Messsucherkamera

Leica stellt puristische M (Typ 262) vor

2015-11-20 Mit der M (Typ 262) erweitert Leica die digitale M-Systemkameraserie auf ein Quartett. Die M (Typ 262) ist im Gegensatz zu seinen Geschwistern M und M-P (Typ 240) sowie M Monochrome (Typ 246) ein puristisches Modell, das auf moderne Ausstattungsmerkmale wie eine Live-View-Funktion oder eine Video-Funktion verzichtet. Der Anwender soll dadurch die Ursprünglichkeit der Messsucherfotografie selber erleben.  (Harm-Diercks Gronewold)

  • Bild Das Design der Leica M (Typ 262) ist schlicht und funktional. [Foto: Leica]

    Das Design der Leica M (Typ 262) ist schlicht und funktional. [Foto: Leica]

Die Leica Camera AG erweitert mit der Leica M (Typ 262) seine Messsucherkamera-Serie, bislang bestehend aus Leica M (Typ 240) und M-P (Typ 240) sowie der M Monochrom (Typ 246). Ausgestattet mit der über Jahrzehnte perfektionierten Messsuchertechnik, ist die Leica M (Typ 262) die puristischste digitale Leica M. Die Kamera konzentriert sich auf die reine Messsucherfotografie und verzichtet dabei auf heute übliche Techniken wie LiveView oder Videofunktion. Im Prinzip waren so die ersten digitalen Leica M Modelle auch, aber hier ist im Gegensatz zu den Vorgängern der aktuelle CMOS-Vollformat-Sensor eingebaut, der derzeit auch in diversen anderen Leica-Modellen verwendet wird. Seine 24 Megapixel sorgen einen guten Kompromiss aus guter Detailwidedergabe und hoher Lichtempfindlichkeit, die gerade für Available-Light-Situationen wichtig ist. Der Maestro Prozessor ist sozusagen das Herz der Kamera und gewährleistet eine schnelle Verarbeitung der Bilddaten und sorgt dafür, dass die Kamera stets einsatzbereit bleibt. Kaum hörbar ist der Verschluss und das macht die M (Typ 262) zu einem diskreten Werkzeug. Dennoch schafft die Kamera 3 Bilder pro Sekunde in größter Auflösung.

  • Bild Auch die Rückseite der M (Typ 262) wirkt nicht überfrachtet. [Foto: Leica]

    Auch die Rückseite der M (Typ 262) wirkt nicht überfrachtet. [Foto: Leica]

Das Äußere der Kamera ist funktional und konzentriert sich (dem Leica-Leitspruch folgend) auf das Wesentliche. Auch wenn die Deckkappe „nur“ aus Aluminium (und nicht aus Messing) besteht, so bietet sie den Vorteil, dass 100 Gramm Gewicht gespart wird. Weitere Designdetails umfassen die geringere Größe des Logos und die seitliche Abstufung der Deckkappe. Das Bedienkonzept der M (Typ 262) ist klassisch, so wie man es von einer Leica M erwartet. Durch den Verzicht auf Live-View und Video-Funktion umfasst das Menü nur zwei Seiten und bietet so schnellen Zugriff auf die Kamera-Optionen. Die Leica M (Typ 262) wird ab Ende November 2015 für 5.500 Euro erhältlich sein.

  • Bild Auch sie Draufsicht zeigt die schlichte Eleganz der Leica M (Typ 262). [Foto: Leica]

    Auch sie Draufsicht zeigt die schlichte Eleganz der Leica M (Typ 262). [Foto: Leica]


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Harm-Diercks Gronewold

Harm-Diercks Gronewold, 51, ist gelernter Fotokaufmann und hat etliche Jahre im Fotofachhandel gearbeitet, bevor er 2005 in die digitalkamera.de-Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Produktdatenbanken, Bildbearbeitung, Fototipps sowie die Berichterstattung über Software und Zubehör. Er ist es auch, der meistens vor der Kamera in unseren Videos zu sehen ist und die Produkte vorführt.