet sind. Zwei ED-Linsen und die Nanokristallvergütung sollen für eine hohe Bildqualität sorgen. Der interne Autofokus arbeitet laut Nikon genauso wie der Blendenmechanismus nahezu lautlos. Doch nicht nur das ist ideal für Videoaufnahmen, sondern auch das reduzierte Fokuspumpen. Diese minimalen Bildwinkeländerungen stören zwar beim Fotografieren nicht, dafür aber beim Filmen umso mehr. Die Naheinstellgrenze liegt übrigens bei 80 Zentimetern.

Neun abgerundete Blendenlamellen sollen für eine nahezu kreisrunde Öffnung sorgen. Nikon verspricht ein wunderbar natürliches Bokeh. Zudem soll das Nikon Z 85 mm F1.8 S dank der Nanokristallvergütung auch bei Gegenlicht hohe Kontraste ohne störende Blendenreflexe oder Geisterbilder sorgen. Ab September 2019 soll das 470 Gramm leichte Nikon Z 85 mm F1.8 S zu einem Preis von knapp 900 Euro erhältlich sein.

Hersteller Nikon
Modell Z 85 mm F1.8 S
Preis (UVP) 899,00 EUR
Bajonettanschluss Nikon Z
Brennweite 85,0 mm
Lichtstärke (größte Blende) F1,8
Kleinste Blendenöffnung F16
KB-Vollformat ja
Linsensystem 12 Linsen in 8 Gruppen
inkl. ED Linse(n)
Anzahl Blendenlamellen 9
Naheinstellgrenze 800 mm
Bildstabilisator vorhanden nein
Autofokus vorhanden ja
Wasser-/Staubschutz ja
Filtergewinde 67 mm
Abmessungen (Durchmesser x Länge) 75 x 99 mm
Objektivgewicht 470 g

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 41, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.