Superzoom-Foto-Video-Allroundtalent

Leica kündigt V-LUX 3 an

2011-12-08 Viele haben schon auf das Leica-Pendant zur Panasonic Lumix DMC-FZ150 gewartet; nun ist sie da, die Leica V-LUX 3. Das bewährte 24-fach-Superzoom Leica DC Vario-Elmarit 1:2,8-5,2/4,5-108 mm ASPH. ist weiterhin verbaut und deckt den universellen Brennweitenbereich von 25-600 Millimeter (KB) ab. Neu gegenüber dem Vorgängermodell V-LUX 2 ist der CMOS-Bildsensor mit leicht reduzierter Auflösung von 12 Megapixeln, was schon bei der Panasonic die Bildqualität verbesserte.  (Benjamin Kirchheim)

Leica V-Lux 3 [Foto: Leica]Der CMOS-Bildsensor basiert auf der rückwärtig belichteten Technologie (BSI) und bietet somit eine größere lichtempfindliche Fläche als ein herkömmlicher CMOS-Sensor, was wiederum das Bildrauschen reduziert. Bei voller Auflösung können außerdem zwölf Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Zudem eignet sich der Highspeed-Sensor auch zur Videoaufnahme in FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) bei 60 Vollbildern pro Sekunde, für den guten Ton sorgt ein eingebautes Stereo-Mikrofon. Zusammen mit dem zoomstarken Objektiv, das selbstverständlich mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet ist, entpuppt sich die Leica als Universalgenie für Foto und Videoanwendungen. Die kompakte Kamera bietet ein klassisches Spiegelreflexdesign mit ausgeprägtem Handgriff sowie dem typischen Blitz- und Sucherbuckel. Der elektronische Sucher besitzt eine Auflösung von 202.000 Bildpunkten, der rückwärtige Bildschirm bringt es auf 461.000 Bildpunkte. Er misst drei Zoll (etwa 7,5 Zentimeter) in der Diagonale und ist mit einem Dreh-/Klappgelenk am Kameragehäuse befestigt, was den Einblick auch aus ungewöhnlichen Aufnahmeperspektiven ermöglicht.

Leica V-Lux 3 [Foto: Leica]Ausgestattet ist die Leica V-LUX 3 weitgehend wie das Pendant von Panasonic, also etwa mit einer intelligenten Automatik inklusive Gesichtserkennung, intelligenter ISO-Steuerung, Bewegungserkennung, Kontrastkompensation, Gegenlichterkennung, etc. Auf Wunsch lässt sich die Leica aber auch klassisch bedienen, etwa in der Programmautomatik, den Halbautomatiken oder dem manuellen Belichtungsmodus. Unterscheiden tut sich die Leica im Design, der angepassten kamerainternen Bildaufbereitung, wobei die Kamera neben dem JPEG- auch das RAW-Speicherformat zur späteren Entwicklung am PC bietet, und vor allem dem Lieferumfang. So liegen der Kamera Downloadcodes für Vollversionen von Adobe Photoshop Elements und Adobe Premiere Elements bei. Ab Januar 2012 soll die V-LUX 3 zu einem Preis von 750 EUR im Leica-Fachhandel erhältlich sein. Das Gehäuse ist nur in Schwarz erhältlich und wird vom typischen roten Leica-Punkt geziert.


Passende Meldungen zu diesem Thema

Artikel-Vorschläge der Redaktion

Mit dem Elgato Cam Link 4K die eigene Kamera zur Webcam machen

Mit dem Elgato Cam Link 4K die eigene Kamera zur Webcam machen

Wir klären darüber auf, worauf Sie beim Anschluss des Geräts und den Kameraeinstellungen achten sollten. mehr…

Fotoprojekt Räucherstäbchen

Fotoprojekt Räucherstäbchen

In diesem Fototipp stellen wir ein Fotoprojekt für schlechtes Wetter vor und legen die Grundlage für Experimente. mehr…

In Lightroom Classic mehrere Fotos mit bekannten Dateinamen finden

In Lightroom Classic mehrere Fotos mit bekannten Dateinamen finden

Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus einer Liste mit Dateinamen alle Fotos auf einmal finden und weiterverarbeiten können. mehr…

Was ist ein lineares DNG?

Was ist ein lineares DNG?

In diesem Tipp erklären wir, was ein lineare DNG vom herkömmlichen DNG unterscheidet und welchen Vorteil es bietet. mehr…

FOTOPROFI
Die News sponsert FOTOPROFI, ein familien­geführter Fachhändler mit 7 Standorten in Baden-Württemberg, einem Webshop und kompetenter Telefonberatung: +49 (0) 7121 768 100.

Calumet PhotographicDie Testberichte sponsert Calumet – Ihr Spezialist für alles was das Fotografen- und Videografenherz begehrt. Mit Filialen in Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart.

News-Suche

von bis
Hersteller
Autor
Suche nach

Autor

Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.