Neues Flaggschiff

Nikon 1 V3 bringt DSLR-Komfort in die CX-Klasse

2014-03-13 Mit der Nikon 1 V3 kündigt Nikon heute den jüngsten Spross der Nikon-1-Familie an. Die V3 bietet einen 1-Zoll-Sensor, der jetzt gut 18 Megapixel auflöst und auf ein Tiefpassfilter verzichtet. Neu ist zudem ein klappbares Touchdisplay, im Gegenzug verzichtet die Nikon 1 V3 auf ein EVF. Serienbilder nimmt die V3 mit bis zu 60 Fotos pro Sekunde bei voller Auflösung auf. Rasant soll laut Nikon auch der Autofokus sein, der von 105 Phasenvergleichssensoren auf dem Bildwandler unterstützt wird. Ergänzend zur Kamera stellt Nikon eine Reihe passendes Systemzubehör vor, darunter einer externer EVF sowie erstmals für das Nikon-1-System ein Hochformatgriff. Kamera und Zubehör sollen ab Mitte April erhältlich sein.  (Martin Vieten)

  • Bild Die Nikon 1 V3 präsentiert sich mit edlem Gehäuse im Stil einer Messsucherkamera. [Foto: Nikon]

    Die Nikon 1 V3 präsentiert sich mit edlem Gehäuse im Stil einer Messsucherkamera. [Foto: Nikon]

  • Bild Der Bildwandler im CX-Format löst 18,4 Megapixel auf. [Foto: Nikon]

    Der Bildwandler im CX-Format löst 18,4 Megapixel auf. [Foto: Nikon]

  • Bild Daumen- und Frontrad sorgen bei der Nikon 1 V3 für eine flüssige Bedienbarkeit. [Foto: Nikon]

    Daumen- und Frontrad sorgen bei der Nikon 1 V3 für eine flüssige Bedienbarkeit. [Foto: Nikon]

  • Bild Die Nikon 1 V3 ist auch als Set mit dem ebenfalls neu vorgestelltem PD-Zoom NIKKOR VR 10-30 mm erhältlich. [Foto: Nikon]

    Die Nikon 1 V3 ist auch als Set mit dem ebenfalls neu vorgestelltem PD-Zoom NIKKOR VR 10-30 mm erhältlich. [Foto: Nikon]

Bislang tat sich Nikon mit seinem 1-System etwas schwer, bei anspruchsvollen Fotografen Fuß zu fassen. Mit der Nikon 1 V3 könnte sich dies nun schlagartig ändern: Die Kamera kommt im derzeit angesagten Stil einer Messsucherkamera daher, sie wirkt schlank und handlich. Einen Bordblitz hat Nikon in der V3 noch untergebracht, einen elektronischen Sucher hingegen nicht mehr. Der EVF DF-N1000 lässt sich jedoch nachrüsten, dazu ist die V3 mit einem multifunktionalen Zubehörschuh ausgestattet, der wahlweise auch eine externes Mikrofon oder ein Blitzgerät aufnimmt. Neu ist bei der V3 zudem die Möglichkeit, einen Handgriff mit zusätzlichen Funktionen ansetzen zu können. Das Touchdisplay der Nikon 1 V3 lässt sich nach oben und unten klappen.

Hat Nikon im 1-System manuelle Einstellmöglichkeiten bislang weitgehend in den Tiefen der Menüs vergraben, änderst sich das nun bei der V3 grundlegend: Sie bietet gleich zwei klassische Einstellräder (Daumen- und Frontrad), hinzukommen zwei frei programmierbare Funktionstasten sowie eine AE-L/AF-L-Taste. Für weniger geübte Fotografen bietet die V3 weiterhin die aus dem Nikon-1-System bekannten Automatikfunktionen. Darunter der Modus „Best Moment Capture“, bei dem die Kamera innerhalb einer Sekunde 30 Fotos aufnimmt und dann das beste davon auswählt. Bei der V3 kann nun aber erstmals auch der Fotograf das seiner Ansicht nach gelungenste Foto selbst wählen.

Serienbilder nimmt die Nikon 1 V3 mit einer atemberaubenden Rate von 60 Fotos pro Sekunde (fps) auf, bei Raw-Aufnahmen sind es immerhin noch 40 fps. Das Hybrid-AF-System der Nikon 1 basiert auf 171 Autofokusmessfelder (gegenüber 135 Feldern beim Vorgängermodell), 105 davon sind als Phasenvergleichsfelder ausgeführt. Damit soll eine Serienbildrate von 20 fps bei kontinuierlichem AF möglich sein. Er hilft auch bei Videoaufnahmen, die jetzt mit 60 fps in Full-HD-Auflösung möglich sind. Während der Filmaufnahme lassen sich jederzeit Fotos in voller Auflösung aufnehmen.

Unter der hochwertigen Magnesium-Aluminium-Hülle der V3 verrichtet ein neuer Bildsensor im CX-Format sein Werk. Er löst bei einer Bilddiagonale von 1 Zoll rund 18,4 Megapixel auf. Nikon verzichtet bei ihm auf einen auflösungsmindernden Tiefpassfilter; die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 160 bis ISO 12.800. Zwei spezielle Rauschunterdrückungseinstellungen sollen dafür sorgen, dass auch Aufnahmen ab ISO 6400 kaum Bildrauschen zeigen.

Die Nikon V3 wird ab Mitte April einzeln und in verschiedenen Sets erhältlich sein. Ohne Objektiv wird sie rund 850 Euro kosten, im Kit mit dem heute ebenfalls neu vorgestellten Zoom NIKKOR VR 10-30 mm (siehe weiterführende Links am Ende der Meldung) ca. 950 Euro. Ein weiteres Kit enthält neben dem Zoomobjektiv noch den elektronischen Sucher DF-N1000 sowie den Handgriff GR-N1010, es soll rund 1250 Euro kosten.


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