Mit 3- bis 24-fachem Zoomobjektiv

Kodak kündigt Z980, M320, M340 und M380 an

2009-01-08 Bereits vergangene Woche hat Kodak vier neue Kameras zur CES angekündigt. Die Z980 hielt dabei für einige Tage den Zoomrekord mit einem Objektiv, das einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 26-624 mm erreicht. Doch auch andere Eigenschaften wie ein Hochformatgriff und ein Blitzschuh qualifizieren sie als Prosumer- bzw. Bridgekamera. Die drei neuen M-Modelle geben sich dagegen mit ihren 3- und 5-fachen optischen Zooms wesentlich bescheidener.  (Benjamin Kirchheim)

Kodak Z980 [Foto: Kodak]Dazu sind die Informationen seitens Kodak mehr als dünn. Technische Daten zu den Kameras werden noch nicht genannt, immerhin konnten wir Bilder der M-Kameras auftreiben. Auf die gewohnt ausführlichen digitalkamera.de-Datenblätter müssen unsere Leser daher vorerst verzichten; wir reichen diese nach, wenn die Informationen vorliegen. Immerhin nennt Kodak Markteinführungstermine und Preise zu den Digitalkameras. Doch der Reihe nach.

Das 24-fach-Zoomobjektiv der Z980 trägt das Markenlabel Schneider-Kreuznach, hat eine unbekannte Lichtstärke und verfügt über einen optischen Bildstabilisator, auf den man angesichts der enormen Telebrennweite auch nicht verzichten möchte. Der Bildsensor löst 12 Megapixel auf und soll neben Fotos auch Videos in HD-Qualität aufzeichnen können (die genaue Auflösung und Bildwiederholrate verrät Kodak ebenfalls nicht). Um dem Anwender die Motivprogrammwahl zu ersparen, erkennt die Kamera die Art des Motivs selber – eine Funktion, die nach Pentax und Panasonic nun auch bei immer mehr anderen Herstellern wie aktuell Olympus und Kodak zum Einsatz kommt. Mit zwei besonderen Eigenschaften qualifiziert sich die Z980 als Bridge- bzw. Prosumerkamera: Im Lieferumfang befindet sich ein abnehmbarer Hochformatgriff mit Hochformatauslöser, darüber hinaus verfügt die Kamera über einen Systemblitzschuh. Ob dieser kompatibel zu einem bestehenden System ist, verrät Kodak nicht, das ca. 150 EUR teure Blitzgerät Kodak P20 soll aber passen. Ohne Angabe zur Auflösung ist der 3" (7,6 cm) große TFT-Bildschirm auf der Kamerarückseite. Interessant ist noch die Angabe, dass die Kamera neben SD- und SDHC-Karten auch kompatibel zu einer Kodak WiFi-Speicherkarte (WLAN) sein soll. Die Z980 soll ab März 2009 zu einem Preis von rund 410 EUR bei deutschen Händlern stehen.

Kodak M380 [Foto: Kodak] Kodak M340 [Foto: Kodak] Kodak M320 [Foto: Kodak]
Die vorliegenden Informationen zu den drei neuen Kameras der M-Serie sind noch dürftiger. Nur eines ist klar: Kodak treibt's bunt (auf die Farbauswahl bezogen): Die M320 soll ab April 2009 in den Farben Schwarz, Silber, Rot und Blau für rund 140 EUR im Handel erhältlich sein. Sie verfügt über ein 3-faches optisches Zoom, bietet eine Auflösung von 9 Megapixeln sowie einen 2,7" (6,9 cm) großen Bildschirm und entfernt rote Augen von Blitzaufnahmen automatisch. Die M340 ist ebenfalls ab April 2009 zu haben, kostet aber rund 160 EUR. Die Farbauswahl besteht aus Blau, Blaugrün, Silber und Rot. Ihr Bildschirm ist 2,7" groß, das Objektiv zoomt 3-fach optisch, die Auflösung beträgt 10 Megapixel, und Motive werden wie bei der Z980 automatisch erkannt. Die M380 verfügt über dieselbe Ausstattung wie ihre kleinere Schwester M360, lediglich der Zoomumfang ist mit 5-fach etwas höher. Sie soll ebenfalls ab April 2009 in den Handel kommen, allerdings zu einem Preis von rund 180 EUR – dabei hat der Kunde die Wahl zwischen den Farben Schwarz, Rot und Mintgrün.
Kodak M320 [Foto: Kodak] Kodak M340 [Foto: Kodak] Kodak M380 [Foto: Kodak]

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Benjamin Kirchheim

Benjamin Kirchheim, 44, schloss 2007 sein Informatikstudium an der Uni Hamburg mit dem Baccalaureus Scientiae ab. Seit 1998 war er journalistisch für verschiedene Atari-Computermagazine tätig und beschäftigt sich seit 2000 mit der Digitalfotografie. Ab 2004 schrieb er zunächst als freier Autor und Tester für digitalkamera.de, bevor er 2007 als fest angestellter Redakteur in die Lübecker Redaktion kam. Seine Schwerpunkte sind die Kameratests, News zu Kameras und Fototipps.