Care-Paket

Neue Software, Firmware, Codec und Objektiv-Infos für Pentax K10D

2007-04-26 Die Pentax K10D wird endlich vom Computer aus steuerbar. Das zieht eine ganze Reihe von Software- und Firmware-Aktualisierungen mit sich; so gibt es eine kameraspezifische Ausgabe der Remote-Assistant-Software, Updates für die Anwendungen Photo Browser 3 und Photo Laboratory 3 und eine neue Firmware (V1.2) eigens für die K10D. Begleitet werden sie von einem RAW/PEF-Codec für Windows Vista und einem offiziellen Markteinführungstermin für die ersten SDM-Objektive von Pentax, so dass man von einem kompletten "Care-Paket" sprechen kann.  (Yvan Boeres)

Pentax K10D [Foto: Pentax]Die ab sofort zur Verfügung stehende Remote-Assistant-Software für die K10D erlaubt es der digitalen Spiegelreflexkamera, bei einer Verbindung über das USB-Kabel vorerst ausschließlich von einem Windows-PC (2000/XP/Vista) aus ferngesteuert zu werden. Frühere Versionen dieser Anwendung für die Kameras der *istD-Serie sowie für die K100D und K110D sind wohl nicht mit der K10D kompatibel gewesen, so dass die K10D eine eigene Version der Fernsteuer-Software bekommt. Neben den Standard-Funktionen solcher Remote-Anwendungen (Belichtungswerte und weitere Aufnahmeparameter einstellen, Auslösen usw.) werden bei der Remote-Assistant-Software auch erweiterte Funktionen (u. a. Intervall- und Timer-Aufnahmen) möglich; es können laut Pentax sogar mehrere K10D-Kameras gleichzeitig (fern-)bedient werden.

Zur Integration der Remote-Assistant-Software, und damit die beiden neuen Objektive DA* 16-50 mm/2,8 und DA* 50-135 mm/2,8 erkannt werden, wird eine Aktualisierung der Anwendungen Pentax Photo Browser 3 und Photo Laboratory 3 notwendig. Die beiden Programme, die es sowohl in einer Windows- als diesmal auch in einer Macintosh-Version (dann aber ohne Remote-Assistant-Einbindung) gibt, liegen seit heute in der Version 3.11 (Photo Browser 3) bzw. 3.10 (Photo Laboratory 3) zum Download bei Pentax bereit.

Nicht nur auf dem Computer muss neue Software bzw. müssen Updates installiert werden, damit die K10D vom Computer aus ferngesteuert werden kann, sondern auch die Kamera selbst muss auf die neue Funktion vorbereitet werden. Zu diesem Zweck bietet Pentax eine neue Firmware mit der Versionsnummer 1.20 zum freien Herunterladen und Selbstaufspielen für die K10D an; eine detaillierte Beschreibung des Update-Vorgangs finden interessierte K10D-Besitzer auf der Pentax-Seite oder in früheren digitalkamera.de-Meldungen zu Firmware-Updates für die K10D (siehe weiterführende Links).

Nicht speziell für die K10D gedacht ist der ebenfalls von Pentax veröffentlichte RAW/PEF-Codec für Windows Vista. Damit lernt der Dateibrowser von Microsofts noch ganz jungem Betriebssystem, die im Rohbilddatenformat aufgenommenen Bilder von Pentax-DSLRs zu erkennen und anzuzeigen; eine Installation der Pentax-eigenen Bildanzeige- und Katalogisierungssoftware Photo Browser 3 ist also nicht zwingend notwendig. Die 8,2 MBytes große Datei findet man auch in diesem Fall auf dem Pentax-Server (siehe weiterführende Links).

Zu guter Letzt weiß Pentax jetzt auch einen konkreten Markteinführungstermin für seine staub- und spritzwassergeschützten Ultraschallobjektive (oder zumindest einen Teil davon) zu nennen: Die Auslieferung des knapp 830 EUR teuren smc DA* 16-50 mm/2,8 ED AL (IF) SDM und des knapp 930 EUR teuren smc DA* 50 - 135 mm/2,8 ED (IF) SDM soll hier in Deutschland ab August beginnen; von der schnellen und flüsterleisen SDM-Technologie profitiert wohlgemerkt zur Zeit nur die K10D (aber auch erst nach einem später folgenden Firmware-Update), während andere Pentax-DSLRs zwar diese Objektive nutzen können, aber dann auf konventionellen AF-Antrieb umschalten.

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